Author: holedo_wp_admin

  • trivago.de: Alle Hotelbewertungen auf der eigenen Homepage

    Die Hotelsuche trivago hat einen neuen Service für Hoteliers. Bewertungen werden damit für den Erfolg der hoteleigenen Webseite genutzt.
    Mit dem neuen Bewertungsmodul bindet der Hotelier die Hotelnoten von verschiedenen Portalen auf die eigene Homepage ein. Dadurch dokumentiert er einen offenen Umgang mit dem Thema Hotelbewertungen, schafft Vertrauen in seinen Service und steigert langfristig die Zahl seiner Online Buchungen.
    Der Hotelier profitiert zusätzlich von einer kostenlosen Verlinkung von trivago auf seine Homepage. Die Vorteile des Service beschreibt Bernd Ulrich Keller, Elektronic Distribution Manager von der Winter´s Hotel Company, wie folgt: “Innerhalb von nur drei Monaten ist der Anteil der Besucher, die über trivago auf die Winter’s Hotel Homepage gelangten, von 0,3 Prozent auf acht Prozent gestiegen.” Je besser ein Hotel bei trivago bewertet ist, desto weiter oben wird das Hotel in den Suchergebnissen platziert. Insofern können Hoteliers die Besucherzahlen aktiv steigern. “Durch die Besucher von trivago haben wir auch mehr Direktbuchungen generiert”, so Keller.
    Seit Ende 2007 bietet trivago unter www.hotelier.trivago.de einen kostenlosen Service für die Hotellerie. Bereits 10.000 Hotelbesitzer nutzen die Webseite als zusätzliches Marketinginstrument. Jeder Hotelier kann seinen Hoteleintrag mit eigenen Beschreibungen und Bildern bereichern. Bei neu eingehenden Bewertungen wird der Hotelier automatisch per Email benachrichtigt und kann diese jederzeit kommentieren.
    Mit www.trivago.de finden Reisende das ideale Hotel zur günstigsten Rate. Der Online Service vergleicht die Hotelraten von über 30 Buchungsplattformen für 400.000 Hotels weltweit. Zusätzlich integriert trivago 15 Millionen Hotelbewertungen auf seiner Seite und zeigt zu jedem Hotel die Nutzerurteile bekannter Portale. trivago vergleicht nicht die Preise der Online Reisebüros, sondern die Raten. Der Nutzer erfährt, ob Frühstück inklusive, eine Rate stornierbar und eine Kreditkarte für die Buchung notwendig ist. trivago ist die einzige “Free Search” Metasuche: In das Suchfeld kann gleichermaßen eine Urlaubsregion, ein Stadtname oder ein Hotelname eingegeben werden.  Die trivago GmbH mit Hauptsitz in Düsseldorf wurde 2005 gegründet und betreibt mittlerweile elf europäische Länderplattformen.

  • Mehrwertsteuer-Debatte: Nächste Runde im Bundesrat steht an

    Der bayerische Entschließungsantrag im Bundesrat zur Senkung der Umsatzsteuer im Gastgewerbe wurde an die Finanz- und Wirtschaftsausschüsse verwiesen. Nach ausreichender Debatte wird das Thema in einer der nächsten Bundesratssitzungen (am 12. Juni oder 10. Juli) wieder vorgestellt – dann soll es zu einer Abstimmung kommen.
    Der Dehoga-Bundesverband, Berlin, gewinnt unterdessen weitere Unterstützer: Nun wollen auch Niedersachsen und Thüringen für die Steuersenkung stimmen. Mit den vier bisherigen Unterstützerländern Bayern, Baden-Württemberg, Saarland und Mecklenburg-Vorpommern kommen 28 Stimmen zusammen. Nötig sind 35 Ja-Stimmen. Auch in der nordrhein-westfälischen Landesregierung läuft die Meinungsbildung – jüngste Äußerungen der Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) deuteten ein Schwenk zu „Pro 7%“ an. Mit NRW wären es 34 Stimmen „pro 7%“.
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  • Mehrwertsteuer-Debatte: Spannung auf Ergebnis der Bundesratssitzung

