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  • IHA-Hotelkongress in Berlin: Herausforderungen im Online-Vertrieb annehmen und unternehmerische Freiheit verteidigen – Fritz G. Dreesen als Vorsitzender wiedergewählt

    (Berlin, 20. Juni 2012) Ein voller Erfolg, der nachklingen wird: Rund 200 führende Hoteliers, Hoteldirektoren und Hotelmanager trafen sich vom 13.-15. Juni im nhow Hotel Berlin zum 1, um sich aus erster Hand über aktuelle Entwicklungen in der Online-Distribution, im Direktmarketing und zur IT-Sicherheit zu informieren. Der anlässlich der Mitgliederversammlung einstimmig für weitere vier Jahre im Amt bestätigte Vorsitzende Fritz G. Dreesen mahnte von den Online-Vertriebspartnern der Hotellerie mehr Fairness an: „Der Hotelverband stemmt sich entschieden gegen immer neue Meistbegünstigungsklauseln der Partner, um die Märkte nachhaltig offen zu halten und die unternehmerische Freiheit zu verteidigen.“
    1 Die Mitglieder des neu gewählten Vorstands und Beirats des Hotelverbandes Deutschland von links nach rechts: Marco Nussbaum, Gerd Prochaska, Otto Lindner, André Witschi, Dr. Kirsten Moser, Olivier Harnisch, Michael Mücke, Fritz G. Dreesen, Peter Bierwirth, Dr. Robert Stolze, Dr. Monika Gommolla, Karl Nüser, Manfred Gangnus, Willy Harnack, Claus Berk, Heinrich Michael Clausing, Markus Keller, Alfons Schnieder und Alexander Winter. Es fehlen im Bild: Robert Herr, Fred Hürst, Ola Ivarsson, Wilhelm Luxem, Ingo C. Peters, Rolf Seelige-Steinhoff und Roland Zadra. (Foto: Hotelverband Deutschland (IHA)/Georg J. Lopata)
    Auf dem Hotelkongress wurden am Freitag auch die Verbandsgremien für die nächsten vier Jahre gewählt. Dem Vorstandsvorsitzenden Fritz G. Dreesen stehen Dr. Monika Gommolla (Maritim Hotelgesellschaft mbH, Bad Salzuflen) als 1. Stellv. Vorsitzende, Otto Lindner (Lindner Hotels AG, Düsseldorf) als 2. Stellv. Vorsitzender und Manfred Gangnus (SETA-Hotel, Bad Neuenahr) als Schatzmeister zur Seite. Der neue IHA-Vorstand wird komplettiert von: Michael Mücke (Accor Hospitality Deutschland GmbH, München), Karl Nüser (Hotel Nassauer Hof, Wiesbaden), André Witschi und Roland R. Zadra (Romantik Hotel Landschloss Fasanerie, Zweibrücken). Erstmals in den Vorstand wurden Markus Keller (DEHAG Hotel Service AG – Muttergesellschaft der Best Western Hotels Deutschland) und Dr. Robert Stolze (Hotel Bayerischer Hof, Lindau) gewählt.
    Um die sich rasant wandelnden Herausforderungen in der Online-Distribution ging es während des „Forums der Hotellerie“ am Donnerstag: Uwe Frers von Escapio surfte mit den Hoteliers entlang der Customer Journey und zeigte Marketingpotenziale durch Konzentration auf die eigenen Stärken auf. Richard Wiegmann von Trust International warb nachdrücklich für eine breit angelegte Multi-Channel-Strategie und gegen zu starke Abhängigkeiten von nur wenigen und möglicherweise nicht optimalen Vertriebspartnern.
    Die Branchenlösung der Hotellerie für unverfälschten Bewertungscontent auf der Hotelwebsite und die damit verbundenen Chancen für mehr Direktbuchungen präsentierte Torsten Sabel von Customer Alliance. Michael Toedt von Toedt, Dr. Selk & Coll. plädierte für einen nutzenstiftenden Umgang mit Gästefeedbacks und zeigte entsprechende technische Hilfsmittel auf.
    Ein Höhepunkt des Forums war sicherlich die Vorführung von Sebastian Schreiber, der den Teilnehmern eindringlich demonstrierte, was ein Profi-Hacker in einem Hotel online und mobil so alles an Schaden anstellen kann. Ein veritables rechtliches Schutzschild für die Online-Hotellerie gegen Abmahnwellen und Drohgebärden präsentierte Peter Hense von Spirit Legal aus Leipzig, während Ulrich Kastner von myhotelshop, ebenfalls aus Leipzig, in Zusammenarbeit mit der IHA mit myhotelshop.de aufzeigte, wie auch Individualhotels mit geringem Budgeteinsatz effizient Online-Werbung betreiben können. Hans van der Kooij vom Koninklijke Horeca Nederland, dem niederländischen Partnerverband der IHA, demonstrierte in einer Premiere ein Social Media-Projekt seines Verbandes in Zusammenarbeit mit Google Nederland für mehr Direktbuchungen der Mitglieder.
    Am Freitag wurde auf der Mitgliederversammlung ferner der IHA-Beirat neu gewählt und setzt sich nun wie folgt zusammen: Claus Berk (Hotel Europäischer Hof, Hamburg), Peter Bierwirth (Bierwirth & Klug, Wiesbaden), Heinrich Michael Clausing (Zur Bleiche Resort & Spa, Burg/Spreewald), Willi Harnack (Hotel Landhaus Dierkow, Rostock), Robert Herr (InterContinental Hotels Group, Berlin), Olivier Harnisch (Hilton Worldwide, Frankfurt/Main), Fred Hürst (Hyatt International Hotels & Resorts, Berlin), Ola Ivarsson (Mövenpick Hotels & Resorts, CH-Glattbrugg), Wilhelm Luxem (Hotel Excelsior Ernst, Köln), Dr. Kirsten Moser (Hotel Stadt Freiburg, Freiburg/Brsg.), Marco Nussbaum (prizeotel Bremen, Bremen), Ingo C. Peters (Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg), Gerd Prochaska (Maritim Hotelgesellschaft, Bad Salzuflen), Alfons Schnieder (Jammertal Golf & Spa-Resort), Rolf Seelige-Steinhoff (Seetel Hotels, Seebad Heringsdorf) und Alexander Winter (arcona Hotel Holding, Rostock). Zu Rechnungsprüfern wurden Rainer Birke (Ringhotel Birke, Kiel) und Ingo Klettke gewählt.

