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  • Hotelimmobilienmarkt Österreich: Das Transaktionsvolumen wächst – Rückblick und Ausblick von Christie + Co

    (Wien, 21. Februar 2012) Trotz Schuldenkrise und Unsicherheiten auf den Kapitalmärkten haben Hotelimmobilientransaktionen in Österreich 2011 ein höheres Volumen erzielt als im Vorjahr. Sowohl Einzelobjekte als auch Portfolios wechselten den Eigentümer. 2012 werden in Summe weniger großvolumige Deals erwartet, meint Lukas Hochedlinger, Director und Manager Business Devlopment Austria & CEE bei 1.
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    Im Jahr 2011 wurden in Österreich Immobilientransaktionen mit einem Gesamtvolumen von rund 1,7 Milliarden Euro registriert, was einem leichten Plus gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Fokus der Investoren, die wie schon 2010 hauptsächlich aus Österreich stammten, standen laut Christie + Co Büroimmobilien und Zinshäuser. Das erste Halbjahr habe sich dabei wesentlich positiver entwickelt als das zweite Halbjahr, das bereits im Zeichen der Schuldenkrise stand. Mit knapp über 450 Millionen Euro verbuchten Hoteltransaktionen im Jahr 2011 mehr als ein Viertel des gesamten Transaktionsvolumens und das dritte Jahr in Folge eine Steigerung.
    „Im Wesentlichen ist diese hohe Summe auf einige große Deals in Wien zurückzuführen, darunter einige Portfolio-, aber auch Einzeltransaktionen“, weiß Lukas Hochedlinger. Bei den Portfoliodeals war dies zum einen der Verkauf des InterContinental Vienna mit 458 Zimmern, welches als Teil eines Portfolios von sieben Hotels in Europa von Morgan Stanley Real Estate Funds an den libanesischen Geschäftsmann Toufic Aboukhater verkauft wurde. Aber auch die Veräußerung der NH Hotels am Flughafen Wien mit 500 Zimmern und in der Stadt Salzburg mit 140 Zimmern, die zusammen mit drei Hotels in Deutschland von der spanischen Hotelkette NH Hoteles an Invesco Real Estate verkauft wurden, trug maßgeblich dazu bei, wie Hochedlinger feststellt.
    “Einzeltransaktionen machten 2011 jedoch den größeren Anteil aus und waren in erster Linie auf ‚Trophy Assets’ zurückzuführen, also äußerst prestigeträchtige Vorzeigeobjekte in meist sehr guten Lagen“, erklärt der Österreich-Chef. So verkaufte die Hypo Alpe-Adria-Bank AG das Schlosshotel Velden (105 Zimmer) am Wörthersee zu einem kolportierten Kaufpreis von 50 Millionen Euro an eine Immobiliengesellschaft von Karl Wlaschek. Des Weiteren fand im September die Veräußerung des Hotel Bristol (140 Zimmer) gegenüber der Wiener Staatsoper an Elisabeth Gürtler statt. Zum Jahresende gab dann noch die BAI den Verkauf ihres 207-Zimmer-Hotelprojektes am Schubertring (vormals Shangri La, nun Ritz Carlton) an den kasachischen Private Equity Fonds Verny Capital bekannt.
    „Neben diesen spektakulären Deals fanden allerdings auch einige kleinere Transaktionen statt, bei denen teils Kettenhotels und teils eigentümergeführte Betriebe den Eigentümer wechselten“, so Hochedlinger weiter. Zu Beginn des letzten Jahres wurde das Falkensteiner Palace Hotel an pentahotels verkauft und zur Jahresmitte veräußerte dann die Rutter Immobilien Gruppe das erst kurz zuvor eröffnete Motel One in Salzburg mit 120 Zimmern an ein Anlegerbeteiligungsmodell der Salzburger Spängler Privatbank. „Auch Privatbetriebe gingen in Wien und den übrigen Bundesländern in andere Hände über, wobei die Investoren durchgängig vermögende Privatpersonen aus dem In-und Ausland waren“, ergänzt Lukas Hochedlinger.
    „Die Analyse zeigt, dass erstmals auch wieder Private-Equity-Unternehmen nicht nur als Verkäufer sondern auch als Käufer auf den Plan treten. Weiters bestimmten eigenkapitalstarke Privatinvestoren das Bild. Traditionelle institutionelle Investoren hingegen waren 2011 in Bezug auf Hotelimmobilien in Österreich eher zurückhaltend“, beschreibt Hochedlinger die Situation.
    „Aufgrund der Produktivitätssteigerungen der Wiener Hotels im Jahr 2011 und der damit deutlich sichtbaren Stabilität des Hotelmarktes ist Wien für internationale Hotelinvestoren weiterhin sehr attraktiv“, freut sich Hochedlinger. Treffe dieses Interesse auf ein gesundes Angebot an Hotelimmobilien, könne 2012 durchaus mit einer größeren Anzahl an Transaktionen gerechnet werden. „Darüber hinaus ist aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage in Europa und vor dem Hintergrund der Einführung verschärfter Eigenkapital-Richtlinien für Banken im Zuge von Basel III 2012 aber auch ein Anstieg des Angebotes von leistungsgestörten Hotelimmobilien zu interessanten Preisen zu erwarten“, glaubt der Hotelimmobilienexperte. Das aktuelle Jahr hat bereits mit einigen erfolgreichen Hoteltransaktionen begonnen, eine gute Ausgangsbasis, die Hoffnung für 2012 macht.

