(Landsberg/Lech, 03. März 2010) Ohne Web geht nichts mehr. Nach aktuellen Zahlen von Expedia Deutschland haben die deutschen Hotel vor allem über Internetbuchungen einen Zuwachs an Übernachtungen erreichen können. Der Trend zu Onlinereservierungen – haupsächlichst über die eigene Hotel-Homepage und Buchungsportale wie hrs.de, booking.com und hotel.de – verstärkt sich. Gerade in diesem Jahr wird die elektronische Distribution immer wichtiger werden, da hier Raten rasch angepasst werden und kurzfristige Werbeaktionen erfolgreich umgesetzt werden können. Auf der ITB Berlin werden wieder zahlreiche neue technische Konzepte dazu vorgestellt.
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+++ FACHBEFRAGUNG +++
MICE Umfrage 2010
Die namhafte MICE Plattform aloom.de bittet um Teilnahme an einer Fachbefragung zum MICE Markt. Die Umfrage richtet sich an Seminar- und Tagungsveranstalter, Hoteleinkäufer und Travelmanager – nicht an Hotelmanager. Die Daten werden anonym aufgenommen. Die Ergebnisse der Befragung werden den Teilnehmern zugesendet.
Umfragedauer: ca. 5 Minuten
Jetzt teilnehmen:
+++ WIRTSCHAFT +++
Touristikpresse.net: Hotellerie – Wachstumstreiber Online-Vertrieb
Sechs Prozent Umsatzeinbußen und drei Prozent weniger Übernachtungen ausländischer Gäste, das sind nach einer Analyse des Statistischen Bundesamtes die Kennzahlen des vergangenen Krisenjahres für die deutsche Hotellerie. Ein Lichtblick in diesen Zeiten ist für Hotels der Online-Vertrieb. Starke Partnerschaften bieten ihnen Wachstumspotentiale und neue Erlösquellen. Beim weltweit größten Online-Reiseportal ist die Zimmerauslastung der deutschen Hotelpartner 2009 im zweistelligen Bereich gestiegen. Die Übernachtungszahlen haben sich um 28 Prozent erhöht. Durch gezielte Maßnahmen wie die Werbeaktion im letzten Sommer weisen die Buchungen in den teilnehmenden Hotels mehr als eine Verdoppelung auf.
Main Post: Der Staat verschafft Hoteliers Luft
Reduzierte Mehrwertsteuer regt zu Investitionen an – kaum Preissenkungen in der Region Main-Tauber
Nürnberger Zeitung: Nürnberger Hotel-Betten blieben leer
Einen empfindlichen Rückgang der Belegung und Auslastung musste im vergangenen Jahr das Nürnberger Gastgewerbe hinnehmen. Dennoch sei die Branche insgesamt im Vergleich mit anderen Städten noch mit einem blauen Auge davongekommen, meint Nürnbergs scheidender Verkehrsdirektor Michael Weber.
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Heilbronner Stimme: Top-Hotelier Schiebenes
Heinz Schiebenes zählt zu den 50 besten Hoteliers in Deutschland. Der Geschäftsführer der Panorama Hotel Service GmbH mit Sitz in Waldenburg wurde jetzt vom Schlummer-Atlas zum zweiten Mal nacheinander für seine “hervorragende Arbeit” geehrt. Der 50-Jährige managt die zum Würth-Konzern gehörenden Hotels in Friedrichsruhe, Ailringen und Waldenburg.
Touristikpresse.net: Deutscher Hotelführer-Verlag ernennt erstmals die TOP 10 Hoteliers im Ausland: Thorsten Ries ist einer der Top 10 Hoteliers im Ausland 2010
Das Verlagshaus hat die Top 10 Hoteliers im Ausland gewählt. Thorsten Ries, Vice President und Chief Operations Officer (COO) der Amari Hotel Gruppe, Bangkok, erhielt die Ehrung als einer der „Top 10 der deutschen Hoteliers im Ausland“. Der Award wurde im Februar im Rahmen eines einzigartigen „Klassentreffens“ der deutschen Hoteldirektoren in Frankfurt verliehen.
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Author: holedo_wp_admin
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Presseschau vom 03. März 2010: Onlinebuchung bringt das Mehrgeschäft
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Presseschau vom 02. März 2010: Accor setzt auf Budget-Boom
(Landsberg/Lech, 02. März 2010) Budget boomt: Nun will sich Europas Hotel- und Touristikkonzern Nr. 1 Accor auf die Segmente Economy & Budget konzentrieren. Einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ zufolge sind weitere 50.000 neue Hotelzimmer im Gut&Günstig-Bereich geplant. Offenbar rechnet man nicht damit, das es bei den Geschäftsreisen eine baldige Rückkehr zum alten Ratenniveau geben wird.