  • Einblicke in Deutschlands „Service-Oasen“: American Express zeichnet Top-Service in der Gastronomie aus

    (Frankfurt am Main, 20. Juni 2012) Mit der Wahl zu den „Service-Oasen 2012/2013“ haben Deutschlands Restaurantbesucher ihre Service-Favoriten gekürt und online über die gastfreundlichsten Restaurants der Bundesrepublik abgestimmt. American Express zeichnete zum vierten Mal in Folge Häuser mit exzellenter Kundenorientierung aus. In einem Video präsentieren sich die Gewinner der Service-Oase in Gold.
    1Für Restaurantgäste müssen Speisen, Getränke und das Ambiente stimmen. Aber erst exzellenter Service lässt den Restaurantbesuch zu einem besonderen Erlebnis werden, macht aus Gästen Stammgäste. In einer bundesweiten Abstimmung wählten tausende Bundesbürger nun die besten Restaurants: American Express überreichte im Mai die Auszeichnungen an die Service-Oase Gold-Gewinner Taverna & Trattoria im Fürstenhof in Celle, Sonne Stuben in Frankenberg sowie Passione Rossa in Bad Sobernheim. In einem Film wurde hinter die Kulissen der Gewinner-Restaurants geschaut. Um das Video anzuschauen oder herunterzuladen, klicken Sie bitte hier.
    Service-Oasen in Deutschland online, offline und mobil finden
    Der neue Restaurantführer „Service-Oasen Deutschland 2012/2013“ bietet eine Übersicht über Restaurants, die nicht nur mit ihrem kulinarischen Angebot, sondern insbesondere mit ihrer vorbildlichen Bewirtung einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Guide legt den Schwerpunkt auf eine hohe Servicequalität und ist ein besonderer Wegweiser für anspruchsvolle Feinschmecker. Mehr als 1.000 Service-Oasen, bei denen Gäste mit ihrer American Express Karte bezahlen können, werden präsentiert. Der Restaurantführer kann im Online-Shop unter www.service-oase-deutschland.de bestellt werden. Dort ist der Guide auch online abrufbar. Auch Smartphone-Nutzer können auf die Service-Oasen mobil zugreifen. Wer etwa die kostenlose Navigon Select Telecom Edition, den Navigon Mobile Navigator, den Michelin oder Gault Millau Restaurantführer oder Qype als Applikation auf seinem Smartphone verwendet, bekommt bei der Suche die nächstgelegene Service-Oase angezeigt.

  • Hilton Worldwide gibt Führungswechsel bekannt: Erik Altenhofen ist neuer Director European Supply Management-Field Operations Hilton Worldwide in Frankfurt

    (Frankfurt/Main, 20. Juni, 2012) Neubesetzung im Management-Team von Hilton Worldwide in Frankfurt: Erik Altenhofen ist neuer Director European Supply Management-Field Operations Hilton Worldwide. In dieser Funktion ist er verantwortlich für die operative Umsetzung aller nationalen Verträge für alle Länder in Kontinental-Europa, sowie die Einführung und Umsetzung aller weltweiten Verträge und Projekte in den entsprechenden Ländern.
    1 Erik Altenhofen
    „Ich freue mich sehr, nach nur knapp sieben Monaten als Senior Purchasing Manager Northern, Central Eastern Europe Hilton Worldwide nun diese neue und attraktive Aufgabe übernehmen zu dürfen – und noch dazu am Standort Frankfurt bleiben zu können“, sagt Erik Altenhofen anlässlich seines Wechsels. „Sowohl die Geschäftsführung als auch mein Team haben mir ein herzliches Willkommen bereitet und ich bin überzeugt davon, dass wir gemeinsam die Ziele erreichen können, die wir uns vorgenommen haben.“
    Seit 1999 ist der aus Wiesbaden stammende Erik Altenhofen für Hilton Worldwide tätig; zunächst als Purchasing Manager im Hilton Frankfurt, bevor er Ende 2000 als National Purchasing Manager Germany in die Unternehmenszentrale in Deutschland, ebenfalls ansässig in Frankfurt, wechselte. Von dort an ging es stetig aufwärts. 2006 wurde er zum National Purchasing Manager Germany, Austria, Czech Republic, Hungary befördert. Ab 2007 war er zusätzlich für den Schweizer Markt verantwortlich. 2008 wurde er zum Senior Purchasing Manager ernannt und im Zuge der Neustrukturierung der Regionen im Jahr 2009 zum Senior Purchasing Manager Northern, Central Eastern Europe Hilton Worldwide.
    Erik Altenhofen verfügt über umfassende Erfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen der Hotellerie, dazu zählt auch ein Bachelor Studium an der University of applied sciences in Frankfurt am Main.

