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  • 9 neue Tophotels in Südafrika in Entwicklung

    Über 1.600 neue Gästezimmer in Bau – Noch drei Eröffnungen in diesem Jahr
    (Hamburg, 10. Juni 2010) Südafrika ist nachwievor eines der schönsten Reiseziele in Afrika. Mit der Fussball-Weltmeisterschaft (11. Juni bis 11. Juli) findet die Republik weltweit Beachtung. Die Tophotellerie wird ausgebaut: Laut tophotelprojects.com kommen in den nächsten drei Jahren neun neue First-Class- und Luxushotels mit insgesamt mehr als 1.600 Zimmern auf den Markt.
    „Noch in diesem Jahr werden drei neue Tophotels mit zusammen 614 Zimmern eröffnet“, berichtet Hotelmarktexperte Andreas Rohde. Im Juli eröffnet das Park Inn by Radisson Sandton (270 Zimmer) und das Holiday Inn Express Durban (Umhlanga Ridge, 200 Zimmer). Im Dezember soll das Radisson Hotel Blaauwberg in Kapstadt (144 Zimmer) eingeweiht werden.
    Nach Angaben von tophotelprojects.com sind über 160 Hotelprojekte in Afrika in Entwicklung. Die Liste aller Projekte inklusive Kontaktdaten ist unter www.tophotelprojects.com/de/einfach_abonnieren.php verfügbar (erhältlich für EUR750,00 zzgl. 19% MwSt.).
    Über tophotelprojects.com®: Die Online-Datenbank bietet über 4.800 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektendaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Projekte werden aktualisiert. Abonnenten von tophotelprojects.com® sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie.

  • Bundeskartellamt verhängt weitere Geldbußen gegen Kaffeeröster – 30 Mio. Euro Bußgeld wegen Preisabsprachen im Außer-Haus-Vertrieb

    (Bonn, 09. Juni 2010) Das Bundeskartellamt hat gegen acht Kaffeeröster und den Deutschen Kaffeeverband e.V., Hamburg, sowie zehn verantwortliche Mitarbeiter Geldbußen in Höhe von insgesamt ca. 30 Mio. Euro wegen Preisabsprachen im sog. Außer-Haus-Bereich (Belieferung von Großverbrauchern) verhängt. Bei den acht Unternehmen handelt es sich um die

    • Kraft Foods Außer Haus Service GmbH, Bremen,
    • Tchibo GmbH, Hamburg,
    • J.J. Darboven GmbH & Co. KG, Hamburg,
    • Melitta SystemService GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Minden,
    • Luigi Lavazza Deutschland GmbH, Frankfurt,
    • Seeberger KG, Ulm,
    • Segafredo Zanetti Deutschland GmbH, München, und
    • Gebr. Westhoff GmbH & Co. KG, Bremen.