    Heute, Freitag (15. Mai 2009), wird es spannend. Der Bundesrat befasst sich ab 9:30h mit einer langen Tagesordnung, darunter ein Entschließungsantrag Bayerns auf Senkung der Umsatzsteuer für das Gastgewerbe. Der Dehoga-Bundesverband, Berlin, hatte in den vergangenen Monaten alles daran gesetzt, um breite Unterstützung für diesen politischen Vorstoß zu erhalten. Doch der vorläufige Höhepunkt der Kampagne „Pro 7%“ wird indes heute gar nicht erreicht. Vage ist, ob eine Mehrheit der Bundesratsmitglieder, die Ländervertretungen, für die Entschließung zustande kommt. Nötig sind mindestens 35 Stimmen, doch Bayern, Baden-Württemberg, Saarland und Mecklenburg-Vorpommern – die sich beim Thema Mehrwertsteuersenkung zusammen geschlossen haben – verfügen gemeinsam nur über 18 Stimmen.

    Unterdessen macht das Dehoga-Führungsteam noch einmal kräftig Druck. In einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung wird auf den starken Konjunktureinbruch im ersten Quartal verwiesen. Nach Destatis-Zahlen setzten Hotellerie und Gastronomie von Januar bis März nominal 4,8 Prozent weniger um als im Vorjahreszeitraum. In jeweiligen Preisen schlug ein Minus von 6,9 Prozent zu Buche. Das sind die schlechtesten Zahlen seit 2003. „Unsere Hoteliers und Gastronomen blicken mit großer Sorge auf die nächsten Monate. 100.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr“, sagt Dehoga-Präsident Ernst Fischer und bekräftigt die wichtigste Branchenforderung nach Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes.
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  • Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei

    Hamburg, 14. Mai 2009
    Der Tourismus in Südosteuropa nimmt zu: In den Sonnendestinationen Rumänien, Bulgarien und der Türkei entstehen in den nächsten Jahren 35 neue First-Class- und Luxushotels. Die meisten Hotelprojekte gibt es in der Türkei: 19 Hotelneubauten mit insgesamt 3.500 Zimmern). Derzeit gibt es 3.574 Hotelbetriebe in dem Nato-Partnerland. In Bulgarien entstehen sechs neue Tophotels (1.260 Zimmer); derzeit gibt es rund 3.300 Beherbergungsstätten. In Rumänien sind es zehn Hotelprojekte (2.010 Zimmer); aktuell bestehen 1.484 Gastbetriebe.
    (Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking; tophotelprojects.com – International Hotel Construction Project Database)


    Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

    • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
    • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
    • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
    • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten
    • Dezember 2008 – Über 994 Millionen Essen in der Mitarbeiterverpflegung
    • November 2008 – Über 220.000 Betriebe im Commercial Foodservice
    • Oktober 2008 – 9,2 Milliarden Essen wurden 2007 in Deutschland ausgegeben
    • September 2008 – Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro
    • Lesen Sie weitere Daten unter:

    Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: 1.

  • Star-TV-Koch Ramsay erzürnt Medienbehörde – Fluchtirade: 115 Verwendungen des F-Wortes in 40 Minuten