  • Promi-Pannen über den Wolken: Cheapflug.de präsentiert sechs filmreife Auftritte an Bord, die einen Oscar verdient hätten

    (München, 21. Februar 2012) In einigen Tagen werden bei der glamourösen Oscar-Verleihung in Los Angeles wieder die besten Schauspielleistungen prämiert. Alle Welt schaut gespannt auf Prominente, Stars und Sternchen, die in elegante Abendgarderobe gehüllt über den roten Teppich schreiten und sich im Blitzlichtgewitter von ihrer Schokoladenseite zeigen. Doch abseits der Kameras scheinen Stars von gewöhnlichen Alltagssituationen oft überfordert. Ein idealer Ort für prominente Ausraster ist die Flugzeugkabine – ein Ort, an dem sich der Unterschied zwischen Prominenz und Normalsterblichkeit auf ein Minimum reduziert, da der Mangel an Fluchtmöglichkeiten und Sauerstoff außerhalb der Kabine das Gefühl bestärkt, mit den übrigen Fluggästen in einem Boot zu sitzen. Cheapflug.de, das Online-Portal für die Suche nach und den Vergleich von Flugpreisen, hat auf 1 sechs Prominente „nominiert“, die für ihre Showeinlage über den Wolken zweifelsohne einen Oscar verdient hätten.
    Prominente Extrawürste über den Wolken
    Alec Baldwin, bekannt aus Filmen wie „30 Rock“, „Departed“ oder „Aviator“, war gerade mit einer Partie “Words with friends” auf seinem Smartphone beschäftigt, als das Flugzeug zur Startbahn rollte. Kurz vor dem Start in Los Angeles machte ihn die American Airlines-Crew höflich darauf aufmerksam, dass alle elektronischen Geräte beim Start ausgeschaltet sein müssen – auch die der prominenten Passagiere. Den Schauspieler entzürnte diese Aufforderung so sehr, dass er in die Toilette stürmte und die Tür mit einem lauten Knall zuschlug. Aufgrund seines extrem unhöflichen Verhaltens wurde er des Flugzeuges verwiesen. Es folgte eine öffentliche Schlamm-Schlacht im Fernsehen bei „Saturday Night Live“ und auf Twitter. Siehe auch:
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    Auch Madonna wurde während eines Fluges mit Virgin ihrem Ruf als Diva gerecht, als sie an Bord auf die übliche Yoga-Routine für sich und ihre gesamte Gefolgschaft bestand. Der Flug war verspätet und umgeleitet worden, und scheinbar brachte das Madonnas kompletten Workout-Plan durcheinander. So bekam die „Queen of Pop“ die Sondererlaubnis, in den Gängen des Flugzeuges ihre Yoga-Übungen zu machen. Außerdem durfte sie am Ankunftsort sofort in einen Bus steigen, während die anderen Passagiere noch weitere drei Stunden in der Maschine ausharren mussten.
    Prominenz XXL
    Auch Kevin Smith („Red State“, „Stirb Langsam 4.0“) wurde des Flugzeugs verwiesen, nachdem er an Bord vor dem Start einen Aufstand geübt hatte. Grund des Ausrasters: Die Fluggesellschaft Southwest hatte den amerikanischen Regisseur gebeten, einen zweiten Sitzplatz zu bezahlen, da er für nur einen Sitz zu breit sei. Auch in Sachen Prominenz gilt: Weniger ist eben doch manchmal mehr.
    Prominente Bonus-Leistungen
    Der „Mile High Club“ hat eine ganz besondere Anziehungskraft auf normale Passagiere, Stars und wohl auch die Flugbegleiter. Immerhin schaffte es Ralph Fiennes („Harry Potter“, „Der Vorleser“), eine Stewardess von Qantas zu überreden, mit ihm auf der Flugzeug-Toilette die Mitgliedschaft im Club zu besiegeln. Die beiden wurden bei ihrem kleinen Schäferstündchen über den Wolken erwischt und der Vorfall machte die Runde. Dem Schauspieler brachte es unangenehme Presse, die Stewardess verlor ihren Job.
    Prominente Pöbelei
    Auch wenn man nur ein kleines Sternchen am deutschen Soap-Himmel ist, kann man für ganz große Furore sorgen. Wegen Sara Turchetto aus der „Lindenstraße“ musste ein Germanwings-Flugzeug auf dem Weg von Köln nach Belgrad in Zagreb zwischenlanden, um die Unruhestifterin loszuwerden. Sie soll schon beim Besteigen des Flugzeuges laut gepöbelt, während des Fluges Passagiere verbal angegriffen und mit Büchern um sich geschmissen haben. Auch der Abgang war Oscarreif: Zum Abschied gab es den doppelten Stinkefinger.
    Prominente Pinkelpause
    Auch Promis müssen mal: Auf einem Air France-Flug von Paris nach Dublin konnte sich der französische Schauspieler Gerard Dépardieu beim Start nicht mehr zusammenreißen, so sehr drückte seine Blase. Kurzerhand erleichterte er sich mit Hilfe einer leeren Flasche und bewies dabei mangelnde Treffsicherheit und urinierte auf den Kabinen-Boden, woraufhin der Flieger zur Parkposition zurück rollte und Depardieu mitsamt Gepäck wieder ausgeladen wurde. In typischer komödiantischer Manier nahm er den Vorfall auf die Schippe und veröffentlichte ein Video einer Asterix und Obelix Parodie ).
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  • The Alpina Gstaad: Jüngstes Mitglied im elitären Virtuoso Preview Program

    (Gstaad, 21. Februar 2012) 1 ist das jüngste Mitglied im exklusiven Preview Program des Luxusreise-Networkers 1. Virtuoso umfasst mehr als 330 Agenturen und 7.200 Reisespezialisten in 20 Ländern sowie mehr als 1.250 der weltweit besten Hotels, Reisedienstleister und Destinationen.
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    Das Programm unterstützt das The Alpina Gstaad in seiner Pre-Opening Phase bis hin zur Eröffnung im Dezember 2012 in allen Bereichen des Branchen-Networkings, im Training sowie im Marketing und internationalen Sales. Nach der Eröffnung wird das Haus in Virtuosos Hotel- und Resort-Programm eingegliedert.
    Virtuosos Allianzen mit den feinsten Unternehmen der Branche bieten dem The Alpina Gstaad exklusive Vorteile wie etwa den Zugang zu Virtuosos Marketing- und Branding-Initiativen sowie die Teilnahme an Konferenzen, Events und Schulungen. “Das Team von Virtuoso arbeitet nun gemeinsam mit uns an der Planung und Umsetzung von maßgeschneiderten Marketing-, Sales- und Trainingsprogrammen,” erläutert Niklaus Leuenberger, Managing Director des The Alpina Gstaad. “Zudem unterstützt uns Virtuoso bei der Vernetzung mit Reisepartnern und sorgt mit effektiven Sales-Initiativen dafür, dass Vertrieb, Reichweite und Märkte für The Alpina Gstaad etabliert und erweitert werden”, so Leuenberger weiter.
    The Alpina Gstaad wird ein modernes und dennoch ausgeprägtes alpin-schweizerisches Gasterlebnis bieten, das auf Warmherzigkeit und Authentizität beruht. Das Haus ist das erste neue Fünf-Sterne-Hotel, das seit 100 Jahren in Gstaad realisiert wurde. Das The Alpina Gstaad liegt auf einer Anhöhe im exklusiven Quartier Oberbort und entfaltet sich auf einem 20.000 qm großen Parkgrundstück mit Panoramablick über die Berner Alpenkulisse. Das Anwesen verfügt über 56 Zimmer und Suiten, die Gesamtinvestition beläuft sich auf ca. 300 Millionen Schweizer Franken.