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+++ WIRTSCHAFT +++
Wirtschaftswoche: Accor versucht es mit günstigeren Zimmern
Accor ändert seine Strategie: Europas größter Hotelkonzern setzt nicht mehr vornehmlich auf zahlungskräftige Kundschaft. Dazu soll in Zukunft vor allem in Niedrigpreis-Hotels außerhalb des US-Marktes investiert werden.
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hotellerie.de: 13,2 % Mehrwertsteuer – Blog von Markus Luthe zu Übernachtungskennziffern in Deutschland
Im Auftrag der Wirtschaftsministerien des Bundes und der Länder hat das Deutsche Wirtschaftwissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr e.V. an der Universität München (besser kurz: dwif) eine bemerkenswerte Grundlagenstudie zu den Ausgaben der Übernachtungsgäste in Deutschland erstellt. Sie wirft ein helles Schlaglicht auf die chronisch unterschätzte ökonomische Bedeutung der Hotellerie im weiteren Sinn.
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Börsen Zeitung: Notiert in Paris – Sarko und die Gastronomie
Der Ursprung der Mehrwertsteuersenkung für die deutschen Hoteliers liegt in Frankreich. Schon der frühere französische Staatspräsident Jacques Chirac hatte den Gastronomen seines Landes einen reduzierten Satz versprochen. Doch erst sein Nachfolger Nicolas Sarkozy konnte den Widerstand der Deutschen, die die Pläne jahrelang bekämpft hatten, brechen.
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derwesten.de: Duisburg – Hoteliers lehnen die Kulturtaxe ab
Der Vorschlag der Grünen, den Hotelgästen in die Tasche zu greifen und drei Euro pro Übernachtung zugunsten der Kultur zu kassieren, stößt bei Hoteliers und Branchenverband auf Ablehnung.
Nordwest Zeitung: Oldenburg – Grüne wollen Kulturtaxe für Stadt-Besucher einführen
An etlichen Stränden ist sie für viele Touristen ein Ärgernis: die Kurtaxe. Wenn es nach den Grünen im Stadtrat geht, soll nun auch das strandlose Oldenburg seine Besucher zur Kasse bitten dürfen. Und in Ermangelung von Dünen und Meer würde die Kurtaxe als Kultutaxe deklariert.
http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_stadt_oldenburg_artikel.php?id=2276053
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Kameha Grand Bonn: Eröffnungsgala mit A-Promis – Nächstes Projekt in Angriff
(Bonn, 01. März 2010) 111 Tage dem Start wurde Deutschlands neues Designhotel Nr. 1 feierlich eingeweiht. Zum „Grand Opening“ des Kameha Grand Bonn kamen A-Promis wie Begum Aga Khan, Thomas Gottschalk, Eckard von Hirschhausen, Michael Stich, Kai Pflaume, und Franziska von Almsick. Über 1.200 Gäste kamen in das Leading Hotel am Bonner Bogen und feierten ausgelassen das neue Designdenkmal der deutschen Gastlichkeit.
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„Ich bin begeistert“, so Michael Stich, die deutsche Tennislegende. „Das Kameha Grand Bonn ist an Herzlichkeit, Design und Service nicht zu übertreffen und hat mit dieser Eröffnungsfeier ein klares Statement gesetzt. Dies ist definitiv mein neuer Lieblingsplatz“, so Stich weiter. Auch Thomas Gottschalk war beeindruckt vom einzigartigen Flair des Kameha Grand Bonn: „Als Weltreisender bin ich coole Hotels gewöhnt, das Kameha Grand Bonn übertrifft fast alles. Ein Hotel von Weltklasse“, schwärmte der Moderator.
Hotelchef Carsten K. Rath – als Gründer und CEO der Lifestyle Hospitality & Entertainment Group mit seinem eigenen Vermögen verpflichtet – setzt nun ganz auf den Ausbau der Hotelmarke Kameha. Ein weiteres Projekt (im Mittelmeerraum) wurde in Angriff genommen und soll zur ITB Berlin vorgestellt werden. Die King Kamehameha Suite in Köln wurde verkauft, übrig bleibt die Gastronomie in Frankfurt/Main. -
Presseschau vom 01. März 2010 – Heinz Horrmann über Luxushotellerie: Mit Ideen aus der Krise
(Landsberg/Lech, 01. März 2010) Die „Hotel Autorität“ spricht Tacheles: Heinz Horrmann, der international renommierte Hotelkritiker, rühmt die deutschen Luxushotels für eine besondere Preispolitik. Trotz schwerer Umsatzkrise und trüber Geschäftsaussichten lobt er die „leisen Versprechen, auch in belegungsschwachen Monaten die Zimmerraten nicht in die Verlustzone abzusenken, wie es einige Ketten bereits praktizieren.“ Den Top 50 Hoteliers rät er, sich auf die ureigenen Stärken als Gastgeber „für Könige, Präsidenten, für die Schönen und den Geldadel, aber ebenso für die Damen und Herren Normalbürger“ zu konzentrieren.