    Der britische Star-Fernsehkoch 1 hat sich den Zorn der Medienregulierungsbehörde Ofcom  in Großbritannien zugezogen. Ausschlaggebend für die gegenwärtige Aufregung ist dabei der raue Umgangston, den der gebürtige Schotte in seiner TV-Show “In Teufels Küche” mit seinen Kandidaten pflegt. Wie der “Guardian” berichtet, haben es der in der Öffentlichkeit bereits für seine Fluchtiraden bekannte Ramsay und seine Mitstreiter geschafft, in den ersten 40 Minuten seiner Sendung 115 Mal das F-Wort und verschiedene Variationen davon zu gebrauchen. “Obwohl das Fluchen mittlerweile zu einer Art Markenzeichen des Ramsay-Stils geworden ist, stellt das schiere Ausmaß der Verfehlung im aktuell vorliegenden Fall eine klare Verletzung der gegenwärtigen Rundfunkbestimmungen dar”, heißt es in einem entsprechenden Ofcom-Statement.
    Die Regulierungsbehörde hat vor allem die Häufigkeit der registrierten Schimpfwörter erstaunt. In puncto Frequenz und Härte der gebrauchten Sprache habe die bereits am 30. Januar ausgestrahlte Sendungen vorherige Ausgaben deutlich in den Schatten gestellt, kritisiert die Ofcom. Sogar die Fans des beliebten TV-Kochs, die mittlerweile anscheinend schon einiges gewöhnt sind, seien vom Ausmaß des Fluchens überrascht gewesen. “Wir räumen zwar ein, dass diese Persönlichkeit für ihren offensiven Sprachgebrauch bekannt ist und die betreffende Fernsehshow erst nach der Neun-Uhr-Grenze ausgestrahlt worden ist. Auf die Fluchorgie im zweistündigen Sendungsspecial waren aber auch Stammzuseher nicht vorbereitet”, bekräftigt die Ofcom. Bestätigt wird diese Einschätzung auch durch die öffentliche Meinung in Großbritannien. So sind nach der Ausstrahlung der TV-Show zahlreiche Beschwerden aus der Bevölkerung bei der Regulierungsbehörde eingegangen, in denen sich die Bürger über die “anhaltenden Schimpftiraden” in der Sendung mokiert hätten.
    “Konkrete Vorschriften für die Verwendung von vulgärer Sprache im Fernsehen gibt es in Österreich nicht. Grundsätzlich gelten in diesem Zusammenhang aber die inhaltlichen Anforderungen für TV-Programme, die im Speziellen in den Paragraphen 30 bis 32 des Privatfernsehgesetzes herausgestrichen werden”, erklärt Martina Szüsz, Leiterin der Abteilung Rundfunkrecht bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR), auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Pressetext. Auf Basis dieser Rechtsgrundlage könne ein Rundfunkveranstalter für ein etwaiges Fehlverhalten in einer seiner Sendungen zur Rechenschaft gezogen werden. Wie diese Strafe im Endeffekt aussieht, sei Sache der Judikatur und könne nur von Fall zu Fall entschieden werden. “Im schlimmsten Fall kann einem Veranstalter auch die Sendelizenz entzogen werden. In Österreich hat es aber bislang noch keine solchen Beschimpfungsfälle im TV wie in Großbritannien gegeben”, ergänzt Szüsz.
    “Explizite Vorschriften für die Verwendung von vulgärer Sprache im Fernsehen gibt es in Österreich nicht. Grundsätzlich gelten in diesem Zusammenhang aber die inhaltlichen Anforderungen für TV-Programme, wie sie beispielsweise als Programmgrundsätze in den Paragraphen 30 bis 32 des Privatfernsehgesetzes sowie in Paragraph zehn des ORF-Gesetzes festgelegt sind”, erklärt Martina Szüsz, Leiterin Rundfunk-Recht bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR). Zu diesen Grundsätzen zählen vor allem das Objektivitätsgebot, das Gebot der Achtung der Menschenwürde und Grundrechte anderer, das Verbot des Aufreizens zu Hass auf Grund von Rasse, Geschlecht, Alter, Behinderung, Religion und Nationalität und die Beachtung des Jugendschutzes.
    Für ein etwaiges Fehlverhalten in einer seiner Sendungen könne ein Rundfunkveranstalter entweder von der Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria) oder vom Bundeskommunikationssenat, der für den ORF zuständig ist, zur Rechenschaft gezogen werden. Dies kann durch Feststellung einer Rechtsverletzung sowie durch Verhängung einer Verwaltungsstrafe erfolgen. Wie hoch eine solche Strafe ausfällt, sei Sache des Vollzugs und könne nur von Fall zu Fall entschieden werden. “Im schlimmsten Fall kann einem Veranstalter auch die Sendelizenz entzogen werden. In Österreich hat es aber unseres Wissens nach bislang noch keine solchen Beschimpfungsfälle im TV wie in Großbritannien gegeben”, ergänzt Szüsz.
    Der verantwortliche Sender Channel 4 rechtfertigt die Härte der Sprache des ehemaligen Profifußballers und heutigen Star-Fernsehkochs hingegen mit dem Konzept seiner Sendung. In einer Show, bei der es darum geht, der Pleite nahestehende Restaurantbetriebe in nur fünf Tagen wieder wirtschaftlich zu machen, habe Ramsay einfach keine Zeit für “Nettigkeiten oder ein behutsames Überreden der Leute”, kontern die Sendungsverantwortlichen. Dieser zeichne sich eben gerade dadurch aus, dass seine Managementfähigkeiten zu einem Großteil auf Konfrontation beruhen. “Er liefert professionelle Ratschläge und Inspirationen in einem offenen, ungezwungenen und etwas härteren Tonfall, wie er in Restaurantküchen aber durchaus üblich ist”, heißt es vom britischen TV-Sender. Das Fluchaufkommen beim Sendungsspezial Ende Januar habe zwar sicherlich über dem Durchschnitt gelegen, man gehe aber davon aus, dass dies für die große Mehrheit der Zuseher kein Grund zur Aufregung gewesen sei. (Markus Steiner/Pressetext)