  • Männer legen im Urlaub Machoverhalten an den Tag

    (Sassenheim, 20. Juni 2012) Trotz aller Emanzipation sind die Rollen von Mann und Frau während des Sommerurlaubs immer noch traditionell verteilt, besonders wenn es um die Nutzung des Autos geht. Dies ist das Ergebnis einer von Mietwagenbroker holidaycars.com in Auftrag gegebenen Umfrage. Die Frauen packen zuhause die Koffer und die Männer laden sie ins Auto. Frauen sind auf dem Weg zum Ziel vorrangig Beifahrer. Einmal angekommen, sind es wieder die Männer, die während der kleineren Fahrten am Urlaubsort hinter dem Lenkrad sitzen. Die traditionellen Geschlechterrollen sind heutzutage starken Veränderungen unterworfen – aber Männer scheinen den Fahrspaß im Urlaub nicht teilen zu wollen.
    Peil.nl, das Marktforschungsinstitut, führte diese Umfrage auf Basis einer repräsentativen Stichprobe von mehr als dreitausend Verbrauchern in Europa durch. Während der Fahrt zum Urlaubsziel sitzen 64 % der Männer am Steuer, während in einem Viertel der Fälle (22 %) sowohl Mann als auch Frau fahren. 95 % der Frauen sagten, dass sie das Urlaubsgepäck vorbereiten und 44 % der Männer waren sicher, dabei ihre Hilfe anzubieten. Jedoch gab weniger als ein Drittel der Frauen (31 %) an, dieses Angebot von ihrem Partner erhalten zu haben. Das Einladen des Gepäcks in das Fahrzeug ist eine weitere typische Männeraufgabe. In nur 13 % der Fälle übernimmt dies die Frau, für 58 % ist dies einfach Aufgabe des Mannes im Haus.
    Wahl der Route Hauptgrund für Streits
    Die Fahrt zum Zielort verläuft in der Regel nicht reibungslos. Paare neigen dazu, sie für das Austragen von Zwistigkeiten zu nutzen. 40 % der Paare berichteten, dass es bei der Wahl der Route immer wieder zum Streit kommt. Darüber hinaus gab fast ein Viertel der Paare (23 %) an, sich regelmäßig gegenseitig zu beschuldigen, zu schnell oder zu langsam zu fahren. Die Umfrage ergab auch, dass mehr als ein Drittel (35 %) der europäischen Urlauber über acht Stunden am Tag mit der Fahrt zum Zielort verbringt. Rund 12 % von ihnen fahren sogar bis zu 14 Stunden auf einmal, da sie sich mit ihren Partnern abwechseln. Die Nutzung eines Mietwagens im Ausland führt auch zu einem längeren Aufenthalt hinter dem Lenkrad. Ein Drittel der Urlauber fährt durchschnittlich 100 bis 200 km pro Urlaub. Ein Fünftel fährt sogar mehr als 200 Kilometer pro Tag.
    Frauen buchen Mietwagen häufiger als Männer vermuten
    „Um unseren Mietwagenservice bei holidaycars.com noch weiter verbessern zu können, wollten wir über die Einstellung, Vorlieben und Erfahrungen unserer Kunden bei der Nutzung von Autos im Urlaub möglichst genau Bescheid wissen. Aus diesem Grund haben wir diese Umfrage initiiert”, sagt Jan Robber Meerpoel, CEO von holidaycars.com. 79 % der Männer nutzen Mietwagen und fahren damit sogar mehr, als sie es mit ihrem eigenen Auto tun. Die Buchung des Mietwagens sehen Männer als ihre Aufgabe an, zumindest in den Augen der Männer selbst (64 %). Bei den Frauen gab nur knapp über ein Drittel (38 %) an, dass der männliche Partner die Buchung durchführt. Ein Viertel der Befragten hat vor, vor Ort im Ausland ein Auto zu mieten, während es die Mehrheit (Männer und Frauen) bevorzugt, ein Fahrzeug im Voraus zu reservieren. In Verbindung mit einer Flugreise nutzen insgesamt 36 % einen Mietwagen.

  • Deutschland braucht mehr Verständnis für touristische Infrastruktur: Tourismuswirtschaft bedauert Bürgervotum gegen Flughafenausbau in München

    (Berlin, 19. Juni 2012) „Die Entscheidung der Bürger gegen die dritte Start- und Landebahn am Münchner Flughafen war eine Entscheidung gegen Arbeitsplätze, Wertschöpfung und eine touristische Infrastruktur, die den Ansprüchen der deutschen Urlaubs- und Geschäftsreisenden gerecht wird“, kommentierte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) Klaus Laepple das Ergebnis des Bürgerentscheids am gestrigen Sonntag in München.
    „Die Verfügbarkeit von Flughafenkapazitäten ist Voraussetzung dafür, dass die Tourismuswirtschaft ihr enormes Potential auch weiterhin entfalten kann. Mobilität ist der Schlüssel zu Wohlstand und Wertschöpfung. Wir wollen die Erfolgsgeschichte der Tourismusbranche fortsetzen. Dafür aber brauchen wir Flughäfen, die mit ihren Aufgaben wachsen.“
    An den deutschen Flughäfen starteten und landeten im vergangenen Jahr fast 200 Millionen Passagiere, die maßgeblich zum Erfolg der gesamten deutschen Tourismuswirtschaft beitrugen. Kapazitätsengpässe in der Flughafeninfrastruktur würden die weitere Wachstumsentwicklung des Tourismus, durch den hierzulande rund 2,9 Millionen Menschen und damit 7 Prozent aller Erwerbstätigen eine Beschäftigung finden, ausbremsen.
    Der für die Tourismuswirtschaft negative Ausgang des Bürgerentscheids habe einmal mehr gezeigt, wie schwierig es in Deutschland mittlerweile ist, die Bevölkerung von der Notwendigkeit wichtiger Infrastrukturprojekte zu überzeugen und diese erfolgreich umzusetzen, so Laepple.

