In Zeiten der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise steht die weltweite Hotelbranche erneut vor großen Herausforderungen. Auf dem 1 am 12. März 2009 diskutieren internationalen Fachleute gegenwärtige Strömungen und Zukunftstrends. Die weltweite Veränderung des Reise- und Investitionsverhaltens, bedingt durch die aktuelle Krise, fordert die Hotelbranche nach den Terroranschlägen von 2001 erneut heraus, sich klar zu positionieren, um auf den internationalen und heimischen Märkten bestehen zu können. Die 1 findet vom 11. bis 15. März 2009 statt. Die ersten drei Messetage sind Fachbesuchern vorbehalten.
Alle reden von ihm, aber keiner kennt ihn genau: den Öko-Gast von morgen. Dieser wird als umweltfreundlicher und zahlungskräftiger Gast der Zukunft zwar hoch gehandelt, aber sein Profil ist immer noch unscharf. Darüber diskutieren Vertreter von Öko-Plattformen junger Designhotels sowie sozial- und umweltverträglicher Resorts wie zum Beispiel Frégate Island Private und The Ritz-Carlton Hotel Company in der ersten Runde des Hospitality Day.
Erstmals stellen sich beim ITB Hospitality Day Human Resources-Spezialisten in einer interaktiven Runde den Fragen des Publikums. Welche Qualifikationen müssen Mitarbeiter mitbringen, um künftig zum Erfolg der Hotels beizutragen? Katrin Melle, die Area Director Human Resources bei Hyatt Int. und Sprecherin des Human Resources Circles in Deutschland gibt gemeinsam mit Ruud R. Reuland, General Director der renommierten Ecole Hoteliére de Lausanne, Antworten.
Ein 90-minütiger, hochkarätig besetzter Streifzug durch die Hotellerie verbirgt sich hinter dem diesjährigen Hospitality Day „Hotspot“. Das Motto “Hotellerie, quo vadis?” steht über dem globalen CEO-Panel, das es in diesem Jahr erstmals auf dem ITB Hospitality Day gibt. Ihre Sicht der Hotelentwicklung schildern – unter der Moderation der Fachjournalistin Maria Pütz-Willems folgende Chief Executives: Andrew Cosslett, InterContinental Hotels Group; Ed Fuller, Marriottt International; Gerald Lawless, Jumeirah Group; Ted Teng, der neue CEO von The Leading Hotels of the World und Gabriel Escarrer Jaume, CEO & Co-Vice Chairman Sol Meliá Hotels & Resorts mit Sitz auf Mallorca.
Ebenso hochrangig besetzt ist die Diskussionsrunde “Residences”. Vor allem in der Krise gewinnen Hotelfinanzierungen durch Residenzen immer mehr an Bedeutung. Zumal auch internationale Hotelketten mit dieser Art der Finanzierung den Wert ihrer Immobilie steigern können. Doch überleben sie dadurch auch die aktuelle Krise? Dazu stehen unter anderem Peng Sum Choe von CEO Frasers Hospitality, Asiens größter Residenzgesellschaft, und Scott Woroch, Executive Vice President Worldwide Development von Four Seasons Hotels & Resorts mit Sitz in Toronto, Rede und Antwort.
Ein Thema, das besonders polarisiert, sind integrierte Resorts. Unter Einbeziehung der jeweiligen Region und Bevölkerung spielen diese gerade für wirtschaftlich schwächere Gebiete eine wichtige Rolle – sowohl in Asien als auch in Europa. Aktuelles Beispiel: das in der Schweiz entstehende Luxus- und Golfparadies in Andermatt, das der ägyptische Investor Samih Sawaris betreibt. Auf dem ITB Hospitality Day diskutiert er über die ökonomischen Vorteile und die Risiken für Investoren mit Eric Bello vom Venetian Resort Hotel Las Vegas und dem Marina Bay Sands-Projekt in Singapur sowie mit Achilles V. Constantakopoulos, Geschäftsführer des entstehenden Mega-Resorts Costa Navarino in Griechenland und mit Karl Pojer, TUI Hotels & Resorts.