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+++ WIRTSCHAFT +++
Kolumne von Heinz Horrmann – Die Welt: Mit Ideen aus der Krise – Das Gipfeltreffen der deutschen Hotellerie
In der oft zitierten guten alten Zeit mochte der Prinz von Wales keine besonderen Wünsche äußern. Bei seiner Ankunft ließ er gegenüber Cäsar Ritz, dem Erfinder der Grandhotels, lediglich verlauten: “Sie wissen doch besser als ich, was ich schätze und am meisten mag.” Für Ritz vor rund 100 Jahren das größte Lob. “Kinder, geht doch zu Lorenz Adlon”, pflegte bei Staatsbesuchen Kaiser Wilhelm II. auszurufen. “Bei mir im Schloss ist es kalt, es zieht und in den paar Badezimmern läuft das heiße Wasser nicht. Geht doch zu Lorenz Adlon, der auch der bessere Gastgeber ist.”
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Hamburger Abendblatt: Lüneburg – Bettensteuer: Ratsherren diskutieren Kulturabgabe
Es sieht nicht gut aus für die neue Kulturabgabe: Auf der Suche nach neuen Einnahmemöglichkeiten für die Kultur hatte die Ratsfraktion der Grünen im Stadtrat nach den Chancen einer “Bettensteuer” in Lüneburg gefragt.
Die Welt: Das Kameha Hotel in Bonn ist die perfekte Welle
Die fünf Sterne des Kameha Grandhotel im Bonner Rheinbogen lassen schon erahnen, in welchen Luxus-Sphären sich das Haus bewegt. Bahnbrechendes Design, coole Themenzimmer und ein großartiger Ausblick auf den Rhein lassen den Aufenthalt zu einem echten Erlebnis werden.
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manager magazin: Hoteldesign – “Alles wird offener”
Auch moderne Großstadtnomaden brauchen ein Zuhause. Der Hamburger Hoteldesigner Peter Joehnk erschafft es: Moderne Räume, in denen Arbeit und Freizeit verschmelzen können. Im Gespräch mit manager magazin verrät er, wie viel Geld Hoteliers für neue Zimmer in die Hand nehmen und welche Halbwertzeit Designtrends haben.
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hottelling: Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche
Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden.
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Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche
(Berlin, 26. Februar 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden:
Best Western Palatin Kongresshotel, Wiesloch (Baden-Württemberg)
Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ermöglicht es dem Best Western Palatin Kongresshotel in Wiesloch, drei neue Vollzeitkräfte einzustellen und 13 zusätzliche Ausbildungsstellen anzubieten. 20.000 Euro fließen in Lohnerhöhungen, für jeden Mitarbeiter wird es Weiterbildungen geben. Dafür werden 10.000 Euro bereitgestellt. Darüber hinaus investiert das Haus in neue Teppichböden, in eine neue Technikausstattung im Kongressbereich sowie eine neue Schließanlage. Kostenpunkt: circa 500.000 Euro. Die Gäste können sich über um fünf Prozent gesunkene Preisen und attraktive Kultur-Packages freuen.
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Ringhotel Teutoburger Wald, Tecklenburg (Nordrhein-Westfalen)
Für eine neue Teilzeitkraft und zwei zusätzliche Ausbildungsplätze wird im Ringhotel Teutoburger Wald in Tecklenburg die Steuerersparnis verwendet. Die Mitarbeiter profitieren von 40.000 Euro, die in eine höhere Entlohnung fließen. 15.000 Euro werden für Qualifizierungsmaßnahmen verwendet. In die Renovierung von sieben Zimmern, den Bau einer Betriebsleiterwohnung und eine bessere Ausstattung des Hotels investiert das Hotel zudem über eine halbe Million Euro.
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Romantik Hotel Linslerhof, Überherrn (Saarland)
Das Romantik Hotel Linslerhof in Überherrn verwendet die reduzierte Mehrwertsteuer, um eine neue Vollzeit- und eine Teilzeitstelle sowie zwei zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen In die Erneuerung der Teppiche, die Renovierung der Zimmer und in eine neue Fernsehanlage fließen 31.000 Euro. Die durchschnittlichen Zimmerpreise konnten um acht Prozent gesenkt werden.
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relaxa hotel Harz-Wald Braunlage, Braunlage (Niedersachsen)
Das relaxa hotel Harz-Wald in Braunlage konnte durch die reduzierte Mehrwertsteuer eine neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitkräfte einstellen. Zudem wurden drei zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. In die Qualifizierung der Mitarbeiter fließen 9.000 Euro, in den Umbau des Schwimmbades und der Sauna sowie in neue Teppiche in den Tagungsräumen und den öffentlichen Bereichen 60.000 bis 90.000 Euro. Darüber hinaus werden sämtliche Firmenverträge neu verhandelt und Gutscheine an Stammkunden vergeben.
