(Duisburg, 02. Februar 2012) Die 1 hat das Geschäftsjahr 2010/2011 mit einem Gewinn von 32 Mio. Euro (EBT) abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr (13,1 Mio. Euro) ist der Gewinn um 18,9 Mio. Euro (+144%) gestiegen und erreicht damit den höchsten Wert seitdem das Unternehmen 1974 gegründet wurde. Alle fünf Unternehmenstöchter Alltours flugreisen, BYE.bye, Alltours Reisecenter, Alltours espana und Viajes allsun haben mit zum Teil erheblichen Ertragszuwächsen zu dem Rekordergebnis beigetragen. Gleichzeitig hat Alltours in 2011 Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe in die eigene Hotelkette und die Buchungstechnik vorgenommen. Die Alltours Unternehmensgruppe schreibt damit seit mehr als 35 Jahren hintereinander und ununterbrochen Gewinne.
“Die Unternehmen der Alltours Gruppe sind profitabel gewachsen. Wir sind stolz auf dieses Ergebnis, weil es beweist, dass Preisaggressivität und Ertragsstärke zusammen passen”, sagte Geschäftsführer Willi Verhuven. Der Gewinn wäre nach seinen Angaben noch höher ausgefallen, hätte es im zurückliegenden Geschäftsjahr für die Reisebranche auf der Ertragsseite nicht einige Einflüsse von außen gegeben. Dazu gehörten die politischen Veränderungen in Nordafrika und die Finanzkrise in Griechenland.
Alltours flugreisen und BYE.bye
Die Veranstaltermarken Alltours flugreisen und BYE.bye haben zusammen den größten Gewinnbeitrag innerhalb der Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr abgeliefert. Die beiden Unternehmen steigerten die Gästezahl um 130.000 auf 1,67 Mio. und den Umsatz um 150 Mio. Euro auf 1,32 Mrd. Euro. Im Veranstaltergeschäft ist Alltours damit schneller als der Wettbewerb gewachsen und hat seine Marktanteile in Deutschland auf rund 6% gesteigert. Die Tochter BYE.bye hat im zweiten vollen Geschäftsjahr die Gästezahl auf rund 75.000 verdoppelt und ist einer der am schnellsten wachsenden Veranstalter in Deutschland. Beide Veranstalter sind im vergangenen Jahr auch in allen Märkten gewachsen. Den größten Anstieg mit über 13% gab es in Deutschland. In den Quellmärkten Österreich (71.000 Gäste), Niederlande (87.200) und Schweiz (19.500) stiegen die Gästezahl ebenfalls auf neue Höchstwerte.
Gewinnrücklagen
Die von den Unternehmen der Gruppe erwirtschafteten Gewinne fließen traditionell in die Gewinnrücklagen, die sich damit auf rund 130 Mio. Euro erhöhen werden. Die Eigenkapitalquote steigt dadurch auf über 50 % an. Das Eigenkapital steht für Investitionen und die Umsetzung der Expansionsstrategie zur Verfügung. Dazu gehören der Kauf des Bürokomplex Werhahnmühle im vergangenen Dezember für 17,1 Mio. Euro und der geplante Kauf weiterer Hotels in der Zukunft. Shareholder und institutionelle Anleger, die auf eine Dividendenausschüttung warten, gibt es bei Alltours nicht, da das Unternehmen nicht an der Börse notiert ist.
Reisecenter Alltours GmbH
Deutschlandweit verfügt Alltours über 108 eigene Reisebüros und weitere 100 Reiseagenturen, die von Franchisepartnern geführt werden. Die Reisecenter Alltours GmbH (ARC) ist im Geschäftsjahr 2010/2011 ebenfalls gewachsen. Der Umsatz stieg um mehr als 9% auf rund 240 Mio. Euro an und damit deutlich stärker als der Marktdurchschnitt. ARC erzielt seit Gründung im Jahr 1997 Gewinne und verbuchte im zurückliegenden Geschäftsjahr eines der besten Ergebnisse seiner Geschichte. Der Gewinn des zurückliegenden Geschäftsjahres fließt ebenfalls in die Gewinnrücklage und steht für Investitionen in die Expansion zur Verfügung.
