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  • Kempinski: Elf Neueröffnungen stehen an

    (München, 06. Mai 2010) Kempinski zählt bald 61 Hotels: In den nächsten zwölf Monaten muss der Vorstandschef der renommierten Hotelkette elf Neueröffnungen absolvieren, davon drei in China und zwei in Indien. Kempinski zählte 1998 noch 23 Häuser und soll bis 2013 auf 119 Hotels anwachsen.
    Avisiert seien auch Projekte in europäischen Metropolen wie Wien und Venedig. In Deutschland ab es mit der Villa Rothschild Königstein zwar einen weiteren Managementbetrieb, aber keinen Neubau.
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    Highlights unter den Neueröffnungen sind ein 244 Residenzen zählendes Haus auf 1 (Mai 2010), ein zweites Haus in Kairo und ein Hotel in Bangkok.

  • Hotelmarkt Stuttgart – Start für weiteres 220-Zimmer-Hotel an der Messe

    (Stuttgart, 05. Mai 2010) Ein echtes Wagnis: Im bereits dicht besetzten Hotelmarkt Stuttgart entsteht nun ein weiteres Businesshotel am neuen Messegelände. Der Pforzheimer Hotelier Wolfgang Scheidtweiler (1) und LBBW Immobilien investieren rund 22 Millionen Euro in das Parkhotel Messe Stuttgart in Leinfelden-Echterdingen, bei dem nun Richtfest gefeiert wurde. Das First-Class-Hotel soll im September eröffnet werden. Die Buchungslage sei jetzt schon gut, wird Scheidtweiler in den “Stuttgarter Nachrichten” zitiert. Das Haus wird u.a. zwölf Tagungsräume, ein Restaurant und eine eigene Brauerei bieten. Zudem werden eine sog. Geothermie-Anlage und eine Solarthermie-Anlage gebaut.
    Im Hotelmarkt Stuttgart sind laut tophotelprojects.com derzeit 14 Hotelprojekte mit über 2.300 Gästezimmern in Entwicklung bzw im Bau, darunter ein Marriott Hotel (174 Zimmer), Park Inn Hotel (181) und ein Dorint Hotel (155). Im Budget-Segment werden ein Motel One (231), ein Holiday Inn Express (150) und B&B Hotel (88) gebaut.
    Dass es im Raum Stuttgart nicht für alle Hoteliers zum Besten steht, zeigt die überraschende Aufgabe eines Mövenpick Hotels an der Messe. Eines der zwei Häuser wird am 17. Dezember der Verpächterin Union Investment zurück gegeben; der Pachtvertrag lief 25 Jahre lang. Erst im Oktober 2007 war das zweite Hotel eröffnet worden.

  • Hotelmarkt China: 20 neue Tophotels zur Expo 2010 in Shanghai

    (Hamburg, 30. April 2010) Weltbühne für Shanghai – Mit der Weltausstellung Expo 2010 in Shanghai werden auch 20 neue First-Class- und Luxushotel in der südchinesischen Metropole eröffnet. Insgesamt entstehen über 6.200 neue Gästezimmer. Das berichtet der internationale Hotelbaudienst tophotelprojects.com. Acht neue Hotelprojekte der Kategorien vier Sterne und fünf Sterne mit insgesamt 2.500 Zimmern wurden bereits vor der 1 (1. Mai bis 31. Oktober) eröffnet. Das größte neue Hotel ist das im Februar eröffnete Gran Mélia Shanghai mit 682 Zimmern. Ein weiteres Hotel-Highlight in Shanghai ist das ebenfalls vor zwei Monaten eröffnete 1 mit 501 Zimmern.
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    „Zwölf weitere Hotelprojekte werden noch während der Weltausstellung eröffnet“, berichtete Andreas Rohde, Salesmanager von tophotelprojects.com. Damit kommen weitere 3.700 Gästezimmer auf den Hotelmarkt Shanghai. Eines der größten Hotelbau-Projekte ist das W Hotel Shanghai Pudong. Das 400-Zimmer-Projekt von Starwood Hotels & Resorts soll Anfang September fertig gestellt sein. Ein weiteres Großprojekt ist das Conrad Hotel Shanghai; das Hilton-Projekt wird bereits im Juli eröffnet.
    „Mit der Weltausstellung Expo 2010 ist der Hotelbau-Boom in Shanghai aber noch nicht vorbei“, so Rohde. „Wir erwarten in den nächsten vier Jahren die Eröffnungen von 14 weiteren First-Class und Luxushotels mit insgesamt 6.400 Zimmern.“ Namhafte internationale Hotelketten und –marken wie Waldorf Astoria, Shangri La, Kempinski, Banyan Tree, InterContinental, Sheraton, Westin, Renaissance und Accor’s Pullman werden auf den Hotelmarkt Shanghai kommen.
    In Shanghai bestehen derzeit 38 Luxushotels, 48 First-Class-Hotels und 219 niedriger klassifizierte Hotels mit insgesamt 76.000 Gästezimmern. 32 Prozent des Zimmerangebotes vereint die Luxushotellerie auf sich. Bis Jahresende werden rund 28.500 Fünf-Sterne-Hotelzimmer auf dem Hotelmarkt Shanghai verfügbar sein. Zur Expo 2010 werden insgesamt 58 Millionen Besucher von außerhalb erwartet. Durchschnittlich werden von Mai bis Oktober 400.000 Hotelbetten pro Tag benötigt.
    Nach Angaben von tophotelprojects.com sind 244 weitere Hotelprojekte mit rund 86.000 Zimmern in ganz China in Entwicklung.