  • Außer-Haus-Marktexperten auf internationalem Expansionskurs

    CHD Expert (Deutschland) gewinnt zahlreiche Neukunden im Foodservice-Markt
    Mit Volldampf in den blauen Ozean der Möglichkeiten: Das internationale Marktforschungsinstitut CHD Expert, Scheessel bei Hamburg, baut die weltweite Präsenz kontinuierlich aus. Zahlreiche neue Kunden für anspruchsvolle Marktforschungs- und Datenbankprojekte wurden in den vergangenen Monaten in Europa und Nordamerika gewonnen. Ein konsequenter Schritt war die Umbenennung in CHD Expert (Deutschland) GmbH.

    „Wir bauen derzeit auch unsere Partnerschaften in Europa, Nordamerika und Asien in Sachen Zielgruppenfokussierung, Vertriebsoptimierung und Datenbanken aus“, berichtet Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter und Gründer der vormaligen Marktplatz Hotel GmbH. Zusammen mit Co-Chef Thilo Lambracht wurden weitere Kooperationen für Befragungsprojekte gewonnen. „Als Komplettdienstleister für internationale Befragungen bieten wir sowohl das Markt-Know-how als auch den Zugang zur Foodservice-Branchen – und dies tatsächlich weltweit“, so Lambracht. Mehrsprachige Befragungen und Telemarketingprojekte werden vom deutschen Standort zuverlässig umgesetzt.
    „CHD Expert“ ist längst zu einem bekannten Kürzel und Synonym für Marktforschung im Außer-Haus-Markt geworden. Das Unternehmen bietet u.a. auf seinen Websites 1 und 1 sowie in einem kostenlosen PDF-Newsletter „AWAY FROM HOME“ Wissenswertes, Trends und neu gewonnene Fakten über Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV).
    Erfolgreiche Online-Datenbank tophotelprojects.com® in eigener Gesellschaft
    Die Datenbank für Hotelbauprojekte www.tophotelprojects.com/de wurde unlängst in eine eigenständige GmbH überführt. Das international gefragte Vertriebstool wird von dem deutschen Investor tophotelprojects GmbH  technisch weiter entwickelt und verzeichnet schon nach kurzer Zeit eine stark steigende Anzahl von Profinutzern. Aktuell sind knapp 3.400 Hotelvorhaben der First-Class- und Luxushotellerie komplett mit Projektdaten und Ansprechpartnern verzeichnet.
    Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