Alltours espana
Unter dem Dach der 100% Tochter Alltours espana werden die inzwischen elf Alltourseigenen Hotels der Hotelkette allsun verwaltet und betrieben. Mit mehr als 6000 Betten auf Mallorca und den Kanaren ist diese Hotelkette eine der größten in Spanien, die sich im Besitz eines Veranstalters befindet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr investierte Alltours espana einen hohen einstelligen Millionenbetrag in den Umbau des allsun-Hauses Bahia del Este auf Mallorca. Außerdem investierte das Unternehmen erneut stark in die Modernisierung weiterer Hotels der Kette. Alltours espana erwirtschaftet einen Gewinn in Millionenhöhe, der in die Gewinnrücklage fließt.
Viajes allsun
Die Zielgebietsagentur Viajes allsun wurde für den spanischen Markt 1997 gegründet. Sie befindet sich zu 86% im Besitz von Alltours und gehört zu 14% dem Alltours-Beiratsmitglied Gianni Giacobbi. Viajes allsun betreut Spanien-Urlauber von Alltours und anderen Veranstaltern. Viajes allsun ist seit Gründung stetig gewachsen Die Incoming-Agentur von Alltours steuerte ebenfalls einen gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegenen Gewinn zum Gruppen-Gesamtergebnis von 32 Mio. Euro bei.
Ausblick
“Die Alltours Unternehmensgruppe hat im abgelaufenen Jahr seine finanziell und wirtschaftlich starke Position erneut ausgebaut, weil wir schneller als der Wettbewerb gewachsen sind und dabei gleichzeitig den Gewinn überproportional gesteigert haben. Die Zahlen des laufenden Geschäftsjahres stimmen uns zusätzlich optimistisch, dass wir weiter wachsen werden”, sagte der Alltours Geschäftsführer. Im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich der ITB wird Alltours am 7. März im Hotel Kempinski in Berlin (9 Uhr) aktuelle Zahlen zur Buchungs- und Geschäftsentwicklung des laufenden Jahres bekannt geben.
Author: holedo_wp_admin
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Alltours bleibt auf Erfolgskurs und steigert Gewinn um 144% auf 32 Mio. Euro
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tripadvisor.com – Britische Werbeaufsicht: Rezensionen sind nicht realistisch – Fälschen Hoteliers Bewertungen?
(London, 02. Februar 2012) Nächster Schlag: In Großbritannien darf das international führende Bewertungsportal tripadvisor.com nicht mehr behaupten, seine Rezensionen seien realistisch, ehrlich oder verlässlich. Die Advertising Standards Authority gab damit einem Einwand der Verbraucherschutzorganisation 1 nach viermonatiger Prüfung statt. Bei tripadvisor.com könne man Rezensionen ohne jede Bestätigung oder Überprüfung veröffentlichen, heißt es als Begründung.
Ausschlaggebend waren Beschwerden über gefälschte Bewertungen von Hoteliers. Mit manipulierten Rezensionen wollten sie ihre eigenen Häuser besser dastehen lassen und mißliebigen Konkurrenten Schaden zufügen. Wie sich nun herausstellte, soll eine der größten Hotelketten in Irland eine ganze Kampagne mit gefälschten Hotelbewertungen auf tripadvisor.com geplant haben. Nach Informationen der „Irish Times“ habe man bei der 1 (10 Hotels) dutzende Angestellte aufgefordert, auf dem Bewertungsportal aktiv zu werden. Die General Manager wurden angewiesen, jeweils fünf Mitarbeiter zu bestimmen, die Rezensionen über die eigenen Hotels schreiben und veröffentlichen sollten.
