(Berlin, 21. Mai 2010) Abtritt eines Grand Seigneurs: Willy Weiland (62), GM des 1, will einem Bericht der “1” zufolge zu Jahresende zurück treten. Private Gründe seien dafür ausschlaggebend. Ein Nachfolger sei noch nicht designiert.
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Weiland steht seit 19 Jahren an der Spitze des bestens etablierten Luxushotels. Für die InterContinental Hotels Group (IHG) ist ehr seit 37 Jahren tätig. Als wieder gewählter Präsident des Dehoga-Landesverbandes Berlin hatte er im vergangenen Jahr ein schwieriges Thema zu verantworten: Mit seinem eigenen Haus war er bei den Dehoga-Hotelsternen ausgeschert.
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InterContinental Hotel Berlin: Willy Weiland tritt zurück
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Accor: Hotelverkäufe sollen 450 Mio. Euro bringen – 2 Mrd. Schulden sollen bis 2013 abgebaut sein
(Paris, 21. Mai 2010) „Ariane 2015“ heißt das Programm: Bei Accor wird – neben dem massiven Ausbau – auch weiterhin der Rotstift angesetzt. Bis Jahresende sollen durch Immobilienverkäufe 450 Millionen Euro erlöst werden. Die Hälfte davon sei bereits bis Ende April erzielt worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Bis 2013 sollen weitere 450 der 1.600 Hotels in Management- oder Franchisebetriebe umgewandelt werden. Zudem will man die Nettoverschuldung von rund zwei Milliarden Euro in drei Jahren angebaut haben. Allein in diesem Jahr sollen rund 500 Millionen Euro in die Schuldentilgung fließen. Dies sind die wesentlichen Eckdaten aus einer Investorenpräsentation kürzlich in Paris. Am 29. Juni soll die Hauptversammlung des börsennotierten Tourismus- und Hotelkonzern über die Aufspaltung in einer Hotel- und Finanzgesellschaft entscheiden; was als Formalie behandelt wird.
Die Sparpläne gehen einher mit ehrgeizigen Wachstumszielen. Ab 2012 sollen jährlich 35.000 bis 40.000 neue Gästezimmer eröffnet werden: Zudem wollen man zum größten Franchisegeber in der europäischen Hotellerie werden. Accor betreibt derzeit Hotels mit insgesamt 384.000 Zimmern im Eigenbesitz, Leasing oder Management. Insgesamt umfasst das Accor-Hotelportfolio 493.000 Zimmer.
Die vollständige Informationen über „Ariane 2015“ kann unter www.accor.com abgerufen werden. -
Rezidor Hotel Group: Carlson erhöht Anteile auf 50,1%
(Brüssel, 20. Mai 2010) Machtverschiebung bei einer der am schnellsten wachsen Hotelketten Europas: Der US-Tourismuskonzern 1 erhöhte nun die Anteile an der Rezidor Hotel Group von 44,4 auf 50,1 Prozent. Damit wurde der Streubesitz des in Stockholm börsennotierten Hotelbetreibers reduziert. Ob eine weitere Erhöhung der Carlson-Anteile geplant ist, stand noch nicht fest.
Carlson ist mit Rezidor seit 1994 geschäftslich verbunden – als Masterfranchisegeber der Hotelmarken Radisson (neu: Radisson Blu), Country Inns & Suites by Carlson und Park Inn. Die Marke Regent wurden kürzlich an eine taiwaneische Firma verauft und wird nun im Lizenzvertrag genutzt. Die neue Lifestyle-Marke Missoni Hotels basiert auf einem direkten Vertrag zwischen Rezidor und dem gleichnamigen Modehaus. Carlson hat seine Anteile seit 2005 (damals: 25%) kontinuierlich erhöht, zuletzt im vergangenen Jahr auf 44,4 Prozent.