  • Leonardo Hotels sucht Operation Manager für das neue Leonardo Hotel in Völklingen

    (Völklingen, 21. Februar 2012) Für das gerade in Bau befindliche 4-Sterne Leonardo Hotel Völklingen sucht die international renommierte Hotelkette Leonardo Hotels derzeit nach einem neuen Operation Manager zum nächstmöglichen Zeitpunkt. „Vorzugsweise sollten die Bewerber aus der Region Völklingen oder aus dem Saarland kommen,“ erklärt Katrin Wagner, Human Resources Manager bei Leonardo Hotels. „Zudem sollten die Interessenten über eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Hotellerie und mehrere Jahre Berufserfahrung in einer ähnlichen Position verfügen. Zwingend sind auch Erfahrungen im Verkauf und Kenntnisse im Revenue Management. Eine ausgeprägte Affinität für Zahlen, ein sehr hohes Verantwortungsbewusstsein, eine strukturierte Arbeitsweise sowie sichere PC- und gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift runden das Profil ab.“
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    Verantwortlich wäre der neue Operation Manager für den reibungslosen Ablauf des Hotelbetriebes im operativen und im administrativen Bereich. Dazu gehören die Sicherung der Betriebsergebnisse und der Servicequalität in den einzelnen Abteilungen sowie die Führung der Mitarbeiter und Auszubildenden. Damit aber noch nicht genug. Neben der Position des Operation Managers vergibt Leonardo Hotels für den Standort Völklingen derzeit auch Jobs in anderen Führungsebenen – angefangen bei Stellen als Service- und Front-Office Mitarbeiter bis hin zu Ausbildungsstellen als Azubi in den Bereichen Hotelfach, Restaurantfach und Köchin/Koch.
    Das Vier-Sterne Leonardo Hotel Völklingen – in der Kühlweinstraße, nahe dem früheren St. Michaels-Krankenhaus – wird über 98 Zimmer verfügen und mit drei Konferenzräumen, einem lichtdurchfluteten Restaurant mit Bar und Sonnenterrasse sowie einem modernen SPA-Bereich ausgestattet sein. Die Eröffnung ist für Sommer 2012 geplant.
    Bewerben können sich Interessenten unter Angabe ihrer Gehaltsvorstellungen und des möglichen Einstiegstermins unter:
    Leonardo Hotel Völklingen
    Pre-Opening-Büro
    Hardenbergstraße 12, 10623 Berlin
    Telefon: 030- 688 322 152
    E-Mail: [email protected]
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    Ansprechpartner: Frau Katrin Wagner

  • Nachhaltigkeit, Eventmanagement und Konsolidierung im Fokus des ersten Business Travel und MICE Spezialistenforums: Intergerma auf Roadshow mit drei Partnern in fünf Metropolen

    (Frankfurt am Main/Hamm, 21. Februar 2012) Der Veranstaltungsspezialist Intergerma hat erstmals eine exklusive Roadshow mit Partnern aus den Segmenten Meetings, Events, Incentives, Kongresse (MICE) und Geschäftsreisen ins Leben gerufen. Unter dem Namen „Specialists´ Forum“ tourt Intergerma mit Up2date Solutions, NP4 und Myclimate zwischen dem 20. und 29. März 2012 durch fünf deutsche Metropolen. Als Themenschwerpunkte der Veranstaltungen stehen Nachhaltigkeit, Eventmanagement, Konsolidierung der Bereiche MICE und Geschäftsreisen und innovatives Reporting auf dem Programm.
    Fünf Vorträge der teilnehmenden Spezialisten geben Aufschluss über zukunftsweisende Themen: Zum Tagesauftakt referiert Stefan Baumeister von der Klimaschutzorganisation Myclimate über die CO2-Bilanzierung von Geschäftsreisen und Veranstaltungen. Es folgt ein Vortrag von Andreas Mändlein und Stefan Blass aus dem Software-Systemhaus für Veranstaltungsmanagement Up2date Solutions über Reichweite und Mehrwert eines zentralen Eventmanagement-Systems. Achim Polinski vom Geschäftsreise- Datenspezialisten NP4 spricht über format- und anbieterübergreifende Konsolidierung von Geschäftsreisedaten. Anschließend demonstrieren Markus Schmidt und Bernd Fritzges vom Tagungs- und Veranstaltungs-Experten Intergerma einen neuen Weg für innovative Reportings und effiziente Konsolidierung in der MICE-Organisation der Zukunft. Im letzten Vortrag des Tages geht es um konkrete Lösungsansätze nachhaltiger Veranstaltungsorganisation in Kombination mit einem effizienten Teilnehmer-Management-System. Dabei erklären Stefan Baumeister, Andreas Mändlein und Bernd Fritzges die detaillierte Erfassung von CO2-Emissionen im Bereich der Mobilität. Zum Ausklang sind alle Teilnehmer zu einem kommunikativen Get-Together eingeladen.
    Das Specialists’ Forum 2012 findet statt am 20. März in Düsseldorf, am 21. März in München, am 22. März in Frankfurt, am 28. März in Hamburg und am 29. März in Berlin. Die Teilnahmekosten pro Roadshow-Termin betragen 49 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.
    Darin enthalten sind alle Vorträge, sämtliche Verpflegungsleistungen sowie das anschließende Get-Together. Die Teilnahmekosten werden dem Klimaschutzprojekt “Solar and Efficient Stoves in Southwest Madagascar” gespendet.
    Weitere Informationen zum Specialists´ Forum 2012 sind unter www.intergerma.de/sf2012 abrufbar.