Als Beleg tauchte eine eMail von der Marketingchefin der Carlton Hotel Group auf. Darin steht detailliert, wie die Fälschungskampagne ablaufen sollte. 150 „TripAdvisor Posters“ würden vom oberen Hotelmanagement kontaktiert und eingewiesen, wie und wann sie die manipulierten Beiträge in dem Portal einzustellen hätten. „Indem man TA Poster sammelt gewinnt man Flexibilität und IP-Adressen aus dem ganzen Land“, heißt es in dem Memo. Zudem wurden die GM aufgefordert, 30 Schnappschüsse von den eigenen Hotels zu machen. Die vorbereiteten Einträge durften auf keinen Fall von Laptops oder PC der Carlton Hotels gesendet werden.
Marketingleiterin Jean O’Connell bestätigte gegenüber der „Irish Times“, diese eMail verfasst zu haben. Doch es sei nur ein Vorschlag gewesen und der Versuch, falsche Rezensionen über die eigenen Häuser ins rechte Licht zu rücken. Tripadvisor.com kündigte eine umfassende Untersuchung an und gab bekannt, man habe „null Toleranz“ für solche Aktivitäten. Anwälte der Hotelkette versuchten, die Vorgänge vom Sommer 2010 herunterzuspielen. Es sei ein Mißverständnis und die in der eMail vom 14. Juli 2010 genannten Aktionen sei nie durchgeführt worden.
Trustyou.com: „Kein Betrug im großen Stil“
Benjamin Jost „is not amused“: Der Chef von 1 hält die Stichprobe der ZDF-Redaktion bei Hotel-Bewertungsportalen für nicht repräsentativ; wir berichteten. Er warnt vor „Panikmache“ des TV-Verbrauchermagazins „Wiso“. „Wir haben statistisch alle großen Bewertungsportale in Deutschland ausgewertet und es gibt keine Hinweise auf Betrug im großen Stil. Es kann kurzfristig bei Einzelhäusern vorkommen, aber man sieht auch, dass diese dann abgestraft werden. Sprich: Die statistische Bewertungskurve geht erst positiv nach oben, dann aber sind Gäste enttäuscht und bewerten das Haus sichtbar schlechter“, erklärte Jost
Trustyou.com ist offizieller Partner der Deutschen Hotel-Sterne-Klassifizierung im Bereich Internetbewertungen. Grundsätzlich gelte für Verbraucher: „Je mehr Bewertungen vorhanden sind, desto besser. Das ist das Gesetz der großen Zahlen. Erst ab mindestens zehn Bewertungen wird man statistisch gesehen ein stimmiges Bild von der Qualität eines Hotels erhalten. Denn es kommt prinzipiell nicht auf den einzelnen Eintrag an. Wichtig ist, sich ein Bild auf Basis vieler Bewertungen zu machen. Dann wird auch eine Manipulation nicht ins Gewicht fallen“, so Jost.
„Schmähkritik, aber auch werbliche Bewertungen werden bei uns herausgefiltert. Der Hotelier hat keinen Einfluss darauf, welche Kommentare veröffentlicht werden. Auf diese Weise kann nichts manipuliert werden“, sagte Jost. -
hrs.de: Bundeskartellamt hat „Bestpreis“-Dikat im Blick – Noch kein offizielles Verfahren
(Köln, 02. Februar 2012) Es liegen mehrere Beschwerden von Hoteliers vor: Das 1 nimmt hrs.de offiziell ins Visier. Unter Beobachtung stehe das „Bestpreis“-Verfahren des übermächtigen Hotel-Buchungsportals, bestätigte ein Amtssprecher gegenüber dieser Fach-Illustrierten. Doch noch sei kein offizielles Verfahren eröffnet worden.
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„Wir haben die Sache im Blick“, so der Pressesprecher. Nicht die Erhöhung der Buchungskommissionen sei kritikwürdig, sondern das Preisdiktat stoße auf. Wenn durch hrs.de und die angeschlossenen Tochterportale hotel.de und tiscover.com eine marktbeherrschende Stellung vorliege, könnte es im schwersten Fall zu einer Preisaufsicht durch das Bundeskartellamt kommen. Doch der juristische Weg dahin ist weit. Zuvor würde man das Gespräch mit dem Portalbetreiber suchen.