  • TV-Doku „Der Hotelinspektor“: Heinz Horrmann polarisiert die Hotellerie

    Hotel-TV als Branchendebatte: Noch nie hat ein Fernsehformat solche Diskussionen über die Hotellerie aufgeworfen. Heinz Horrmann, der internationale Hotelkritiker und Reisepublizist aus Berlin, steht als „Der Hotelinspektor“ im Zentrum der durchaus emotional geführten Diskussion um Servicestandards, Testkriterien, Branchennutzung und Nestbeschmutzung. Besten Auftrieb für die neue Serie auf RTL, die zuletzt mit knapp 17 Prozent Marktanteil das Topergebnis des Tages einspielte (Folge mit Hotel Les Nations Berlin) gab es mit der – offiziell nie bestätigten, aber aus sicherer Quelle berichteten – Empfehlung aus dem Dehoga-Bundesverband an Hoteliers, sich doch besser nicht für den TV-Test zu bewerben. Das focht aber die Bemühungen des Teams der Produktionsfirma Granada (dreht auch „Dschungelcamp“) nicht an; aus über 80 Bewerbungen mussten private Durchschnittshotels wie das Holzschuhs im Schwarzwald oder das Alce auf Mallorca herausgefiltert werden.
    Kritik wurde vor allem nach der ersten Folge laut: Just der Ein-Mann-Betrieb „Sachsenross“ in Altenau im Oberharz wurde ( nicht ganz glücklich)zum Start genommen. Dass da selbst die Engelsgeduld von Heinz Horrmann mit dem stoischen Gleichmut des Inhabers/Rezeptionists/Chefkochs/Frühstückskellners und die gesponserte Grundreinigung des verschimmelten Hauses nichts half, wundert indes nicht. Die Gretchenfrage ist, ob der Hotelbetrieb ohnehin Chancen auf ein Überleben hat. Gemeinhin wurde die Folge Nr. 1 als schlechter Start bezeichnet. Doch ist festzuhalten, dass auf der Website heinzhorrmann.com neben Kritik am Sendekonzept auch zahlreiche zustimmende Zuschauerkommentare erschienen. Horrmann hat nach jeder Sendung eine Flut an Briefen und eMails erhalten – die Mehrheit klar positiv und bestärkend, so seine Aussage. Der kolportierten Vorwurf, er wüde die Hotels im Fernsehen vorführen, ist nicht zu halten. Denn gerade die vergangenen drei Testbetriebe in Baiersbronn (1), Dredsen (Am Friedensstein) und in Berlin (Les Nations) zeigten ihre Wandelbarkeit und erhielten öffentliches Lob. Vom schwarzen zum weißen Schaf – für die lernwilligen Hoteliers hat es positive PR vor einem Millionenpublikum und konkrete Mehrumsätze gebracht. Horrmann konnte in mehreren Fällen die Kontakte zu Hoteleinkäufern großer Reiseveranstalter vermitteln. Holzschuh bedankte sich und freute sich über das überaus positive Echo.
    Natürlich erkennt Jedermann den Showcharakter der Sendungen. Da darf Horrmann schon mal poltern („Hier hilft nur noch die Abrissbirne“) und sehr hoch angelegte Maßstäbe an Zimmerservice und Küchenqualität legen. Die kontrovers geführte Debatte, ob ein Drei-Sterne-Hotel auch Fußschlappen bieten muss, gehört dazu und ist gewollt. Auch, ob ein frisch gepresster Orangensaft statt Tütennektar zum Frühstück im Budgetrahmen eines kleinen Hotels liegt, darf gefragt werden. Aber Horrmann gibt sich eben nicht mit schlechtem Durchschnitt und Binsenweisheiten von Turnaroundmanagern zufrieden, sondern fordert ein Höchstmaß an Gästebetreuung, was freilich auch in den unteren Hotelkategorien – auch im Partyviertel auf Mallorca oder im entlegensten Winkel des Harzes – erwartet werden darf. Der verständnisvolle Zuschauer, der um die Anforderungen eines professionellen Hoteltests mit mehreren tausend Einzelkriterien weiß, erkennt auch die die routinierte Überlegenheit in Horrmanns’s Auftritten. Seinen Sinn für Sauberkeit und Hygiene übertraf einzig die Hausdame des Berliner Les Nations, die ihren energischen Einsatz auf Knien im Gästebad wahrscheinlich nicht nur fürs Fernsehteam leistet.
    Das aus Großbritannien stammende TV-Format offenbart vieles Wissenswerte über die Privathotellerie. Einerseits werden schonungslos die lieblosen „Chauffeurszimmer“ gezeigt, andererseits der professionelle Aufbau eines perfekten Frühstücksbüffet für ein Hotel Garni demonstriert. Horrmann erklärt geduldig, wie man Ananasschiffchen herstellt, und weist auf offensichtliche Schwachstellen wie leere Minibars, unbesetzte Rezeptionen oder Plastikblumen hin. Gäbe es die Serie „Der Hotelinspektor“ als Buch, wäre es höchst amüsante und lehrreiche Lektüre zugleich.
    Horrmann, der mit dem RTL-Dreh nach Spitzenpositionen im Axel-Springer-Konzern noch eine eindrucksvolle TV-Karriere krönt, hat vor einigen Jahren das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen – für sein jahrzehntelanges Bemühen um die Servicekultur im Gastgewerbe. Kritische Fragen, ob er für seine Tests in der internationalen Luxushotellerie denn bezahlt würde, kann er lässig negieren. Heinz Horrmann ist und war nie käuflich. Im Gegenteil: Seine Kritiken auch an ihm verbundenen Hotelketten wie Ritz-Carlton (er entwickelte einst mit Horst Schulze das weltberühmte Servicecredo „Ladies and Gentlemen are serving Ladies and Gentlemen“) sind gefürchtet. Und sein Wort hat Gewicht: An einem aufwändig renovierten Luxusresort auf Mallorca bemängelte er in seinem Testbericht für die „Welt“ die fehlende Farbenpracht in des hoteleigenes Großgartens; prompt ließ der Eigentümer die Grünanlagen für ein erkleckliches Sonderbudget neu gestalten. Horrmann wird auch manchmal etwas übertrieben hofiert: So wies die deutsche PR-Chefin einer internationalen Luxushotelkette ihre Kollegen in Kalifornien ans, wie man mit Mr. Horrman umzugehen habe – Limoservice am Flughafen, Kofferträger, frisches Obst und ein zweites dickes Kopfkissen! Dazu sei bemerkt: Wer ihn kennt, der weiß, dass Heinz Horrmann zwar in den Fünf-Sterne-Plus-Hotels der Welt zuhause ist, sich aber mit weit weniger zufrieden gibt!
    Heinz Horrmann hat Erfolg und schreibt Erfolgsgeschichten. Sein Auftritt als „Hotelinspektor“ ist ein neuer Coup, der verdient Beachtung fand. Die vorerst letzte Folge wird am 24. Mai ausgestrahlt (RTL, 19:05h). Verpasste Folgen können im Internet über abgerufen werden. Über eine zweite Staffel wurde noch nicht entschieden. Macht nichts. Horrmann steht schon wieder vor der Kamera – für die siebte Staffel (!) der seit Monaten erfolgreichen „Kocharena“ auf Vox. Zudem schreibt er gerade an zwei weiteren Hotelbüchern, Nr. 35 und Nr. 36 (Neuauflage der 99 ultimativ besten Hotels der Welt). Man wird von ihm noch hören und lesen – für manche, mehr als ihnen lieb ist, für viele mehr erhellende Reports aus einer wunderbaren Welt. Der Welt der Hotellerie. (car.)