  • Lindner Hotels erpressen ihre Gäste – Entführungsopfer: Der Urlaub – Lösegeldforderung: Ab 19 Euro – Geldübergabe: Ab dem 22. Juni 2012

    (Düsseldorf, 19. Juni 2012) Mit einer ungewöhnlichen Aktion starten die Lindner Hotels am 22. Juni in die Sommerurlaubs-Saison. Unter dem Motto „Wir haben Ihren Urlaub! – Übergabe nur zu gnadenlosen Konditionen“ geben sie schnellen Buchern die Chance, einen Hotelaufenthalt zu einem besonders günstigen Preis zu ergattern. Die „Urlaubsrückgabe“ ist an insgesamt zwölf Wochenenden 48 Stunden lang möglich und steht jeweils unter einem besonderen Motto wie „Familie“, „Aktiv“ oder „Luxus“.
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    Ein „entführter“ Urlaub enthält mindestens ein bis drei Übernachtungen inklusive Frühstück. Am Start-Wochenende ist die „Lösegeld-Forderung“ besonders niedrig: Um ihren Urlaub in den Lindner Sport & Aktiv Hotels Werrapark im Thüringer Wald freizukaufen müssen die Gäste beispielsweise nur 19 Euro „Lösegeld“ pro Person je Nacht im Doppelzimmer zahlen. 39 Euro sollte ihnen die Einlösung des Urlaubs im Lindner Hotel Am KuDamm in Berlin wert sein.
    „Erpresste“ Familien, Luxus- und Aktiv-Urlauber können ihren Urlaub mit passenden Zusatzleistungen an den folgenden Wochenenden zu besonderen Konditionen freikaufen.
    Vom 22. Juni bis zum 7. September 2012 läuft die Aktion auf 1 jeden Freitag ab 12:00 Uhr bis 12:00 Uhr am darauffolgenden Sonntag. Während dieses Zeitraums stellt jedes teilnehmende Lindner Hotel ein limitiertes Zimmerkontingent zu den besonderen Buchungs-Konditionen zur Verfügung. Die gebuchten Aufenthalte können anschließend bis zum 10. September 2012 in Anspruch genommen werden.

  • Neues Trio bei den Ringhotels: Privathotels investieren in großem Stil und eröffnen neu unter der Ringhotels Flagge – Kooperation freut sich über drei Neu-Mitglieder

    (München, 19. Juni 2012) Neues Mitgliedstrio bei den 1: Die Kooperation begrüßt drei neue Privathotels. Der Mystery Check vor Aufnahme in die Kooperation wurde dank einem Großinvestitionsprogramm in allen drei Häusern erfolgreich absolviert. Die drei Neuzugänge sind: das Ringhotel Landhotel Gockelwirt in Eisenberg im Allgäu, das Ringhotel Alfsee Piazza in Rieste sowie das Ringhotel Mutter Bahr in Ibbenbüren-Uffeln im Münsterland.
    1 Ringhotel Alfsee Piazza Hotel
    Im Mai 2012 neu eröffnet hat das Ringhotel Landhotel Gockelwirt im Ostallgäu unter der Kooperationsflagge Ringhotels. Das Landhotel in Eisenberg bei Pfronten wird bereits in der fünften Generation Steinacher geführt. Viel älter ist jedoch die Geschichte des Wirtshauses, vor dessen Linde schon König Ludwig verweilte. Der Erbauer des nahegelegenen Märchenschlosses Neuschwanstein überreichte 1864 dem damaligen Wirt, Max Steinacher, einen wertvollen Siegelring als Gastgeschenk. Dieser Ring ist bis heute im Besitz der Familie. Michael Steinacher und seine Partnerin haben das Haus vor zwei Jahren von den Eltern übernommen und 2,8 Mio Euro investiert. Ein neu gestalteter Hoteleingang mit Rezeption und Lobby schafft eine gelungene Verbindung zwischen einem Neubau und den bestehenden Gebäuden. Die 32 Zimmer und Suiten sind individuell in Größe und Aufteilung. Erweitert worden ist das Restaurant sowie der Wellnessbereich mit Schwimmbad.
    1 Ringhotel Mutter-Bahr Ibbenbühren
    Im Zuge des Um- und Neubaus entschied sich Familie Steinacher für den Anschluss an die Marke Ringhotels. „Wir haben nun eine Größe und Professionalität erreicht, die eines starken Partners im Bereich Vermarktung und Online-Distribution bedarf“, sagt Michael Steinacher über den Anschluss an die Kooperation. Das Ringhotel Landhotel Gockelwirt ist der perfekte Ausgangsort für einen Ausflug zu den Königsschlössern oder per Rad oder pedes der Natur auf der Spur. Nach einem ausgefüllten Tag wartet eine typisch bayerische Küche mit deftigen Schmankerln oder leichte mediterrane Küche.
    1 Landhotel in Eisenberg bei Pfronten
    Ebenfalls im Mai 2012, nach einer fünf–monatigen Umbauphase, feierte das Ringhotel Alfsee Piazza im Ferien- und Erholungspark in Rieste seine Neueröffnung. Mit dem zweistöckigen modernen Anbau ist das Gästezimmerangebot auf 47 erweitert worden. Drei Tagungsräume bieten Platz für Tagungen und Seminare bis zu 60 Personen. Direkt am Alfsee am Rande eines Naturschutzgebietes gelegen, ist das neue Ringhotel ein idealer Ausgangspunkt für Wassersportaktivitäten wie Schlauchboot- oder Wasserskifahren. Wer lieber an Land unterwegs ist, kann eine Fahrradtour oder eine gemütliche Kutschfahrt unternehmen.
    In einen Aus- und Umbau investiert hat auch das Ringhotel Mutter Bahr in Ibbenbüren in Ibbenbüren-Uffeln im nördlichen Münsterland. Ein neues Gästehaus ist errichtet und die Rezeption samt Loungebereich umgebaut worden. Dabei entstand auch Raum für einen zusätzlichen Gastraum im Wintergartenflair. Die großzügigen Veranstaltungs- und Banketträume können für Tagungen und Familienfeierlichkeiten genutzt werden. Zahlreiche Outdoormöglichkeiten von Reiten und Ballonfahren über Bogenschießen und Fungolf bis hin zu Kletter-oder Boßeltouren ermöglichen ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. „Wie fast alle Mitgliedsbetriebe der Ringhotels Kooperation ist auch dieser Familienbetrieb über die Generationen gewachsen – von einem einfachen Wirtshaus zu einem Drei Sterne Superior Hotel, sagt Susanne Weiss über den Neuzugang, der 2013 sein 100jähriges Jubiläum feiert.
    Dann steht auch die Kooperation Ringhotels vor einem runden Geburtstag. 40 Jahre gibt es Ringhotels in Deutschland. Bereits 1972 trafen erstmals vier Privathoteliers mit zwei Fachleuten zusammen, um über die Gründung einer Hotelkooperation als Gegengewicht zu den internationalen Hotelketten zu beraten. Im Januar 1973 wurde die Gründung aus drei Einkaufsringen in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Niederbayern offiziell.