Man sei sich der (übermächtigen) Marktstellung von hrs.de bewusst, heißt es beim Bundeskartellamt.
Interessant: Die „Bestpreis-Garantie“ bei hrs.de gibt es bereits seit 2006 und sei von der Hotellerie selbst zuvor mehrere Jahre lang eingefordert worden, teilte das Kölner Buchungsportal mit. Damit wollte man einen stärkeren Direktvertrieb auf- und ausbauen. „Heute ist die Bestpreis-Garantie handelsüblicher Marktstandard, der von allen beteiligten Spielern im Markt praktiziert wird“, so hrs.de. Warum das Bundeskartellamt erst jetzt darauf aufmerksam gemacht wurde, ist die Frage. -
hrs.de: „Shitstorm“ geht weiter – „Faire Partnerschaft“ bei Ketten auf dem Prüfstand
(Köln, 01. Februar 2012) Bei hrs.de spricht man weiterhin von „fairer Partnerschaft“ und will ein „verlässlicher Vertriebspartner“ bleiben: Der „Shitstorm“ über das Kölner Buchungsportal hält an. Im eigenen Onlineforum kündigen weitere Hoteliers ihren – zumindest zeitweisen – Ausstieg aus dem Vertriebskanal an. Unterdessen treibt Olaf Feuerstein, Chef des bekannten Tagungshotels 1, die Idee der „HRS-freien Woche“ voran.
In Hotelketten wie 1 und 1 steht hrs.de unter verschärfter Beobachtung. „Die so genannte Harmonisierung der AGB bei den drei Buchungsportalen hrs.de, hotel.de und Tiscover ist letztlich eine kräftige Erhöhung der Kommissionen in allen drei Kanälen auf 15 Prozent, die die Hotellerie nun schlucken soll. Auch wenn ein solches Verhalten zu befürchten war, prüfen wir derzeit intensiv, inwieweit wir damit umgehen können“, sagte Marcus Smola, Chef von Best Western Deutschland. Es werd wieder einmal mehr deutlich dass über den Vertrieb externer Partner die Distributionskosten für Hotels immer teurer würden. !Unsere Strategie, den Eigenvertrieb zu stärken, wird dadurch nochmals bestätigt und immer wichtiger. Wir setzen darauf, das Geschäft noch stärker auf die eigenen Vertriebskanäle zu lenken“, so Smola.
Bei hrs.de gibt man sich souverän. Bislang hätten nur „sehr wenige Hotelpartner“ gekündigt, heißt es. „Dennoch möchten wir keinen einzigen Hotelpartner verlieren. Daher suchen wir auch mit allen Hoteliers, die bisher gekündigt haben, das persönliche Gespräch“, wird mitgeteilt. Viele hätte man dabei von den eigenen Leistungen überzeugen, so dass sie ihre Kündigungen zurückgenommen hätten.
Es ist längst nicht nur die für 1. März angekündigte Erhöhung der Buchungskommissionen. Die in der geplanten Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) versteckten Maßnahmen heizen die Germüter in der Hotellerie an. Die Änderung der AGB bedeutet eine weiter gehende Abgabe der Marktmacht. So verpflichten sich die Hotels auf eine „Einstellung der standardmäßigen Rate (z.B. HRS-Rate) für mindestens zwölf Monate im Voraus“. Zudem verpflichtet hrs.de die Hotels dazu, „die mindestens gleich günstigen Preise und Preisbedingungen“ zu erhalten, die das Hotel „auf anderen Buchungs- und Reiseplattformen im Internet und den eigenen Vertriebskanälen anbietet“. Es geht noch weiter: Hrs.de dürfe „in Bezug auf die Verfügbarkeit nicht schlechter behandelt“ werden als als andere Vertriebskanäle, heißt es in den neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Auf anderen Vertriebskanälen noch verfügbare Zimmer müssten immer auch bei hrs.de verfügbar gemacht werden, heißt es.
