(München, 07. Februar 2012) Derzeit erreichen den ADAC Hunderte von Hilferufen aus den Wintersportgebieten, weil Dieselautos nicht mehr anspringen oder nach kurzer den Geist aufgeben. Der Grund: Wenn das Auto bei Temperaturen von bis zu minus 35 Grad draußen geparkt wird, kann auch Winterdiesel der arktischen Kälte nicht mehr standhalten.
Stichwort Winterdiesel: Der Gesetzgeber schreibt für Dieselkraftstoffe eine Filtrierbarkeit bis minus 20 Grad zwischen dem 16. November und dem 29. Februar vor. Sicherheitshalber verkaufen Tankstellen im Winter üblicherweise Kraftstoff, der bis minus 22 Grad Celsius funktioniert. Der ADAC rät, das Fahrzeug bei niedrigeren Temperaturen – nach Möglichkeit – in einer Garage oder zumindest windgeschützt abzustellen.
Verstopfter Filter: Wenn ein Diesel bei Temperaturen unter minus22 Grad mit verstopftem Filter nicht mehr weiterfährt, ist eine Pannenhilfe an Ort und Stelle kaum möglich. Das gesamte Kraftstoffsystem muss so weit erwärmt werden, dass sich alle Paraffinkristalle wieder auflösen. Dafür genügt das Abstellen in einer beheizten Garage oder Werkstatt. Die Einwirkung von stärkeren Wärmequellen ist nicht nötig und aus Gründen des Brandschutzes nicht zu empfehlen. Neben dem Aufwärmen ist meist der Austausch des Kraftstofffilters notwendig.
Benzinbeimischung: Allgemein gilt bei den Common-Rail- und Pumpe-Düse-Triebwerken, die etwa seit dem Jahr 2000 auf dem Markt sind, dass keinesfalls Benzin dem Dieselkraftstoff beigemengt werden darf. Wer sich nicht daran hält, riskiert schwere Schäden am gesamten Einspritzsystem einschließlich Hochdruckpumpe, Injektoren, Kraftstoffleitungen und Tank. Im Zweifelsfall immer in der Bedienungsanleitung unter Fahr-/Winterbetrieb nachlesen.
Der ADAC fordert, dass Fahrzeuge ab Werk so ausgerüstet sein müssen, dass sie mit normgerechten Kraftstoffen auch bei niedrigsten Temperaturen (mindestens minus 25 Grad Celsius) betriebsbereit bleiben. Das kann beispielsweise mit einer leistungsfähigen Filterheizung problemlos erreicht werden. Außerdem müssen die Mineralölhersteller auch in ganz Deutschland Dieselqualitäten anbieten, die eine Verwendungsfähigkeit in Fahrzeugen ohne Filterheizung bis mindestens minus 25 Grad Celsius sicherstellen. In Österreich und skandinavischen Ländern sind derartige Qualitäten bereits handelsüblich.
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Arktische Nächte in Europa: Wenn der Diesel einfriert – Viele Wintersportler laut ADAC in den Urlaubsorten liegen geblieben
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Fast jeder achte Arbeitsplatz in Deutschland steht mit dem Tourismus in Verbindung
(Berlin, 06. Februar 2012) Tourismus ist ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor: Rund 2,9 Millionen Menschen – und damit sieben Prozent aller Erwerbstätigen – fanden im Jahr 2010 dank des Tourismus in Deutschland eine Beschäftigung. 4,4 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung der deutschen Volkswirtschaft gingen auf das Konto des Tourismus. Dies ist Ergebnis der Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“, die im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) von DIW Econ erstellt wurde und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie maßgeblich mitfinanzierte.