Blog
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ITB Berlin 2009 – Hospitality Day am 12. März: Hotellerie, quo vadis?
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Hotelier des Jahres 2009: Die beste Preisverleihung seit 20 Jahren – Verdiente Ehrungen für Romantik-Hotelier Roland Zadra und Budget-Hotelkette Motel One
Von Carsten Hennig*
(Berlin, 27. Januar 2009)
Die jährlich stark beachtete Preisverleihung „1“ ist auch nach 20 Jahren eine der wichtigsten Veranstaltungen der Branche. Die diesjährigen Preisträger – der Romantik-Hotelier Roland Zadra (Hotel Landschloss Fasanerie Zweibrücken) und die Budget-Hotelkette Motel One mit Chef Dieter Müller – wurden von rund 1.000 Gästen mit lang anhaltendem Applaus und einer wieder einmal beispiellosen Show im 1 geehrt. Die veranstaltende Fachzeitung „1“ – mit wöchentlicher Auflage von rund 19.100 Exemplaren – und der 1 haben mit der Wahl des Kongressstandortes Berlin und des erstmals durchgeführten „Deutschen Hotelkongress“ (im 1) tatsächlich noch einmal draufgesattelt. Einhellig war die Meinung der Tagungsteilnehmer, Aussteller der kleinen, aber feinen „Hotelexpo“ sowie der Gäste des abendlichen Award-Empfangs, dass dies der sehr gelungene Auftakt für ein hoffnungsvolles Jahr sei.
Glücklich zeigte sich auch der stets umsichtige Senior-Chef des Deutschen Fachverlages. Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Kottmeier feierte am späten Abend seinen persönlichen Erfolg mit dem Dauerbrenner „Hotelier des Jahres“ gemeinsam mit Karin Dircks, die einst als begnadete Chefredakteurin der damaligen DFV-Fachzeitschrift „NGZ – Der Hotelier“ diese Branchenehrung „erfand“. Vor 20 Jahren kamen gerade einmal 200 geladene Gäste nach Frankfurt/Main, wo die Preisverleihung meistens stattfindet. Wo 2010 der nächste „Hotelier des Jahres“ seine verdiente Ehrung entgegen nehmen wird, sei noch nicht entschieden, so Kottmeier. Doch die Paarung mit einem Hotelkongress, einer Vortragsveranstaltung im Network-Charakter, sei wohl auch ein Teil der Zukunft. Man muss dazu bemerken, dass nur sehr wenige Branchenveranstaltungen mit dem „Hotelier des Jahres“ vergleichbar sind; darunter zählen die Dehoga-Delegiertenversammlung, die Jahreshauptversammlung des IHA-Hotelverbandes Deutschland oder die jährliche Verleihung der Brillat-Savarin-Plakette (die in diesem Jahr Ende April an Innegrit Volkhardt vom 1 vergeben wird). Jedoch kein anderes Branchentreffen in Deutschland ist mit der einzigartigen Kombination aus ehrender Bühnenshow und anschließender High-Class-Party gleichzusetzen. Und selten trifft man nahezu alle führenden Hoteliers so entspannt wie beim „Hotelier des Jahres“. Auch der Umstand, dass just in diesem Jahr die Verleihung des „San Pellegrino Awards“ an die besten Profiköche Deutschlands parallel in München stattfand, stellte kein Hindernis dar; die Wahl der Hoteliers, nach Berlin zu reisen, war eindeutig zugunsten des „Hotelier des Jahres“ ausgefallen.
Da immer etwas mehr Interessierte Einlass zu der Preisverleihung begehren, als von Veranstaltern und Sponsoren (Hauptpartner war in diesem Jahr Premiere Sport), werden die Sicherheitsbestimmungen von Jahr zu Jahr verschärft. Doch der umsichtige Umgang bei der Begrüßung und die Nachsichtigkeit bei Überraschungsgästen macht die Veranstalter in Augen Vieler nur noch professioneller. Zu später Stunde zeigte sich Hausherr Willy Weiland auch sichtlich entspannter, als die Hauptlast von der bravourösen Servicebrigade abnahm. Das InterConti Berlin hat bei dieser Veranstaltung mit dem kritischsten Gästen, die man sich nur vorstellen kann (Hotelierskollegen!) seinen Führungsanspruch in punkto F&B-Qualität, Entertainment und Tagungstechnik wieder einmal bewiesen. Nicht unerwähnt bleiben darf auch ein „Hoch“ am Rande des rauschigen Abends auf den internationalen Hotelkritiker Heinz Horrmann, der mit Freunde auf seinen Geburtstag anstieß.