Alle Hotels müssen nun die Kommissionen per elektronisches Lastschriftverfahren abbuchen lassen. Einzige Alternative sind laut den neuen AGB Kreditkarten-Abbuchungen. Der Portalbetreiber kann auch Sicherheitsleistungen in Höhe von 500 Euro verlangen, wenn „Zahlungsschwierigkeiten in der Vergangenheit aufgetreten sind oder zukünftig zu erwarten sind“. Bei Hotelbewertungen von Nutzern von hrs.de hat das Hotel bei Korrekturen künftig neue Hürden zu überwinden. Wird eine unwahre Tatsachenbehauptung eines Gastes bei hrs.de veröffentlicht, muss das Hotel mit entsprechenden Belegen (Fotos oder Zeugenaussagen) gegenüber hrs.de eine Löschung oder Kommentierung nachweisen. „Die Beweislast für die Unrichtigkeit der Tatsachenbehauptungen einer Bewertung liegt beim Hotel“, heißt es dazu in den AGB. Und: Ein Anspruch auf Veröffentlichung der Hotelkommentare bestehe nicht. Zudem behaltes sich sich hrs.de künftig vor, Hotels mit schlechten Bewertungen oder/und anhängigen Gerichtsverfahren zu sperren oder aus dem System zu nehmen. -
Bettensteuer: Berliner Hoteliers kämpfen gegen Senat – Staatsrechtler Scholz räumt „City Tax“ wenig Chancen vor Gericht
(Berlin, 01. Februar 2012) Es wird spannend, wenn der Dehoga Berlin vor Gericht zieht: Gegen die vom Senat der Bundeshauptstadt für 1. Januar 2013 angekündigte Bettensteuer (5%) will der Verband juristisch zu Felde ziehen – notfalls bis vor das Bundesverwaltungsgericht. Noch setzt man auf eine Einsicht in der neuen Regierungskoalition von SPD und CDU.
Der renommierte Staatsrechtler Rupert Scholz gibt der „City Tax“ vor Gericht wenig Chancen. Sie sei eine örtliche Aufwandssteuer und diese könne laut Grundgesetz nur dann erhoben werden, wenn sie sich von einer bundesrechtlichen Steuer unterscheide. Jedoch gleiche die Matratzen-Maut der Umsatzsteuere, einer bundesrechtlich geregelten Steuer. „Da in jeder Beziehung Gleichartigkeit zur Umsatzsteuer besteht, ist die Einführung dieser Aufwandssteuer verfassungswidrig“, so Scholz.
Die für Privatreisende geltende Bettensteuere soll laut Senatsberechnungen bis zu 50 Millionen Euro jährlich einbringen. Der Dehoha Berlin befürchtet hohe Verwaltungskosten, so dass von der Summe nur knapp sieben Millionen Euro als Reinerlös im Stadtsäckel hängen bliebe. Offen wird damit gedroht, dass sich die freiwillig im Zusammenschluss von Visitberlin Partznerhotels e.V. engagierten Hoteliers die Mitgliedschaft aufrecht erhalten würden, wenn die Bettensteuer tatsächlich eingeführt würde. Jährlich würden damit eine Million Euro bei der zentralen Berliner Tourismusorganisation Visitberlin fehlen.
Im Koalitionsvertrag steht, dass die Bettensteuer „rechtssicher“ mit dem Jahreswechsel 2012/2013 eingeführt werden soll. Ist diese Rechtssicherheit nicht (mehr) gegeben, hofft man im Dehoga Berlin darauf, dass man in der Politik darauf verzichte. -
Hotelmarketing: Best Western Vorreiter bei Google Hotelfinder – Partnerschaft mit roomkey.com
(Eschborn/Taunus, 01. Februar 2012) Google Hotelfinder wird wohl mächtiger als OTA und Buchungsportale: 1 ist die erste Hotelkette in Deutschland, die eine direkte Schnittstelle zu den „Hotel Price Ads“ bei google.com und damit zum neuen 1 unterthält. Die ersten Hotels in den USA werden nun angebunden. Die Integration deutscher Häuser wird vorbereitet. Der Google Hotelfinder spielt im Bestreben bei Best Western, den Direktvertrieb gegenüber den Online Travel Agencies (OTS) und Hotel-Buchungsportalen zu stärken, eine wichtige Rolle. Jüngst trat Best Western International als Partner vom neuen Buchungsportal 1 von Choice, Hilton, Hyatt, IHG, Marriott und Wyndham bei.