    Eingeleitet wurde das Verfahren durch einen Bonusantrag der Alois Dallmayr Kaffee oHG, München, gegen die deshalb keine Geldbuße verhängt wurde. Melitta und Darboven wurde für ihre Kooperation bei der Aufklärung der Vorwürfe im Laufe des Verfahrens eine Reduktion ihrer Geldbußen gewährt.
    Der Präsident des Bundeskartellamtes Andreas Mundt: „Absprachen über Preiserhöhungen bei Konsumgütern wie Kaffee spürt der Verbraucher ganz unmittelbar in seinem Portemonnaie. Kartelle gibt es in den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen. Sie sind extrem sozialschädlich und müssen deshalb konsequent verfolgt werden.“
    Arbeitskreis der Geschäftsführer und Vertriebsleiter
    Nach den Erkenntnissen des Bundeskartellamtes existierte seit mindestens 1997 bis Mitte 2008 ein Arbeitskreis beim DKV, bestehend aus den Geschäftsführern und Vertriebsleitern der Kaffeeröster, in dem Preiserhöhungen und z.T. Preissenkungen für Röstkaffee im sog. Außer-Haus-Bereich (Belieferung von Gastronomie, Hotels, Automatenaufstellern und anderen Großverbrauchern) koordiniert wurden. Der Kreis der betroffenen Unternehmen unterscheidet sich deshalb teilweise von dem im Dezember letzten Jahres bebußten Kaffeerösterkartell gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel (siehe PM vom 21. Dezember 2009).
    Vorliegend waren nach den Erkenntnissen des Bundeskartellamts etwa die beiden Preiserhöhungen von Anfang 2005 (Preiserhöhung bis zu 1,40 Euro/kg) und von Anfang 2008 (Preiserhöhung bis zu 0,90 Euro/kg) abgesprochen.
    Mit dem Deutschen Kaffeverband (DKV) war auch ein Verband unmittelbar beteiligt, indem er die Preiserhöhung von Anfang 2005 nach Aufforderung der Kartellanten durch eine eigene Pressemitteilung begleitet und unterstützt hatte. Der DKV hat den Verstoß in einer eigenen Pressemitteilung eingeräumt und bedauert.
    Verfahrensstand
    Die Geldbußen sind noch nicht rechtskräftig. Allerdings haben sechs der acht Unternehmen sowie deren Mitarbeiter sich zu einer einvernehmlichen Verfahrensbeendigung (sog. Settlement) bereit erklärt.
    Neben den zwei nun abgeschlossenen Verfahren gegen Kaffeeröster in den Bereichen des Lebensmitteleinzelhandels und des Außer-Haus-Vertriebs führt das Bundeskartellamt noch ein Verfahren gegen Hersteller von Cappuccino wegen des Verdachts von Preisabsprachen bei Cappuccino. Dieses Verfahren wird voraussichtlich Mitte dieses Jahres abgeschlossen.

  • Zoover Award 2010 – Die Gewinner stehen fest

    (Köln, 09. Juni 2010) Das Hotelbewertungsportal 1 zeichnet zum zweiten Mal nach 2009 die besten Hotels & Unterkünfte Europas mit dem begehrten Zoover Award aus. Die Jury bestand aus tausenden Reisenden aus ganz Europa und kürte Gewinner aus 40 europäischen Ländern in verschiedenen Kategorien. Die herausragenden Bewertungen in 2009, mit Bestnoten für die auf Zoover zu bewertenden Kriterien, sind ein Beleg für den perfekten Service der Sieger und somit auch für die bestmögliche Erholung im Urlaub.
    In Kürze erhalten rund 450 Hotels und Unterkünfte in Deutschland das begehrte Gewinner-Zertifikat. Pro Ort und Kategorie wurde maximal ein Gewinner ermittelt. So kürten die Zoover Nutzer beispielsweise das “Radisson Blu Köln” mit der Gesamtnote 9,0 zum besten Hotel Kölns. Deutschlandweit belegte es Platz 9. Mit 148 Bewertungen und der Gesamtnote 9,6 landete das “Landhotel Zur Schmitte” in Westernbödefeld an der Spitze. Die beliebtesten deutschen Hotels des Jahres 2009 liegen im Bundesland Nordrhein-Westfalen.
    Deutschlands Top 10 Hotels
    Platz 1: Landhotel Zur Schmitte, Nordrhein-Westfalen, 9,6
    Platz 2: Parkhotel Euskirchen, Nordrhein-Westfalen, 9,4
    Platz 3: Pullmann Aachen Quellenhof, Nordrhein-Westfalen, 9,4
    Platz 4: Schlosshotel Brilon, Nordrhein-Westfalen, 9,3
    Platz 5: Phantasialand Hotel Ling Bao, Nordrhein-Westfalen, 9,2
    Platz 6: Hotel Dollenberg, Baden-Württemberg, 9,2
    Platz 7: Hotel Mosel Landhaus, Rheinland-Pfalz, 9,2
    Platz 8: Hotel Am Ceresplatz, Rheinland-Pfalz, 9,1
    Platz 9: Hotel Radisson Blu Köln, Nordrhein-Westfalen, 9,0
    Platz 10: Welcome Hotel Rheinresidenz Wesel, Nordrhein-Westfalen, 9,0
    Die besten Unterkünfte Deutschlands
    Campingplatz: Family Camping Club, 8,7
    Ferienpark: Eurostrand Leiwen, 9,1
    Pension: Panorama, 9,3
    Appartement: Haus Waldeck, 9,7
    Bed & Breakfast: Zur Tulpe, 9,0
    Landhaus: Zur Kupferkanne, 9,0
    Ferienhaus: Hennesee, 9,6
    Gasthof: Grevenstein, 8,5