Die Rezidor Hotel Group betreibt über 400 Hotels mit insgesamt 86.300 Gästezimmer in 60 Ländern in Europa, Nahem Osten und Afrika. Carlson betreibt 1.060 Hotels und über 1.000 Restaurants in 150 Ländern und beschäftigt rund 150.000 Mitarbeiter. -
Marriott Int. – Studie Business Travel: Chinas konjunktureller Optimismus höher als in Europa und den USA
(Frankfurt, 20. Mai 2010) Boom in China: Auch in Sachen Geschäftsreisen ist im Reich der Mitte weiterhin mit einem starken Wachstum zu rechnen. Dies geht aus einer erstmals durchgeführten Befragung von Geschäftsreisenden von 1hervor. Als positives Gesamtergebnis zeigt die Studie, dass sich in 2010 gerade bei Geschäftskunden der ökonomische Pessimismus zu größerer Zuversicht wandelt. Mehr als 60 Prozent der 1.207 Befragten befürworteten, dass Geschäftsreisen essentiell sind.
Ungefähr ein Drittel der befragten Geschäftsreisenden in den Vereinigten Staaten (35%), in Großbritannien (33%) und in Deutschland (33%) sind der Meinung, dass die Wirtschaft sich in diesem Jahr erholt. Ein weiteres Drittel – in den USA (36%), UK (37%) und Deutschland (35%) – glauben, dass sich die Wirtschaft stabilisiert hat und auf dem gleichen Niveau bleibt. Etwa Drei aus Zehn – USA (29%), UK (30%), und Deutschland (33%) – sehen eher eine negative Entwicklung der nationalen Konjunktur. China ist die große Ausnahme: 81 Prozent der Befragten antworteten, dass ihre Wirtschaftslage sich bessern wird.
In China befürchten nur 13 Prozent im kommenden Jahr ihren Job zu verlieren, dagegen alleine 39 Prozent in UK, 34 Prozent in Deutschland und 29 Prozent in den USA. Sobald sich die Wirtschaftslage bessert, wollen 66 Prozent der Befragten in China, 51 Prozent in UK, 40 Prozent in den USA und 39 Prozent in Deutschland sich einen neuen Job suchen.
Obgleich sie von weniger Arbeitsplätzen betroffen sind, ist die jüngere Generation (in der Studie als Generation Y bezeichnet) im Alter von 21 bis 29 Jahren in den USA und in Großbritannien auf die Wirtschaft bezogen optimistischer als ihre älteren Kollegen. Diese Gruppe erwarten (in den USA, UK und in Deutschland) mehr Reisen im kommenden Jahr als ihre Kollegen aus der „Baby-Boomer”-Generation (46 bis 64 Jahre).
Die meisten der Befragten aus allen vier Ländern sehen in Geschäftsreisen für Ihre Firmen und auch für die eigene Karriere einen Wettbewerbsvorteil. Mehr als 90 Prozent bestätigten, dass Geschäftsreisen wichtig sind, um wirtschaftliche Ziele zu erreichen. Top waren hier die Chinesen mit 96 Prozent. Die amerikanischen Befragten bestätigten zu 82 Prozent, dass Reisen entscheidende persönliche Zeit mit Klienten und Kunden ermöglicht, gefolgt von 77 Prozent in Deutschland, 74 Prozent in China und 72 Prozent in Großbritannien.
Grundsätzlich prognostizieren alle Geschäftsreisenden einen Anstieg der Reisen im nächsten Jahr. USA mit 22 Prozent, UK mit 20 Prozent, Deutschland mit 20 Prozent und China mit 63 Prozent.
„Die Ergebnisse spiegeln die wirtschaftliche globale Erholung unserer Hotels wider. Wir sehen eine verstärkte Reisetätigkeit der Firmen, sozusagen die Auflösung der aufgestauten Nachfrage nach zwei Jahren der Kürzungen”, erläutert Don Semmler, Executive Vice President, Global Full-Service Brands von Marriott International.
Weitere Ergebnisse:- Wirtschaftliche Herausforderungen: Bezogen auf ihre nationale Wirtschaftslage sind Geschäftsreisende aus China mehr als doppelt so optimistisch (81%) als die Kollegen in den USA (35%), Deutschland (33%) und in UK (33%).
- Arbeitsplatzgarantie: Sobald eine Erholung der eigenen Konjunktur in Sicht ist, planen mehr als zwei Drittel der Chinesen sich einen neuen Job zu suchen, 51 Prozent in UK, 40 Prozent in USA und 39 Prozent der Deutschen.