„Google hat die Potenziale im Online-Reisevertrieb erkannt und als neues eigenes Geschäftsfeld entwickelt. Inwiefern Google von Gästen als Buchungstool für Hotels aber auch Airlines künftig genutzt wird, bleibt abzuwarten. Um kein Geschäft an teurere oder externe Portale zu verlieren und Buchungsanfragen wieder auf die eigenen Buchungsseiten zu lenken, hat Best Western Ende vergangenen Jahres eine Testphase für die so genannten ‚Hotel Price Ads’ (HPA) mit Google gestartet“, sagte Carmen Dücker, Direktorin E-Business und Marketing Touristik bei Best Western Deutschland. Dadurch werden jetzt direkt buchbare Preise der einzelnen Hotels in die Profile von Google Maps, Google Places und dem künftigen Google Hotelfinder eingespielt, so dass im dortigen OTA-Umfeld nun auch Best Western direkt buchbar ist.
Allerdings ist dieser Vertriebsweg über Google im jetzigen Stadium noch unkalkulierbar, da Kosten nicht bei der getätigten Buchung geschehen, sondern nach Klicks wie bei den klassischen Google Ad-Kampagnen gezahlt wird. „Somit sprechen wir auch eher von Vermarktungskosten als reinen Vertriebskosten“, so Drücker. Fällig wird pro Klick eine Provision von 0,2 Prozent von der angefragten Summe (Hotelrate mal Anzahl angefragter Hotelübernachtungen). Daher versucht man, die möglichst niedrigste Tagesrate beim Google Hotelfinder anzeigen zu lassen, und teurere Raten zu höheren Zimmerkategorien erst in der hoteleigenen Buchungsstrecke anzugeben. Somit lassen sich die „Cost-per-click“-Aufwednungen begrenzen.
„Zusammenfassend kann man sagen: Google hat sich mit leistungsstarker Technologie auf den Internet-Reisevertrieb eingestellt. Für die Leistungsanbieter Hotels oder Airlines wird entscheidend sein, in welchem Maße Internetnutzer diese Tools künftig nutzen“, so Drücker. Eines zeichnee sich allerdings bereits jetzt ab: Mittelfristig werd es durch diese Entwicklung wieder anspruchsvoller und auch teurer, direkte Webseitenbesucher zu gewinnen. „Letztlich geht es darum, frühzeitig die Chance zu nutzen, sich an diesem Distributionsweg zu beteiligen und das Geschäft nicht Dritten zu überlassen. Und wer das Spiel mitspielen will, wird auch entsprechende Vermarktungskosten in Kauf nehmen müssen. Eine sinnvolle wirtschaftliche Abwägung dieser Marketingkosten ist jedoch selbstverständlich wie bei allen anderen Marketingaktionen auch. Dabei sein gerne – aber nicht um jeden Preis!“, konstatiert E-Commerce-Expertin Carmen Drücker.
Best Western vereint weltweit überf 4.000 Hotels in mehr als 90 Ländern. In Deutschland und Luxemburg zählen über 190 Häuser dazu. -
Start für Social Dining: issmituns.de startet in Hamburg
(Hamburg, 01. Februar 2012) Ab sofort ist mit “Iss mit uns!” das erste deutsche Social Dining Experience Portal unter 1 erreichbar. Hier verabreden sich Gleichgesinnte, um in entspannter Atmosphäre in tollen Restaurants zu essen. “Iss mit uns!” bietet Dinner in den beliebtesten Großstädten Deutschlands an. Den Auftakt macht Hamburg, die Heimatstadt der Firmengründer Dennis Dlugosch, Robert Heße und Do-Hyun Jung.
