(Lüneburg, 22. Dezember 2009) Die im Bundesrat beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen wird von den acht Seminaris- und avendi-Hotels & Tagungszentren voll an ihre Kunden weitergegeben. Günther Strube, Sprecher der Gesellschaft, hierzu: „Mit diesem deutlichen Signal wollen wir dazu beitragen, den von der Regierung beabsichtigten wichtigen Impuls für das Beherbergungsgewerbe zu verstärken. Selbstverständlich sollen alle unsere Kunden und Geschäftspartner hiervon profitieren!“
Die 1 mit Sitz in Lüneburg betreibt unter den Marken Seminaris Hotels & Tagungszentren und Avendi Hotels deutschlandweit 10 Betriebsstätten, darunter acht Hotels & Tagungszentren, ein Kur- und Kongresshaus sowie ein Wellness-Centrum. Im Mai 2009 wurde das Seminaris CampusHotel Berlin – Science & Conference Center in Berlin-Dahlem offiziell eröffnet.
Blog
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Seminaris- und avendi-Hotels geben den Mwst-Vorteil an ihre Kunden weiter
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InterContinental Hotels Group (IHG) – Überraschend: Managementvertrag für Hamburg wird verlängert
(Hamburg, 22. Dezember 2009) Doch kein Auszug zum Jahresende: Ein besonderes Weihnachtsgeschenk hatte GM Gesa Rohwedder für die 150 Mitarbeiter des InterContinental Hotels an der Hamburger Außenalster parat. Der Managementvertrag mit der Zürcher Grod Hotels GmbH wird überraschend verlängert.
Ende Oktober hatte die InterContinental Hotels Group (IHG) bekannt gegeben, dass die Verhandlungen über Renovierungen und Erweiterungen gescheitert waren und daher der seit über 30 Jahren laufende Betreibervertrag nicht verlängert werde. Ende November hatte der Eigentümer der Immobilie, Peer Slipsager, neue Gespräche begonnen – wohl ließ sich kein Folgebetreiber finden.
Nun soll in das 280-Zimmer-Haus erheblich investiert werden. Wie hoch, ist noch nicht bekannt. Turnusgemäß stehen Fresh-ups der Gästezimmer an. Zudem soll der rückwärtige Gebäudeteil, das ehemalige Spielcasino, zu neuen Tagungsflächen umgebaut werden. -
Mehrwertsteuersenkung macht Weg frei für Hotel-Investitionen
Studie von CHD Expert: Hotels setzen Renovierungsvorhaben größtenteils um
Hamburg, 18. Dezember 2009
Jedes vierte Hotel will in die Gästezimmer investieren. Die meisten Renovierungspläne (60% der Beherbergungsbetriebe) sehen Budgets von rund 100.000 Euro vor. Jeder zehnte Betrieb investiert sogar eine Millionensumme. Dies ist Ergebnis der Studie „Hotel Upgrade 2009/2010“ von CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg. Das internationale, auf den Außer-Haus-Markt spezialisierte Marktforschungsinstitut hat seine im Frühjahr erstmals vorgestellte Studie vor kurzem aktualisiert.
„Die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzt einen Investitionsschub in Gang“, prognostiziert Rolf W. Schmidt. Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. Ab 1. Januar 2010 beträgt die Umsatzsteuer für Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben statt bisher 19 nur noch sieben Prozent. Frühstück und andere Leistungen rund um die Nächtigung sind davon ausgeschlossen und werden weiterhin mit 19 Prozent besteuert. Das Vorhaben war Ende Oktober im Koalitionsvertrag von Union und FDP angekündigt worden und wurde nun – nach klarer Mehrheit im Bundestag – mit knappem Stimmenvorsprung der unionsgeführten Bundesländer im Bundesrat beschlossen.
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Die wichtigsten Ergebnisse der Studie „Hotel Upgrade 2009/2010“ im Überblick:- Von 2008 auf 2009 haben knapp 75 Prozent der Hotelbetriebe ihre Investitionsvorhaben auch vollständig umgesetzt. Weitere acht Prozent haben dies zumindest teilweise geschafft und wiederum acht Prozent haben ihre Planung in das Jahr 2009 verlegt. Bei den Markenhotels ist dafür der Anteil derjenigen, die ihre komplette Planung auf Eis gelegt haben mit 18 Prozent% überdurchschnittlich hoch.·
- Jeder vierte Betrieb will 2009 in die Modernisierung seiner Gästezimmer investieren. Dieser Wert ändert sich nicht nennenswert bei Einzelbetrachtung von Hotelgröße, Kategorie oder Betreiberart.
- Immerhin 13 Prozent wollen alle Zimmereinheiten renovieren. Die Mehrheit (57%) beschränkt sich jedoch auf maximal 25% des Bestandes.
- Gut acht Prozent investieren in neue oder zusätzliche Küchengeräte. Favorit (55%) ist dabei die Modernisierung des Herdes. Einen neuen Heißluftdämpfer wollen nur 35 Prozent der befragten Hoteliers.