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Familotel Beim Simmerl, Sankt Englmar (Bayern)
Für zwei zusätzliche Vollzeit- und einen Teilzeitangestellten verwendet das Familotel Beim Simmerl in Sankt Englmar die reduzierte Mehrwertsteuer. Auch ein neuer Ausbildungsplatz konnte jetzt eingerichtet werden. Die Mitarbeiter profitieren von einer höheren Entlohnung, für die jährlich 30.000 Euro extra vorgesehen sind. Für 20.000 Euro werden Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt. In die Renovierung von Zimmern, einen neuen Babybetreuungsraum und den Ausbau des Restaurants investiert das Hotel 75.000 Euro.
Landhotel-Ferienhof Schneider, Naumburg (Hessen)
Zwei weitere Vollzeit- und zwei Teilzeitstellen konnte das Landhotel-Ferienhof Schneider in Naumburg durch die Reduzierung der Mehrwertsteuer schaffen. Die Spielräume bei der Mehrwertsteuersenkung nutzt das Haus zudem für Investitionen und setzt 30.000 Euro für die Renovierung und für die Erneuerung der technischen Ausstattung ein.
Dorint Charlottenhof Halle, Halle (Sachsen-Anhalt)
Das Dorint Charlottenhof in Halle an der Saale nutzt die reduzierte Mehrwertsteuer, um das Mitarbeiterteam aufzustocken. So konnten vier neue Vollzeitstellen und drei Ausbildungsplätze geschaffen werden. In die Erneuerung und Ausstattung der Veranstaltungsetage, in eine neue Topf- und Geschirrspüle sowie zwei zusätzliche Computerarbeitsplätze werden 80.000 Euro investiert. Zudem konnten die Preise um vier Prozent gesenkt werden.
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Panoramahotel Lohme, Lohme (Mecklenburg Vorpommern)
Das Panoramahotel in Lohme nutzt die Entlastung bei der Mehrwertsteuer, um eine neue Vollzeitstelle und zwei weitere Ausbildungsplätze auszuschreiben. Die Mitarbeiter profitieren von 3.000 Euro, die für Qualifikationsmaßnahmen ausgegeben werden. 170.000 Euro fließen in Investitionen. Es werden sieben Zimmer, ein Appartement und der Eingangsbereich renoviert, die Außenanlagen in Stand gesetzt sowie drei Blockheizkraftwerke gebaut.
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Landgasthof Güby, Güby (Schleswig Holstein)
Eine neue Teilzeitstelle und einen zusätzlichen Ausbildungsplatz schafft der Landgasthof Güby an der Schlei. Für Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter werden 2.000 Euro verwendet. In die Modernisierung der Bäder in sieben Zimmern fließen 35.000 Euro. Der Landgasthof bietet darüber hinaus diverse Rabattaktionen an.
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Steigenberger Hotel Treudelberg (Hamburg)
Drei zusätzliche Vollzeitkräfte stellt das Steigenberger Hotel Treudelberg ein. Für Qualifizierungsangebote stehen 20.000 Euro bereit. In die Renovierung des Hauses fließen 60.000 Euro. An diverse Kunden wird die Ersparnis der Mehrwertsteuer zudem direkt weitergegeben.
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Mobile App für Hotels: günstige Kommunikation mit Gästen
Travel-Technology-Spezialist GIATA bringt Beherbergungsbetriebe auf iPhones und andere Smartphones – Ab 99 Euro im Monat
(Berlin, 25. Februar 2010) Moderne Hotels werden mobil gebucht. Nun sind die ersten Hotels auch mit einer eigenen iPhone-Applikation im stark wachsenden Markt des mobilen Internet präsent. Mit der „App“ von GIATA kann der Gast sofort Zimmer reservieren oder erhält per Push-Service attraktive Arrangements zum Beispiel mit Frühbuchergutscheinen. „Wir bringen jedes Haus auf das trendige iPhone oder jedes andere Smartphone mit Internetzugang und dies ab nur 99 Euro im Monat“, sagt Vertriebsmanager 1. Die GIATA mbH ist eines der weltweit führenden Unternehmen für Entwicklungen in der Travel Technology.