  • HOTELPRESSESCHAU vom 29. April 2010 – Obskure RWI-Studie: Rauchverbot soll kaum zu Gastro-Umsatzrückgang beigetragen haben – Methodik zweifelhaft

    (Landsberg/Lech, 29. April 2010) Peinlicher Patzer: Das renommierte Rheinisch-westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) will herausgefunden haben, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen des Rauchverbots auf die Gastronomie „überschätzt wurden“. In betroffenen Gastbetriebe si der Umsatzrückgang – gegenüber noch nicht betroffenen Gastronomien in anderen Bundesländern – um zwei Prozent gesunken. Die Folgerung: „Rauchverbot führten nur zu geringen Umsatzbußen“. Der Fehler liegt in der Methodik: Die Umsatzdaten nach dem September 2008 – im vergangenen Jahr ging der Umsatz im Gastgewerbe laut Destatis um -6,1 Prozent zurück! – wurden schlichtweg nicht angeschaut. Zudem blendete man die aktuellen Dehoga-Untersuchungen unmittelbar nach Einführung des Rauchverbotes einfach aus. Und Einfluss auf das Studienergebnis hatten auch Umsatzdaten bei Zigarettenautomaten in der Gastronomie; was dies mit den F&B-Umsätzen zu tun haben soll, ist nicht erklärbar. Das vom RWI selbstständig getragene Untersuchungsprojekt wirft zwar aktuell in der „Süddeutschen Zeitung“ eine große Schlagzeile auf, ist aber tatsächlich sehr zweifelhaft. Die (nicht ausgesprochene, aber logische) Folgerung, das Rauchverbot habe ja gar keine schlimmen Auswirkungen auf die Betriebe gehabt, zeugt von Unkenntnis der Marktlage.


    +++ THEMA DES TAGES +++

    Süddeutsche Zeitung: Gastronomie und Rauchverbot – Das Märchen von der Pleitewelle
    Die Rauchverbote in Kneipen, Restaurants und Diskotheken haben sich deutlich geringer auf das Geschäft ausgewirkt als viele Gastronomen befürchtet hatten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen.
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    Hier die Original-Pressemitteilung des RWI:
    Lesen Sie dazu auch:
    CHD Expert: Gastrojahr 2009 mit Umsatzverlust von bis zu -10%

    Dehoga-Bundesverband: Stärkster Umsatzeinbruch in Hotellerie und Gastronomie seit sechs Jahren