Über die Preisträger:
Dieter Müller, Motel One
Dieter Müller hat aus der Hotelgruppe 1 – gegründet 1999 – eine erfolgreiche Low-Budget-Kette gemacht. Derzeit betreibt die Gruppe 21 Hotels. Mit dem Konzept „Viel Design für wenig Geld“ hat Motel One eine Nische besetzt, die für das Zwei-Sterne-Segment noch ungewöhnlich ist. Zudem setzt die Gruppe vornehmlich auf Standorte in Städten.
Bereits vor mehr als 20 Jahren gründete Dieter Müller die Astron Hotelgesellschaft, die er 13 Jahre lang führte. 2002 verkaufte er Astron an die spanische Hotelgruppe NH Hoteles. Der 54-Jährige war von 1975 bis 1987 für die Accor-Gruppe tätig und ab 1980 Finanzchef für Accor Deutschland, Österreich und die Schweiz. Seit 2003 ist Müller Vorsitzender des Vorstands der Motel One AG. 2008 betrug der Umsatz der 21 Motel One-Häuser (313 Mitarbeiter) 42 Millionen Euro.
Im vergangenen Jahr hat sich der Finanzdienstleister Morgan Stanley Real Estate mit 35 Prozent an der Motel One Management GmbH beteiligt. Ziel der Partnerschaft ist es, die internationale Expansion voranzutreiben. Vor allem europäische Metropolen hat Müller im Visier, darunter Barcelona und London.
Roland Zadra, Romantik Hotel Fasanerie Zweibrücken
Roland Zadra hat sich innerhalb von 15 Jahren ein kleines gastliches Reich aufgebaut. Ausgehend vom 1 betreibt er das Hotel Rosengarten (beide mit jeweils 50 Zimmern) und ist mit vier Gastronomiebetrieben und einer Vinothek im Designer-Outlet-Center Zweibrücken vertreten. Daraus ergeben sich Synergien bei der Personalplanung der Mitarbeiter, bei Einkauf und Vermarktung. Der Gäste-Mix ruht auf drei – klassischen – Säulen: Geschäftsreisende (rund 50%), Kurzurlauber und Privatgäste (rund 30%). Den Rest stellen Tagungsteilnehmer. Insgesamt erwirtschaftete die Zadra-Gruppe 2008 einen Umsatz von knapp zehn Millionen Euro. Mit 268 Mitarbeitern ist Zadra einer der größten Arbeitgeber in Zweibrücken.
Nachdem Zadra als langjähriger Präsident der Vereinigung der Romantik Hoteliers eine mehrjährige Pause eingelegt hatte, ist er seit 2005 wieder zurück: Als Romantik-Präsident hat er entscheidende Weichen für die Zukunftsausrichtung der Vereinigung gestellt. Zadra hat die Vereinigung der Romantik Hotels neu strukturiert. So gibt es fünf Länderbetreuer für Benelux, Frankreich, Italien, Schweiz und Österreich, um auf den einzelnen Märkten noch bewusster für die Romantik-Häuser zu agieren. Die Länderbeauftragten beraten die Mitgliedsbetriebe, bieten ihnen Unterstützung in PR, Sales & Marketing und beschäftigen sich intensiv mit der Akquise neuer Hotels. Ziel ist es, das qualitative Wachstum der Gruppe voranzutreiben und die Internationalität der Gruppe zu steigern.