  • Deutsche machen sich weniger Sorgen – Die Studie "Challenges of Europe 2012" des GfK Vereins

    (Nürnberg, 19. Juni 2012) Deutschland bleibt zwar – zusammen mit Frankreich – die Sorgennation Nummer eins in Europa, doch sind die Sorgenfalten in diesem Jahr deutlich kleiner geworden. So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie “Challenges of Europe” des GfK Vereins, die die Bürger Europas jährlich nach den dringend zu lösenden Aufgaben in ihrem Land fragt. Nach wie vor steht für die Deutschen die Arbeitslosigkeit an erster Stelle, allerdings mit deutlich rückläufiger Tendenz. Die Themen Inflation und wirtschaftliche Stabilität rücken damit dichter an das Top-Thema heran. Auch in Europa insgesamt führen diese drei Herausforderungen die Sorgenliste an. Aus aktuellem Anlass wurden in diesem Jahr auch die Griechen befragt.
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    Die Deutschen machen sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Sorgen: In der aktuellen Studie des GfK Vereins nannte jeder Bundesbürger im Durchschnitt 2,6 Probleme, die zu lösen sind (2011: 3,7 Probleme). Damit liegen die Deutschen noch vor den Griechen, die durchschnittlich 2,4 Herausforderungen nennen. In Europa liegt der Durchschnitt sogar nur bei 2,0 Problemen und damit ebenfalls deutlich niedriger als im Vorjahr (2011: 2,4). Nach wie vor die mit Abstand sorgenfreieste Nation ist Schweden mit durchschnittlich 1,1 genannten Herausforderungen.
    Arbeitslosigkeit bleibt Top-Thema – jedoch niedrigster Wert seit Beginn der Erhebungen
    Nur noch gut ein Drittel der Bundesbürger macht sich Sorgen um die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang um 21 Prozentpunkte. Seit Beginn der gesamtdeutschen Erhebungen im Jahre 1990 wurde kein geringerer Wert gemessen. Darin spiegelt sich die anhaltend gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland wider. “Die Bundesrepublik ist das einzige Land in Europa, das während der Krise seine Arbeitslosigkeit sogar zurückführen konnte und dies nach den Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute auch in diesem Jahr fortsetzen wird”, erläutert Prof. Dr. Raimund Wildner, Geschäftsführer des GfK Vereins.
    Im Gegensatz dazu hat die Sorge um die konjunkturelle Entwicklung deutlich zugenommen. Lag sie 2011 mit 14 Prozent noch auf dem zehnten Rang, ist sie nun mit 24 Prozent auf den dritten Platz geklettert. Nur in den Krisenjahren 2009 und 2010 wurden höhere Werte gemessen. Im Zuge der sich verschärfenden rezessiven Tendenzen im Euro-Raum sehen die Bundesbürger durch die starke Exportabhängigkeit der deutschen Industrie offenbar auch Gefahren für die eigene Konjunktur.
    Inflation bleibt für die Deutschen eine reelle Gefahr
    Zwar machen sich die Bundesbürger weniger Sorgen um die Preis- bzw. Kaufkraftentwicklung als im Vorjahr, dennoch bleibt das Thema auf dem zweiten Platz im Sorgenranking. Gut jeder vierte Bundesbürger sieht die Preisstabilität in Gefahr, vor einem Jahr war es noch jeder dritte. Hohe und weiter steigende Energiepreise lassen viele Bundesbürger um ihre Kaufkraft bangen. Zudem sehen die Deutschen durch die diversen Rettungspakete zunehmende Gefahren für die Stabilität der Währung. Bislang deckt sich diese Befürchtung jedoch nicht mit den amtlichen Zahlen der Lebenshaltungskosten. So ging die Inflationsrate nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Mai auf 1,9 Prozent zurück, nachdem sie im April noch bei 2,1 Prozent gelegen hatte.
    Sozialpolitische Themen weniger im Fokus der Deutschen
    Spürbar abgenommen haben in diesem Jahr die Bedenken der Bundesbürger über die soziale Sicherung. Nachdem 2011 noch 25 Prozent dies mit Sorge betrachteten, sind es aktuell nur noch 11 Prozent. Damit rutscht das Thema von Rang 3 auf Rang 9. Ähnliches gilt für das Gesundheitswesen (2012: 11 Prozent / 2011: 19 Prozent), das von Platz 5 auf Platz 10 zurückfällt. Auch das Thema Rente ging von 17 Prozent Besorgten im vergangenen Jahr auf 13 Prozent zurück.