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“Iss mit uns!” stellt dabei weder Dating noch Business in den Vordergrund. Die Idee ist, während eines guten Essens nette Gespräche zu führen und interessante, neue Leute kennenzulernen. Statt bei Facebook oder Twitter werden hier reale Gespräche mit echten Menschen – ohne Tastatur und Monitor – geführt. Echtes Social Networking also, das durch den Magen geht.
“Als junges Startup ist es wichtig so viele Kontakte wie möglich in der Startup-Szene zu knüpfen. Sich mit anderen Startups aus der Umgebung auszutauschen und neue Ideen zu diskutieren ist genauso wichtig wie mit dem einen oder anderen Investor Kontakt aufzunehmen, der genau wie wir an den Erfolg von ‘Social Dining’ in Deutschland glaubt”, so teilt man bei issmituns.de mit.
1Aus diesem Grund ist das Team von “Iss mit uns!” am 1. Februar 2012 ab 19 Uhr bei der “Echtzeit Hamburg II” (1) zu treffen. Die “Echtzeit Hamburg” ist ein exklusives Netzwerktreffen, dass sich an Gründer, Business Angels und Investoren aus der Region richtet. Veranstaltet wird die “Echtzeit Hamburg” von Deutsche Startups, die wichtige Unterstützer wie Amazon Web Services, 1 oder Holtzbrinck Ventures als Sponsoren gewinnen konnten.
Am 3. Februar startet das erste Dinner von issmituns.de um 20 Uhr im Hamburger Restaurant “O Farol Tapas”, Dietmar-Koel-Str. 12 (1). -
Neuer Romantik Guide 2012: Ein Lebensgefühl – gestern, heute, morgen
(Frankfurt/Main, 01. Februar 2012) Mehr als 200 1 in 12 Ländern präsentiert der Romantik Guide 2012. Mehr als 200 Orte, an denen anspruchsvolle Gäste ausspannen, genießen, zuhause sein können. Wie spannend diese Zahl ist, zeigt sich beim Blick auf die Geschichte der Romantik Hotel-Kooperation, die 2012 ihr vierzigjähriges Bestehen feiert. Im Gründungsjahr 1972, als die romantische Idee ins Leben gerufen wurde, schlossen sich 15 Häuser der neuen Kooperation an. Seither ist die Zahl der Romantik Hotels stetig gewachsen. Alleine im letzten Jahr kamen 18 neue Mitglieder hinzu, zwei davon auf der spanischen Insel Mallorca.
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Verbunden werden alle Häuser durch gemeinsame Werte. „Romantik Hotelier zu sein, das ist ein Lebensgefühl“, so Inge Struckmeier, Vorstand der Hotel-Kooperation. Grundlage dieses Lebensgefühls ist das persönliche Engagement der Gastgeber, die Wertschätzung für ein gewachsenes Haus mit regionaler Identität, die Pflege einer stilvollen Atmosphäre und ein hoher kulinarischer Anspruch. Dies alles stellt die Kooperation mit dem Motto: „Ein Lebensgefühl – gestern, heute, morgen“ im Jubiläumsjahr in den Mittelpunkt. Dabei wird nicht nur der Blick auf vier Jahrzehnte des Erfolgs betont, sondern auch in die Zukunft geblickt. „Wir werden unseren hohen Anspruch an eine gehobene und persönliche Hotellerie und Gastronomie auch in Zukunft weiter stärken. Wir sind überzeugt: Charakter und Geschichte, Schönheit und Genuss – all dies wird niemals unmodern. Deshalb setzen wir bewusst auf die zeitlose Qualität aller Dinge.“
Diesem Credo entsprechend zeigt sich auch die Sonderedition des Romantik Guides 2012 in einem klassisch schönen Einband. Ein Kontrast dazu wurde mit dem Titel des Guides gesetzt: „Romantik 4.0“ – das schafft Verbindung in die digitalisierte und virtuelle Welt, in der wir über alle Grenzen und Länder hinweg durch einen Mausklick miteinander in Verbindung treten können. Und gerade weil dies so ist, tut es gut zu wissen, dass es bei aller Komplexität des Lebens auch Fixpunkte gibt: für Genuss, für Entschleunigung, für Identität, für das Persönliche.
