(Dubai/VAE, 05. Juni 2010) Das nächste Fashion-branded Hotelkonzept: In Dubai soll bis Ende des Jahres das erste Gucci Hotel entstehen. Das Luxus-Boutiquehotel mit 87 Zimmern soll den Start einer ganzen Reihe von Neubauten sein: In den nächsten 15 Jahren sollen 40 Gucci Hotels im Nahen Osten, Ostasien und Südamerika entstehen. Dies berichtet der Wirtschaftsdienst arabianbusiness.com.
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Elisabetta Gucci, Tochter des italienischen Modedesigners Paolo Gucci, treibt die Hotelprojekte zusammen mit dem aus Abu Dhabi stammenden Immobilienentwickler Baitek International Real Estate voran. Die durchschnittlichen Investitionen je Boutiquehotel sollen rund zwölf Millionen US-Dollar betragen. Eine Übernachtung im Gucci Hotel Dubai soll ab 408 US-Dollar zu haben sein. Für die Expansionspläne überlegt man dem Bericht zufolge, auch bestehende Hotels beispielsweise in Russland und Osteuropa umzubauen.
Sogenannte Fashion-branded Hotels sind in der modernen Hotelentwicklung im Trend. Bislang gibt es Konzepte von Versace, Missoni (Rezidor Hotel Group) und Armani (Armani Group/Emaar Properties).
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Hotelmarkt Dubai: Nun soll auch ein Gucci Hotel entstehen
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Start für HOTELIER TV: Sendung Nr. 2 aus dem Hotel Atlantic Kempinski Hamburg – Jetzt ansehen auf www.hotelier-tv.com
In eigener Sache
Aus dem Hotel Atlantic Kempinski Hamburg meldet sich HOTELIER TV mit seiner zweiten Pilotsendung. Sehen Sie nun unter 1:- Überzeugend: General Manager Peter Pusnik (Hotel Atlantic Kempinski Hamburg) über Topauslastung bei großem Umbau
- Brisant: Fachjournalist Carsten Hennig zur Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen, die auf der Kippe steht
- Charmant: Hotelière Sabrina Nickel über den Alltag mit dem Hotelgast (Folge Nr. 1: Engelchen & Teufelchen)
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Über HOTELIER TV: Das neue Branchenfernsehen für Hotelmanagement ist ab Juni 2010 frei empfangbar unter www.hotelier.com. Produzent ist die in Hamburg ansässige medienunternehmung – media & publishing entreprenuers group (mpeg). Macher ist der bekannte Fachjournalist Carsten Hennig, der auch Chefredakteur von hotelier.com ist. Weitere Infos: www.hoteliertv.net -
Mehrwertsteuer-Debatte: Fortbestand der Steuersenkung für Hotelübernachtungen auf der Kippe
(Berlin, 03. Juni 2010) Nervosität in der Hotellerie: Bei der Klausurtagung der Bundesregierung am Wochenende könnte es auch um den Fortbestand der Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen gehen. Ob der zum Jahresanfang auf sieben Prozent reduzierte Steuersatz die Sparbemühungen übersteht, ist fraglich. Politische Warnungen gab es zuletzt mehrfach. Nun appellierte Dehoga-Präsident Ernst Fischer: „Die Mehrwertsteuersenkung gibt insbesondere den vielen mittelständischen Beherbergungsbetrieben wieder Luft zum Atmen und dringend benötigte Spielräume für Investitionen. Dieses zarte Pflänzchen Aufschwung darf jetzt nicht kaputt gemacht werden. Die Hoteliers brauchen Planungssicherheit.“
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Nach einer aktuellen Umfrage des Verbandes profitieren von der Mehrwertsteuersenkung Gäste, Mitarbeiter, Handwerker und Zulieferer. Auf die Frage des Dehoga-Bundesverbandes, wofür die Unternehmer die Entlastung verwenden, antworteten bis Ende Mai über 3.800 Gastbetriebe. Fünf Monate nach Inkrafttreten der neuen Regelung beträgt das von diesen Betrieben bezifferte Investitionsvolumen insgesamt 682,5 Millionen Euro. Jedes dritte Haus (32,6%) senkt die Preise um durchschnittlich 6,5 Prozent. Laut Angaben der Unternehmen schaffen diese Betriebe zusammen 5.495 zusätzliche Arbeitsplätze – 2.049 Vollzeit-Mitarbeiter, 1.714 Teilzeit-Mitarbeiter und 1.732 Azubistellen. Über mehr Mitarbeiter, höhere Löhne und noch mehr Schulungen wird kräftig in die Servicequalität investiert. „Die Branche hält Wort“, sagte Fischer.