  • Nächtigungszahlen in Wien – der Aufwärtstrend geht weiter

    (Wien, 21. Februar 2012) Im Januar 2012 gab es in Wien insgesamt 675.000 Nächtigungen. Das entspricht einem Plus von 11,5 Prozent zum vorjährigen Januar. Damit schließt Österreichs Hauptstadt nahtlos an ihr Rekord-Jahresergebnis 2011 an, berichtet WienTourismus.
    Zum Nächtigungshöchststand passt auch der nunmehr ausgewertete Netto-Nächtigungsumsatz 2011 der Wiener Hotellerie: Er liegt mit 493 Millionen Euro um 9,4 Prozent über dem von 2010 und übertrifft damit auch das bisher – von der Fußball-EM angekurbelte – umsatzstärkste Jahr 2008. In der Tourismusstatistik sind ab sofort die Wachstumsmärkte Brasilien, Vereinigte Arabische Emirate und Saudi Arabien gesondert dargestellt. Im Januar 2012 präsentieren sich sieben von Wiens Top-Ten-Märkten mit zweistelligem Nächtigungszuwachs gegenüber dem Vergleichsmonat 2011. Besonders massiv fielen die Steigerungen bei Japan und Russland aus, gefolgt von den USA, der Schweiz, Österreich, Rumänien und Großbritannien. Gestiegen sind auch die Nächtigungen aus Deutschland und Frankreich, während Italien unter dem Wert von vorigem Jänner blieb Enorm zugelegt haben auch China (+ 69 Prozent) und die Türkei (+ 64 Prozent).
    Sämtlichen Hotel-Kategorien brachte das heurige Jänner-Ergebnis zweistellige Nächtigungszuwächse. Bemerkenswert ist die Auslastungsentwicklung, denn sie lag über den Vergleichswerten 2011, obwohl sich Wiens Bettenkapazität von Jänner 2011 auf Jänner 2012 um 3.900 Betten (plus acht Prozent) erhöht hat. So waren die Betten im heurigen Jänner zu durchschnittlich 39,4 Prozent ausgelastet (1/2011: 38,0 Prozent), was einer durchschnittlichen Zimmerauslastung von rund 49 Prozent entspricht (1/2011: rund 47 Prozent). Mittlerweile ist auch der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie für das Gesamtjahr 2011 ausgewertet, und sein schon zuvor absehbarer Rekordwert lässt sich nunmehr beziffern: Mit 493 Millionen Euro weist er gegenüber 2010 ein Plus von 9,4 Prozent aus. Damit ist es gelungen, das bisher umsatzstärkste Jahr 2008 (487,4 Millionen Euro), in der die Fußball-EM das Geschäft kräftig ankurbelte, zu übertreffen.
    2011 verzeichnete Wien aus Brasilien 80.000 Nächtigungen, das waren 38 Prozent des Aufkommens aus Zentral- und Südamerika. Bei den arabischen Ländern in Asien hatten die VAE mit 62.000 Nächtigungen einen Anteil von 32 Prozent und Saudi Arabien hatte mit 45.000 Nächtigungen einen Anteil von 23 Prozent. Im Januar stiegen die Übernachtungen aus Brasilien um 74 Prozent, jene aus den VAE um 60 Prozent und jene aus Saudi Arabien um 43 Prozent. – Ein viel versprechender Auftakt für die weitere Entwicklung 2012, urteilt WienTourismus abschließend.

  • 120 Städte im Touristencheck: Deutschland immer beliebter: 3,4 Mio. mehr Touristen 2011 – Auch Österreich, Schweiz legen zu