- Weniger Ausgaben: Firmen haben ihre Reiseausgaben in allen vier Ländern reduziert. In den USA haben 44 Prozent, UK 43 Prozent, in China 31 Prozent und in Deutschland 29 Prozent angegeben ihre Reiseausgaben im letzten Jahr gekürzt zu haben.
- Jüngere Geschäftsreisende haben mehr Perspektiven: Auch wenn gerade die jüngere Generation unter Jobmangel leidet, ist der Optimismus über die konjunkturelle Entwicklung bei ihnen höher als bei älteren Kollegen. Die 20-29-jährigen erwarten insgesamt mehr Geschäftsreisen anzutreten als die “Baby Boomer” (46-64-jährige): China (92%), USA (76%), Deutschland (72%) und UK (71%).
- Generationsüberschreitende Meinungen: Die Mehrheit der Befragten in den USA und UK beschreiben ihre jüngeren Kollegen als “Verbündete” und “entmutigend”, während in China und Deutschland jüngere Kollegen als “motivierend” und “inspirierend” gesehen werden. Insgesamt haben alle Befragten eine positive Meinung über ihre älteren Kollegen, sie sind “motivierend”, “Verbündete” und “inspirierend”.
- Ersetzt Technologie die Geschäftsreise? Alternative Technologie ist für alle Geschäftsreisenden eine Herausforderung. Die jüngere Generation Y in den USA und in Europa erwarten aber eher, dass alternative Technologien einige der Geschäftsreisen zukünftig ersetzen.
- Das Beste geben: Sechs von zehn Befragten in den USA und Europa sind mit ihren Arbeitsleistungen zufrieden, auch wenn sie nicht ihre Konkurrenten übertroffen haben. Chinesen hingegen sind ehrgeiziger, 62 Prozent denken, dass sie die Besten sein müssen.
- Vorteile im Job durch Geschäftsreisen: Fast alle Befragten – neun von zehn – stimmten der Aussage zu, dass Reisen wichtig für die Erreichung der geschäftlichen Ziele sind. Die höchste Zustimmung kam hier von den Chinesen (96%). Amerikaner (82%) stehen dem persönlichen Kontakt mit dem Kunden bei Geschäftsreisen deutlich positiv gegenüber, ebenso 77 Prozent der Deutschen und 74 Prozent der Chinesen sowie 72 Prozent der Engländer.
- Teamplayer: Auf die Frage, wie sich die Geschäftsreisenden selbst beschreiben, antworteten 50 Prozent der US-Amerikaner sie seien “einfallsreich”, die Deutschen sehen sich zu 67 Prozent als „Teamplayer“. Ebenso haben den Aussagen “Teamplayer” und “kollegial” die Hälfte der Chinesen zugestimmt. Die Engländer (46%) beschreiben sich ebenso als „Teamplayer“, zudem als “kollegial”, “selbstsicher”, “einfallsreich” und “zielstrebig”.
- Reisen mit Glamour: Für die Mehrheit der Befragten in allen Ländern werden Geschäftsreisen als „glamourös” bezeichnet. Viele der Chinesen (68%) und der Amerikaner (54%) beschreiben die Geschäftsreise ebenfalls als entspannend.
- Die Benefits der Geschäftsreise: Business trips helfen: Den Kunden besser zu verstehen (89% in den USA und UK, 96% in China, 87% in Deutschland), Neues zu entdecken (88% in den USA, 82% in UK, 91 % in China,72% in Deutschland), Globale Werte und Perspektiven kennenzulernen (74% in den USA, 79% in UK, 91% in China, 77% in Deutschland) sowie Wettbewerbsvorteile zu schaffen (80% in den USA, 78% in UK, 87% in China, 75 % in Deutschland). Mehr als 60 Prozent der Geschäftsreisenden aller Länder bestätigten, dass die Reisen ihnen einen höheren Status bei Freunden und Kollegen einbringen. Diese Aussage befürworteten die Chinesen mit 75 Prozent am meisten.