    Das Thema Armut hat 2012 erstmals den Sprung unter die Top-Ten-Sorgen der Deutschen geschafft und belegt nun Platz 8: Aktuell sorgen sich 12 Prozent darüber, doppelt so viele wie im Vorjahr. “Vor allem der steigende Anteil der prekären Beschäftigungsverhältnisse sowie die sich abzeichnende Altersarmut bei Menschen mit nicht durchgehenden Erwerbsbiografien geben den Bundesbürgern anscheinend zunehmend zu denken”, so Raimund Wildner.
    Dagegen machen sich die Bundesbürger deutlich weniger Sorgen um die Bildungspolitik als noch im vergangenen Jahr. Der Anteil der Besorgten halbiert sich fast von 23 Prozent 2011 auf nun 12 Prozent. Damit fällt dieses Thema von Rang 4 auf Rang 7 zurück.
    Inflationsängste polarisieren Ost und West
    Bei der Gegenüberstellung der alten und neuen Bundesländer zeigen sich nach wie vor deutliche Unterschiede. Zwar sind die Top-3-Themen identisch, jedoch nicht die Reihenfolge bzw. das Ausmaß der Beunruhigung. Sowohl in Ost als auch in West ist das Thema Arbeitslosigkeit top, die Unterschiede sind aber gravierend. Während sich in den alten Ländern nur noch knapp ein Drittel der Befragten um den Arbeitsmarkt sorgt, sind es im Osten gegenwärtig 45 Prozent. Noch etwas größer sind die Abweichungen beim Thema Inflation. Die Preis- und Kaufkraftentwicklung sehen im Osten 39 Prozent (Rang 2), in den alten Ländern 24 Prozent (Rang 3) mit Sorge. Bei der Sorge um die wirtschaftliche Stabilität sind die Differenzen zwischen West und Ost am geringsten. Hier liegt der Westen mit 25 Prozent vor den neuen Ländern mit 18 Prozent.
    In Europa ist der Arbeitsmarkt weiterhin das Top-Thema
    Neben Deutschland wurde die Studie zum wiederholten Male in zehn weiteren europäischen Ländern durchgeführt. Aufgrund der aktuellen Lage in Europa wurde dieses Jahr Griechenland ergänzend in die Erhebung mit einbezogen (die Ergebnisse finden Sie auf Seite 6). Die Arbeitslosigkeit belegt europaweit, wie bereits im Vorjahr, mit 38 Prozent die Spitzenposition – jedoch mit einem minimalen Rückgang von einem Prozentpunkt. In neun der zwölf untersuchten Länder nimmt dieses Thema ebenfalls den ersten Platz ein. Zudem fällt auf, dass in sieben Ländern im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg festzustellen ist, nur in Deutschland und Schweden werden geringere Werte gemessen.
    Die mit weitem Abstand stärkste Präsenz weist das Thema mit 79 Prozent in Spanien auf, gefolgt von Frankreich mit 63 Prozent. Gerade Spanien hat im Augenblick mit stark steigender Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Momentan ist fast jeder Vierte in Spanien ohne Beschäftigung. In den Niederlanden dagegen spielt das Thema mit 11 Prozent eine weitaus geringere Rolle.
    Inflationssorgen in Europa etwas gedämpft
    Ebenfalls etwas kleiner geworden sind in diesem Jahr die Sorgen über Preissteigerungen. 22 Prozent der Befragten in Europa – das sind 4 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr – sehen gegenwärtig der Preis- und Kaufkraftentwicklung mit Sorge entgegen. Damit rangiert das Thema weiter auf Platz 2. Am stärksten beunruhigt die Inflation die Menschen in Frankreich. 34 Prozent sind hier besorgt – dies ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozentpunkte. Hier dürfte die beschlossene Erhöhung der Mehrwertsteuer die Beunruhigung vergrößert haben. Dagegen haben Inflationsängste in Schweden und Spanien mit 1 bzw. 2 Prozent derzeit nahezu keine Bedeutung.
    Große Sorgen um wirtschaftliche Entwicklung in Italien und Spanien
    Die wirtschaftlich schwache Entwicklung in weiten Teilen Europas beunruhigt die Bürger zunehmend. 16 Prozent gaben an, dass sie sich um die wirtschaftliche Stabilität in ihrem Land sorgen. Im Vorjahr waren es “nur” 12 Prozent. Damit ist es das einzige Top-Ten-Thema, dessen Anteil innerhalb des vergangenen Jahres gestiegen ist: Es ist im Sorgenranking von Rang 5 auf Rang 3 geklettert.