  • Romantik Hotels & Restaurants: Umwandlung zur AG – 100 neue Aktienpakete zu je 2.500 Euro

    (Frankfurt/Main, 08. Juni 2010) Expansion mit neuer, seriösen Firmierung: Die 205 Häuser in zehn Ländern zählende Marketingkooperation 1 wurde nun in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die bisherige Gesellschaftsform GmbH & Co. KG sei bei potentiellen Hotelpartnern in Italien, Spanien, Frankreich und der Schweiz zu unbekannt, heißt es als Begründung. Der Vorstandsvorsitzende Roland Zadra will mit der „Romantik AG“ die Expansion in den europäischen Nachbarländern entscheidend voran treiben.
    „Die Kommunikation mit potentiellen Mitgliedern und Geschäftspartnern in Europa hat gezeigt, dass eine international anerkannte, für Seriosität, Transparenz und Stabilität stehende Gesellschaftsform für die Kooperation von Vorteil ist“, so Zadra. In den 38 Jahren ihres Bestehens hat sich Romantik Hotels & Restaurants strategisch den Anforderungen des internationalen Hotelgeschäftes angepasst. Der Grundstein wurde Anfang der 70er Jahre von damals acht Privathoteliers als Gegenpol zu den Großbetrieben der Kettenhotellerie gelegt. Im Laufe der Jahre wurde daraus die Romantik Hotels & Restaurants GmbH & Co. KG als Marketingplattform für eine anspruchsvolle, mittelständische Hotellerie.
    Im Rahmen der Internationalen Gesellschafter-Versammlung am 27. April 2009 in Wiesbaden fassten die Romantik Hoteliers als Gesellschafter der Kommanditgesellschaft den Entschluss, sich zukünftig in einer nicht börsennotierten Aktiengesellschaft zu organisieren. Innerhalb des vorgesehenen Zeitfensters wurden die formalen Vorschriften erfüllt und die Umwandlung durch Formwechsel am 26. Mai 2010 beurkundet.
    Aktionäre können natürliche Personen, Personen-Gesellschaften oder juristische Personen werden, die einen Hotel- bzw. Gastronomiebetrieb besitzen, führen, betreiben oder daran beteiligt sind. Vergeben werden Namensaktien in einem Aktienpaket zu je 2.500 Euro. Bei der Satzung wurde bereits berücksichtigt, dass bis zu 100 neue Aktienpakete ausgegeben werden können. Das derzeitige Grundkapital beläuft sich auf 490.000 Euro.
    Als Vorstandsmitglieder wurden der bisherige Präsident Roland Zadra und die Geschäftsführerin Inge Struckmeier bestimmt. Der Aufsichtsrat besteht aus neun Mitgliedern, die durch die Hauptversammlung gewählt wurden. Zum Vorsitzenden des ersten Aufsichtsrates wurde der Salzburger Rechtsanwalt Florian Kreibich und der Hotelier Achim Kniese aus Bad Hersfeld als Stellvertretender Vorsitzender bestellt. Die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates kommen aus der Schweiz, aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Italien.
    Unverändert geblieben ist der Unternehmensgegenstand, der sich auf die Förderung von mittelständisch, historisch geprägten und persönlich geführten Hotel- und Gastronomieunternehmen sowie die internationale Vermarktung der Marke konzentriert. Beibehalten wird in der neuen Gesellschaft auch die Einflussmöglichkeit der Romantik Hoteliers. „Die Umwandlung der Personen- in eine Kapitalgesellschaft lässt das für Romantik so bezeichnende demokratische Grundprinzip unangetastet“, unterstreicht Vorstand Inge Struckmeier. „Im Rahmen der Hauptversammlung können die Aktionäre durch Ausübung ihres Stimmrechts bei wesentlichen Punkten wie etwa der Verwendung des Bilanzgewinnes, der Besetzung des Aufsichtsrates sowie der Anhebung der Marketing- und Verwaltungsumlage mitentscheiden“.
    „Die Aktiengesellschaft überzeugt mit ihrer über ihre drei Organe durchgesetzten strikten Teilung der Verantwortung. Aufgrund ihrer Unabhängigkeit stellt sie die Verlässlichkeit und Kontinuität in der Geschäftspolitik sicher. Sie erweckt Vertrauen und trägt so zu einem guten Unternehmensimage bei“, schildert Vorstandsvorsitzender Roland Zadra die Vorzüge. Sein Fazit: „ Aus unserer Sicht bietet die Aktiengesellschaft daher die ideale Voraussetzung für unsere ambitionierten internationalen Expansionspläne“.