* Über den Autor: Carsten Hennig ist ein erfahrener Hotel-Fachjournalist und editiert das seit 1996 erscheinende internationale Onlinemagazin hotelier.com. Als Senior Communication Consultant berät er zahlreiche Firmen in Sachen Pressearbeit und PR-Strategie, u.a. die internationale Marktforschungsgruppe 1. Er ist seit Jahren auf Einladung von DFV und „AHGZ“ beim „Hotelier des Jahres“ zu Gast. -
Donald Trump’s Casinos vor der Pleite
Die Finanz- und Wirtschaftskrise könnte bald ein prominentes Opfer finden: Donald Trump’s Casino-Gruppe in Atlantic City (New Jersey) steht vor der Insolvenz. Sinkende Umsätze und eine verpasste Kreditrückzahlung hat das Hotel- und Casinoimperium, das das Trump Taj Mahal, Trump Plaza und Trump Marina umfasst, an den Rand der Zahlungsunfähigkeit gebracht. Heute (22. Januar) ist der Tag der Entscheidung.
Fällig gestellt ist ein Kredit in Höhe von 53,1 Millionen US-Dollar, der bereits am 1. Dezember vergangenen Jahres auslief. Insgesamt belaufen sich die Verbindlichkeiten der Trump Entertainment Resorts Inc. auf 1,25 Milliarden US-Dollar. Jüngsten Meldungen zufolge wurde die Frist nun bis zum 4. Februar verlängert.
Lesen Sie den gesamten Beitrag bei “Top hotel”:
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Dehoga-Bundesverband: Marc Schnerr kehrt zurück und wird Geschäftsführer
Der frühere Pressechef von Accor Hotellerie Deutschland, Marc Schnerr wird neuer Geschäftsführer im Dehoga-Bundesverband. Der 38-Jährige wird offiziell ab 1. April dieses Jahres u.a. für den Bereich Marketing verantwortlich zeichnen. Schnerr war von 1998 bis 2004 bereits Pressesprecher des Branchenverbandes (und des Hotelverbandes Deutschland IHA) gewesen.
Lesen Sie die vollständige Nachricht in der Onlineausgabe der Fach-Illustrierten für Hotel-Management “Top hotel”:
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E-Marketing Day by HSMA, IHA, IFH: Aus der Krise eine Chance machen!
Am 11. Februar 2009 informieren HSMA (Hospitality Sales & Marketing Association), IHA (Hotelverband Deutschland) und IFH AG beim E-Marketing Day 2009 im Steigenberger Airport Hotel Frankfurt über die aktuellsten Entwicklungen im Bereich E-Marketing, E-Commerce und Web 2.0. Die Finanzkrise ist allgegenwärtig, die Hotellerie spürt die Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage und verzeichnet segment- und standortbezogen Geschäftseinbrüche und verhaltene Vorausbuchungen. Dennoch sind die Aussichten laut der Deloitte-Studie “Hospitality Vision – European Performance Review” für das nächste Jahr nicht schlecht. Viele Hotelketten wollen trotzdem investieren und expandieren. Die Hotellerie war in den vergangenen Monaten stark betroffen, zeigt sich jedoch stabil. Angesichts der zyklischen Natur einer Konjunktur haben Hotelbetreiber jetzt die Chance, neue Business-Perspektiven zu erschließen und gestärkt aus der Krise hervorzugehen.
Besonders die Bereiche E-Marketing, E-Commerce und Web 2.0 bieten sowohl für Einzelhotels als auch für die Kettenhotellerie vielfältige Geschäftsmodelle, sich in Zeiten knapper Budgets am Markt zu positionieren und neue Kunden zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund wird der „E-Marketing-Day“ veranstaltet Die Tagesveranstaltung bietet Hoteldirektoren, Hoteleigentümern sowie den Fachverantwortlichen der Bereiche: Sales & Convention Sales, Distribution, Revenue Management, Reservation, IT, Marketing und PR komprimiertes Wissen aus erster Hand über aktuelle Neuerungen des E-Commerce & E-Marketings. In Vorträgen und Workshops beleuchten die Referenten den Nutzen des Web 2.0 und fokussieren technische Innovationen und neue Kommunikationsmedien für die Hotellerie und Hospitality Industry.