- Prognose der Reisetätigkeit: Folgende Befragte sehen für das kommende Jahr mehr Geschäftsreisen voraus: USA (22%), UK (26%), Deutschland (20%) und China (63%); auf dem gleichen Niveau bleibend: USA (54%), UK (45%), Deutschland (52%) und China (29%); weniger Reisen sehen aus der USA 25 Prozent, aus UK 29 Prozent, aus Deutschland 28 Prozent und aus China 8 Prozent.
- Urlaubsreise – notwendiger Gegenpol: Befragt, ob Urlaubsreisen notwendig sind, antworteten die Befragten aus den USA zu 50 Prozent, aus UK zu 52 Prozent, aus China zu 56 Prozent und die Deutschen zu 45 Prozent mit ja. Diese Zeit zu nutzen als Entspannung: USA (38%), UK (38%), China (42%) und Deutschland (42%). Als Zeit mit Familie, Freunden oder anderen Verwandten zu nutzen: USA (38%), UK (37%), China (49%) und Deutschland (27%); etwas zu erleben, sich frei zu fühlen: USA (20%), UK (20%), China (6%) und Deutschland (23%); ich bleibe lieber zu Hause: USA (4%), UK (5%), China (3%) und Deutschland (8%).
- Alles nur Job und kein Vergnügen? Die Mehrzahl aller Geschäftsreisenden antwortete, dass sie während der Reisen die Arbeit mit dem Freizeitvergnügen gut verbinden können.
- Etikette: Die wichtigsten Etikette-Regeln variieren deutlich unter den Kulturen: 28 Prozent der amerikanischen Geschäftsreisenden nennen angemessene Mobiltelefonregeln als wichtig; 29 Prozent der Engländer finden den respektvollen Umgang mit Flug- oder Hotelmitarbeitern wichtig; 33 Prozent der Chinesen beobachten genau, ob und wann sie mit den Mitreisenden reden können; und 28 Prozent der Deutschen listen als wichtigste Regel auf, dass Fernseher und Konversation nicht im Nachbarzimmer des Hotels zu hören sein darf.
- Green ist schön: Umweltbewusste Hotelangebote sind für die Mehrheit der Befragten aller Länder sehr wichtig, insbesondere die Chinesen (83%) achten auf entsprechende Angebote. Die Überlegung teilen 51 Prozent der Amerikaner, 61 Prozent der Engländer und 75 Prozent der Deutschen.
Die Studie “Global Business Trends in the Third Millennium” wurde vom Marist Institute for Public Opinion unter 1.207 Geschäftsreisenden in den USA, China, Deutschland und Großbritannien durchgeführt. Die Auswertung beinhaltete Fragen zu Trends in der Wirtschaft, bei Geschäftsreisen, zu Karriere und persönlichen Zielen sowie zu altersbedingten und kulturellen Unterschieden.
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Dehoga/BGN – Unternehmer urteilen: Branchenleitfaden wichtige Unterstützung bei der Arbeitsgestaltung
(Berlin/Mannheim, 20. Mai 2010) Als „Fibel, die längst überfällig war“ bezeichnet ein Hotelbesitzer den Branchenleitfaden „Hotellerie und Gastronomie – effizient, sicher und wirtschaftlich“ des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga-Bundesverband, Berlin) und der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN). „Der Leitfaden ist hilfreich für jeden Gastronom, der nicht viel Zeit hat, sich mit dem Thema groß zu beschäftigen“, so der Unternehmer. Über eine schriftliche Befragung und in persönlichen Gesprächen mit Hoteliers, Gastronomen und Führungskräften der Branche hat die BC Forschungsgesellschaft aus Wiesbaden jetzt den Nutzen des im Februar 2009 veröffentlichten Leitfadens ermittelt. Das Ergebnis ist durchweg positiv.
Der Branchenleitfaden war gemeinsam mit erfolgreichen Unternehmen und Beratern der Branche entwickelt worden, um die Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung besser zu nutzen. Gleichzeitig bietet er Sicherheit beim Arbeitsschutz. Der Leitfaden gibt Führungskräften Tipps und Hinweise, wie sie Arbeitsabläufe, den Personaleinsatz oder ihre Kommunikationswege effektiv gestalten können.