Im kulturgeschichtlichen und literarischen Sinne wird die Romantik als Aufbruch in die Moderne verstanden. Im Zentrum standen das Bedürfnis nach Harmonie und Individualität, Natur- und Heimatverbundenheit, Gefühl und Leidenschaft – Werte, die auch heute wieder aktuell sind. Inspiriert davon setzen die Romantik Hoteliers auf das Zusammenspiel von historischer Verwurzelung und Offenheit für andere Länder und Kulturen: auf Heimat und die europäische Integration, auf das Vertraute und die Begeisterung für Neues. -
Studie von lastminute.de: Jeder siebte Deutsche reist mit Kuscheltier
(München, 01. Februar 2012) Teddybär, Schlafschaf, Knuddelhund: Jeder siebte deutsche Erwachsene hat auf Reisen ein Kuscheltier dabei. Und zwar nicht für die Kinder, sondern für sich selbst! Das ergab eine neue repräsentative Umfrage von www.lastminute.de. Unter Frauen ist es fast jede fünfte und unter Männern mehr als jeder zehnte (19 und 11%).
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Fast jeder zweite Ohne-Kuscheltier-Reisende kann es sogar verstehen, wenn andere mit so einem flauschigen Freund unterwegs sind (48% / Männer 45% und Frauen 51%) – 28 Prozent jedoch finden das vollkommen kindisch (Männer 32% und Frauen 22%).
Für die Umfrage hat lastminute.de über 1100 erwachsene Deutsche befragt. Herausgekommen sind dabei auch die Gründe für das Kuscheltier als Reisebegleiter: Es ist ein Glücksbringer (41% / Männer 42% und Frauen 40%), man kann ohne nicht einschlafen (14% / Männer 6% und Frauen 20%), damit man sich unterwegs nicht so alleine fühlt (13%/Männer 14% und Frauen 13%) oder weil der Reisende an jedem Reiseziel mit dem Kuscheltier ein Foto macht (9 % / Männer 16% und Frauen 4%). -
Hapag-Lloyd Kreuzfahrten präsentiert erste Bilder, Konzept-Details und Reiserouten der "Europa 2"
(Hamburg, 01. Februar 2012) Bisher sind nur der Name, eine Zeichnung und die Ausrichtung des Schiffes bekannt – doch ab März 2012 wird die “Europa 2” auch visuell erlebbar. Alle Suiten und öffentlichen Bereiche wie Restaurants werden mittels computergenerierter Bilder, die eine nahezu reale Visualisierung des Schiffes bieten, gezeigt. Der erste Katalog des Neubaus von 1 ist ab dem 20. März in Reisebüros erhältlich. Das Schwesterschiff der bestehenden “Europa” wird als lifestyleorientierte, legere Variante im Luxus-Segment positioniert und im Frühjahr 2013 in Dienst gestellt.
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Hapag-Lloyd Kreuzfahrten wird mit dem Katalog erstmals einen Gesamteindruck der “Europa 2” und Details wie Raumgestaltung, Routenführung, Gourmet- und Familienangebote präsentieren. Zudem können Interessenten die Atmosphäre an Bord, die Philosophie und die ersten Crew-Mitglieder kennenlernen.
Während Kunden bereits visuell das Schiff erkunden, stehen für Hapag-Lloyd Kreuzfahrten und die Werft im französischen Saint-Nazaire wichtige Bauphasen bevor. Am 1. März beginnt mit der Kiellegung der Bau im Trockendock, zeitgleich entstehen die Suiten in der Kabinenfabrik der Werft. Anfang Juli wird die EUROPA 2 erstmals zu Wasser gelassen, damit an der Ausrüstungspier der Innenausbau beginnen kann. Die Taufe ist im Frühjahr 2013 geplant.