Als Referent wird unter anderem Jan Peter Kretschmer, Industry Manager Travel von Google Germany, über die Entwicklungen und Potentiale von Google im Segment Hotellerie und Travel Industry sprechen. Dr. Peter Agel, Vice President Distribution Logistics EAME von MICROS Fidelio, gibt einen Überblick über Integrierte e-Commerce Lösungen für die Hotellerie. Von der Deutschen Lufthansa AG wird Jan-Wilhelm Breithaupt, Leiter Passagierprozesse die neusten Möglichkeiten des Online Check-in und Borading per Mobiltelefon präsentieren und Jörg Bienert, Geschäftsführer der Firma empulse, zeigt auf, wie das Web 2.0 effizient im Unternehmen genutzt werden kann.
Die HSMA Deutschland e.V. (Hospitality Sales & Marketing Association) ist der Fachverband der Sales- & Marketingfachkräfte aus Hotellerie und Tourismus. Mit ihren über 800 Mitgliedern bietet die HSMA eine neutrale Plattform für den Austausch unter Fachkollegen und führt darüber hinaus eine Vielzahl von fortbildenden Veranstaltungen zu aktuellen Branchenthemen durch. -
GEO SAISON kürt die 100 besten Hotels in Europa – Neue Kategorie: “Außer Konkurrenz”
Zum dritten Mal präsentiert das Reisemagazin GEO SAISON in seiner Februar-Ausgabe die besten Hotels in Europa. In diesem Jahr ist die Kategorie “Außer Konkurrenz” neu hinzugekommen, die all jene Häuser betrifft, die so ungewöhnlich außergewöhnlich sind, dass sie sich nicht in eine konkrete Kategorie einteilen lassen. So zum Beispiel ein Vier-Sterne-Hotel aus Hightech-Iglus auf Grönland. Die 26-köpfige Top-Class-Jury prämiert auf 40 Seiten neue Highlights, bewährte Sieger und charmante Überraschungen. Die weiteren Kategorien sind “Hotels unter 100 Euro”, “Designhotels”, “Landhotels”, “Wellnesshotels”, “Familienhotels”, “Strandhotels”, “Luxushotels”, “Ökohotels” und “Newcomer”. Die Konkurrenz liegt in allen Bereichen sehr dicht beieinander, deshalb verzichtet GEO SAISON auf eine strenge Hierarchie – bis auf die Nennung des Erstplatzierten – und stellt die Hotels vor, die innerhalb einer Kategorie besonders interessant erschienen.
Die GEO SAISON-Jury hat die zehn ersten Plätze an folgende Häuser vergeben: – Hôtel du Cap-Eden-Roc, Antibes (Kategorie: Strandhotels) – Vigilius Mountain Resort, Lana (Kategorie: Designhotels) – Hotel Ulrichshof, Bayerischer Wald (Kategorie: Familienhotels) – Goldman 25hours, Frankfurt/M. (Kategorie: Hotels unter 100 Euro) – La Bastide de Marie, Ménerbes (Kategorie: Landhotels) – Naturhotel Waldklause, Ötztal (Kategorie: Ökohotels) – Victoria-Jungfrau, Interlaken (Kategorie: Wellnesshotels) – 25hours tailored by Levi’s, Frankfurt/M. (Kategorie: Newcomer) – Adlon, Berlin (Kategorie: Luxushotels) – Propeller Island, Berlin (Kategorie: Außer Konkurrenz).