Besonders gut kommen bei den Unternehmen die anwenderfreundlichen Praxishilfen an. Zwei Drittel der Befragten bewerten die Handlungsstandards und die Checklisten als „sehr hilfreich.“ Auch die Gefährdungsbeurteilungen werden von rund der Hälfte der Unternehmer als „sehr hilfreich“ eingeschätzt. Ein großes Plus des Branchenleitfadens ist nach Ansicht der Befragten die Konzentration aufs Wesentliche und seine gute Lesbarkeit. So sagt ein Hotelier: „Ich fand den Leitfaden sehr gut. Vor allem, weil er nicht so lang gehalten ist und weil die Übersicht gegeben ist. Ansonsten hätte ich ihn mir nicht angeschaut.“ Ein Küchenchef beschreibt in einem Gespräch: „Was ich finden möchte, kann man sofort beim Durchblättern sehen. Ich kann erkennen, was bringt es mir, wie mach ich es.“
Insgesamt stufen 90 Prozent der befragten Unternehmer den Branchenleitfaden und die Praxishilfen als „sehr nützlich“ (50 Prozent) bzw. „nützlich“ (40 Prozent) ein. An der Evaluation der BC Forschungsgesellschaft beteiligten sich rund 50 gastgewerbliche Betriebe mit bis zu 20 Beschäftigten. Ein Hotelchef resümiert: „Der Branchenleitfaden ist eine nützliche Unterstützung für alle, die keinen großen Apparat hinter sich stehen haben.“
Wo finden Sie den Leitfaden und die Praxishilfen? Der Branchenleitfaden „Hotellerie und Gastronomie – effizient, sicher und wirtschaftlich“ und alle Praxishilfen stehen unter www.dehoga.de im Menüpunkt „Publikationen“ zum Download zur Verfügung. Als Broschüre kann der Branchenleitfaden von Mitgliedern kostenfrei beim Dehoga-Bundesverband, bei den Dehoga-Landesverbänden sowie der Berufsgenossenschaft BGN bestellt werden. -
Hoteldirektorenvereinigung: Stadthotels schaffen Trendwende
(Bad Honnef, 19. Mai 2010) Die Hotelbranche hat Grund zur Zuversicht. Wie eine Umfrage unter den 143 Mitgliedern der 1 (HDV, Bad Honnef) zur aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung zeigt, rechnet der Verband nach schwierigen Vorjahren mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von fünf Prozentpunkten im laufenden Geschäftsjahr. Gezielte Neuinvestitionen sollen die positive Entwicklung stützen.
80 Prozent der Befragten erwarten 2010 im Mittel Zuwächse von fünf Prozent und in der Spitze bis zu 17,5 Prozent. Nur zehn Prozent rechnen mit einer Stagnation gegenüber dem Vorjahr. Indes schätzen weitere zehn Prozent die Entwicklung der Hotellerie immer noch düster ein. Sie befürchten Einbußen zwischen fünf und 25 Prozent im laufenden Geschäftsjahr. Die in der HDV zusammen geschlossenen Mitglieder repräsentieren rund 350 Häuser mit mehr als 40.000 Zimmern, etwa 20.000 Mitarbeitern und einem geschätzten Jahresumsatz von mehr als zwei Milliarden Euro.
Tagungsgeschäft legt deutlich zu
Das Tagungsgeschäft zieht wieder deutlich an und so melden die Stadthotels mit sieben Prozent Wachstum rund zwei Prozent mehr Zuwachs als der Durchschnitt der befragten Hoteldirektorinnen und -direktoren insgesamt. „Wenn uns durch die Griechenland-Krise kein weiteres Ungemach droht ist die Trendwende geschafft, was mich besonders freut, denn die Stadthotellerie hatte besonders stark unter der Wirtschaftskrise zu leiden“, erklärte HDV-Vorsitzender Alexander Aisenbrey, der auch Hoteldirektor des Öschberghof Donaueschingen ist.