    +++ WIRTSCHAFT +++

    Wilhelmshavener Zeitung: „Columbia“ bleibt voll auf Kurs
    Mit 45 Prozent Auslastung wurden die Ziele des Hotels deutlich erfüllt. Mehr Touristen haben die geringeren Gästezahlen im Businessbereich wettgemacht.
    Mitteldeutsche Zeitung: Dessau-Roßlau – Kulturabgabe oder Bettengeld für Hotels?
    Köln hat den Anfang gemacht. Ende März war es, als der rot-grün dominierte Stadtrat der Millionenstadt am Rhein eine Kulturförderabgabe beschloss – und damit auf das reagierte, was die Bundesregierung ein “Wachstumsbeschleunigungsgesetz” nannte, was aber ein Gesetz war, das allein der Stadt Köln Einnahmeverluste in Höhe von 30 Millionen Euro bescherte.
    Westfalen-Blatt: Werther – Das halbfertige Hotel
    Auch zwei Monate nach der Eröffnung gleicht das Hotel »Alexander der Große« von außen einer Baustelle. Hotelier Stefanos Ventouris hat die Nase voll: Er droht den niederländischen Investoren mit einer Klage auf Schadenersatz, sollten sie nicht das nötige Geld bereitstellen.
    Heilbronner Stimme: Öhringen – Neubau des Hotels Württemberger Hof macht Fortschritte
    Der Rohbau steht, die letzten Estricharbeiten laufen. Hochbetrieb herrscht auf der Baustelle beim Hotel Württemberger Hof, wo mitten in der Stadt ein fünfgeschossiger Neubau entsteht. “Wir liegen mit den Arbeiten gut im Plan”, sagt Hermann Schmidt (57), den die Inhaber-Familie Schäffer seit 1. April als neuen Hoteldirektor eingestellt hat. “Deadline ist der 31. August, ab 1. September kann im Erweiterungsbau gebucht werden”, so Schmidt.
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    Heilbronner Stimme: Abstatt – Neue Chefin setzt auf Herzlichkeit
    Es ist das gleiche Gebäude, die gleiche Einrichtung und fast das gleiche Personal. Und dennoch ist es anders. Seit 1. April heißt das Hotel und Restaurant Sperber nun Ludwig Eins und wird von Jasmin Dankel geführt. Nachdem die frühere Betreibergesellschaft Insolvenz angemeldet hatte, ist mit Andreas Müller, Hotel- und Restaurantchef Adler am Schloss, ein neuer Pächter in die Einrichtung in Abstatt eingezogen.
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    Allgäuer Zeitung: Kempten – Ziel: Ein Hotel speziell für Behinderte
    In der Entstehung ist derzeit ein touristischer Leitfaden für Kempten. Spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung seien ebenfalls Teil des Konzepts, hieß es im Behindertenbeirat. Berichtet wurde auch über Pläne, ein barrierefreies Hotel zu errichten, in dem viele Arbeitsplätze für Behinderte geschaffen werden könnten.

    Die vollständige HOTELPRESSESCHAU lesen Sie hier:

  • Sat.1 startet Casting: Deutschland sucht den Meisterkoch

    (Unterföhring, 28. April 2010) Jetzt online bewerben: Am 30. April 2010 startet ein groß angelegtes Koch-Casting. Wer ist überzeugt, zwischen Töpfen und Pfannen so kreativ wie ein Sternekoch zu sein? Wer glaubt, mit seiner Kochkunst Gourmets verzaubern zu können? Wer gewinnt die spektakulärste Koch-Show Deutschlands? Ab Sommer 2010 sucht Sat.1 in der neuen Prime-Time-Show “Deutschlands Meisterkoch” begeisterte Koch-Talente, die es mit den hohen Anforderungen der Haute Cuisine aufnehmen können.
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    Beim nach eigenen Angaben “größten Koch-Casting aller Zeiten” können begabte Kochfans ihren kulinarischen Einfallsreichtum abseits des heimischen Herds unter Beweis stellen. Vor einer dreiköpfigen Jury aus hochkarätigen Spitzen-Köchen und anerkannten Food-Experten müssen sie ihre köstlichen Kreationen zubereiten und versuchen, Gourmets zu begeistern. Wer kombiniert die ungewöhnlichsten Zutaten und zaubert das eindrucksvollste Menü? Wer punktet mit einem ganz neuen Rezept? Wer wird Deutschlands Meisterkoch? Neben dem Titel winkt dem Sieger ein Preis, den man sich nicht kaufen kann – ein intensives Koch-Coaching bei einem Spitzenkoch. Teilnehmen können alle talentierten Frauen und Männer ab 16 Jahren, die das Potential mitbringen, am Herd und als Person über sich hinaus zu wachsen. Außerdem sollten sie den Biss haben, zu den Maîtres de Cuisine gehören zu wollen.
    Alle “Helden am Herd” können sich auf www.deutschlands-meisterkoch.de ab dem 30. April bewerben. Dort gibt es den Bewerbungsbogen und alle Infos. Wer sich jetzt online anmeldet, kann beim persönlichen Casting im Juni vor der Jury sein Meisterrezept vorkochen und evtl. sogar ins Sat.1-Meisterkoch-Loft einziehen.