    In Italien und Spanien sind die Ängste um die Wirtschaft am stärksten ausgeprägt. 30 Prozent der italienischen Bürger (2011: 22 Prozent) sowie 29 Prozent der Spanier (2011: 30 Prozent) machen sich derzeit große Sorgen, dass der rigorose Sparkurs ihre Länder in eine schwere Rezession führt. Und in der Tat geht der Internationale Währungsfond in seiner aktuellen Prognose vom April dieses Jahres davon aus, dass in beiden Ländern das Bruttoinlandsprodukt jeweils um knapp 2 Prozent schrumpfen wird.
    Am geringsten sind die Ängste um die wirtschaftliche Entwicklung derzeit in Russland und Polen, wo sich nur 4 bzw. 5 Prozent der Befragten um die Konjunktur sorgen.
    Sorge hinsichtlich der politischen Entwicklung hat in Europa an Brisanz verloren
    Die Sorge um die politische Stabilität hat an Brisanz verloren. Nur noch 8 Prozent der Befragten sind derzeit in Europa darüber beunruhigt. Damit liegt das Thema 2012 auf Rang 7, nachdem es im Vorjahr noch unter den Top 3 gewesen ist. Der Rückgang um 4 Prozentpunkte ist vor allem auf die Sondereffekte in Belgien und Italien zurückzuführen. Zum einen konnte in Belgien nach einer längeren Phase des Stillstandes Ende 2011 endlich wieder eine Regierung gebildet werden, weshalb der Anteil der Besorgten im Jahresverlauf von 57 Prozent auf 18 Prozent gesunken ist. Dennoch ist dies nach wie vor der höchste Wert in Europa.
    Zum anderen hat sich mit dem Rücktritt von Silvio Berlusconi und der Regierungsübernahme durch Mario Monti in Italien im November 2011 auch ein Großteil der Sorgen um die politischen Verhältnisse in diesem Land beinahe in Luft aufgelöst. Der Anteil ging von 33 Prozent 2011 auf 10 Prozent in diesem Jahr zurück.
    Ein Blick auf Griechenland
    Wegen der aktuellen Lage in Europa wurde Griechenland ergänzend in die diesjährige Erhebung miteinbezogen. Aufgrund mangelnder Vergleichbarkeit zu den Ergebnissen aus den Vorjahren wurde Griechenland jedoch nicht in die gesamteuropäische Berechnung integriert.
    Mit durchschnittlich 2,4 genannten Problemen pro Person belegt Griechenland hinter Deutschland und Frankreich Platz 3 der sorgenvollsten Nationen Europas. Angesichts der bestehenden Haushalts- und Staatsschuldenkrise des Landes, die alle wirtschaftlichen, politischen und sozialen Bereiche erfasst hat, ist dieses moderate Ergebnis sogar etwas überraschend.
    Als Hauptsorge der Griechen hat sich in der Studie ebenfalls die Arbeitslosigkeit mit 33 Prozent herauskristallisiert. Die in Europa derzeit zu verzeichnende geringe Brisanz des Themas Politik und Regierung gilt jedoch nicht für Griechenland: 26 Prozent der Griechen sind über die politische Stabilität in ihrem Land beunruhigt. Die Diskussionen um den harten Sparkurs, der Griechenland auferlegt worden ist, drohen das Land politisch zu zerreißen. Die kürzlich durchgeführten Parlamentswahlen fanden zwar keinen Eingang in die Ergebnisse, da die Befragung zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen war. Die Folgen der Wahlen, wie der erfolglose Versuch einer Regierungsbildung sowie die Ankündigung von Neuwahlen für Mitte Juni, dürften die Sorgen über die weitere politische Entwicklung aber eher noch verstärken.
    Auch die wirtschaftliche Lage stellt sich in Griechenland derzeit schwierig dar. Das Bruttoinlandsprodukt wird vermutlich um mehr als 4 Prozent zurückgehen. Folglich überrascht es nicht, dass knapp ein Viertel der griechischen Befragten die Sorge um die wirtschaftliche Stabilität genannt hat.
    Diese Ergebnisse sind ein Auszug aus der GfK-Studie “Challenges of Europe 2012” und basieren auf rund 13.300 Verbraucherinterviews, die im Auftrag des GfK Vereins im Februar 2012 in Deutschland, Italien, Frankreich, Polen, Österreich, Großbritannien, Belgien, Russland, Spanien, den Niederlanden, Schweden und zusätzlich in Griechenland durchgeführt wurden.
    Grundlage der Untersuchung ist folgende offene Frage, die jedes Jahr unverändert gestellt wird: “Welches sind Ihrer Meinung nach die dringendsten Aufgaben, die heute in zu lösen sind?” Die Befragten erhalten keinerlei beschränkende Vorgaben für ihre Antwortmöglichkeiten, Mehrfachnennungen sind möglich.