Nimmt man die indirekten (z.B. die Dienstleistungen am Flughafen, Lieferungen von Bäckern an Gaststätten oder Renovierungsarbeiten durch Handwerker im Hotel) und induzierten Effekte (die durch das Ausgeben von tourismusbezogenen Löhnen entstehen) hinzu, kam der Tourismus auf einen Anteil von 9,7 Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung der deutschen Volkswirtschaft und zwölf2 Prozent (entspricht 4,9 Mio. Erwerbstätige) an der Beschäftigung. Fast jeder achte Arbeitsplatz in Deutschland steht also mit dem Tourismus in Verbindung. Die gesamten Konsumausgaben der Touristen in Deutschland beliefen sich 2010 auf 278,3 Milliarden Euro.
Die Studie kann unter www.btw.de kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.
Europatourismus 2011: Sechs Prozent mehr Besucher als 2010
Europa hat 2011 ein Besucherplus von sechs Prozent verzeichnet. Das geht aus der Studie „European Tourism in 2011 – Trends & Prospects“ der European Travel Commission hervor. 22 der 23 erfassten Länder konnten sich demnach im vergangenen Jahr über einen Besucherzuwachs freuen – und zwar zwischen drei Prozent in Großbritannien und über 20 Prozent in Lettland und Litauen. Allerdings verlangsamte sich das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte. -
HOTELIER TV Exklusiv: Hotelier des Jahres 2012
(Berlin, 05. Februar 2012) Die Oscar-Verleihung der deutschen Hotellerie: Seit 22 Jahren werden herausragende Persönlichkeiten als „Hotelier des Jahres” geehrt. In diesem Jahr geht die als höchste Auszeichnung geltende Ehrung an Dietmar Müller-Elmau, Geschäftsführer und Miteigentümer des Ausnahme-Resorts Schloss Elmau (1) bei Garmisch-Patenkirchen. Der „Special Award” geht an die TUI-Tochter Robinson Club.
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Schloss Elmau ist ein Landmark der Alpenhotellerie. 2005 brach ein schwerer Brand aus, die Renovierung dauerte zwei Jahre. Müller-Elmau zeigte seinen unternehmerischen Mut und volle Risikobereitschaft, indem er sein eigenes Vermögen investierte. Der 59-Jährige ist Gründer von Fidelio, heute als Marktführer für Property Management Systeme (PMS) unter der Marke Micros-Fideolio bekannt. Er schuf ein einzigartiges Spa-Konzept in seinem Familienschloss und setzt mit einem ausgefeilten Kulturprogramm Akzente für Musiker und Kunstschaffende. Schloss Elmau ist ein Schwergewicht unter den privat geführten Resorts, mit einem Nettoumsatz von 19,8 Millionen Euro, die Auslastung betrug 2011 durchschnittlich 77 Prozent.
Die TUI-Tochter Robinson Club (1) wird mit dem „Special Award“ ausgezeichnet, da es für die „deutsche Hotellerie mit internationaler Strahlkraft“ stehe. 1970 von TUI und Steigenberger Hotels gegründet, gehören heute 25 Clubanlagen und ein Stadthaus in elf Jahren mit insgesamt 13.900 Betten dazu. 48 Prozent der Gäste sind Familien, über 70 Prozent sind „Wiederholer“. Die Ehrung nahmen in Berlin die Geschäftsführer Ingo Burmester und Max-Peter Droll entgegen.
In Kürze:
Schloss Elmau
1914-1916 erbaut
2007 Wiedereröffnung nach Brand (2005)
220 Betten
230 Mitarbeiter, davon 50 Azubi
Robinson Club
1970 gegründet
25 Clubanlagen, 1 Stadthaus (13.900 Betten)
Premiumsegment für Cluburlaub
Hintergrundinfos: www.hotelier-des-jahres.de
Sehen Sie hier den Filmbericht vom Hotelier des Jahres 2011:
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Für Direktbuchungen: Provisionsfreies „Hotelwiki“ macht Druck im Internet
Immer mehr Häuser nutzen professionelle Hotelpräsentationen bei hotelkatalog-online.de
(Hameln, 04. Februar 2012) Direktbuchungen werden immer wichtiger: Die deutschen Hoteliers setzen beim Onlinemarketing verstärkt auf Google sowie Regional- und Fachportale. 79 Prozent der Hotels arbeiten mit dem Suchmaschinen-Giganten Google, sei es mit „Adwords“ oder anderen Marketingmaßnahmen. 53 Prozent sind bei tagungshotels-online.de gelistet und 37 Prozent bei meinestadt.de. Dies geht aus einer Befragung von über 300 deutschen Hotels hervor. Dabei holt das neue „Hotelwiki“, das zentrale Hotelverzeichnis 1, kräftig auf. Rund 38 Prozent der interviewten Hoteliers kennen das neue Präsentationsportal, über zehn Prozent der Befragten nutzen es bereits.