  • HOTELPRESSESCHAU vom 28. April 2010: Fragwürdiges Restaurantranking

    (Berlin, 28. April 2010) Köche sollten nach ihrer Leistung beurteilt werden, nicht nach Image. Ein aktuelles, viel beachtetes Restaurantranking des britischen „Restaurant Magazine“ aus London setzte nun Ferran Adriá („El Bulli“ bei Barcelona) von Platz 1 der europäischen Toprestaurants ab und erhob stattdessen René Redzepi („Noma“, Kopenhagen) in den Gourmetolymp. „Gerühmt werden die Babykarotten, die der Däne in einer essbaren Erde aus Malz, Haselnuss und Bier auf Wildkräuter-Creme serviert. Er bringt auch Moos auf den Teller und kocht Langustinen mit Seegras und Austernemulsion. Das Fleisch des grönländischen Moschusochsen wird mit Milchhaut und Trüffelschaum zubereitet“, berichtet die „Financial Times Deutschland“. Deutschlands anerkannter Starkoch Harald Wohlfahrt („Schwarzwaldstube“, Baiersbronn) wurde dagegen auf einer der letzten Plätze der 50 besten Küche Europas degradiert. Schuld sei, so ein ehemaliges Jurymitglied, die unprofessionelle Methodik. Die Landesjurys sei falsch besetzt.


    +++ THEMA DES TAGES +++

    Financial Times Deutschland: Fragwürdiges Gourmetranking – Dänischer Koch schlägt die molekulare Weltspitze
    Dänemark top, Spanien flop und in den USA isst man besser als in Frankreich? Die Top-100-Liste eines britischen Feinschmeckermagazins wirkt wie ein Image-Wettbewerb der Köche. Schuld ist ein Bewertungssystem, das man aus TV-Shows kennt.
    Lesen Sie dazu auch:
    Die Welt: “El Bulli” ist nicht mehr weltbestes Restaurant
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    +++ WIRTSCHAFT +++

    Waldeckische Landeszeitung: Bad Arolsen – Mühlen der Justiz mahlen langsam: Aus dem „ganz großen Prozess“ wurde am Ende nur ein „kleiner Pups“
    Beinah zehn Jahre lang hat die Staatsanwaltschaft in Kassel ermittelt und 
Beweise zusammengetragen, um endlich einem Bad Arolser Hotelkaufmann den Prozess machen zu können. Sollte am Ende alles ausgehen wie das Hornberger Schießen?
    http://www.wlz-fz.de/Lokales/Waldeck/Arolser-Zeitung/Muehlen-der-Justiz-mahlen-langsam-Aus-dem-ganz-grossen-Prozess-wurde-am-Ende-nur-ein-kleiner-Pups
    Die Welt: Dubai – Armani eröffnet trotz Dumpingpreisen Luxushotel
    Über mangelnde Auslastung von Hotelzimmern kann Dubai nicht klagen. Das liegt allerdings auch daran, dass im Luxussegment inzwischen große Nachlässe gewährt werden. Der italienische Designer Giorgio Armani lässt sich davon nicht abschrecken – er eröffnet nun im welthöchsten Gebäude sein erstes Hotel.
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    Lesen Sie dazu auch:
    n-tv: Vollpension bei GiorgioArmani eröffnet erstes Hotel
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    arabianbusiness.com – VIDEO EXCLUSIVE: Inside the Armani Hotel
    The new Armani Hotel has opened in Dubai and Arabian Business TV was invited along to take a look inside.