Die zum Teil unverständliche Mehrwertbesteuerung ist ein Dauerthema im Gastgewerbe und der Foodservice-Branche. „Niemand versteht, warum die Tütensuppe beim Discounter mit sieben Prozent begünstigt wird, während für die frisch zubereitete und servierte Spargelcremesuppe in einem Restaurant satte 19 Prozent fällig werden“, machte Fischer deutlich. „Während Hundefutter mit sieben Prozent steuerlich gefördert wird, schlägt der Fiskus beim Essen für unsere Kinder voll zu und verlangt bei der Schulverpflegung 19 Prozent Mehrwertsteuer.“ Es sei auch eine Frage der Ess- und Genusskultur, für die steuerliche Gleichbehandlung der Gastronomie einzutreten. „Es ist widersinnig, die industrielle Lebensmittelproduktion und das Essen im Gehen mit sieben Prozent zu besteuern, während für die von Hand zubereiteten Speisen in einem Restaurant oder Biergarten 19 Prozent gelten“, sagte Fischer.
Gastwirte und Hoteliers leiden unter Krise und dem Wetter
Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat das Gastgewerbe in Deutschland schwer getroffen. Mit Ausnahme der Wintersportregionen haben bundesweit Hotels und Restaurants au-ßerdem unter dem harten und schneereichen Winter gelitten. Mehr als jeder zweite Gastronom (54,8 Prozent) und Hotelier (56,4 Prozent) setzte in der kalten Jahreszeit weniger um als im Vorjahreszeitraum. Das ist das Ergebnis des aktuellen Branchenberichts des Dehoga-Bundesverbandes, der in Berlin vorgestellt wurde.
Trotz einer leichten Verbesserung gegenüber dem Vorjahr ist die Ertrags-situation der Betriebe weiterhin sehr kritisch: 58,7 Prozent der Hoteliers haben von Oktober 2009 bis März 2010 geringere Erträge als im Winter 2008/09 erwirtschaftet (Vorjahr: 64,6%). Bei den Gastronomen beklagen fast zwei Drittel (61,9%) einen Ertragsrückgang (Vorjahr: 69,3%). „Bürger wie Unternehmen traten angesichts der dramatischen Entwicklungen 2009 auf die Sparbremse. Das bekamen Gastronomen und Hoteliers voll zu spüren“, sagte Verbandschef Fischer.
Auch das laufende Jahr sei schwierig. „Der konjunkturelle Aufschwung kommt nur langsam voran“, sagte Fischer. „Zwar hat sich die Stimmung in der Hotellerie auch dank der Mehrwertsteuersenkung etwas aufgehellt, doch von einer wirklichen Trendwende sind wir noch weit entfernt. Der Weg aus der Krise ist schwer.“ Für das Gesamtjahr rechnet der Verband bestenfalls mit einer Stagnation auf sehr niedrigem Niveau.
Das Ergebnis der Dehoga-Konjunkturumfrage unterstreicht die Angaben des Statistischen Bundesamtes. Danach musste das Gastgewerbe im ersten Quartal 2010 erneut Umsatzeinbußen verkraften. Im Gegensatz zur übrigen deutschen Wirtschaft, die von Januar bis März überraschend um 0,2 Prozent gewachsen ist, setzten Hotels, Restaurants und Caterer im Vergleich zum bereits niedrigen Vorjahresergebnis nominal 1,1 Prozent weniger um (real -3,6 Prozent).
Kaltes Frühjahr verhagelt Open-Air-Geschäft
Die aktuelle Situation in der Gastronomie hat sich noch verschärft. „Das kalte und nasse Frühjahr verhagelte uns das Open-Air-Geschäft“, berichtete Hotelier Fischer. Wie eine Blitzumfrage des führenden Branchenverbandes ergab, setzten 87,1 Prozent der Unternehmer in den Frühjahrswochen 2010 weniger unter freiem Himmel um als im gleichen Zeitraum im Krisenjahr 2009. Knapp jeder vierte Gastronom machte fast gar keinen Umsatz: Bei 23,1 Prozent lag der Rückgang zwischen 80 und 100 Prozent. 15,4 Prozent berichten von um 60 bis 80 Prozent gefallenen Umsätzen, ebenso viele mussten Einbußen in Höhe von 40 bis 60 Prozent verkraften. 28,2 Prozent haben Umsatzverluste zwischen 20 und 40 Prozent gemeldet.