Gefragt nach der Investitionslage im Jahr 2010 – Mehrfachnennung möglich – gaben 40 Prozent der befragten Hoteliers an, zeitnah in neue Projekte zu investieren und in erster Linie Renovierungsarbeiten vorzunehmen. Vor allem die Absenkung der Mehrwertsteuer schafft hier zusätzlichen finanziellen Spielraum. Ein Viertel der Verbandsmitglieder will das eigene Verkaufsmanagement optimieren. 20 Prozent der Hoteldirektorinnen und -direktoren möchte in Qualitätssicherungsmaßnahmen investieren. Etwa 17 Prozent sehen sich optimal aufgestellt und planen derzeit keine zusätzlichen Maßnahmen.
Zukunft in der Spezialisierung
Weitgehende Einigkeit herrscht in der Frage nach der Ausgestaltung des „Hotels der Zukunft“. Klare Profile und Individualisierungsprozesse bestimmen den Branchentrend. Reine Nischenhotels drängen verstärkt auf den Markt. Sie verfolgen das „More-for-less-Prinzip“, bei dem einzelne Angebotsbereiche mit höchstem Luxus ausgestattet werden. Gleichzeitig wird in den Bereichen, die nicht zielgruppenrelevant sind, radikal gespart. Vier Sterne auf sieben Quadratmetern und luxuriöse Sportangebote bei fehlenden Zimmerschränken werden schon heute erfolgreich angeboten.
Wer eine weniger radikale Lösung anstrebt und etwa auf die ältere werdende Bevölkerung setzt, sollte sich verstärkt auf den Ausbau bestehender Gesundheitsangebote konzentrieren. Eine Lösungsmöglichkeit bietet „Wellness auf dem Zimmer“, also ins Bad integrierte Teilbereiche des Spa-Angebots. Als neue Zielgruppe gewinnen die sog. Lohas (Lifestyle of Health and Sustainability) zunehmend Einfluss. Diese gut ausgebildete Konsumentengruppe mit überdurchschnittlichem Einkommen verlangt nach einem Produktangebot, das Nachhaltigkeit und Gesundheitsförderung verknüpft und lehnt einen verschwenderischen Umgang mit Ressourcen ab. -
Andreas Neudahm verleiht Lobby und Bar des Holiday Inn Düsseldorf City Center-Königsallee neues Wohlfühlambiente
(Düsseldorf, 14. Mai 2010) Wohlfühlen und Staunen sollen Gäste künftig beim Betreten der neugestalteten Lobby & Bar des angesehenen Holiday Inn Düsseldorf City Center-Königsallee. Um dieser privilegierten Lage gerecht zu werden, wurde der bis dato steril wirkende Eingangsbereich, des 4-Sterne-Superior Hotels, unter der Leitung des renommierten Interior Designer 1 einem kompletten Facelift unterzogen und überzeugt nun mit neuem, modernerem und vor allem gemütlicheren Look. Andreas Neudahm betont: „Der Gast soll bereits beim Betreten des Hotels überwältigt sein und sofort in den Bann dieses einzigartigen Hauses gezogen werden.“
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Binnen vier Wochen Umbauzeit wurde die 500 m² große Lobby in einen freundlichen und offenen Empfangsbereich verwandelt, der zum Relaxen, zum Treffen mit Freunden oder zum Surfen im Internet einlädt. Mittelpunkt ist nun der erhöhte Bar & Lounge Bereich, der es Gästen beim Verweilen ermöglicht, stets einen Blick in die lebendige, großzügige und pulsierende Lobby zu werfen und das rege Treiben zu beobachten. Zum Zurücklehnen und Relaxen laden dabei die bequemen Lounge Chairs aus hochwertigen Stoffen ein. Sie geben einer Tasse Kaffee, einem Cocktail oder Soft-Drink den perfekten kulinarischen Rahmen.
Wichtig war für Andreas Neudahm, dass die neue, atmosphärische Identity des Hotels vor allem auch im Licht- und Farbkonzept Berücksichtigung findet. Andreas Neudahm erklärt: „Durch ein warmes LED Licht wurde ein besonders stimmungsvolles Ambiente erzeugt, das durch Farben in “lipsticked”, schokobraun und olivgrün noch verstärkt wird“. Abgerundet wird dieses moderne aber dennoch gemütliche Lobbykonzept durch ein einzigartiges Kunstkonzept. So wurden für den Eingangsbereich und Bar ausschließlich in grün und türkisfarben gehaltene Fotos mit Motiven der Rheinauen bzw. der Stadt selbst gewählt. Auf diese Weise wird ein kosmopolitischer aber zugleich regionaler Charakter geschaffen, der dem traditionsreichen Haus gerecht wird.