    hotellerie.de: Heisses Eisen oder Flugasche von gestern? – Blog von Markus Luthe zu den Folgen des Flugverbotes vom 27. April 2010
    Der Ausbruch des isländischen Vulkans mit dem unaussprechlichen Namen Eyjafjallajökull hat dem Tourismus in Europa mit der sechstägigen Sperrung des Luftraums eine Erfahrung beschert, auf die alle Beteiligten gerne verzichtet hätten. 95.000 Flüge wurden gestrichen, mehr als 130.000 Pauschalreisende und Hunderttausende Individualtouristen und Geschäftsreisende aus Deutschland saßen fest. Auch in der deutschen Hotellerie wurden Tausende von Tagungen und Zigtausende von Hotelzimmern storniert, umgebucht oder neu reserviert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Rezeptionen und in den Callcentern der Hotellerie haben in den Tagen der Flugausfälle in Serie Außerordentliches geleistet und gestrandeten Gästen mit großem Engagement weitergeholfen!
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    Die vollständige HOTELPRESSESCHAU lesen Sie hier:
    www.hotelpresseschau.de

  • HRS: 98% der Gäste legen großen Wert auf die Hotelmatratze

    (Köln, 27. April 2010) Umfragen fördern selten bahnbrechende Neuigkeiten zutage: Und so ist auch das Ergebnis einer Befragung von 1, Köln, unter 3.000 Hotelbuchern keine Sensation. 98 Prozent der Gäste, so eine Pressemitteilung, legen Wert auf ein gutes Bett, in dem sie erholsamen Schlaf finden. Immerhin die Hälfte wäre sogar bereit, für ein nach ihren Vorstellungen ideal ausgestattetes Bett mehr zu bezahlen. Die Frage, was die fehlenden zwei Prozent der Gäste präferieren – eine gut bestückte Bar statt Bett? – war nicht zu beantworten.
    Durchgelegene Matratzen sind der Schlaf-Killer Nummer 1: Die Matratzenqualität ist daher für 98 Prozent aller Befragten wichtig bis sehr wichtig. 97 Prozent aller Befragten geben an, dass sie im Hotelzimmer keine störenden Gerüche wahrnehmen wollen, beinahe genau so viele (95 Prozent) fühlen sich durch Umgebungsgeräusche, beispielsweise von Lüftung oder Aufzug gestört.
    Nach Betten, Geräuschen und Gerüchen folgen die Möglichkeit, ein Fenster zu öffnen (91 Prozent) und knapp dahinter ein hochwertiger Badbereich (87 Prozent). Diesbezüglich legen fast alle Befragten (98 Prozent) besonderen Wert auf Sauberkeit. Allerdings besteht in den Hotels was das Bad betrifft Nachholbedarf, denn lediglich 1,6 Prozent der Befragten geben an, dass sie mit den Bädern in deutschen Hotelzimmern sehr zufrieden sind. Mangelnde Sauberkeit, fehlendes Tageslicht, keine Trennung zwischen WC und Dusche oder eine schlechte Belüftung sind hier die häufigsten Kritikpunkte.

  • HOTELPRESSESCHAU vom 27. April 2010 – Wirtschaftsweise: Effekt aus Steuersenkung für Hotels verpufft

    (Berlin, 27. April 2010) Steifer Gegenwind: Die sog. Wirtschaftsweisen zweifeln den Nutzen der Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen an. Es geben „allenfalls sehr geringe Effekte auf das Niveau des Bruttoinlandsprodukts“, wird Malte Hübner aus dem Stab der Wirtschaftsweisen vom „Handelsblatt“ zitiert. Die Steuersenkungen – für Hoteliers, Familien, Erben und fremdfinanzierte Unternehmen – würden die Wirtschaftsleistung maximal um nur 0,07 Prozent erhöhen, hätten Modellrechnungen gezeigt. Daher könne nicht wirklich von einem „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ gesprochen werden. Dies ist Wasser auf die Mühlen der Kritiker der Steuersenkung, deren Fortbestand längst nicht als sicher gilt.


    +++ THEMA DES TAGES +++

    Dehoga: Mehrwertsteuersenkung wirkt weiter – Neue Arbeits- und Ausbildungsplätze durch Steuersenkung
    Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der DEHOGA Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf zehn weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden.