    Berlin, Hamburg, Frankfurt, München, Köln, Düsseldorf & Dresden mit immer mehr Touristen / Auch Wien, Salzburg und Zürich verzeichneten mehr Touristen
    (Leipzig, 21. Februar 2012) Der Städtetourismus in Deutschland boomt: Allein 2011, im Erhebungszeitraum Januar bis November, konnten die 120 größten deutschen Städte 53,5 Mio. Gäste mit mindestens einer Hotel-Übernachtung verzeichnen – das waren 3,4 Mio. mehr als im Vergleichszeitraum 2010. Insgesamt übernachteten in Hotels in Deutschland 135,5 Mio. Personen in 2011 (bis inklusive November; Dezember liegt noch nicht vor). Das waren 6,5 Mio. oder 4,8% mehr als 2010. Das zeigt aber auch ganz klar – viele der Mehrübernachtungen vereinen Deutschlands attraktive Städte auf sich. Das ergab eine Erhebung des Online-Reiseportals 1 (2,7 Mio. Nutzer im Monat).
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    Im Hinblick auf die Besucherzahlen (Gästeankünfte mit mindestens einer Hotelübernachtung) baut Berlin seine Spitzenstellung weiter deutlich aus und kann endgültig als eine der Top-Metropolen weltweit bezeichnet werden. Die deutsche Hauptstadt verbuchte von Januar bis November 2011 insgesamt 9,1 Millionen Gästeankünfte – das sind knackige 700.000 mehr als im Vorjahr (+8,5%). Dabei tut Berlin sowohl kulturell wie stadtplanerisch sehr viel, um immer mehr Menschen an die Spree zu locken.
    Auch in Deutschlands Touristenstadt Nummer zwei, Hamburg, haben sich die Investitionen in die Förderung des Stadtbildes gelohnt – von der Speicherstadt über die Außenalster bis hin nach Bahrenfeld ist Deutschlands Kühle endlich dabei, sich zu modernisieren (was auch dringend notwendig war und ist). Das zahlt sich aus: In den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres kamen fast 4,7 Mio. Touristen in die Hansestadt – rund 400.000 (+7,4%) mehr als 2010.
    Frankfurt am Main hält zwar unter Deutschlands Großstädten immer noch eher das Image eines zwar reichen aber architektonischen Schmuddelkindes, dennoch gehört es mit 3,6 Mio. Gästeübernachtungen in 2011 eindeutig zu Deutschlands Reiseelite. Mit 225.358 mehr Touristen zeigt auch München einmal mehr seine große Überlegenheit als Deutschlands Touri-Mekka. Obwohl die Stadt mit 1,3 Mio. Einwohnern erheblich kleiner ist als Berlin, übernachteten 3,1 Mio. Gäste 2011 in der barocken Metropole. Vor allem bei Italienern und Amerikaner steht die Stadt sehr hoch im Kurs, aber auch für deutsche Städtetouristen ist sie ein Muss.
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    Das gilt auch für Köln: 2,6 Mio. Gäste übernachteten mindestens eine Nacht in der Karnevalshochburg in den ersten elf Monaten 2011. 2010 waren es über 200.000 weniger. Dennoch: Die Jecken können nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch Köln immer noch ein riesiges architektonisches Problem in der Innenstadt hat. Zahlreiche Straßen leiden unter enormen Bausünden aus den 50er und 60er Jahren. Die Bausubstanz ist häufig unter aller Kanone. Selbst die Fußgängerzone gehört nicht zu Deutschlands Vorzeigemeilen und der Domplatz erinnert eher an einen in die Jahre gekommen Skaterplatz einer armen Provinzmetropole. Die Stadt ruht sich zu sehr auf ihrer historischen Bedeutung als Domstadt aus.
    Dresden trotzt UNESCO-Strafe mit mehr Touristen
    Das rheinabwärts gelegene Düsseldorf bietet hingegen das, was Köln nicht oder kaum mehr hat: Glanz. Das wissen die 2,1 Mio. Gäste in 2011 zu schätzen. Auch hier gibt es ein dickes Gäste-Plus von 7,2%. Dass die UNESCO mit ihrer dramatischen Geste der Aberkennung des Titels einer Weltkulturerbe-Stadt Dresden nicht schaden konnte, zeigt sich an Platz 7 der beliebtesten deutschen Touristenstädte. Es folgen Stuttgart, Hannover, Leipzig, Nürnberg, Bremen, Freiburg im Breisgau. Dass von nichts nichts kommt, weiß man auch in Leipzig. Die riesige künstliche Tropenhalle des Zoos, “Gondwanaland”, trägt maßgeblich dazu bei, dass immer Mehr in die schöne sächsische Stadt kommen. So brachten die ersten elf Monate 2011 6,1% mehr Touristen die mindestens eine Nacht in einem Hotel eincheckten.