  • aqualux Wellness- und Tagungshotel: Norovirus löste Epidemie aus

    (Bad Salzschlirf, 08. Juni 2010) Die Ursache für die Massenerkrankung am vergangenen Wochenende im 1 wurde gefunden. Erste Untersuchungsergebnisse von Laborproben zeigten, dass sechs von rund 30 am Freitagabend in Krankenhäuser in Fulda und um Umgebung eingelieferten Hotelgäste unter dem Norovirus litten. Dies teilt der Direktor Karl H. Schneider mit.
    Das Fuldaer Kreisgesundheitsamt berichtete am Montagabend, das Norovirus sei bei sechs Hotelgästen in Stuhlproben nachgewiesen worden. Woran die übrigen Gäste erkrankten könne nicht mit Sicherheit bestimmt werde, erklärte der stellvertretende Amtsleiter Roland Stepan. “Wir gehen aber derzeit davon aus, dass auch sie an dem Norovirus erkrankt sind.” Das Virus sei möglicherweise über einen Gast oder über ein Lebensmittel ins Hotel gelangt und habe sich dann schnell verbreitet.
    Klar scheint, dass Trinkwasser sowohl im Hotel als auch im Versorgungsnetz der Gemeinde keine Belastungen aufweist. Das hätten die Untersuchung der Wasseranalysen ergeben, berichtete Stepan. Um weitere Infektionen zu verhindern, hatte das Gesundheitsamt bereits am Samstag vorsorglich Hygienemaßnahmen angeordnet. Dazu zählt die umfassende Desinfektion von Küche, Fußböden, Sanitäreinrichtungen, Waschbecken und Türgriffen. Weitere Untersuchungsergebnisse werden in den nächsten Tagen erwartet.
    “Die Norovirus-Infektion ist zwar sehr unangenehm – zum Glück aber in den allermeisten Fällen ungefährlich”, erklärt Stepan. Nahezu alle der erkrankten Gäste sind wieder zu Hause.
    Karl Schneider, Geschäftsführer des aqualux Hotel führte zum aktuellen Sachstand aus: „Jedes Hotel kann davon betroffen sein, da sich darin viele Menschen aufhalten. Wir gehen davon aus, dass das Virus von außen ins das Hotel kam. Von unseren Mitarbeitern ist niemand erkrankt. Präventionsmaßnahmen werden bei uns auch künftig einen noch größeren Raum einnehmen, um neue Fälle zu verhindern. Wir sind zurzeit in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt dabei alle Desinfektionsmaßnahmen zum Abschluss zu bringen um hoffentlich ab spätestens 10.Juni den Normalbetrieb aufzunehmen.”