  • Gastgewerbe-Lieferanten verstärken ihre Marketinganstrengungen

    CHD Expert: 38 Prozent der Ausstatter und Zulieferer erhöhen Werbebudget
    Hamburg, 28. April 2009
    Der Krise entgegen wirken: Die Lieferanten von Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV) lassen sich von schlechten Branchennachrichten und harten Preisverhandlungen nicht einschüchtern und verstärken fokussiert ihre Marketing- und Verkaufsaktivitäten. Rund ein Drittel der Zulieferer und Ausstatter lassen ihr Werbebudget unverändert oder erhöhen es. So wollen acht Prozent der Unternehmen in diesem Jahr über 15 Prozent mehr für Fachwerbung ausgeben. 13 Prozent der Firmen haben eine Budgetanhebung von zehn Prozent und 17 Prozent der Unternehmen einen Ausgabenzuwachs von fünf Prozent vorgesehen. Ein weiteres Drittel der Lieferanten belässt die Marketingausgaben auf dem Vorjahresniveau. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Für die Studie „Supplier 2009 – Erwartungen und Aktionen der Lieferanten und Zulieferer des Foodservice-Marktes“ wurden 157 Entscheider in 93 repräsentativ ausgewählten Zulieferer- und Ausstatterfirmen des Gastgewerbes befragt.