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Bislang war ein eigener Markenauftritt im AppStore von Apple mit erheblichen Investitionen verbunden. Mit dem 1, den GIATA in technischer Zusammenarbeit mit dem ebenfalls auf Travel Technology spezialisierten deutschen Unternehmen TOURIAS Mobile entwickelt hat, sprechen namhafte Häuser wie zum Beispiel das Adam & Eve Hotel in Belek/Türkei ihre Gäste in moderner Manier an. Die „App“ präsentiert das Haus mit Logo, Hausfarbe und den Kontaktdaten zu allen wichtigen Abteilungen. Automatisch integriert sind auch ein Reiseführer, eine interaktive Karte und Wettervorhersage. Bei Suchabfragen im AppStore wird die Hotelpräsentation automatisch angezeigt. Und ist die Applikation einmal auf einem iPhone installiert, kann die Marketingabteilung auch attraktive Angebote und F&B- oder Upgrade-Gutscheine per Push-Funktion senden.
„So spricht man neue Gästegruppen an und generiert zusätzlichen Umsatz“, so Jarugski. Bereits bei einer einzigen zusätzlichen Zimmerbuchung seien die monatlichen Kosten bereits amortisiert. Und der Werbeeffekt ist dabei noch nicht berücksichtigt. Dass moderne iPhone-Anwendungen zum neuen Marketing-Mix gehören, zeigt der „ITB Mobile Guide“ der Messe Berlin, der von GIATA und TOURIAS Mobile erstellt wurde. „Mit dem ITB Mobile Guide bieten wir bereits seit vergangenem Jahr eine moderne und höchst nutzwertige Applikation für das iPhone. Man kann damit zum Beispiel bequem navigieren und auch das umfangreiche Kongressprogramm durchforsten. Der kostenfreie ‘ITB Mobile Guide’ wird sehr gut angenommen und überwiegend auf iPhones installiert”, berichtet David Ruetz, Senior Manager der ITB Berlin.
Neuer Vertriebsmanager bei GIATA
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„Eine iPhone App für ein Hotel entwickeln wir in der Regel innerhalb von nur zwei Wochen“, so Michael Jarugski (Foto). Der Vertriebsmanager von GIATA ist in der Hotellerie seit Jahren bekannt. Ab März 2010 vertritt er das in der weltweiten Touristik als Toppartner für Travel Technology bekannte Berliner Softwareunternehmen. „Wir stehen während der ITB an unserem Stand Nr. 156 in Halle 6.1 für Gespräche auch spontan zur Verfügung“, so Jarugski.
Über GIATA: Die GIATA mbH wurde 1996 in Kassel gegründet und hat heute mit über 160 Mitarbeitern ihren Hauptsitz in Berlin. Gesellschafter sind drei Privatpersonen aus Deutschland sowie die Sabre-Holdings (Dallas/USA). GIATA ist international als Digital-Content-Lieferant für Reiseangebote touristischer Leistungsträger gefragt. Zu den mehr als 18.000 Kunden gehören namhafte Unternehmen wie TUI, Thomas Cook, Hotelopia, ITS, FTI, Alltours, Öger Tours, Expedia, Opodo und Lastminute.com. Zudem sorgt GIATA für Verteilung von Bild- und Textdaten der von den Veranstaltern vertriebenen 220.000 Hotels via Internet in über 18.000 Reisebüros, in allen namhaften CRS/GDS (Amadeus, Sabre, Worldspan, Galileo) sowie allen relevanten Internet-Booking Engines und namhaften Reiseportalen. Seit November 2006 bietet GIATA über 31.000 Hotelbschreibungen (Fließtexte in acht Sprachen) sowie Fact-Sheets (in weiteren 22 Sprachen) und Hotelbilder via XML an. Der „Multilingual Hotel Content“ wird zum Beispiel auf hotelopia.com präsentiert. -
Presseschau vom 25. Februar 2010: Richtige Domains immer wichtiger
(Landsberg/Lech, 25. Februar 2010) Moderne Webtechnologie ist der Schlüssel zum Erfolg – die richtige Top Level Domain gehört dazu. Zur ITB sollen Topdomains aus der Touristik versteigert werden, zum Beispiel luxusreise.de oder hotels-finden.com.
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+++ WIRTSCHAFT +++
hottelling: Sedo versteigert Tourismus-Domains live auf der ITB
Auf der wichtigsten Tourismus-Messe ITB, die vom 10. bis 14. März in Berlin stattfindet, wird die weltgrößte Domainhandelsbörse Sedo erstmals mit einem eigenen Stand vertreten sein. Dort wird Sedo das interessierte Fachpublikum eingehend über die Bedeutung von Domains für ein erfolgreiches Online-Marketing informieren und – als besonderes Highlight – eine Sonderauktion mit touristischen Domains durchführen.