„Bei winterlichen Temperaturen blieben viele Außenterrassen und Biergärten an den Wochenenden und den traditionell umsatzstarken Feiertagen wie Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten leer“, erklärte Fischer. Für die Betriebe sei das „eine Katastrophe.“ Denn sie seien auf gute Umsätze im Frühjahr existenziell angewiesen. „Umsatzverluste in den Monaten April und Mai können im Laufe des Sommers praktisch nicht aufgeholt werden“, so Fischer. „Die Gäste weichen auch nicht unbedingt auf die Innenräume von Kneipen und Restaurants aus, sondern kommen einfach gar nicht.“
Umso wichtiger sei es, dass die Politik die Öffnungszeiten der Freiluftgastronomie endlich an die Bedürfnisse der Gäste anpasse. „Hier brauchen wir dringend Rechtssicherheit“, forderte Fischer. „Damit unsere Unternehmer die Chance bekommen, an den wenigen lauen Sommerabenden ihre Gäste bis 24 Uhr zu verwöhnen, mehr Umsatz zu machen – und so etwas von den Verlusten aufzuholen“, so Fischer.
Der Dehoga-Branchenbericht „Winter 2009/10 – Ausblick Sommer 2010“ steht unter www.dehoga.de kostenfrei zum Download zur Verfügung. -
50. Jubiläum der The Rezidor Hotel Group: Erstes SAS-Hotel wurde 1960 in Kopenhagen eröffnet
(Brüssel, 02. Juni 2010) Stolz feiert die Rezidor Hotel Group ihren 50. Geburtstag: Am 1. Juli 1960 eröffnete das erste Hotel des Unternehmens – das SAS Royal Hotel in Kopenhagen – seine Türen und markierte damit die Geburtsstunde von Rezidor. Heute verfügt die Hotelgruppe über fünf unterschiedliche Marken und mehr als 400 in Betrieb oder in der Entwicklung befindende Hotels (86.300 Zimmer) in 62 Ländern in Europa, im Nahen Osten sowie in Afrika. Rezidor ist eines der am schnellsten expandierenden Hotelunternehmen weltweit. “Von einer kleinen skandinavischen Gruppe und einem ‘new kid on the block’ hat sich Rezidor zu einem renommierten internationalen Player entwickelt. Wir schauen auf eine Erfolgsgeschichte zurück und blicken in eine interessante Zukunft – in Richtung eines weiteren profitablen Wachstums, vor allem in jungen und aufstrebenden Märkten”, sagte Kurt Ritter, President & CEO von Rezidor.
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Das erste Designer-Hotel der Welt
Das SAS Royal Hotel, Copenhagen (heute: Radisson Blu Royal Hotel, Copenhagen, 260 Zimmer) war das erste Designer-Hotel der Welt: Der legendäre Architekt Arne Jacobsen (1902-1971) kreierte im Auftrag von SAS das einzigartige skandinavische Hoteldesign. Aufgrund der Einführung einer neuen Flugstrecke zwischen den USA und Skandinavien verfolgte die Airline das Ziel, an bester Lage und in unmittelbarer Nähe zum Tivoli Garten sowie zum Hauptbahnhof einen Komplex mit einem Luxus-Hotel, einem Reisebüro sowie einem Passagier-Terminal zu errichten. Hinter der schlanken und eleganten Fassade schuf Arne Jacobsen zur damaligen Zeit ein Musterbeispiel futuristischen dänischen Designs: Viele seiner berühmten Möbelstücke wurden eigens für das SAS Royal Hotel designt – seine Egg und Swan Chairs, die für den Stil des Gebäudes typisch sind, entwickelten sich weltweit zu wahren Sammelobjekten. Zimmer 606 blieb bis heute unverändert und sieht noch immer gleich aus, wie es damals von Arne Jacobsen entworfen wurde – es ist eines der am meist fotografierten Hotelzimmer der Welt und deshalb sofort wieder erkennbar.