Unter den Juroren aus fünf Ländern sind Michael Bauer, Hoteltester, Uli Mühlberger, Geschäftsführer von Vamos-Reisen, der Geschäftsführer von Forum Anders Reisen, Rolf Pfeifer, der Hotel- und Ressortvorstand von TUI, Karl J. Pojer, Christian Werner, Herausgeber des “Relax Guide”, und viele andere – Experten, die durch ihre Erfahrung keine Checklisten benötigen, sondern nach ganz persönlichen Kriterien bewerten. -
GV-Barometer 2009: Fast zwei Drittel der GV-Betriebe planen neue Investitionen
Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise will die deutliche Mehrheit der GV-Betriebe in diesem Jahr größere Investitionen tätigen. Fast zwei Drittel der Betriebsrestaurants und GV-Großküchen wollen neue Kochanlagen, Spültechnik, Kassensysteme oder Geschirr und Besteck anschaffen. Dies ist Ergebnis der aktuellen Studie GV-Barometer 2009, die von der Hamburg Messe, Veranstalter der Außer-Haus-Leitmesse 1 (9. bis 13. März 2009), vorgestellt wurde. Die Studie wird seit sieben Jahren durchgeführt und ist stets der erste Gradmesser im Jahr für die Konjunkturlage im Außer-Haus-Markt.
Bei den Betriebsrestaurants stehen Anschaffungen von neuem Geschirr und Besteck im Vordergrund; 45 Prozent der 135 befragten Küchen (mehr als 500 warme ausgegebene Essen pro Tag) haben dies angekündigt. 36 Prozent der Kantinen wollen in neue Kochtechnik investieren. 20 Prozent noch in Gastmöbel.
Bei den Großküchen der Kliniken und Heime (es wurden 170 Betriebe befragt) sieht es ähnlich aus: 39 Prozent kündigten an, in allgemeine Ausstattung (Besteck, Geschirr) investieren. Knapp ein Drittel der Großküchen in Kochtechnik und 17 Prozent in Gastmöbel. Aber: 27 Prozent der Care-Verpfleger sind an neuen Speisentransport- und Serviersystemen interessiert. Zum Vergleich: Bei den Firmenkantinen sind dies nur 18 Prozent.
Der Studienanalyse zufolge wird ein Großteil der Investitionsvorhaben auch umgesetzt werden. Über die Hälfte der GV-Entscheidungsträger (53%) bezeichnen das sog. Investitionsklima als gut. Nur 18 Prozent der Befragten sind skeptisch, ob die Budgets für Neuanschaffungen tatsächlich ausgegeben werden können.
Lesen Sie den gesamten Beitrag in der Onlineausgabe der Fach-Illustrierten für das Hotelmanagement “Top hotel”:
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Deutsche Hoteliers verzeichnen immer mehr Onlinebuchungen
Onlinebuchungen nehmen stark zu: Auch die deutschen Hoteliers verzeichneten im vergangenen Jahr überdurchschnittliche Zuwächse bei Zimmerreservierungen per Internet, CRS und GDS. Für knapp 73 Prozent der Hoteliers stieg die Zahl der Buchungen über die eigene Hotel-Webpage stark bis sehr stark. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes 1 unter 221 Hotelbetriebe in ganz Deutschland hervor, die uns vorab vorliegt. Bei rund 81 Prozent der Befragten stieg die Zahl der Reservierungen über Buchungsportale ebenso stark, bei rund 58 Prozent die Zahl der Buchungen über CRS und GDS.
Rund 20 Prozent der Hotels erhalten bis zu zehn Prozent ihrer Buchungen über elektronische Wege. Noch rund jedes zehnte Hotel erwirtschaftet ein Viertel aller Zimmerverkäufe über Internet & Co. Und: Zwölf Prozent der Hotels erhalten sogar die Hälfte ihrer Reservierungen aus den elektronischen Buchungskanälen. Die Zahl der Hotels, die immer stärker vom Internetumsatz abhängen, wächst stetig.
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Vier-Sterne-Komfort zum Drei-Sterne-Preis: Hotel Price Index von Hotels.com zeigt, wie gering die Preisdifferenz zwischen den Hotel-Sternekategorien sein kann
Quelle: Pressemitteilung hotels.com, 13. Januar 2009
Preise zu vergleichen lohnt sich nicht nur in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, sondern auch bei der Planung des nächsten Hotelurlaubs. In einigen Destinationen ließ sich der Komfort eines Vier-Sterne-Hotels für den Preis eines Drei-Sterne-Hauses nutzen, wie der aktuelle Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com zeigt. Die Analyse, die auf Daten des weltweit meistbesuchten Hotelbuchungsportals www.Hotels.com basiert und die Entwicklung von Hotelpreisen für das dritte Quartal 2008 ausweist, zeigt Reiseziele, in denen der Preisunterschied zwischen der gewählten und der nächst höheren Sternekategorie nur wenige Euro ausmachte.