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AFP: Bundesrechnungshof beklagt Gesetzeslücke bei Ökosteuer
Deutsche Unternehmen nutzen nach einer Analyse des Bundesrechnungshofes im großen Stil eine Gesetzeslücke aus, um die Ökosteuer zu umgehen. Durch eine Form des sogenannten Nutzenergie-Contractings entgingen dem Staat Einnahmen von mindestens 500 Millionen Euro jährlich, sagte ein Sprecher des Bundesrechnungshofs und bestätigte damit einen Bericht der “Financial Times Deutschland”. Den Angaben zufolge bieten Steuerberater, Ingenieure oder Unternehmensberater beispielsweise Kaufhäusern oder Hotels an, deren Energieversorgung zu übernehmen.
Südkurier: Trotz Rach: „Wiesengrund“ scheint am Ende
Knapp ein Jahr nach dem Einsatz von RTL-Restaurant-Tester Christian Rach droht dem Restaurant „Wiesengrund“ im Immendinger Ortsteil Zimmern offenbar das endgültige Aus. In der aktuellen Ausgabe des RTL-Magazins „Extra“ mit Birgit Schrowange waren Restaurant-Chef Gerhard Meßmer und seine Frau am Montagabend noch einmal Interview-Partner und kündigten beide das Ende des Traditionshauses an.
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Stuttgarter Nachrichten: Rechnung vieler Hotels geht nicht auf
Bei den Hoteliers will die rechte Freude über die Senkung der Mehrwertsteuer für Übernachtungen nicht aufkommen. Knallharte Rabattforderungen von Firmenkunden und der Verzicht vieler Gäste aufs Frühstück aus steuerlichen Gründen lassen die Rechnung nicht aufgehen.
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Mehrwertsteuersenkung wirkt – Aktuelle Stimmen aus der Branche
(Berlin, 24. Februar 2010) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden:
Hotel Zugspitze, Garmisch-Partenkirchen (Bayern)
Die Mannschaft des Hotels Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen wird um drei Vollzeitkräfte aufgestockt, außerdem werden zwei zusätzliche Ausbildungsplätze angeboten. In die Renovierung der Gästezimmer und in den Eingangsbereich investiert das Hotel 200.000 Euro. 20.000 Euro fließen zudem in eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter und 5.000 Euro in Qualifizierungsmaßnahmen. Die Gäste profitieren von einer Preissenkung in Höhe von vier Prozent.
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Hotel Ambiente GmbH Bückeburg (Niedersachsen)
Eine Vollzeitstelle, zwei Teilzeitstellen und zwei neue Ausbildungsplätze hat das Hotel Ambiente in Bückeburg geschaffen. Zudem ermöglicht die Mehrwertsteuersenkung die Erneuerung der Ausstattung, eine neue Notstromanlage und einen Fassadenanstrich. Für diese Investitionen werden 42.000 Euro verwendet. 4.000 Euro fließen zudem in die Qualifizierung der Mitarbeiter. Die Preise konnten um sechs Prozent gesenkt und verschiedene Aktionsangebote gebildet werden.
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Waldhotel am Stausee, Unterwellenborn (Thüringen)
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten schafft auch das Waldhotel am Stausee in Unterwellenborn neue Jobs. Aufgrund der Mehrwertsteuersenkung können zwei neue Vollzeit- und zwei neue Teilzeitstellen sowie zwei zusätzliche Ausbildungsstellen ausgeschrieben werden. Für die Rekonstruktion der Sommerterrasse sind 30.000 Euro eingeplant. Darüber hinaus wird der finanzielle Spielraum für den Bau eines behindertengerechten Appartments, für Arbeiten am Gebäude sowie für die Erneuerung der Substanz genutzt. 4.500 Euro fließen in eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter und 2.000 Euro sind für Qualifizierungsmaßmaßnahmen reserviert.
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Strandhotel MIRAMAR, Timmendorfer Strand (Schleswig-Holstein)
Das Strandhotel MIRAMAR in Niendorf am Timmendorfer Strand nutzt die Entlastungen bei der Mehrwertsteuer, um drei neue Vollzeit- und eine Teilzeitstelle auszuschreiben. Die Mitarbeiter profitieren von 10.000 Euro, die direkt in eine höhere Entlohnung fließen. Zudem werden 200.000 Euro in den Umbau der Hotelbäder und die Neugestaltung des Restaurants investiert.
Hamburg Marriott Hotel, Hamburg (Hamburg)
Das Hamburg Marriott Hotel nutzt die reduzierte Mehrwertsteuer, um zwei neue Vollzeitstellen sowie vier zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen. Circa 60.000 Euro kommen direkt den Mitarbeitern in Form von Lohnerhöhungen zugute, für rund 20.000 Euro werden Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt. Die bereits geplante Renovierung aller Zimmer wird um 250.000 Euro erweitert und die Ausstattung verbessert. Auch die Preise konnten durchschnittlich um 4,5 Prozent gesenkt werden.