Das Hotel ist nicht nur eine Design-Ikone, sondern auch eine Familienangelegenheit: sein erster und bekannte General Manager war der Schweizer Hotelier Alberto Kappenberger, der zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern während mehr als 20 Jahren in einer Suite auf der 20. Etage lebte. Sein Sohn, Roy Al Kappenberger, der im Gebäude aufwuchs und bereits mit vier Jahren operativ mithalf, leitet heute die Geschicke des Hotels – er kennt damit natürlich Herz und Seele des Betriebs.
Seinem Vater ist das italienische Gourmet-Restaurant “Alberto K” auf der 20. Etage gewidmet, das ebenfalls im ursprünglichen Jacobsen Design gestaltet ist. Noch immer speisen die Gäste dort mit dem Besteck, das bereits bei der Eröffnung eingesetzt wurde.
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Eines der am schnellsten wachsenden Hotelunternehmen der Welt
Das SAS Royal Hotel, Kopenhagen war der Schlüssel zum Erfolg der Rezidor Group – (anfänglich als SAS Catering & Hotels danach als SAS International Hotels (SIH) bekannt). Von Anfang an lag der Fokus auf Wachstum, und das erste Hotel außerhalb Skandinaviens eröffnete 1980 in Kuwait. 1994 unterschrieb SIH eine Master Franchise Vereinbarung mit Carlson Hospitality Worldwide und gründete damit das erste und einzig erfolgreiche Co-Branding-Modell seiner Art: Radisson SAS. 1999 entstand das erste Hotel in Afrika, und im Jahr 2000 setzte die Gruppe mit 100 bestehenden oder sich in Planung befindenden Hotels einen Meilenstein in der Geschichte von Rezidor.
2002 unterschrieb Rezidor SAS Hospitality eine weitere strategische Vereinbarung mit Carlson und wurde Carlsons Franchisenehmer für die Marken Radisson SAS, Country Inn, Park Inn und Regent in Europa, im Nahen Osten sowie in Afrika. Die fünfte Marke der Hotelgruppe entstand 2005, als Rezidor einen weltweiten Lizenzvertrag mit dem italienischen Modehaus Missoni für Hotel Missoni unterzeichnete.
Als SAS 2006 sein Hotelbusiness verkaufte, wurde Rezidor an der Stockholmer Börse gelistet und erhielt einen neuen Namen: The Rezidor Hotel Group. Carlson ist aktuell Rezidors größter Aktionär (50,1%). Wachstum ist noch immer Rezidors Antrieb: im September 2007 umfasste das Portfolio 300 in Betrieb oder in der Entwicklung befindende Hotels, 2010 sind es bereits 400. Die wichtigsten Märkte für die künftige Geschäftsentwicklung sind die aufstrebenden Märkte Russland/GUS und Afrika, wo Rezidor zu den führenden internationalen Hotelbetreibern gehört und ein imposantes Portfolio von 60 Hotels mit über 14’400 Zimmern (Russland/GUS) sowie rund 30 Hotels mit über 6.100 Zimmern (Afrika) führt.
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Weltweit dienstältester Vorstandsvorsitzender der Hotellerie
Der Mann hinter der Erfolgsstory von Rezidor ist Kurt Ritter, der das Unternehmen seit 1989 führt – kein President & CEO in der Hotellerie kann auf eine längere Geschichte zurückblicken. Kurt Ritter wurde 1947 in der Schweiz geboren und verbrachte seine Kindheit im Hotel seiner Eltern. Der Absolvent der prestigeträchtigen “Ecole Hôtelière de Lausanne” startete seine Karriere bei Rezidor 1976 als General Manager des SAS Luleå Hotel in Schweden und agierte auch in Kuwait und Singapur in derselben Rolle, bevor er zum President & CEO ernannt wurde.