    +++ WIRTSCHAFT +++

    Berliner Morgenpost –  Grüne: Kurtaxe für Berlin nach der Wahl
    Die Grünen verteidigen die nach dem Vorbild von Amsterdam, Zürich und Weimar beschlossene City-Tax für Touristen gegen Kritik aus der Hotelbranche. Im Gespräch mit der Berliner Morgenpost erläutert die Grünen-Fraktions-Chefin in Charlottenburg-Wilmersdorf, Nicole Ludwig, warum ihre Partei die Abgabe von 2,50 Euro je Übernachtung für angemessen hält.
    Münchner Merkur: Ein Hotel soll Rottach gut tun
    „Wir wollen was schaffen, was Rottach gut tut”, hatte Geschäftsführer Andreas Greither versprochen, als sich die Rottacher Ageno Holding GmbH im Dezember 2008 als neuer Investor der „Seeperle“ präsentierte. Ein gutes Jahr später liegen konkrete Pläne vor, wie das Anwesen in exponierter Lage in der Rottacher Seestraße wieder mit Leben gefüllt werden soll: „Der derzeitige Stand ist, dass der Bauherr ein Vier-Sterne-plus-Hotel beabsichtigt“, erklärt Bauamtschef Walter Hübsch.
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    Münchner Merkur: Richtfest für Luxus-Hotel
    Mit dem “Leonardo Royal” bekommt München wieder ein neues Luxushotel. Auf der Baustelle haben auch bulgarische Bauarbeiter zu Hungerlöhnen wie Sklaven geschuftet.
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    Freie Presse: Garagen stehen Hotel im Weg
    Das “Designhotel No. 19” im Werdauer Ortsteil Steinpleis scheint ein Traum des Zwickauer Bauunternehmers Kurt Fliegerbauer zu bleiben. Denn eigentlich wollte der bekennende Scientologe bereits im Juni illustren Gästen eine Bleibe in ausgefeilter Architektur anbieten. Dazu sollte auf dem Gelände der alten Brauerei in Steinpleis, die Fliegerbauer gekauft hat, ein kompletter Neubau entstehen.
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    Die Welt: Wie das perfekte Hotel auszusehen hat
    Südsee, Wellnessbereich, Meerblick oder Dampfgrotte – jeder hat seine eigene Vorstellung vom perfekten Hotel. Kann ein Hotel überhaupt zu Jedermann passen? Wenn ja, sollte es? Mein perfektes Hotel jedenfalls liegt irgendwo am Ende der Welt und darf gerne den ein oder anderen Silberfisch beherbergen.
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    Die Welt: Bei Rosenthal ist nicht viel Porzellan zerschlagen
    Vor neun Monaten übernahmen die Brüder Pierluigi und Franco Coppo den insolventen Geschirrproduzenten Rosenthal. Seit die resoluten Italiener die oberfränkische Traditionsfirma vor dem Ende retteten, herrscht wieder Zuversicht. Auch wenn das Unternehmen nicht mehr dasselbe ist wie vor der Übernahme.
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    www.hotelpresseschau.de