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Montana Hotel, Bremen (Bremen)
Eine neue Vollzeitstelle hat das Montana Hotel in Bremen ausgeschrieben. Für die neue Ausstattung des Hauses werden zudem 80.000 Euro aufgebracht. In die Entlohnung der Mitarbeiter fließen 3.600 Euro, in Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter weitere 4.000 Euro. Die Preise konnten um fünf Prozent gesenkt werden.
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Romantik-Hotel Wasserschloss Westerburg, Dedeleben (Sachsen-Anhalt)
Das Romantik-Hotel Wasserschloss Westerburg nutzt die Reduzierung der Mehrwertsteuer, um zwei neue Vollzeitmitarbeiter einzustellen und drei zusätzliche Ausbildungsplätze auszuschreiben. Die Mitarbeiter profitieren von einer steigenden Löhnen in Höhe von insgesamt 15.000 Euro, 10.000 Euro fließen in Qualifizierungsmaßnahmen. In die Erweiterung um zehn neue Zimmer, die Sanierung der Fassade und der historischen Bausubstanz sowie in die Schaffung eines Spa-Bereichs werden zudem über zwei Millionen Euro investiert. Alle Gäste können sich über ein noch besseres Preis-Leistungs-Verhältnis freuen. Für Geschäftskunden bleiben die Nettopreise stabil.
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Hotel Seeklause, Trassenheide (Mecklenburg-Vorpommern)
Zwei neue Vollzeitkräfte sowie zwei Ausbildungsstellen hat das Hotel Seeklause in Trassenheide auf Usedom ausgeschrieben. 60.000 Euro fließen in eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter und 10.000 Euro in Qualifizierungsmaßnahmen. 250.000 Euro werden zudem in Erneuerungen des Hauses investiert.
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Landhaus Danielshof, Bedburg (Nordrhein-Westfalen)
Eine neue Vollzeitkraft konnte das Landhaus Danielshof in Bedburg einstellen. 20.000 Euro fließen in eine höhere Entlohnung und 5.000 Euro in Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter. In die Sanierung der Bäder und Fußböden sowie in die Anschaffung eines Blockheizkraftwerkes zur Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen investiert das Haus circa 270.000 Euro.
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ApartHotel Residenz am Deutschen Theater (Berlin)
Einen neuen Arbeitplatz schafft auch das ApartHotel Residenz am Deutschen Theater in Berlin. In die Erneuerung des Mobiliars, in Malerarbeiten sowie in den Ausbau der Kapazitäten fließen insgesamt 40.000 Euro. 38.800 Euro werden für eine höhere Entlohnung der Mitarbeiter verwandt, 2.500 Euro für Qualifikationsmaßnahmen. Aufgrund des reduzierten Mehrwertsteuersatzes werden zudem Spielräume frei, um die Preise um 4,5 Prozent zu senken.
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HRS.de: Deutsche Hoteliers erwarten steigende Auslastung und sinkende Preise
(Köln, 24. Februar 2010) Der Großteil der deutschen Hoteliers zeigt sich mit der Auslastung des vergangenen Jahres zufrieden und für 2010 erwartet immerhin fast die Hälfte einen Anstieg der Auslastung. Die Preisentwicklung 2009 dämpfte die gute Stimmung allerdings, mit höheren Preisen rechnen die wenigsten für das laufende Jahr. Die Preisniveau-Erwartung der Hotelbetreiber wirkt sich unmittelbar auf den Umgang mit der Mehrwertsteuerreduzierung aus, je nach Erwartungshaltung wird die Reduzierung entweder für Investitionen oder für Preissenkungen genutzt. Das ergab eine vom Kölner Buchungsportal HRS.de beim Markforschungsinstitut eResult in Auftrag gegebene Studie. Dazu wurden aktuell die HRS-Hotelpartner befragt. Insgesamt haben sich rund 1.800 Hoteliers aus Deutschland an der Befragung beteiligt.
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Zufriedener Rückblick und positive Erwartungen für 2010
Im Rückblick sieht fast die Hälfte der deutschen Hoteliers (43%) die Auslastung ihrer Häuser positiv: Acht Prozent sind sogar vollkommen zufrieden, 35 Prozent zufrieden und 28 Prozent eher zufrieden. Richtig unzufrieden mit der Bettenbelegung in 2009 sind lediglich drei Prozent der Hotelbetreiber.
Mit einer höheren Auslastung als im vergangenen Jahr rechnen 47 Prozent der HRS-Hotelpartner, 39 Prozent erwarten keine großen Veränderungen, während knapp 14 Prozent davon ausgehen, dass sich die Auslastung in ihrem Haus verschlechtern wird. Über das Jahr verteilt zeichnen die Beherbergungsprofis ein abwechslungsreiches Bild. Dem Herbst 2010 blicken die Hoteliers am optimistischsten entgegen: 43 Prozent erwarten hier eine Steigerung der Bettenbelegung, 48 Prozent denken, das Vorjahresniveau halten zu können. Was den kommenden Winter betrifft, ziehen Sorgenfalten auf: Ein Viertel der Befragten rechnet mit einer sinkenden Auslastung.