Kurt Ritter ist ein Visionär und wahrer Gentlemen. Er verkörpert Rezidors Vision und Mission “Yes I Can!” und ist davon überzeugt, dass der Erfolg eines Unternehmens von dessen Mitarbeitern abhängig ist. Er wird in der Hotellerie- und Tourismusbranche für sein
Engagement hinsichtlich aufrichtiger Gastfreundschaft, seine geradlinige Vorgehensweise und seine charismatische und dynamische Persönlichkeit sehr geschätzt. Für seine ausserordentlichen Verdienste erhielt er zwei Ehrendoktorwürden und diverse Auszeichnungen wie den “Corporate Hotelier of the World”, den “International Hotel Investment Forum Lifetime Achievement Award” und den “MKG Lifetime Achievement Award”. -
Start für HOTELIER TV
Das neue Onlinefernsehen für das Hotelmanagement geht live mit einer ersten Pilotsendung auf www.hotelier.com
(Hamburg, 01. Juni 2010) Beginn einer neuer Ära im Fachjournalismus: Mit HOTELIER TV startet nun das professionelle Branchenfernsehen für Hotelmanager. Der bekannte Fachjournalist Carsten Hennig bringt die erste Pilotsendung bei 1 heraus. Nach mehreren Testbeiträgen soll HOTELIER TV künftig monatlich über das aktuelle Geschehen und aus dem Hintergrund der wunderbaren Welt der Hotellerie berichten.
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„Auch in der Business-to-Business-Kommunikation ist das Zeitalter der Bewegtbild-Informationen angebrochen“, so Carsten Hennig. HOTELIER TV soll die klassische Print- und Onlineinformationen der etablierten Medienanbieter ergänzen und vor allem Hoteliers zu Wort kommen lassen: General Manager, charismatische Privathoteliers, aber auch Nachwuchskräfte und Auszubildende.
„Die redaktionelle Auswahl und Aufbereitung der Themen erfolgt unabhängig und nach anerkannten journalistischen Kriterien“, berichtet Hennig. Die technische Produktion von HOTELIER TV wird von dem Hamburger Partnerunternehmen aspirer media übernommen.
1Über HOTELIER TV: Das neue Branchenfernsehen für Hotelmanagement ist ab Juni 2010 frei empfangbar unter www.hotelier.com. Produzent ist die in Hamburg ansässige medienunternehmung – media & publishing entreprenuers group (mpeg). Macher ist der bekannte Fachjournalist Carsten Hennig, der auch Chefredakteur von hotelier.com ist. Mehr: www.medienunternehmung.de -
Hotel Gates Berlin City East – Kostenfreie Nutzung für jeden Gast: iPad gegen 500 Euro Pfand
(Berlin, 31. Mai 2010) Der Hype um das iPad erfasst auch die Hotellerie: Nun bietet das 1 jedem Gast eines der neuen Apple-Tablets zur kostenfreien Nutzung an. Berichten von Berliner Zeitungen zufolge wird dafür ein Pfand in Höhe von 500 Euro verlangt – per Kreditkartenbelastung oder eben bar. Bei einem ersten Test der Boulevard-Zeitung „B.Z.“ funktionierte allerdings der Internetzugang nicht; ohne Web ist aber ein iPad wohl eher nutzlos.
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Branchenbeobachter erwarten, dass mehrere Hotels das iPad zur Nutzung anbieten werden. Trendige Apple-Gadgets sind in der Tophotellerie gern gesehen: In manchen Topresorts erhält der Gast zum Beispiel einen iPod „serviert“ – voll gefüllt mit seiner Wunschmusik. -
Mehrwertsteuer-Debatte: Steuersenkung für Hotels in ernster Gefahr?
(Berlin, 31. Mai 2010) Irritation in der Hotellerie: Die zum Jahreswechsel erfolgte Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen könnte wieder rückgängig gemacht werden. In der politischen Debatte um die Staatsfinanzen mehren sich die Stimmen auch aus der Regierungskoalition, die von 19 auf sieben Prozent gesenkte Umsatzsteuer für die Hotellerie wieder anzugleichen. Davor war von der Führung des Dehoga-Bundesverband bereits mehrfach gewarnt worden. Daher mussten die Investitionsvorhaben plakativ dargestellt werden; doch die PR-Kampagne der Beherbergungsbetriebe kommt offenbar nicht bei allen an. Nun plädierte der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, für eine Überprüfung der Steuersenkung.