  • Mehr als 3.600 Public-Viewing-Termine aus ganz Deutschland

    (Siegburg, 08. Juni 2010) Public Viewing war der absolute Trend der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Auch wenn die WM dieses Mal nicht in Deutschland, sondern in Südafrika stattfindet, lieben es die Deutschen, gemeinsam die Spiele der Nationalelf anzuschauen, gemeinsam mitzufiebern und mitzujubeln. Das zeigt nicht nur eine aktuelle Umfrage des Städteportals meinestadt.de, der zufolge 38 Prozent der Deutschen zum Public Viewing gehen wollen. Das zeigt auch die Fülle an Public-Viewing- Terminen im Veranstalungskalender von meinestadt.de: Dort sind momentan mehr als 3.600 Public-Viewing-Termine zu finden – und täglich werden es mehr:
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    Nicht nur in den Großstädten wie Berlin, Köln, Hamburg oder München steigen zahlreiche WM-Partys und Fanfeste. Auch in kleineren Städten und Gemeinden treffen sich Fußball-Fans immer häufiger zum “Rudelgucken”, wie das Public Viewing gerne ins Deutsche übersetzt wird.

    Veranstalter von WM-Events können ihre Termine auch jetzt noch kostenlos in den Kalender von meinestadt.de eintragen, damit möglichst viele WM-Fans aus der jeweiligen Stadt gemeinsam die deutschen Kicker anfeuern können:

  • Wyndham Hotel Group: Marke Tryp von Sol Meliá wechselt den Besitzer

    (Parsippany/USA, 08. Juni 2010) Cash durch Verkauf einer Hotelmarke: Die Hotelmarke Tryp wurde von Sol Meliá Hotels & Resorts für rund 43 Millionen US-Dollar an Wyndham Worldwide, Parsippany/New Jersey, verkauft. Die bestehenden 91 Häuser mit rund 13.000 Zimmern werden im Rahmen einer Lizenzvereinbarung weiter von Sol Meliá geführt; auch die Eigentumsverhältnisse an den Hotelimmobilien bleiben unverändert. Die Marke soll in Tryp by Wyndham umbenannt werden. Der Deal bringt Sol Meliá, die weiterhin sieben Eigenmarke hält, Cash in die Kassen. Die Wyndham Hotel Group ergänzt damit das Portfolio der bestehen elf Hotelmarken (rund 7.100 Hotels mit 593.300 Zimmern in 65 Ländern). Sol Meliá gilt mit über 300 Häusern als größte Hotelkette in Spanien.

  • Mehrwertsteuer-Debatte: Niedrige Umsatzsteuer für Hotels bleibt bestehen

    (Berlin, 07. Juni 2010) Aufatmen in der gesamten Hotellerie: Der erst zu Jahresanfang auf sieben Prozent gesenkte Mehrwertsteuersatz auf Hotelübernachtungen wird trotz starker politischer Forderungen vorerst nicht wieder angehoben. Dies berichtet die „Financial Times Deutschland“ in ihrer Onlineausgabe.
    In der politischen Debatte um das heute vom Bundeskabinett beschlossenen Sparplänen war dies von der SPD vehement gefordert worden. In den vergangenen Tagen hatte sich auch FDP-Vertreter für eine Rücknahme der als Subvention verschrienen Steuersenkung ausgesprochen. Der Dehoga-Bundesverband, das Präsidium der Hoteldirektorenvereinigung und zahlreiche Hoteliers hatten sich vermehrt zu Wort gemeldet und die Investitionen und neu geschaffenen Arbeitsplätze infolge der Steuersenkung dargestellt.