    „Vertriebsoptimierung und die Erschließung neuer Kundengruppen sind die Hauptziele der Marketingplanungen für dieses Jahr“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. „Jeder weiß: Wer weiterhin zu den Erfolgreichen gehören will, muss gerade jetzt weiter investieren.“ Bei den Marketingausgaben stehen vor allem Produktpromotions und Direct Mailings vermehrt auf dem Plan. Dagegen werde eher bei der Neuauflage von Broschüren und beim Sponsoring eingespart.
    „Die Absatzerwartungen sind unverändert hoch“, so Lambracht. Rund 55 Prozent der befragten Lieferanten wollen in diesem Jahr ihre Marktanteile ausbauen. Die größten Chancen werden nachwievor in der Hotellerie gesehen. Lediglich bei 20 Prozent der Gastbetriebe seien derzeit nennenswerte Umsatzrückgänge und damit weniger Nachbestellungen zu beklagen. Weitere Umsatzrückgänge befürchten die Zulieferer bei 34 Prozent der GV-Betriebe.
    „Die Ausstatter und Zulieferer stocken zum Teil ihren Personalbestand maßgeblich im Vertrieb auf, rund ein Drittel der Firmen stellen weitere Mitarbeiter für den Außendienst und den Kundenservice ein“, erläutert Lambracht. Rund drei Viertel der Lieferanten wollen sich stärker auf ihre bisherigen Zielgruppen und auf die Erschließung neuer Kundensegmente konzentrieren.
    Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: 1.

  • Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro Spitze unter den „European Big 5“

    Bella Italia ist als Reise- und Genießerland immer noch die Nr. 1 in Europa. So steht die italienische Hotellerie im Ranking der F&B-Umsätze (F&B = Food & Beverages, ausgegebene Speisen und Getränke) mit 8,0 Milliarden Euro Marktumfang an der Spitze. Auf Rang 2 folgt Frankreich (7,3 Mrd. Euro F&B-Umsätze in Hotels) und auf Rang 3 Deutschland (6,8 Mrd. Euro). Die Hotellerie in Großbritannien gab Speisen und Getränke im Wert von 6,3 Milliarden Euro aus (Rang 4) und die Hotels in Spanien für 3,8 Milliarden Euro (Rang 5).
    (Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking)



    Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

    • März 2009 – 26 Mrd. Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
    • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
    • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

    Lesen Sie weitere Daten unter:
    Die aktuelle Konjunkturentwicklung im Commercial Foodservice (Hotellerie und Gastronomie) wird ab Ende März monatlich unter dem Titel „FOREST“ (Foodservice Recession Seismograph and Trends) veröffentlicht. Die führenden Unternehmen aller Segmente im Außer-Haus-Markt werden zu den Bereichen Abverkauf und Bestellung interviewt.
    Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter:1.

  • The S. Pellegrino World’s 50 Best Restaurants 2009: Drei deutsche Gourmettempel auf der Topliste

    Ferrán Adria behält zum viertel Mal in Folge die Spitzenposition: Der spanische Koch wurden mit seinem „El Bulli“ bei Barcelona wieder einmal auf Rang 1 des international beachteten Rankings „The S. Pellegrino World’s 50 Best Restaurants“ gesetzt. Auf Platz 2 bleibt auch Heston Blumentahl mit seinem Restaurant „The Fat Duck“ in Mittelengland. Erstmals auf Rang 3 ist das Kopenhagener Restaurant „Noma“. Unter den Top-50 befinden such auch drei deutsche Spitzenrestaurants …
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