“Wir wollen den Haushalt sanieren, aber ganz sicher nicht durch Steuererhöhungen. Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz steht nicht zur Disposition”, hält Ernst Burgbacher, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, dagegen. Doch die neuerlich aufflammende Debatte um die auch unter Wirtschaftsverbänden umstrittene Steuersenkung zeigt, dass die Hotellerie weiterhin politisch stark unter Druck steht. Daher müssten die Investitionen und Anstrengungen um neue Arbeitsplätze weiter voran getrieben werden, appellieren verschiedene Branchenführer. Das Bestreben, auch für die Gastronomie eine Mehrwertsteuersenkung zu erreichen, ist allerdings in weite Ferne gerückt. -
Octavian Hotel Holding – Nach Tod von Investor Dieter Bock: Hotelsanierungen laufen wie geplant weiter
(Frankfurt am Main, 31. Mai 2010) Kein Grund zur weiteren Besorgnis: Die laufenden Investitionen an den unter Kempinski-Flagge laufenden Hotels in Gravenbruch bei Frankfurt/Main und Hamburg sind sicher gestellt. Dies sagte Uwe Klaus, Geschäftsführer der Eigentümergesellschaft Octavian Hotel Holding, gegenüber “1”.
Nach dem überraschenden Tod von Miteigentümner Dieter Bock (wir berichteten) waren Befürchtungen über einen Strategiewechsel aufgekommen. Der Immobilieninvestor hatte die Geschicke der Hotelholding entscheidend mit bestimmt. Er war Mitte Mai im Atlantic Hotel Kempinski Hamburg verstorben; dem Vernehmen nach an Herzversagen.
„Der Ausbau in Hamburg läuft unbeeinflusst weiter“, sagte Klaus. Bis April 2011 wird das hundert Jahre alte Grand Hotel für rund 25 Millionen Euro grundlegend saniert und erweitert. Das Renovierungsprojekt konnte nach schwierigen Bankverhandlungen erst mit erheblicher Verspätung starten.
Die Erweiterung des 1h um ein Kongresszentrum soll weiter voran getrieben werden. Doch hier muss zunächst das laufenden Genehmigungsverfahren abgeschlossen werden, so Klaus.
Uwe Klaus, der den tragischen Verlust von Dieter Bock persönlich sehr bedauert, betonte die glücklicherweise positive Lage des Unternehmens: „Die Hotels sind operativ auf einem sehr guten Weg. In allen Betrieben sind wir sehr gut aufgestellt.“ Zur Octavian Hotel Holding gehören neben die Kempinski Hotels Atlantic Hamburg, Bristol Berlin, Taschenbergpalais Dresden, Gravenbruch bei Frankfurt/Main und Schloss Reinhartshausen Eltville sowie das Mercure Parkhotel Görlitz. Zu den Eigentümer bei Octavian gehört auch die Familie von Erwin Conradi. -
AHGZ-Ranking: Top 200 mit Minus – Die umsatzstärksten Hotels in Deutschland
(Frankfurt am Main, 28. Mai 2010) Die 200 umsatzstärksten Hotels in Deutschland rutschten 2009 mit einem Minus von 7,5 Prozent in ein Umsatztief und konnten damit nicht an die Ergebnisse der erfolgreichen Vorjahre anknüpfen. 2008 hatten die Top-200-Hotels ihren Umsatz noch um 3,0 Prozent steigern können. Dies geht aus dem exklusiven Ranking hervor, dass die “1” (AHGZ) veröffentlicht.
Insgesamt erwirtschafteten die umsatzstärksten Einzelhotels in Deutschland einen Nettoumsatz von 2,87 Mrd. Euro (Vorjahr 3,10 Mrd. Euro). Damit vereinen sie immer noch fast ein Viertel des Gesamtumsatzes der deutschen Hotellerie auf sich (Basis: rund 11.000 Vollhotels). Diese Marktdaten werden im Detail im am 29. Mai 2010 erscheinenden im AHGZ-Teil “Der Hotelier” veröffentlicht.
Die trüben Erwartungen der Top-200-Hoteliers zum Jahresende 2008 haben sich bewahrheitet. Mit Kostensenkungen, Kurzarbeit und Verkaufsoffensiven retteten sie sich durch das Geschäftsjahr 2009. Die Prognosen für 2010 lassen allerdings hoffen, wie die Ergebnisse des aktuellen AHGZ-Rankings der umsatzstärksten Einzelhotels für den deutschen Markt zeigen.