  • FBMA: Brillat Savarin Plakette für Dr. August Oetker

    (Baden-Baden, 26. April 2010) Gala für August Oetker: Der Unternehmer wurde am Wochenende mit einem glanzvollen Festakt im Brenner’s Park-Hotel & Spa in Baden-Baden mit der 1 geehrt. Die begehrte Branchenauszeichnung wird von der FBMA-Stiftung verliehen und ist nach dem Schriftsteller und Feinschmecker Jean Anthelme Brillat Savarin benannt. Bedacht werden damit seit 55 Jahren Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Gastlichkeit und Tafelkultur verdient gemacht haben. Vergeben wird die Plakette von der Stiftung der Food & Beverage Management Association, die vom Fachverband für Führungskräfte aus Hotellerie und Gastronomie 1993 ins Leben gerufen wurde.
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    Mit der Auszeichnung von Dr. h. c. August Oetker ehrt die FBMA-Stiftung einen Unternehmer, der mit hohem Verantwortungsbewusstsein und visionärer Kraft ein traditionsreiches Familienunternehmen erfolgreich auf die Zukunft ausrichtete. Oetker wurde 1981 im Alter von 37 Jahren zum Persönlich haftenden Gesellschafter der Dr. August Oetker KG, der Holding der Oetker-Gruppe in Bielefeld, berufen und stand bis ins Jahr 2009 als vierter Repräsentant der Inhaberfamilie in 118 Jahren Unternehmensgeschichte an deren Spitze. Zum 1. Januar 2010 übernahm er den Vorsitz des Beirates der Dr. August Oetker KG. Das international agierende Unternehmen ist charakterisiert durch eine breite Diversifikation in sechs Geschäftsfelder mit mehr als 400 Firmen und 27.400 Mitarbeitern. Die Beherbergungssparte umfasst vier Grandhotels in Deutschland und Frankreich.
    Die Laudatio hielt der  EU-Kommissar und frühere Ministerpräsident von Baden-Württemberg Günther H. Oettinger. In seiner Ansprache zeigte er die Bandbreite der Unternehmen auf, die unter dem Dach der Oetker-Gruppe zusammengefasst sind, und hob hervor, dass bei Oetker Entscheidungen für Standorte nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Rendite, sondern der Verantwortung getroffen werden.
    In seinen Begrüßungsworten unterstrich der Vorsitzende des FBMA Stiftungsrates Michael Bläser die Bedeutung des Preisträger und seines Wirkens für die Branche: „Mit Ihren Hotels haben Sie Maßstäbe gesetzt, die nicht nur in der Vergangenheit und Gegenwart Bestand hatten bzw. haben, sondern auch zukünftig die Richtung vorgeben werden“. Gemeinsam überreichten Michael Bläser, FBMA Präsident Udo Finkenwirth und Friedwolf Liebold, Sprecher des Brillat Savarin Kuratoriums, die Brillat Savarin Plakette 2009 an  Oetker im Beisein von über 200 Festgästen.
    In seinen Dankesworten verwies der Unternehmer auf die Verdienste seiner Vorfahren, die die Marke Dr. Oetker zu dem gemacht haben, was sie heute ist: „Und ich verstehe die Auszeichnung zugleich als Verpflichtung für die nachfolgenden Generationen, sich bei der Weiterentwicklung unseres Unternehmens und unserer Produkte stets weiterhin an den Leistungen ihrer Ahnen zu orientieren”. Den scheinbaren Widerspruch zwischen ihm als Unternehmer, der seinen Unterhalt mit der industriellen Produktion von Nahrungsmitteln verdient, und Brillat Savarin als Feinschmecker hob der Preisträger selbst auf: „Denn was Brillat Savarin mit mir verbindet, ist die Liebe zu Lebensmitteln und zum Thema Essen, und im Besonderen ist es die gemeinsame Leidenschaft zu kompromissloser Qualität selbst im kleinsten Detail“.
    Zur Veranstaltung begrüßte Frank Marrenbach, Geschäftsführer des zur Oetker Hotel Collection gehörenden Brenner’s Park-Hotel & Spa, neben Mitgliedern der Familie Oetker prominente Gäste aus der Branche, Wirtschaft und Politik, unter anderem Baden-Badens Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner, den Präsidenten des DEHOGA Bundesverbandes Ernst Fischer, Alexander Aisenbrey, Präsident der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland, Hubert Möstl, Präsident der Gastronomischen Akademie Deutschlands, sowie eine Vielzahl früherer Plakettenträger, darunter unter anderem Thomas Althoff (Althoff Hotel Collection), Albert Darboven (J.J. Darboven), Heiner Finkbeiner (Traube Tonbach), Erivan Haub (Tengelmann), Dr. Egon Heider, Hertha Reiss, Dr. Claus Stauder (Stauder Privatbrauerei), Wolfgang Schmitz (Freizeit-Verlag Landsberg), Rolf Wegeler (Deinhard) sowie die Preisträgerin des Vorjahres, Innegrit Volkhardt (Bayerischer Hof, München). Auf Einladung der FBMA aus Singapur angereist waren der Präsident der dortigen Food & Beverage Management Association Cheong Hai Poh sowie der Vizepräsident Lens Gwee. Das Festmenü war eine Kreation der Sterneköche der vier Oetker Hotels, die eigens für die Preisverleihung in Baden-Baden zusammen gekommen waren.