Andreas Neudahm engagiert sich seit mehr als 20 Jahren in über 450 Projekten als Partner der internationalen Hotellerie. Vom Facelift eines einzelnen Hotels bis hin zur Konzeption einer ganzen Kette, vom Budget-Hotel bis zum Luxus-Resort: Andreas Neudahm überzeugt in jeder Größenordnung durch ideenreiche, individuelle Gestaltung, sorgfältige Planung und gewissenhafte Umsetzung bis ins kleinste Detail und garantiert Designqualität trotz Kostenbewusstsein. -
Hotelcup 2010: 2. Hotel-Fußballturnier steigt im Juli/August
(Hürth, 11. Mai 2010) Kaum ist die WM zu Ende, steigt das nächste Fußballfest. Nach einem Anfangserfolg im vergangenen Jahr lädt die Gastrobase GmbH, Hürth, zum „Hotelcup 2010“. Ab sofort können sich die Hotelteams unter 1 zur Teilnahme bewerben.
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Die Mannschaften spielen auf Kleinfeldplätzen in jeder Stadt jeweils um den örtlichen „Hotelcup Pokal 2010“ und weitere Preise. Das Finale um den „Hotelcup Sieger 2010“ findet dann am 08. August in Köln statt. Die Spielstätten werden noch bekannt gegeben. Mit einem Teil der Teilnahmegebühren und Überschüssen aus dem Turnier werden örtliche karitative Initiativen unterstützt.
Die Turniertermine stehen fest:- Hamburg – 04. Juli
- Düsseldorf – 17. Juli
- Frankfurt am Main – 18. Juli
- München – 24. Juli
- Stuttgart – 25. Juli
- Berlin – 01. August
- Köln – 07. August
- Finale in Köln – 08. August
Im vergangenen Jahr nahmen 50 Teams mit über 500 Spielern aus Hotellerie und Gastronomie – darunter Teams von namhaften Hotels der Ketten Maritim, Hyatt, Marriott – am „Hotelcup“ teil. Sieger beim furiosen Finale in Köln war die Elf vom Hilton Köln. Gastrobase GmbH ist auch als Macher der Hotelcommunity hotelsunited.de und Veranstalter der „1“ bekannt.
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Beherbergung: 6% mehr Gästeübernachtungen im März 2010
(Wiesbaden, 11. Mai 2010) Der Aufschwung ist spürbar: Im März 2010 stieg die Zahl der Übernachtungen um sechs Prozent auf 24,5 Millionen. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Auf inländische Gäste entfielen im März 2010 rund 20,8 Millionen Übernachtungen (+5%) und auf Gäste aus dem Ausland 3,7 Millionen (+8%).
Differenziert nach Betriebsarten nahm die Zahl der Übernachtungen im März 2010 gegenüber März 2009 in der Hotellerie um fünf Prozent auf 15,6 Millionen zu. Auch die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken konnten einen Zuwachs verbuchen, und zwar um zwei Prozent auf 3,9 Millionen Übernachtungen. Die Zahl der Übernachtungen in den übrigen Betriebsarten stieg überdurchschnittlich um elf Prozent auf 5,0 Millionen. Bei diesen handelt es sich überwiegend um Ferienunterkünfte, wie zum Beispiel Ferienhäuser und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheime und um Campingplätze.
Die Übernachtungszahlen in Großstädten mit 100.000 und mehr Einwohnern stiegen im März 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat um neun Prozent auf 8,0 Millionen. In Gemeinden mit weniger als 100 000 Einwohnern nahm die Zahl der Übernachtungen um vier Prozent auf 16,5 Millionen zu.
Im ersten Quartal 2010 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum ersten Quartal 2009 um drei Prozent auf 64,6 Millionen. Davon entfielen 54,4 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+2%) und 10,2 Millionen auf ausländische Gäste (+6%).