Während noch im Vorjahr 58 Prozent der Top-200-Hotels Pluszahlen meldeten, waren dies 2009 nur noch 11,6 Prozent. Knapp 86 Prozent wiesen gegenüber 2008 Minuszahlen aus. Auch beim Ertrag sieht es nicht gut aus. Rund 25 Prozent geben ihn als schlecht an (Vorjahr: 5,7 Prozent). Nur 3,4 Prozent sprechen von einer “sehr guten” (2008: 12,5 Prozent) und 28,1 Prozent sprechen von einer “guten” Gewinnsituation (2008: 52,3 Prozent). Die meisten Top-200-Hoteliers (43,8 Prozent) bezeichnen den Ertrag als “noch zufriedenstellend” (2008: 29,6 Prozent).
Die Belegungsquote sank von 67,1 auf 64,8 Prozent. Die durch-schnittliche Zimmerrate verringerte sich um 5,2 Prozent auf 105,64 Euro. Die Zahl der Zimmer ist um 1 Prozent auf 65.558 gestiegen. Ein Top-200-Hotel zählte 2009 im Durchschnitt 327,8 Zimmer.
An der Spitze des Top 200 Rankings gibt es einige Verschiebungen. Spitzenreiter bleibt trotz Umsatzeinbußen von 7,5 Prozent das 1125 Zimmer zählende Estrel in Berlin. Das Hotel führt damit das Ranking bereits zum zehnten Mal in Folge an. Der Bayerische Hof in München rutschte vom zweiten auf den dritten Platz. Die Werte des zweitplatzierten Hotelriesen Sheraton Frankfurt Hotel & Towers am Flughafen wurden auch in diesem Jahr geschätzt, da es seit Jahren keine Angaben zu den Umsatzzahlen mehr macht. Die Umsatzverschiebung in der Tabelle entspricht dem durchschnittlichen Rückgang der Top 200.
Auf dem vierten Rang folgt wie im Jahr zuvor das InterContinental Berlin. Es erzielte einen Umsatz von 41,9 Mio. Euro (minus 2,6 Prozent). Auf den fünften Rang kam der Center Parcs Bungalowpark Bispinger Heide mit einem Umsatzplus von vier Prozent. Damit dokumentiert das Resort die Kluft, die sich während der Krise 2009 zwischen den wirtschaftlichen Ergebnissen der deutschen Ferienhotels und der Businesshotels auftat. Unterstrichen wird diese Entwicklung auch von der Verbesserung des Sport- und Kurhotels Sonnenalp in Ofterschwang.
Die Top 200-Liste, die die Situation der Hotelbranche in Deutschland dokumentiert, gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren. Die Daten beruhen auf Eigenangaben der Hotels, die überwiegend nicht publizitätspflichtig sind. -
Inspiration für innovativen Geist im Hotel
Selbsttest mit NISCHENSUCHER Marketing – Workshop „Vision & Aufbruch“
(Neubiberg bei München, 27. Mai 2010) Wie kommt das Neue in die Welt? Hotels müssen sich ständig neu erfinden, zumal über 300 neue Häuser in den nächsten Jahren in Deutschland eröffnet werden. Neben einer Strategie für Weiterentwicklung und Ausbau der Immobilie sind vor allem gute Ideen für mehr Service gefragt. Mit dem Selbsttest „InnovationsQuotient““ der bekannten Münchner Marketingberatung NISCHENSUCHER lässt sich in nur einer Minute ergründen, wo man steht: ist man Zögerer oder Förderer in Sachen Innovation?
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„Erfolgreiche Innovation en basieren eher auf Mut für Veränderungen, Begeisterungsfähigkeit und Offenheit für Neues“, erklärt Alexandra Romeo. Die erfahrene Hotelmarketingberaterin und Inhaberin der Agentur NISCHENSUCHER ist als treibende Kraft in serviceorientierten Gastbetrieben gefragt. Ideal sind regelmäßige „Innovationsrunden“ mit professioneller Umsetzung von Marketing- und Serviceideen. In vielen Betrieben hat es sich als effektiverweisen, mindestens einmal im Jahr, besser noch: zweimal jährlich, eine Auszeit dafür zu nehmen. „Mit dem nur eine Minute dauernden Selbsttest ‚InnovationsQuotient‘ kann man sich selbst überprüfen, wie experimentierfreudig man ist, wie leicht es einem fällt, alte Pfade zu verlassen und Neues zu wagen“, weiß die Marketingexpertin. Der Selbsttest steht kostenfrei unter ) zum PDF-Download zur Verfügung.