    Ebenfalls top: Rostock ist mittlerweile beliebter als Heidelberg. Aber auch viele der anderen untersuchten Städte glänzen mit einem hervorragenden Gästeplus. Von den 120 in der Studie beteiligten deutschen Städten verzeichneten vergangenes Jahr 105 ein Wachstum bei den Gästeankünften. Nur 15 Städte mussten einen Rückgang der Besucherzahlen hinnehmen. Einen besonders deutlichen Anstieg von Gästen bilanziert das ländliche Lüneburg. Sage und schreibe um 43% legten die Besucherzahlen 2011 gegenüber dem Vorjahr zu.
    Ähnlich positiv blickt man in Koblenz auf 2011 zurück. So brachte die wunderbar ausgerichtete Bundesgartenschau über 320.000 Gäste in die Stadt am Deutschen Eck. Das entspricht einer Steigerung gegenüber 2010 von 35,6 %. Besonders gut dürfte vielen Besuchern die spielerische Seilbahn gefallen haben, mit der die Touristen das etwas abgenudelte Areal des Deutsche Eck verlassen konnten, um hinauf zum Schloss zu fahren.
    Glücklich dürften auch die Stadtväter von Görlitz an der Neiße sein: Um 22,9% stiegen die Gästezahlen 2012. “Das Hochwasser im August 2010 und seine Auswirkungen im September und Oktober hatte uns eigentlich das komplette touristische Jahr 2010 verhagelt”, so Kai Grebasch, Sprecher Stadtmarketing Görlitz gegenüber ab-in-den-urlaub.de. Auch Städte, die weniger von den Touristenströmen “heimgesucht” werden, erlebten 2011 einen Besucheransturm. So legte Salzgitter um 17,5% zu, die BASF-Stadt Ludwigshafen um 15,9%, das kleine Aalen im Ostalbkreis, um 15% oder das hübsche sächsische Städtchen Zwickau um 14,7%. Zwickau wird völlig zu Unrecht von vielen Medien als Mekka von Rechtsradikalen diffamiert: Die Stadt gehört zu den schönsten in Ost-Deutschland.
    Weniger positiv fällt der Rückblick auf 2011 für Essen aus. Die Ruhrgebietsmetropole erlebte 2010, ebenso wie manch andere Stadt im Pott, einen zweitstelligen Besucherzuwachs. Das Kultur-Event Ruhr 2010 hatte 2010 bis zu 30% mehr Besucher in die Ruhrregion gebracht. Im vergangenen Jahr konnte Essen den Besucher-Schnitt leider nicht halten. Die Zahlen gingen um 10,2% zurück. Ähnlich auch die Nachbarstadt Mülheim a.d. Ruhr: -8,7%. Unter den wenigen Städten, die ebenfalls Besucher-Rückgänge zu verzeichnen hatten, waren außerdem Moers (-7,1%), Cottbus (-5,7%), und Gelsenkirchen (-5,5%). Mehr entnehmen Sie bitte der Tabelle im Anhang.
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    Österreich und Schweiz
    Auf ein sattes Gästeplus stolz sein können auch Österreich und die Schweiz (Tabellen ebenfalls im Anhang). In den beiden Alpenländern führt die österreichische Hauptstadt Wien das Ranking an. Im gesamten vergangen Jahr besuchten 5,2 Mio. Touristen die Donaumetropole (2010: 4,9 Mio.). Die “Mozartstadt” Salzburg konnte sich über rund 1,3 Mio. (2010: 1,2 Mio.) freuen. Platz Drei im alpenländischen Ranking: Zürich. Die Schweizer Finanzmetropole begrüßte alleine in den ersten elf Monaten des Jahres 2011 1,2 Mio. Gäste (2010: 1,2 Mio.). Es folgen Innsbruck mit rund 0,8 Mio. Gästen im Jahr 2011 (2010: 0,7 Mio.), Genf mit 0,7 Mio. (2010: 0,7 Mio.) und Luzern mit 0,6 Mio. (2010: 0,6 Mio.). Anmerkung: Alle Werte für Österreich beziehen sich auf das gesamte Jahr 2011. Für die Schweiz liegen bislang nur Daten der ersten elf Monate vor.
    In Österreich und der Schweiz gehören Dornbirn (Vorarlberg) und das kleine Biel (Kanton Bern) mit 10,4% und 9,6% zu den größten Touristen-Gewinnern. Auch Klagenfurt, Villach (Kärnten) sowie Graz kommen auf satte Zuwächse von 8,5 bis 8,9%. Mit weniger Touristen mussten Lugano, Lausanne und Genf im Jahr 2011 auskommen. Hier sanken die Quoten um -3 bis -1%. Dennoch: “Städtereisen liegen nach wie vor voll im Trend”, so das Fazit von Ralph Michaelsen, Manager von ab-in-den-urlaub.de.

  • Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbot in Hamburger Gastronomie teilweise

    (Karlsruhe/Hamburg, 21. Februar 2012) Ein Gang zurück: Das Bundesverfassungsgericht lässt Raucherräume auch in Hamburger Restaurants wieder zu. Nach einem aktuellen Urteil (Az. 1 BvL 21/11 vom 24. Januar 2012) ist das Verbot, dass sog. Speisewirtschaften keine abgetrennten Zimmer mit Qualmerlaubnis einrichten dürfen, nichtig. Das Hamburgische Passivraucherschutzgesetz (HmbPSchG) sei mit dem im Grundgesetz garantierten Gleicheitssatz und Berufsausübungsfreiheit nicht vereinbar. Nun muss das Landesgesetz korrigiert werden. „Bis zu einer gesetzlichen Neuregelung gilt die Vorschrift mit der Maßgabe fort, dass auch für Speisewirtschaften abgeschlossene Raucherräume eingerichtet werden dürfen“, teilte das Bundesverfassungsgericht mit.
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    Nach dem Hamburgischen Passivraucherschutzgesetz (HmbPSchG) ist das Rauchen in Gaststätten grundsätzlich verboten. Vom Rauchverbot ausgenommen sind Einraumgaststätten mit einer Gastfläche von weniger als 75 Quadratmeter, die als reine Schankwirtschaften betrieben werden, d. h. in denen keine zubereiteten Speisen angeboten werden und die nicht über eine entsprechende gaststättenrechtliche Erlaubnis verfügen.
    Des Weiteren erlaubt die im Vorschrift für alle übrigen (reinen) Schankgaststätten, nicht aber für Speisegaststätten die Einrichtung von abgetrennten Raucherräumen. Eine vergleichbare Regelung zur Zulassung von Raucherräumen in Gaststätten finde sich auch in anderen Ländern nicht, so das BVG. Entweder gilt dort ein striktes Rauchverbot oder die Einrichtung von abgeschlossenen Raucherräumen wird unabhängig davon zugelassen, ob in den jeweiligen Gaststätten zubereitete Speisen angeboten werden oder nicht.
    Die Klägerin betreibt eine an einer Autobahn gelegene Gaststätte, die neben einer Gaststube einen „Clubraum“ umfasst und hat eine sog. gaststättenrechtliche Erlaubnis zum Betrieb einer Schank- und Speisewirtschaft. Sie stellte bei der zuständigen Hamburger Verwaltung einen Antrag, den Clubraum als Raucherraum nutzen zu können. Dieser wurde mit der Begründung abgelehnt, dass die gesetzliche Regelung für Speisewirtschaften keine Ausnahme vom Rauchverbot vorsehe. Dann zog die Gastronomin vor das Bundesverfassungsgericht.
    Unterscheidung zwischen Schank- und Speisewirtschaft „sachlicht nicht gerechtfertigt“
    Bereits 2008 hatte das BVG entschieden, dass das Rauchverbot in Gaststätten in die Berufsausübungsfreiheit der Betreiber eingreife. Die im Hamburger Passivraucherschutzgesetz bestimmte Unterscheidung zwischen Schank- und Speisewirtschaften hab zur Folge, dass Betreibende von Speisewirtschaften nicht in freier Ausübung ihres Berufs das Angebot ihrer Gaststätten auch für rauchende Gäste attraktiv gestalten könnten, was erhebliche wirtschaftliche Nachteile insbesondere für eher getränkegeprägte Speisegaststätten nach sich ziehen kann. „Diese Ungleichbehandlung ist sachlich nicht gerechtfertigt, weil es an einem hinreichend gewichtigen Grund für die Differenzierung fehlt“, so das BVG in einer Pressemitteilung.
    Als Differenzierungsgrund reiche nicht allein die Tatsache aus, dass die unterschiedliche Regelung für Schank- und Speisewirtschaften das Ergebnis eines politischen Kompromisses der damaligen Regierungsfraktionen der Hamburgischen Bürgerschaft war, teilt das oberste Gericht mit. Die unterschiedliche Behandlung ließen sich ferner nicht durch Gründe des Gesundheitsschutzes rechtfertigen. Im Hinblick auf den Schutz der Gesundheit des Gaststättenpersonals fehle es an dem erforderlichen Zusammenhang zwischen diesem Regelungsziel und der vom Gesetzgeber gewählten Differenzierung zwischen Speise- und Schankgaststätten. „Denn nicht nur in Speise-, sondern auch in Schankwirtschaften sind Angestellte beschäftigt, die die Gäste in dort zulässigen Raucherräumen bedienen und hierbei den Gefahren des Passivrauchens ausgesetzt werden“, so das BVG.
    Keine wissenschaftliche Erkenntnisse zu Passivrauchen
    Mit dem Schutz der Gesundheit der nichtrauchenden Gäste könne die Ungleichbehandlung ebenfalls nicht gerechtfertigt werden. „Es wurden keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vorgebracht, nach denen die Verbindung von Essen und Passivrauchen zu einer besonderen Schadstoffbelastung der nichtrauchenden Gäste führt. Aber selbst wenn man dies unterstellte, ergäbe sich daraus keine Rechtfertigung, den Betreibenden von Speisewirtschaften die für andere Gaststätten bestehende Möglichkeit vorzuenthalten, Raucherräume einzurichten. Die Gäste können sich zum Essen in Nichtraucherbereichen aufhalten, von denen nach den gesetzlichen Vorgaben die Raucherräume so wirksam abzutrennen sind, dass eine Gefährdung durch Passivrauchen ausgeschlossen wird.“
    Die Erwägung, dass durch den Ausschluss von Raucherräumen in Speisegaststätten eine größere Anzahl von Menschen den Gefahren des Passivrauchens entzogen wird, könnte ebenfalls keinen sachlich vertretbaren Differenzierungsgrund liefern. Denn das Regelungsziel, die Anzahl der Gelegenheiten zum Rauchen zu reduzieren, stünde in keinem inneren Zusammenhang mit der Unterscheidung von Speise- und Schankwirtschaften.
    Die Ungleichbehandlung von Speise- und Schankgaststätten ließe sich auch nicht mit einer etwaigen unterschiedlichen wirtschaftlichen Betroffenheit durch ein Rauchverbot rechtfertigen. Insoweit fehlt es bereits an einer hinreichenden Tatsachengrundlage. Für den – allein von der Regelung betroffenen – Bereich derjenigen Gaststätten, die über die baulichen Möglichkeiten zur Einrichtung eines Nebenraums für rauchende Gäste verfügen, lässt sich nicht feststellen, dass reine Schankwirtschaften typischerweise in erheblichem Umfang wirtschaftlich stärker durch ein Rauchverbot belastet würden als Gaststätten, in denen auch zubereitete Speisen angeboten werden oder angeboten werden dürfen.
    Die Annahme einer generell wirtschaftlich stärkeren Belastung der Schankwirtschaften im Vergleich zu den Speisewirtschaften als Differenzierungsgrund kann auch nicht auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 30. Juli 2008 gestützt werden, mit dem es Regelungen über Rauchverbote in Gaststätten für unvereinbar mit der Berufsausübungsfreiheit erklärt hatte, weil sie die getränkegeprägte Kleingastronomie unverhältnismäßig belasteten. Maßgebend für die Unterscheidung war ausdrücklich nicht die Ausrichtung solcher Eckkneipen bzw. Einraumgaststätten als Schwankwirtschaften, sondern dieser spezielle Gaststättentypus, der in besonderer Weise durch rauchende Stammgäste geprägt ist und für den daher bei einem Rauchverbot existentielle Umsatzeinbußen zu befürchten sind. Allein in diesem Zusammenhang wurde das unterschiedliche gastronomische Angebot als eines von mehreren Unterscheidungsmerkmalen herangezogen und bei der Schilderung der Gestaltungsmöglichkeiten des Gesetzgebers wieder aufgenommen.