  • Großeinsatz in Bad Salzschlirf: Wellnesshotel wegen Massenerkrankung evakuiert

    (Bad Salzschlirf, 06. Juni 2010) Katastrophe: In einem nicht näher benannten Wellnesshotel im osthessischen Bad Salzschlirf kam es am Samstag zu einem Großeinsatz infolge einer Massenerkrankung. Einem dpa-Bericht zufolge kamen 30 Gäste mit Symptomen einer schweren Magen-Darm-Infektion in Krankenhäuser.
    Weitere 24 Gäste wurden später nachgeliefert. Dir Ursache ist noch unklar. Doch offenbar rechneten die Rettungskräfte mit akuter Ansteckungsgefahr, da dem Bericht zufolge Sanitäter mit Schutzanzügen anrückten. Den meisten Patienten soll es wieder besser gehen.
    Als Ursache kommen eine Verunreinigung des Trinkwassers oder die Hotelküche in Frage. Ob es sich um das Norovirus, Bakterien oder Gifte in Lebensmitteln handeln könnte, wird noch untersucht. Die Staatsanwaltschaft Fulda ermittelt angeblich bereits wegen fahrlässiger Körperverletzung.
    Das Hotel soll mit 200 Gäste ausgebucht gewesen sein. Fremde durften das Haus nicht mehr betreten. Nicht betroffene Hotelgäste sollen wegen Angst um ihre Gesundheit abgereist sein.
    Der Name des als-Vier-Sterne-Hauses bezeichneten Hotels wurde in dem vielfach wieder gegebenen dpa-Bericht nicht genannt. Allerdings zeigt ein auf der Website des Hessischen Rundfunk wieder gegebenes Pressefoto vom Abtransport von Hotelgästen ein Hotelschild, auf dem der Name des Hauses deutlich abzulesen ist.

  • Hoteldirektorenvereinigung: Entlassungs- und Insolvenzwelle bei Wieder-Anhebung der Mehrwertsteuer befürchtet

    (Bad Honnef, 05. Juni 2010) Die Debatte zur Wieder-Anhebung des Mehrwertsteuersatzes im Hotelgewerbe führt bei der 1 (HDV) zu ernsthafter Besorgnis. Grund: Zahlreiche Betriebe haben die freigewordenen Gelder bereits in Neueinstellungen, Renovierungen und Neuanschaffungen investiert. HDV-Präsident Alexander Aisenbrey fordert die Bundesregierung vor der Klausur am Wochenende zur Einhaltung von Verträgen und zur Gewährung von Planungssicherheit auf.
    Die zu Jahresbeginn in Kraft getretene Absenkung der Mehrwertsteuer für Hoteliers zeigte schnell ihre positive Wirkung. Laut einer Umfrage des Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA gab jedes dritte Haus die Steuererleichterung direkt an den Gast weiter und senkte die Übernachtungspreise um durchschnittlich 6,5 Prozent. „Darüber hinaus haben viele Betriebe kräftig in Renovierungsmaßnahmen und Neuanschaffungen investiert, neues Personal eingestellt und zusätzliche Ausbildungsstellen geschafffen. All das ist geschehen, weil wir auf die Regierung und den bestehenden Koalitionsvertrag vertraut haben,“ erklärt HDV-Präsident Alexander Aisenbrey. „Doch bereits die Debatte über eine erneute Anhebung der Mehrwertsteuer sorgt für breite Verunsicherung innerhalb der Branche. Zahlreiche Angestellte fürchten um ihren Arbeitsplatz.“
    Gerade ländliche Gegenden, in denen die Hotellerie imagebildend für die gesamte Region wirkt und zugleich den Kern der regionalen Wirtschaftskraft ausmacht, hätten massiv unter einer Kehrtwende zu leiden. „Die Planungen für 2010 sind bereits abgeschlossen, die Aufträge sind vergeben. Wer in dieser Situation plötzlich die Steuer um zwölf Prozentpunkte anhebt, bringt grade mutige und investitionsfreudige Hoteliers und ihre Mitarbeiter in ernsthafte Schwierigkeiten“, so Aisenbrey. Besonders prekär sei die Lage in grenznahen Gebieten, da z. B. in Frankreich (5,5 Prozent) und Österreich (10 Prozent) nach wie vor reduzierte Mehrwertsteuersätze gelten würden. „Ich warne eindringlich vor der erneuten Rückkehr zum unfairen Wettbewerb im Hotelgewerbe und fordere die Regierung dazu auf, den Koalitionsvertrag einzuhalten und für Planungssicherheit zu sorgen.