Workshop „Vision & Aufbruch“
Mehr Mut zu Veränderungen macht der eintägige Workshop „Vision & Aufbruch“, den NISCHENSUCHER Marketing & More gemeinsam mit erfahrenen Psychologinnen durchführt. Zahlreiche Hotels leiden darunter, allzu vergleichbar mit ihren Wettbewerbern zu sein. Unbeschwertes Querdenken und Entwicklung von Erfolgsstrategien für ständige Erneuerung bietet das Seminarkonzept Führungskräften in Hotellerie und Touristik. „Angesprochen werden Kopf und Bauch“, so Frau Romeo. „Im Laufe des eintägigen Programms werden nicht nur Erfolgsbeispiele innovativen Denkens aufgezeigt, sondern auch im Rahmen von praktischen Übungen die Bereitschaft dazu gestärkt.“
Tagesablauf Innovationsworkshop
„Vision & Aufbruch – Innovativ denken, erfolgreich handeln“
Der Ein-Tages-Workshop fördert bei Führungskräften und Mitarbeitern den Mut zu innovativem Denken und Handeln. In praktischen Übungen werden Blockaden gelöst, vorgestellte Erfolgsstrategien inspirieren zum Aufbruch.
9h: Blockaden lösen
Mit einfachen Elementen aus dem Clown- und Improvisationstheater wird das Vergnügen, sich auf neues Terrain zu begeben, mit Spaß an der Sache realisiert. Die Perspektive des Clowns ermöglicht, ungewohnte Situationen als Chance zu betrachten und sie humorvoll, gelassen und souverän zu meistern. Selbstvertrauen, Kreativität, Motivation und Zusammenarbeit werden dadurch auf besondere Weise gefördert.
10:30h: Kaffeepause
10:45h: Strategie – Kreieren statt kopieren!
Manche – einst große – Unternehmen haben wichtige Veränderungen verschlafen, andere – einst kleine – sind heute ganz groß. Kommen Sie hinter das Geheimnis ihrer Erfolge und setzen Sie es in einer anschließenden Gruppenarbeit um.
12:30h: Mittagspause
Von 13:30 bis 17:30H: Zusammenspiel in der Gruppe
Teams, in denen viel gelacht wird, sind kreativer und produktiver. Weitere Übungen aus dem Clown- und Improvisationstheater helfen dabei, eine Haltung mit Humor einzunehmen.
Märkte – Dominieren statt bedienen
Wie wird man Erster im Markt? Indem man neue Märkte schafft! Beispiele aus der Wirtschaft veranschaulichen das Prinzip. Die Umsetzung erfolgt in gemeinsamer Gruppenarbeit.
Produkte – Vereinfachen statt verschrecken
Warum es den Kunden unnötig schwer machen? Einfache, verständliche Produkte haben wesentlich bessere Wettbewerbschancen. Erfahren Sie hierzu einige Beispiele aus der Wirtschaft und ein eigenes aus gemeinsamer Gruppenarbeit.
Preis – Modellieren statt minimieren!
Auch aus der Preisspirale gibt es kreative Wege. In gemeinsamer Gruppenarbeit werden wir ein solches Preismodell erarbeiten.
Der Ein-Tages-Workshop ist für maximal 20 Teilnehmer konzipiert und kostet insgesamt 1.800 Euro zzgl. Reisekosten. Weitere Information und Anmeldung: 1
NISCHENSUCHER Marketing mit Sitz in Neubiberg bei München wurde im Sommer 2009 gegründet. Gründerin ist die Touristik-Betriebswirtin Alexandra Romeo. Ihre langjährige Marketingerfahrung wird nicht nur in der Hotellerie geschätzt und rege nachgefragt. Mit ihren Vertriebsmandaten für hochwertige Trachtenmode und Businessbekleidung ist sie in zahlreichen Tophotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine willkommene Ansprechpartnerin. Zudem bietet sie mit RÄUMCHEN WECHSLE DICH einen bundesweit geschätzten Service an Wohn- und Ausstattungsaccessoires.