  • Gastgewerbe: Tausende neue Jobs geschaffen – Gute konjunkturelle Aussichten

    (Wiesbaden, 21. Februar 2012) Hotellerie und Gastronomie sorgen für neue Jobs: In den vergangenen zehn Jahren stieg die Zahl der Arbeitnehmer im gesamten Gastgewerbe – auch auch in der Gemeinschaftsverpflegung und Catering – von 1,063 auf 1,379 Millionen (letztverfügbare Zahl von 2010). Dies geht aus einer aktuellen Erhebnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis, Wiesbaden) hervor.
    Im vierten Quartal 2011 hatten rund 41,6 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Nach den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist dies der höchste Stand der Erwerbstätigkeit seit der Wiedervereinigung. Die Zahl der Erwerbstätigen lag um 560.000 Personen oder 1,4 Prozent höher als vor einem Jahr. Im zweiten und dritten Quartal 2011 betrug die Vorjahresveränderungsrate noch 1,3 Prozent. Fast zwei Drittel des Anstieges der Gesamterwerbstätigenzahl im vierten Quartal 2011 gegenüber dem vierten Quartal 2010 entfielen auf die Dienstleistungsbereiche. Die größten Beschäftigungsgewinne gab es hier bei den Unternehmensdienstleistern mit einem Plus von 204.000 Personen (+3,9%), gefolgt von Handel, Verkehr und Gastgewerbe mit zusammen 146.000 Erwerbstätigen (+1,5%).
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    Im vergangenen Jahr verzeichneten Gastronomie und Hotellerie mit einem Realen Umsatzanstieg von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein sehr gutes Ergebnis. “Das sind die besten Wachstumsraten seit über zehn Jahren”, erklärte Ernst Fischer, Präsident des Dehoga-Bundesverbandes. “Der Aufschwung ist endlich auch in der Gastronomie angekommen. Sowohl das Firmengeschäft als auch der private Konsum legten zu. Deutschland als Reiseland steht bei den Gästen aus dem Inland und den Urlaubern aus der ganzen Welt weiterhin hoch im Kurs.” Mit einem Gesamt-umsatz von knapp 60 Milliarden Euro netto sei damit endlich wieder das Vorkrisenniveau erreicht, so Fischer. Für das laufende Jahr gibt sich der Verband vorsichtig optimistisch und rechnet mit einem nominalen Umsatzplus von rund zwei Prozent.
    394,1 Millionen Übernachtungen in Deutschland hat das Statistische Bundesamt für 2011 registriert. “Das ist eine Steigerung von vier Prozent und damit ein neuer touristischer Rekord”, sagte Fischer. Besonders erfreulich sei der Zuwachs von sechs Prozent bei den Gästen aus dem Ausland.
    Und so setzten die Beherbergungsbetriebe nominal 3,7 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum (real +2,5%) – und dies nach einem nominalen Umsatzplus von knapp sieben Prozent im Jahr 2010. “Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf Übernachtungen hat die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe nachhaltig gestärkt und zur guten Entwicklung beigetragen. Die Hoteliers haben Wort gehalten und die Mehrwertsteuersenkung genutzt, um in Neuanschaffungen, Zimmerrenovierungen, Energieeffizienzmaßnahmen und mehr Service zu investieren”, berichtete Fischer.
    Auch in der Gastronomie sieht es deutlich besser aus als noch vor einem Jahr. Mit einem nominalen Umsatzanstieg von 3,9 Prozent verbuchten die Restaurants, Kantinen und Caterer die höchsten prozentualen Umsatzzuwächse seit der Wiedervereinigung. Real schlug ein Plus von 2,5 Prozent zu Buche.
    Über 40 % der Erwerbstätigen im Gastgewerbe arbeiteten 2010 in Teilzeit
    Im Jahr 2010 arbeiteten in Deutschland 1,49 Millionen Personen in ihrer Haupttätigkeit im Gastgewerbe. Davon gingen 41,4 Prozent einer Teilzeittätigkeit nach. Mit einem Anteil von 57,8 Prozent waren Frauen in dieser Branche deutlich überrepräsentiert. 42,5 % der Erwerbstätigen im Gastgewerbe waren im Alter von 15 bis 34 Jahren. Damit war der Anteil jüngerer Erwerbstätiger deutlich höher als in der Gesamtwirtschaft, wo diese Altersgruppe nur 30,5 Prozent aller Erwerbstätigen ausmachte.
    617 000 Personen arbeiteten 2010 im Gastgewerbe in Teilzeit. Fast jede dritte (29,6%) tat dies unfreiwillig, weil sie keine Vollzeitstelle gefunden hatte. Geringfügig Beschäftigte kommen in dieser Branche mit einem Anteil von 21,6 Prozent mehr als doppelt so häufig vor als bei den Erwerbstätigen in allen Branchen zusammen (8,3%).
    Noch ein weiterer Aspekt der Arbeitszeit kennzeichnet das Gastgewerbe. Das Arbeiten außerhalb der üblichen Zeiten ist hier weit verbreitet: Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen arbeitete ständig oder regelmäßig samstags (60,7%), sonntags (52,7%) oder abends zwischen 18 und 23 Uhr (53,5%). Immerhin knapp ein Sechstel (15,3%) arbeitete ständig oder regelmäßig nachts zwischen 23 und 6 Uhr.
    Das Gastgewerbe ist ein Bereich, in dem gering qualifizierte Personen ohne formal anerkannte Berufsausbildung häufiger erwerbstätig sind. 577.000 Personen ohne formale Berufsqualifikation arbeiteten 2010 in dieser Branche, was einem Anteil von 38,7 Prozent an allen dort Erwerbstätigen entspricht. Dagegen lag der Anteil gering Qualifizierter unter allen Erwerbstätigen lediglich bei 17,7 Prozent.
    Im Gastgewerbe tätige Personen sind häufiger selbstständig als in anderen Branchen: 17,6 Prozent der dort Erwerbstätigen waren 2010 selbst Inhaber beispielsweise eines Hotels, einer Pension, einer Gaststätte, einer Bar oder eines Cateringunternehmens. Damit lag der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe weit über dem Anteil bei allen Erwerbstätigen (11,5%). Allerdings ist der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe rückläufig: Im Jahr 2000 hatte er noch bei 23,2 Prozent gelegen.
    Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Gastgewerbe um 272.000 Personen gestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 22 Prozent. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt lediglich um sechs Prozent. Allerdings fand der Zuwachs im Gastgewerbe ausschließlich über Teilzeitbeschäftigung statt, die ebenfalls um 272.000 Personen zunahm. Dies ist jedoch nicht mit einem Anstieg an geringfügiger Beschäftigung gleichzusetzen: Die Zahl der geringfügig Beschäftigten wuchs zwischen 2000 und 2010 um 145.000 Personen und machte etwas mehr als die Hälfte des Gesamtanstiegs (53%) der (Teilzeit-)Beschäftigung im Gastgewerbe aus.

  • Karneval beschert Wirtschaft Mega-Umsätze: Jecken geben 1,4 Mrd. Euro für Kostüme und Übernachtungen aus

    (Berlin, 20. Februar 2012) Vom närrischen Treiben in den Karnevalshochburgen profitiert vor allem die Wirtschaft. Hoteliers, Gastronomen und der Einzelhandel freuen sich über hohe Umsätze. “Der Karneval hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Das hat auch positive Auswirkungen auf den Einzelhandel”, so Kai Falk, Pressesprecher des Handelsverbandes Deutschland (HDE), im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Pressetext.
    1,4 Mrd. Euro ausgegeben
    “In der Karnevalssaison 2010/2011 haben die Jecken bundesweit rund 1,4 Mrd. Euro ausgegeben”, wird Volker Wagner, Präsident des 1, in einem “Focus”-Bericht zitiert. Darunter fielen sowohl Ausgaben für Essen und Trinken wie auch für Übernachtungen, Kostüme und Eintrittskarten.
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    Der größte Anteil an dieser Summe war dem Bundesland Nordrhein-Westfalen mit seinen zwei Hochburgen Köln und Düsseldorf zu verdanken. Auf Platz zwei und drei folgten Bayern und Baden-Württemberg. “Das Fest gewinnt jedoch auch in untypischen Karnevalsregionen an Bedeutung. So ist der Karneval mit dem Regierungsumzug von der Hochburg Bonn nach Berlin in den 90er-Jahren auch in die Bundeshauptstadt gekommen”, so Falk.
    Spielwarenindustrie profitiert
    Somit werden auch mehr Kostüme gekauft, und das freut den Einzelhandel. Dies belegen die Zahlen des Deutschen Verbandes der Spielwaren-Industrie: Allein die Umsätze mit Kostümen bezifferte der Verband für die Karnevalssaison 2011 auf rund 300 Mio. Euro. Verkauft wurden laut dem Bericht unter anderen 2,4 Mio. Erwachsenen- und 1,9 Mio. Kinderkostüme, eine Mio. Perücken, 2,15 Mio. Hüte und 6,7 Mio. Schminksets.