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„Angesichts der anhaltenden Debatte um Distributionskosten und Preisdruck von Hotelbuchungsportalen legen immer mehr Hotels ihren Hauptaugenmerk auf Direktbuchungen“, berichtet Jens Reinheckel, Inhaber der Kommunikationsagentur Raum Visionen aus Hameln und Chef von hotelkatalog-online.de. Professionelle Multimedia-Präsentation, SEO-optimiert und dies zu einem Festpreis ganz provisionsfrei – dies ist das Erfolgskonzept von hotelkatalog-online.de. Die Preise sind dabei sehr kundenfreundlich kalkuliert. Ein Jahresbeitrag beginnt für kleine Hotels mit bis zu 30 Betten bei lediglich 200,00 Euro netto und enden bei maximal 600,00 Euro netto für Hotels ab 100 Betten.
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Das offiziell Ende vergangenen Jahres gestartete Portal zeichnet sich durch viele technische Innovationen aus: Das sind zum Beispiel intelligente Merk- und Vergleichsfunktionen, Umkreissuchen und die Möglichkeit des Abfragens von über 1.000 Detailinformationen. Optisch hebt sich das Portal ohnehin von allen anderen Suchmaschinen ab. Der neue Premium-Dienst zeichnet sich durch ein sehr flexibles, eigens für das Portal entwickelte und programmierte Content Management System (CMS) aus. Mit wenigen Texteingaben und Foto-Uploads wird eine sogenannte Microsite mit Bildergalerien, aktuellen Arrangement-Offerten und etlichen essentiellen Marketinginformationen mehr erstellt. Eine genaue Klickstatistik gibt Auskunft darüber, wie oft und mit welchen Stichworten das Hotelprofil abgerufen wurden.
Den Hoteliers geht es um eine faire Marketingpartnerschaft, damit sie ihre eigenen Hotel-Webseiten stärken können. 95 Prozent der Befragten erwarten von ihren Partnern mehr Klicks und damit mehr Direktbuchungen. Knapp 60 Prozent möchten auf Portalen wie hotelkatalog-online.de aktuelle Arrangements oder Spezialofferten verbreiten. Rund 57 Prozent erwarten ein Tool für Tagungsangebote. „Bei hotelkatalog-online.de entsprechen wir genau diesen Erwartungen und bieten aufwändig entwickelte Features für MICE-Präsentationen“, so Reinheckel.
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Besonders wichtig für die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen ist der umfangreiche Schlagwort-Katalog von hotelkatalog-online.de. „Jedes Merkmal, jedes Zusatzattribut, jeder Mehrwert des Hotels kann aus dem knapp eintausend Stichwörter umfassenden Katalog ausgewählt und dem eigenen Profil zugeordnet werden“, so Reinheckel. Damit kann der User auch die Hotelprofile genau miteinander vergleichen – in allen Bereichen und Kategorien. Eine der Besonderheiten an hotelkatalog-online.de ist die sehr detaillierte Verschlagwortung des Contents. Das sogenannte Tagging ist für die Auffindbarkeit im Internet mit entscheidend.
Gästeanfragen auf hotelkatalog-online.de werden direkt an das Partnerhotel weiter geleitet. Im Profil sind die vollständigen Kontaktdaten sowie Link zur Hotel-Website bzw. zum Onlinebuchungstool des Betriebes angegeben. Provisionen für getätigte Buchungen fallen nicht an.