  • Fernbedienung ist Bazillenschleuder Nr. 1 im Hotel – Hygieneexperte: "Kein Zimmer hält normalen Standards stand"

    (Houston/Rottach-Egern, 19. Juni 2012) Die TV-Fernbedienung sowie der Ausschaltknopf der Nachtischlampen gehören zu den Stellen in Hotelzimmern, an denen sich Keime am leichtesten einnisten. Das berichten US-Forscher auf dem Jahrestreffen der 1  in San Francisco. Sie haben verschiedenste Flächen von Hotelzimmern aus drei Bundesstaaten der USA auf Keime überprüft. “So gut wie kein Hotel entspricht normalen Hygienestandards”, sagt der deutsche Hygieneexperte und Hoteltester 1 im Interview mit der Nachrichtenagentur 1.
    1 Bazillenschnleuder: TV-Fernbedienung in Hotelzimmern (Foto: Thomas Siepmann/fotolia.com)
    Aussehen statt Hygiene
    “Das Zimmerpersonal reinigt in acht Arbeitsstunden 14 bis 16 Räume, wobei 30 Minuten pro Hotelzimmer bleiben”, schildert Studienautorin Katie Kirsch von der 1 die Ausgangslage. Es sei nützlich, jene Gegenstände in den Zimmern zu kennen, die man nicht übersehen und in Putzplänen berücksichtigen sollte, argumentiert die Forscherin. Das Problem dabei: Standardisierungen fehlen in der Hotelreinigung noch weitgehend, und zur Beurteilung der Sauberkeit achtet man auf sauberes Aussehen statt auf Hygiene.
    Das Team um Kirsch verglich die Zahl aerober und Fäkalbakterien an 19 kritischen Stellen in Hotelzimmern. Überraschend sauber waren die Kopfenden von Betten oder die Türklinke des Badezimmers, während übliche Verdächtige wie Waschbecken und Toilette, jedoch auch TV-Fernbedienung und der Lichtknopf der Nachttischlampe schlecht abschnitten. Als Bakterienschleuder erwiesen sich aber auch Schwämme und Lappen, die per Putzwagen von Zimmer zu Zimmer reisen und dabei Erreger übertragen könnten, warnen die Forscher.
    Knappe Reinigungszeit
    “Die Zimmerreinigung konzentriert sich meist auf Bad und Toilette. Was vernachlässigt wird, sind vor allem die Textilien”, erklärt der Hygieneexperte Horst Veith  im Pressetext-Interview. Teppichböden und Fußvorleger gehören etwa dazu, die statt gereinigt nur gesaugt werden, Matratzen als Hausstaubmilben-Paradiese sowie besonders auch Tagesdecken und Sofas: Sie kommen ständig mit Straßenkleidung, Schuhen und Reisegepäck in Kontakt, werden jedoch nicht gewaschen.
    Statt ihre Rückstände aufzuholen, verschlechtert sich die Hotelhygiene eher, so die Wahrnehmug Veiths. “Hotels lagern die Reinigung zunehmend an Zeitpersonal aus. In den zwölf Minuten pro Zimmer, die oft nur noch bleiben, ist eine hygienisch einwandfreie Reinigung unmöglich.” Das Problem dabei: Die Ansprüche der Gäste sind hoch. “Zwar reklamiert niemand, wenn sich etwa die Knöpfe der Fernbedienung klebrig anfühlen. Doch man sucht beim nächsten Mal ein anderes Hotel”, sagt der Experte. Nachhaltig sei es deshalb, hygienisch mehr als üblich zu bieten – wozu etwa Hygienebeauftragte einen Beitrag liefern könnten.

  • Sky City: Welthöchstes Gebäude entsteht in 90 Tagen – Errichtung von 838-Meter-Turm kostet nur 500 Mio. Euro – Höchstes Hotel der Welt

    (Changsha/China, 19. Juni 2012) Die chinesische BROAD-Group (BSB) hat mit einem Mammut-Projekt aufhorchen lassen. In Changsha, der Hauptstadt der Provinz Hunan, soll das höchste Gebäude der Welt entstehen. Die “Sky City” soll dabei den bisherigen Rekordhalter, den “Burj Khalifa”-Wolkenkratzer in Dubai, um zehn Meter übertrumpfen und in nur 90 Tagen errichtet werden.
    1 Modell: Sky City soll Weltrekord nach China holen (Foto: China Radio Intl.)
    220 Stockwerke, 104 Lifte
    Geht es nach den Plänen des Unternehmens, so wird sich die “Himmelsstadt” 838 Meter empor strecken. Das bisher höchste Gebäude in China ist der Shanghau Tower, der es auf 632 Meter bringt. Der Bau soll im Januar 2013 abgeschlossen werden. Mit den regionalen Behörden ist das Vorhaben bereits abgeklärt, nun wird auf die finale Zustimmung der Zentralregierung gewartet.
    220 Stockwerke soll der neue Rekordhalter umfassen. Die Nutzflächen von insgesamt einer Mio. Quadratmeter sind über 104 Lifte miteinander verbunden. Innovative Bautechniken sollen bei der flotten Verwirklichung helfen. BSB bringt dabei einiges an Vorerfahrung mit. Im Juni 2010 konnten die Konstrukteure ein 15-stöckiges Hochhaus in nur sechs Tagen aus dem Boden stampfen, im vergangenen Dezember verwirklichte man ein 30-stöckiges Hotel in 360 Stunden, berichtet CNN.
    Vierfach-Verschalung senkt Energiebedarf
    95 Prozent aller Gebäudeteile werden in Fabriken vorproduziert und müssen vor Ort nur noch nach Modulprinzip zusammengebaut werden. Diese Vorgangsweise senkt auch die Baukosten beträchtlich. Während die Errichtung des Burj Khalifa sowie des Shanghai Tower 1,5 bzw. 2,2 Mrd. Dollar gekostet haben, sind für die Sky City vergleichsweise geringe 628 Mio. Dollar (rund 496 Mio. Euro) veranschlagt.
    Gleichzeitig soll der Energiebedarf des Riesen-Gebäudes bei einem Fünftel des üblichen Flächenschnitts liegen. Um dies zu erreichen, baut man auf eine Vierfach-Verschalung und 15 Zentimeter dicke Außenwände zur thermischen Isolierung. Das Ziel der Konstrukteure ist nicht nur der Weltrekord, sondern auch ein “erschwingliches, super-sparsames Nutzgebäude zur Vorantreibung eines futuristischen, urbanen Lebensstils” zu schaffen, wie BSB gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zu Protokoll gab.
    Die Sky City wird auch das höchste Hotel der Welt beherbergen und Wohn- und Arbeitsraum für 100.000 Menschen bieten. Der Spatenstich ist für den kommenden November geplant. Zu weiteren, technischen Details schweigt sich das Unternehmen bislang aus.