Gespaltene Meinungen zum Preisniveau 2009 und 2010
Im Vergleich zur Auslastung sind die befragten Hotelbetreiber mit dem Preisniveau nicht ganz so zufrieden. Jeder fünfte Befragte ist eher unzufrieden bis überhaupt nicht zufrieden, 35 Prozent sind eher zufrieden. Vollkommen einverstanden mit dem Preisniveau im Jahr 2009 sind lediglich knapp vier Prozent. Steigende Preise erwartet im Jahr 2010 kaum einer. Lediglich acht Prozent sind diesbezüglich optimistisch. Das Gros der deutschen Hoteliers (73%) geht davon aus, dass die Übernachtungspreise 2010 auf dem aktuellen Niveau bleiben.
Unterschiede: Regional und Hotelgröße
Steigende Preise werden am ehesten in Berlin erwartet (20%). In allen anderen Ballungsgebieten geht man stärker von einer Preissenkung aus – in München befürchten das sogar über 60 Prozent. Im bundesweiten Durchschnitt erwarten das hingegen nur 19 Prozent der befragten Hoteliers. Bei den Erwartungen zur Preisentwicklung vermuten mehr westdeutsche Hotels eine Senkung als ostdeutsche. Bezüglich der Auslastung im gesamten Jahr 2010 sind Hotelbetreiber in Ost und West sich weitestgehend einig. Im Herbst allerdings zeigen sich die Westdeutschen optimistischer als die Ostdeutschen: 44 Prozent glauben im Westen an steigende Preise, aber nur 36 Prozent im Osten.
Große Hotels (ab 50 Zimmer) zeigen sich mit der Auslastung und dem Preisniveau in 2009 etwas unzufriedener als die kleinen Hotels. Die großen Hotels schauen dafür optimistischer auf das Jahr 2010 und erwarten signifikant eher eine Steigerung der Auslastung und der Preise.
Investitionen und Preissenkungen dank Mehrwertsteuerreduzierung
Den durch die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Übernachtungen von 19 auf sieben Prozent gewonnenen finanziellen Spielraum wollen die Hotelbetreiber in erster Linie investieren – 43 Prozent der Befragten äußerten sich dahingehend. 18 Prozent sind noch unentschieden, wie sie die zusätzlichen Mittel einsetzen werden. Vollständig zur Senkung der Preise nutzen, das wollen nur drei Prozent der Befragten. Die 26 Prozent starke Gruppe der Hoteliers, die sowohl Preissenkungen als auch Investitionen planen, wird den größeren Teil laut HRS-Umfrage in Investitionen stecken.
Besonders Hotels in Dörfern oder Landstädten zeigen mit über 70 Prozent eine sehr starke Absicht, ausschließlich zu investieren. Mit 69 Prozent wollen auch deutlich mehr im Osten Deutschlands ansässige Hotelpartner den durch die Mehrwertsteuerreduzierung gewonnenen Spielraum ausschließlich für Investitionen nutzen. In Westdeutschland sind dies knapp zehn Prozent weniger. Deutlich wird auch, dass mehr westdeutsche Hoteliers (37%) sowohl Investitionen als auch Preissenkungen durchführen wollen als ihre ostdeutschen Kollegen (29%). Laut Befragung sollen vermehrt Mittel in Neueinstellungen, Qualifizierung und Motivierung der Mitarbeiter, Renovierung und Optimierung der Häuser fließen. Mit der Mehrwertsteuererhöhung gehen große und kleine Hotels ähnlich um, wobei die kleineren eher dazu tendieren, vollständig zu investieren und die größeren auch Preisvorteile weitergeben wollen.
Die Preiserwartung für 2010 spielt bei der Entscheidung, wie die Hoteliers mit der Mehrwertsteuerreduzierung umgehen einen große Rolle: 13 Prozent der befragten Hotelpartner, die mit sinkenden Übernachtungspreisen rechnen, wollen ebenso ihre Preise senken und nutzen die Reduzierung als Puffer für diesen Schritt. Ein Großteil derjenigen Hoteliers, welche steigende Preise für die Übernachtungen 2010 erwarten, will die Entlastung aus der Reduzierung vollständig für Investitionen einsetzen. 59 Prozent derjenigen, die fallende Preise erwarten, wollen diese sowohl für Preissenkungen wie auch für Investitionen einsetzen.
Ferienhotels und Hoteliers in kleineren Städten und auf dem Land wollen überdurchschnittlich investieren, rund drei Viertel der Befragten wollen die Reduzierung des Steuersatzes dafür nutzen.