Die inhabergeführte Agentur 1 aus Hameln wurde 1996 gegründet und zeichnet sich durch hochwertige, technisch innovative Entwicklungen in den Bereichen 3D, Print und Web sowie Film aus. Die Auftraggeber kommen im Wesentlichen aus dem Bauträger- und Projektentwicklungssegment sowie der gehobenen Hotellerie. Erste Kontakte zu Tophotels entstanden 2004 bei einem Neubauprojekt für Falkensteiner Hotels & Resorts (FMTG). Seither wurden Webapplikationen, Webentwicklungen sowie hochwertige Imagefilme für namhafte Hotelgruppen erstellt, darunter der aktuelle Imagefilm für die Neue Dorint GmbH (1). -
Golf- und Wellnesshotel Balmer See Usedom: Großfeuer vernichtet Haupthaus und Restaurant – Fünf Tipps von Hotelchecker Ulrich Jander zur Brandbekämpfung in Hotels
(Balm/Usedom 03. Februar 2012) Totale Katastrophe: Ein Großbrand zerstörte weite Teile des 1. „Das Feuer hat das Haupthaus sowie das Restaurant zerstört, verletzt wurde niemand“, teilten die Hotelbetreiber Rainer Stephanie und Sylvia Weiland mit.
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Das Feuer brach vermutlich im reetgedeckten Dachstuhl aus. Zum Zeitpunkt des Feuers war das Haupthaus verlassen. Neun Feuerwehren waren im Einsatz und konnten ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude verhindern. Das Haupthaus brannte jedoch komplett nieder. Die Brandursache ist noch unklar.
40 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Die Hotelgäste wurden in anderen Unterkünften untergebracht. Den Schaden bezifferte die Polizei auf mindestens eine Million Euro. Das Golf- und Wellnesshotel Balmer See war im Märez vergangenen Jahres Herberge für die Teilnehmerinnen des Wettbewerbs “Top Model of the World”.
Immer wieder gibt es verheerende Brände in Hotels. Ab Weihnachten wurde der vollbesetzte Glemmtalerhof in Saalbach-Hinterglemm schwer beschädigt. Kurz darauf brannte das Traditionshotel Bären in Titisee-Neustadt nahezu aus.
TV-Hotelchecker Ulrich Jander: Brandschutz nie vernachlässigen
„Etliche Hoteldirektoren gehen immer fahrlässiger mit den Themen Prävention und Brandschutz um. Äußerungen wie ‚Bei uns hat’s noch nie gebrannt’ oder ‚Dann kriegen wir halt eine Renovierung von der Versicherung bezahlt’ sind nur ein paar der obligatorischen Aussagen“, berichtet der aus dem TV bekannte Hotel-Sicherheitsberater 1.
Brandschutz ist ein kostenintensiver Faktor, der gerne von den verantwortlichen Personen unter den Teppich gekehrt werde. Von den Behörden haben Hotels offenbar kaum etwas zu befürchten, denn in vielen Regionen lassen die Kontrollen der Feuerwehren – die Brandverhütungsschau – nach, da Personalmangel herrscht. Auch das Amt für Arbeitsschutz kommt oftmals nicht mehr hinterher, entsprechende Kontrollen durchzuführen. „Somit haben dann Hotels gute Chancen, solche Kontrollen zu umgehen. Brandschutztechnische Prüfungen wie Kontrolle von Brandabschnittstüren, Dunstabzug, Brandschottungen, Elektroverteilung etc. fallen weg oder werden einfach mal hinausgezögert. Somit hat man dann auch viel Geld gespart“, beklagt der aus dem TV bekannte „1“. Jander begleitet seit rund 20 Jahren Hotels und Versicherungen bei sicherheitsrelevanten Themen.
„Wir überprüfen Hotels im Auftrag von Banken und Versicherungen, und kontrollieren, ob die entsprechenden Vorschriften eingehalten werden. Es kommt hin und wieder vor, dass die Verantwortlichen des Hotels den Sinn dieser Sicherheitschecks nicht verstehen, und uns ein entsprechendes Hausverbot erteilen – so geschehen in einem Wellness-Hotel, in dem wir eine erhebliche Menge leicht entzündliche Reinigungsmittel im Technikraum der Sauna vorfanden. Gefühlte Temperatur: 60 Grad Celsius!“, so Janders Bericht.