Preisdifferenz in Europa am geringsten
Europareisende profitierten am meisten von der geringen Preisdifferenz zwischen Drei- und Vier-Sterne-Hotels. Allen voran in Madrid. Zahlten Hotelgäste in der spanischen Hauptstadt für eine Drei-Sterne-Herberge zwischen Juli bis September durchschnittlich 77 Euro pro Zimmer und Nacht, wurde für einen Stern mehr auch nur ein Euro mehr fällig. Mit durchschnittlichen Hotelkosten von 78 Euro pro Zimmer und Nacht genossen Madrid-Touristen alle Vorzüge eines Vier-Sterne-Hauses.
Ein Sterne-Upgrade in Barcelona und Kopenhagen schlug jeweils mit sechs Euro Aufschlag zu Buche. Auch in Dublin, München und Oslo betrug der finanzielle Mehraufwand für die nächst höhere Hotelkategorie weniger als zehn Euro. Wem ein bisschen mehr Luxus bis zu 20 Euro pro Zimmer und Nacht wert war, der kam in vielen weiteren Städtezielen Europas auf seine Kosten, etwa in Rom, Budapest, Wien, Berlin, Prag, Lissabon, Stockholm und Edinburgh.
Auch für Fernreisende nach Nord- und Südamerika lohnte sich während des Untersuchungszeitraums ein Preis-Leistungs-Vergleich. Sowohl in den US-Metropolen Chicago und Washington, als auch in Mexiko-Stadt und im kanadischen Toronto ließ sich für rund 20 Euro die Zimmerkategorie um einen Stern verbessern.
Das Quartalsschnäppchen zwischen Juli und September 2008 machten pfiffige Städtetouristen in Warschau. Hier wurde sowohl für ein First-Class-Hotel mit vier Sternen, als auch für die Luxusvariante mit Fünf-Sternen pro Zimmer und Nacht durchschnittlich 94 Euro berechnet.
Der Hotel Price Index steht zum kostenlosen Download unter http://www.presseportal.de/go2/hotel-price-index-2008 bereit. -
Insolvenz von Waterford Wedgwood zwingt Rosenthal zu Insolvenzantrag
Quelle: Pressemitteilung 1, 09. Januar 2008
Der Vorstand der Rosenthal AG hat am heutigen Freitag, 9. Januar 2009, beim Amtsgericht Hof den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Ursache ist die Insolvenz der Muttergesellschaft Waterford Wedgwood plc, die am Montag, den 5. Januar 2009, für Teile der Gruppe bekannt gegeben wurde. Rosenthal war davon zunächst ausgenommen, doch standen als unmittelbare Folge der Insolvenz von Waterford Wedgwood die vereinbarten Kreditlinien nicht mehr zur Verfügung.
Dadurch konnte trotz der intensiven Bemühungen des Vorstands der Rosenthal AG und der weiteren Beteiligten die bis zuletzt angestrebte Veräußerung der Rosenthal AG als Ganzes zunächst außerhalb eines Insolvenzverfahrens nicht mehr zum Abschluss gebracht werden. In der extremen Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit gelang es nicht, eine Absicherung der Liquidität der Rosenthal AG zu erreichen.
Der Vorstand der Rosenthal AG geht aber trotz allem davon aus, dass die bereits in einem weit fortgeschrittenen Stadium befindlichen Gespräche über eine Übernahme der Rosenthal AG durch einen Investor und damit die Sicherung der Fertigungsstandorte in Oberfranken mit aller Intensität fortgesetzt werden und in Kürze zum Abschluss kommen.
Einstweilen dankt der Vorstand der Rosenthal AG allen Mitarbeitern für das außergewöhnliche Engagement sowie allen externen Partnern für die große Unterstützung in den vergangenen Monaten und bittet darum, den weiteren Weg von Rosenthal vertrauensvoll zu begleiten.