Detaillierte Zahlen sind unter destatis.de abrufbar. -
Geschlechterkampf im Hotel
HRS untersucht, welche Klischees in Punkto Hotelausstattung zwischen Mann und Frau herrschen
(Köln, 6. Mai 2010) Männer sprechen im Hotel gerne dem Alkohol zu und Frauen schauen nicht auf den Preis, sondern auf einen großen Wellness-Bereich: Vorurteile zwischen Mann und Frau machen auch vor dem Aufenthalt im Hotel nicht halt. 1 trägt in einer aktuellen Umfrage mit dem Marktforschungsinstitut eResult zur Aufklärung zwischen den Geschlechtern bei und hat untersucht, welche Services und Ausstattung Frauen und Männern im Hotel am wichtigsten sind. Beide Gruppen wurden außerdem unabhängig voneinander befragt, welche Dienstleistungen ihrer Einschätzung nach dem anderen Geschlecht am wichtigsten sind. 1.000 Personen wurden Ende April vom Marktforschungsinstitut eResult im Auftrag von HRS dazu befragt.
Dass Frauen nicht frei von Vorurteilen gegenüber dem anderen Geschlecht sind, zeigte die Frage „Was ist Männern besonders wichtig im Hotel?“. Die weiblichen Umfrageteilnehmerinnen schätzten, dass für nur knapp 37 Prozent der Männer ein sauberes Badezimmer eine große Rolle spielt. Dabei outeten sich etwa 82 Prozent der Männer als penibel, wenn es um die Sauberkeit des Hotelbades geht. Die Klassiker unter den Klischees zwischen Männern und Frauen fehlen auch bei anderen Hotelservices nicht: Technikbegeisterung vermuteten knapp 77 Prozent der Frauen beim starken Geschlecht, während lediglich 34 Prozent der Männer auf eine umfassende technische Ausstattung wirklich Wert legten.
Für Frauen darf auch der Fernseher im Hotelzimmer eines Mannes nicht fehlen. 76 Prozent der Frauen glaubten, eine große und moderne Flimmerkiste sei wichtiger Bestandteil jedes „männlichen“ Hotelzimmers – dabei gilt für nur 13 Prozent der Männer ein großer Fernseher als wichtige Hotelausstattung. Noch tiefer in die Klischeekiste greifen Frauen dann beim Thema Alkohol. Ganze 63 Prozent rechneten damit, dass eine gut sortierte Minibar Männer im Hotel glücklich macht – das ist in Wahrheit aber nur bei drei Prozent der Männer der Fall.
Auf die Frage an die männlichen Umfrageteilnehmer „Was ist Frauen besonders wichtig in einem Hotel?“ nannten knapp 93 Prozent das saubere Badezimmer mit guter Beleuchtung. Damit lagen sie genau richtig, denn etwa 91 Prozent der Frauen gaben eine gut geputzte Nasszelle als wichtige Ausstattung bei einem Hotelbesuch an. Weniger treffend war die Einschätzung der Männer dagegen beim Preis-Leistungs-Verhältnis. Während 90 Prozent der Frauen angaben, ein guter Preis sei ihnen wichtig, vermutete nur knapp die Hälfte der Männer ein preisbewusstes Verhalten beim anderen Geschlecht.
Ähnlich weit gingen die Vorstellungen beim Wellnessbereich auseinander. Knapp 23 Prozent der Frauen finden einen ansprechenden Spa im Hotel wichtig, bei den befragten Männern dachten jedoch etwa 76 Prozent, der Wellnessbereich wäre ausschlaggebend für das schöne Geschlecht. Apropos schön: Auf ein geschmackvoll eingerichtetes Hotelzimmer legten nur 56 Prozent der Frauen Wert. Männer mutmaßten jedoch, dass knapp 79 Prozent der Frauen ein stilvolles Hotelzimmer schätzen. Differenzen gab es auch bei der Frage nach der technischen Ausstattung im Zimmer mit WLAN und iPod-Anschluss. Nur etwa vier Prozent der Männer wähnten Frauen als Technik-Freaks, obwohl immerhin knapp 23 Prozent der befragten Frauen die technische Ausstattung als wichtig angaben.