Top 5 Maßnahmen zur Brandbekämpfung
Um auf der sicheren Seite zu sein, müssen folgende Punkte beachtet werden:- Unterweisung der Mitarbeiter bezüglich Brandschutz gemäß den gesetzlichen Bestimmungen
- Wartungen der brandschutztechnischen Einrichtungen wie Brandmeldeanlage, Brandabschnittstüren etc.
- Evakuierungsübung: Verbringen der Gäste in einen gesicherten Bereich, wie Nachbarhotel oder ähnlich
- Einweisung der Feuerwehr: Darauf achten, dass die Feuerwehrzufahrten frei sind und die Hydranten klar erkennbar und frei zugänglich sind
- Räumungsübungen sollten mit der örtlichen Feuerwehr regelmäßig geübt werden, damit sie sich im Brandfall entsprechend auskennt
„Wenn diese Dinge soweit eingehalten werden, dann sind Sie relativ sicher. Schicken Sie keine Mitarbeiter in den Brandbereich, denn 95 Prozent der Brandopfer sind Rauchgastote. Dreimal tief Luft geholt und Sie haben sich vergiftet“, rät Jander. Und weiter: „Bedenken Sie den feinen Unterschied zwischen einem Feuerwehrmann und einem Hotelmitarbeiter: Der Feuerwehrmann trägt persönliche Schutzausrüstung, der Mitarbeiter nicht.“
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Starwood Hotels & Resorts: 24h-Check in & Butler – Mehr Servives im Hotelbonusprgramm
(Stamford/USA, 04. Februar 2012) Im Rennen um Gästezufriedenheit will Starwood Hotels & Resorts aufholen. Das eigene Hotelbonusprogramm „1“ (SPG) wird um interessante Services erweitert. Dazu gehören der Status auf Lebenszeit, der 24-Stunden-Check-in und der eigene Starwood-Repräsentant, der sich voll und ganz den individuellen Bedürfnissen jedes Mitglieds widmen soll. Die neuen Regelungen starten am 1. März.
„Mit dem Beginn der Globalisierung, hat die Anzahl an Vielreisenden, die immer weitere Wege auf der ganzen Welt zurücklegen, extrem zugenommen“, sagte Frits van Paasschen, President and CEO, Starwood Hotels & Resort. „Es handelt sich bei dieser Zielgruppe um anspruchsvolle Gäste, die von einem Bonusprogramm mehr erwarten als reines Punktesammeln und die üblichen Vergünstigungen. Um diese für uns lukrative Zielgruppe entsprechend zu belohnen, haben wir verschiedene neue und persönliche Vorteile entwickelt.“
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Van Paasschen betont, dass zwei Prozent der Reisenden 30 Prozent von Starwoods Gewinn ausmachen. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen ein bislang noch nicht kommuniziertes Pilotprojekt durchgeführt: In den vergangenen drei Jahren wurde ein äußerst persönlicher, individueller Service getestet, der die Bedürfnisse und Wünsche dieser bedeutenden, umsatzstarken Zielgruppe verdeutlicht hat. Starwood hat schlussfolgernd aus diesem Pilotprojekt neue Vorteile für die sogenannten „Elite-Reisenden“ – das sind Gäste mit mehr als 25 Übernachtungen pro Jahr – entwickelt.
„Unsere Gäste haben immer wieder klar und deutlich betont, dass sie sich mehr Auswahlmöglichkeiten, mehr Kontrolle und einen persönlicheren Service wünschen“, sagt Mark Vondrasek, Senior Vice President, Distribution, Loyalty & Partnership Marketing. „Durch den intensiven Austausch mit unseren Gästen und den modernen technischen Möglichkeiten die sich uns bieten, können wir die Gäste, ihre Vorlieben und ihre Anforderungen an jede einzelne Reise nun besser verstehen und besser einschätzen.“
„Your 24“: Abschied vom 15-Uhr-Check-in
Starwood stellt einen angestaubten Brauch in der Hotellerie auf den Kopf: Erstmalig schafft die Hotelgesellschaft den traditionellen 15-Uhr-Check-in ab, um den Vielreisenden mehr Kontrolle über ihre Ankunfts- und Abfahrtszeit zu geben. Mit „Your 24“ können Mitglieder ihre Check-in- und Check-out-Zeit selbst bestimmen. Ein Gast, der beispielsweise um 22 Uhr abends eincheckt, muss am Abreisetag nicht vor 22 Uhr auschecken. Profitieren können von dieser innovativen Neuerung SPG-Mitglieder, die mindestens 75 Übernachtungen pro Jahr in Starwood Hotels tätigen.
Auf Grundlage des dreijährigen Pilotprojektes baut Starwood den innovativen, persönlichen Service weiter aus und stellt seinen wichtigsten Mitgliedern einen eigenen Ansprechpartner zur Seite. Alle Mitglieder, die mehr als 100 Nächte im Jahr in Starwood Hotels verbringen, können diese einzigartige Betreuung, die sie dabei unterstützt, ihre Aufenthalte in den mehr als 1.100 Starwood Hotels auf der ganzen Welt optimal zu gestalten, nutzen. Der jeweilige Starwood-Mitarbeiter tauscht sich intensiv mit dem Mitglied aus, um seine persönlichen Vorlieben kennen zu lernen und ihm mithilfe dieser Kenntnisse einen maßgeschneiderten Aufenthalt zu ermöglichen. Neben allgemeinen, die Reise betreffenden Serviceleistungen sind die Repräsentanten ihren Gästen auch dann behilflich, wenn sie sich nicht auf Reisen befinden.
Um den treuesten Gästen eine besondere Anerkennung auszusprechen, hat „Starwood Preferred Guest“ die lebenslange Mitgliedschaft eingeführt. Mitglieder, die insgesamt 250 Übernachtungen und eine fünfjährige Elite-Mitgliedschaft (das entspricht dem Status Gold oder Platin) vorweisen können, erhalten den Status „SPG Lifetime Gold“. Mitglieder mit 500 Übernachtungen und zehn Jahren Platin-Mitgliedschaft kommen in den Genuss der lebenslangen Platin-Vorteile. Die fünfjährige Elite-Mitgliedschaft beziehungsweise zehnjährige Mitgliedschaft in der Kategorie Platin muss nicht in aufeinander folgenden Jahren erfolgen.
„Unser Ziel ist es, SPG so attraktiv zu machen, dass Vielreisenden gar nichts anderes übrig bleibt, als Starwood als Reisepartner zu wählen“, sagt Vondrasek. „Da wir wissen, dass viele unserer Mitglieder auch an anderen Hotelbonusprogrammen teilnehmen, sollen die Vorteile die wir bieten, so attraktiv für sie sein, dass sie ihre Reisen mit uns realisieren. Aus diesem Grund haben wir unsere Elite-Angebote verbessert und die Vorteile für Mitglieder, die häufig Starwood wählen, deutlich ausgebaut.“
Mit der Einführung der neuen Vorteile überarbeitet SPG seine Markenidentität und führt einen neuen Look ein, der durch seine Mitglieder selbst inspiriert wurde: SPG hat unter den Mitgliedern einen Casting-Aufruf für Fotoshootings mit der berühmten Porträtfotografin Alessandra Petlin gestartet. -
Mövenpick Hotels & Resorts – 100. Hotel in der Pipeline: Courtyard by Marriott Paris wird übernommen
(Zürich/Paris, 04. Februar 2012) 27 neue Hotelpropjekte sind noch in der Pipeline: Mövenpick Hotels & Resorts versucht mit dem Wachstum der großen Hotelgruppen Schritt zu halten. Nun wird das 100. Haus der Schweizer Hotelkette angekündigt. Ab 2013 fimiert das Courtyard by Marriott Paris- Neuilly als Mövenpick Hotel Paris.
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Auf der Agenda steht im nächsten Jahr eine Renovierung der Zimmer in Höhe von mehreren Millionen Euro. Dabei bleibt das Haus während der Umbauphase geöffnet. Diese ist etagenweise mit so wenigen Einschränkungen wie möglich geplant und soll 2014 abgeschlossen sein. So wird die Zimmeranzahl auf 282 inklusive 29 Suiten erhöht. Alle Zimmer inklusive der Badezimmer werden komplett umgestaltet und mit einem frischen und zeitgemäßen Ambiente versehen – unterstützt durch ein harmonisches Farbkonzept.
Viele öffentlich zugängliche Bereiche des Hotels wurden erst kürzlich einer Verjüngungskur unterworfen. Die Idee der klassisch französischen Brasserie wurde im Restaurant „Victor Hugo“ neu interpretiert. Gezielt eingesetzte, verspielte Muster, kontrastiert mit klaren Designelementen, dunklen Hölzern und einem offenen Kamin unterstreichen die zeitgemäße und entspannte Atmosphäre.
„Wir sind sehr stolz darauf, die Chance zu erhalten, dieses ausgezeichnete Hotel betreiben zu dürfen. Es ist eine ideale Ergänzung unserer stark wachsenden Marke, die sich auf höchste Kundenzufriedenheit, Qualität und kulinarische Expertise fokussiert. Das Haus bietet enormes Potenzial für die Zukunft, denn Paris ist ein strategischer Markt für uns. Und als gebürtiger Pariser bin ich mit Herz und Seele dabei, dass dieses Hotel zu einem der angesagtesten Orte wird“, sagte Jean Gabriel Pérès, President und Chief Executive Officer von Mövenpick Hotels & Resorts.
Das Mövenpick Hotel in Paris erhöht das europäische Unternehmensportfolio auf 21 Häuser, im Anschluss an die geplante Eröffnung des Mövenpick Hotel Ankara im Frühjahr 2012. Mövenpick verlor zuletzt in Deutschland drei Hotels (Stuttgart-Messe, Lübeck und Bielefeld), ein Projekt in Düsseldorf musste abgesagt werden.
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LFPI Hotels Management: Übernahme des Best Western Hotel Kantstrasse Berlin
(Berlin, 04. Februar 2012) Burkhard Grunzke ist raus: Der Hotelier, der an die Spitze der Adlon Holding gestellt werden sollte, hat nun sein Haus verloren: Das 1 wurde nun auch operativ vom Eigentümer LFPI Hotels Management übernommen. Die französische Investmentgruppe besitzt über 60 Hotels in Deutschland und seit zwei Jahren das 70-Zimmer-Haus in bester Lage in Berlin City West. Das Management vor Ort übernimmt Jacqueline Kromer, die bisher als stellvertretende Direktorin fungierte.
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Die LFPI Hotels Management Deutschland hat den Franchisevertrag mit Best Western erneuert. Alle angestellten Mitarbeiter wurden übernommen. Die Die Vorgängergesellschaften, Besitz und Betrieb, wurden dagegen nicht. Grunzke war zuletzt in die Schlagzeilen gekommen. Die damilieneigene Kanthotel Berlin GmbH galt als geschäftslich am Ende. Sie wies für 2009 Verbindlichkeiten in Höhe von 3,6 Millionen Euro aus und die Grundstücksgesellschaft Elsur sei bilanziell überschuldet, so allgemein zugängliche Unternehmensauskünfte.
„Das Hotel pflegt eine langjährige Partnerschaft mit Best Western, die wir an diesem Standort erfolgreich fortführen und optimieren wollen. Wir investieren hier außerdem in Systeme zur Ertrags- und Vertriebsoptimierung und wollen im Dialog mit unseren Partnern langfristig und nachhaltig erfolgreich sein“, sagte Bernd Mäser, Geschäftsführer von LFPI Deutschland. Öffentliche Bereiche und Zimmer des Garnihotel werden nun renoviert. Zudem sei eine Erweiterung zehn Zimmer geplant, wurde mitgeteilt. Diese sollen ab Herbst diesen Jahres zur Verfügung stehen.
Die Gesellschaft LFPI Hotels Management Deutschland GmbH will in den nächsten drei bis fünf Jahren auf rund 25 bis 30 Hotels wachsen. Das Ibis Hotel Marschiertor Aachen sowie das Best Western Hotel Kantstrasse Berlin gehören bereits zum deutschen Portfolio. Mit zwei weiteren Übernahmen in der ersten Jahreshälfte 2012 wird die Gruppe bereits ihr erstes Quartett vervollständigen. Im Fokus von LFPI Deutschland stehen primär Business-Hotels, die zentral liegen, über 50 bis 150 Zimmer verfügen und bis zu drei Sternen klassifiziert sind.
Die LFPI Gruppe (La Financière Patrimoniale d’Investissement, Paris) ist eine Private-Equity-Gruppe, die aktuell ein Anlagevermögen von etwa zwei Milliarden Euro verwaltet. LFPI investiert vorwiegend für institutionelle Anleger in den Bereichen Private Equity, Immobilien, Dachfonds und Mezzanine. -
Accor: Kein Interesse mehr an Groupe du Louvre
(Paris, 04. Februar 2012) Accor steigt aus dem Bieterverfahren aus: Der geplante Verkauf der Group du Louvre (Louvre Hotels) zieht sich dahin. Starwood Capital will sich nun auf die Verhandlung mit einem Konsortium aus den Mittleren Osten konzentrieren, berichteten französische Medien.
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Accor bot gemeinsam mit dem niederländischen Immobilieninvestor Unibail Rodamco den Berichten zufolge 700 bis 800 Millionen Euro. Der Verkauf soll nun innerhalb der nächsten beiden Monaten vollzogen werden.
Die Groupe du Louvre gehört seit 2005 zu Starwood Capital. Mitte 2009 übernahm die US-Investmentfirma, die zahlreiche Engagement in der internationalen Hotellerie ausübt, die Golden Tulip Hospitality Group und fusionierte sie im Mai 2001 mit den Louvre Hôtels zur Louvre Hotels Group. Die derzeit achtgrößte Hotelgruppe der Welt verfügt über ein Portfolio von sieben Untermarken und über 1.000 Hotels der 1- bis 5-Sterne-Kategorie in 40 Ländern. -
Axel Springer steigt bei Privatbetten-Portal airbnb.com ein
(Berlin, 03. Februar 2012) Neue Konkurrenz im Internet: airbnb.com kooperiert nun eng mit dem Axel Springer Verlag (ASV). Mit dem international führenden Portal für private Bettenvermietungen wurde nun eine Vermarktungspartnerschaft gestartet. ASV will das Portal, das mittlerweile auch in Deutschland zu einer ernsten Konkurrenz für Hotels geworden ist, mit seinen vielfältigen Online- und Printpublikationen unterstätzen. Dabei erwirbt Axel Springer gegen eine Kaufpreiszahlung sowie Medialeistung einen geringen Anteil an airbnb.com.
“Airbnb.com ist eines der spannendsten und dynamischsten Internet-Start-ups aus dem Silicon Valley. Als Medienpartner werden wir airbnb.com beim Ausbau der marktführenden Stellung unterstützen”, so Jens Müffelmann, Leiter Geschäftsführungsbereich Elektronische Medien bei Axel Springer. Die Höhe der Beteiligung bezeichnete der Medienkonzern als “gering”, ein Kaufpreis wurde nicht genannt.
In Berlin und anderen Großstädten Deutschlands gibt es bereits zahlreiche Beschwerden aus der professionellen Beherbergung über die zum Teil extrem steigende Vermietung von Privatbetten. Viele Wohnungsinhaber und –eigentümer sehen darin ein interessantes Erlösmodell, zudem etliche die Einnahmen aus den häufig wechselnden Vermietungen an der Steuer vorbei kassieren.