- Ebenfalls knapp unter zehn Prozent wollen den Restaurantbereich überholen. Im Vordergrund stehen dabei neue Tische und/oder Stühle. Porzellan und Besteck sind von geringerer Wichtigkeit. Luxusinvestitionen in Weinklimaschränke oder Humidore werden nur von einer sehr geringen Minderheit angestrebt.
- Mittlerweile verfügen 80 Prozent der Hotels über Tagungs- oder Konferenzräumlichkeiten. Von diesen planen acht Prozent die Investition in neue Tagungstechnik bzw. Möbel. In Gäste-Technologie wie WLAN oder Hotel-TV wollen sogar 15 Prozent aller Hotels investieren.
- Jeder vierte Betrieb bietet einen Wellnessbereich an und sogar 32 Prozent einen Fitnessbereich. Der Investitionswille ist daher bei den Hotels ohne eine solche Ausstattung mit sechs Prozent eher gering.
- Für das Gesamtjahr 2009 wollen 60 Prozent nicht mehr als 100.000 Eur in die Modernisierung stecken. Knapp zehn Prozent machen jedoch auch nicht vor der Millionengrenze halt.
Über „Hotel Upgrade 2009“
Für die Aktualisierung der im März aufgelegten Studie wurden im September 350 Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels in Deutschland befragt. Die Untersuchung erfolgt jährlich. Ein Auszug der Ergebnisse ist den ausgewählten Fachmedien und der Webseite 1 zu entnehmen. Die Gesamtausgabe der Studie „Hotel Upgrade 2009 – Modernisierungsvorhaben der Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie in Deutschland“ (390 Euro) ist zu bestellen bei: CHD Expert (Deutschland), Tel. (04263) 301 300, centrale @ chd-expert.de. -
Mehrwertsteuer – Bundesrat beschließt Steuersenkung für Hotelübernachtungen
(Berlin, 18. Dezember 2009) Der Weg ist frei: Ab 1. Januar 2010 beträgt die Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen (exklusive Frühstück oder andere Leistungen) nur noch sieben Prozent, statt wie bisher 19 Prozent. Der Bundesrat beschloss heute mit der knappen Mehrheit der unionsgeführten Bundesländer das Wachstumsbeschleunigungsgesetz.
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Der Bundestag hatte am 04. Dezember mit klarer Mehrheit das Gesetz beschlossen. Die Mehrwertsteuersenkung für Hotels kam auf Betreiben von FDP und CSU zustande und war im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung am 24. Oktober angekündigt worden. Doch das Vorhaben ist umstritten. Zuletzt war nicht klar, ob die Mehrheit im Bundesrat erreicht würde. Mit der Steuersenkung gewinnt die Hotellerie, die in diesem Jahr mit erheblichen Umsatzrückgängen zu kämpfen hatte, Spielraum für Investitionen und die härter werdenden Preisverhandlungen.
Der Dehoga-Bundesverband hatte stets auch für eine Steuersenkung in der Gastronomie gekämpft. Doch dies erwies sich als politisch nicht durchsetzbar. Schon die Gegenfinanzierung der rund 945 Millionen Euro teuren Steuersenkung für Hotelübernachtungen entfachte hitzige Diskussion im politischen Berlin. Mit der Kampagne „Pro 7%“, die Anfang April startete, wurden bis heute über 150.000 Unterschriften gesammelt. Nun erwartet auch zahlreiche Hoteliers, die eine starken Gastronomieanteil in ihrem Betrieb haben, eine Strategie für die Durchsetzung einer Steuersenkung für F&B-Leistungen.
Dehoga und IHA erwarten Preissenkungen und Investitionen
„Der reduzierte Mehrwertsteuersatz ist ein wichtiger Impuls für die heimische Tourismuswirtschaft in der Krise und sorgt endlich für die dringend benötigte Steuergerechtigkeit“, betonen Ernst Fischer, Präsident des Dehoga-Bundesverbandes, und Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Gäste, Mitarbeiter sowie Handwerker und Zulieferer werden von der Entscheidung profitieren.
„Mit Blick auf die eklatanten Umsatzeinbrüche in der deutschen Hotellerie, kommt die Reduzierung der Mehrwertsteuer genau zur richtigen Zeit“, machen Fischer und Dreesen deutlich. „Durch die Senkung wird endlich Chancengleichheit in Europa hergestellt.“ In 21 von 27 EU-Mitgliedstaaten gelten bereits seit vielen Jahren reduzierte Sätze, wie zum Beispiel in Frankreich 5,5 Prozent, in Portugal 5 Prozent oder in Spanien 7 Prozent. Auch in den Anrainerstaaten Schweiz und Österreich gelten seit Jahrzehnten für die Hotellerie verminderte Steuersätze: In Österreich sind es 10 Prozent, in der Schweiz sogar nur 3,6.
„Die Mehrwertsteuerreduzierung für Hotelübernachtungen verschafft den Unternehmern wertvolle Handlungsspielräume für Preissenkungen, Investitionen, sowie für neue Arbeits- und Ausbildungsplätze“, so Fischer. Dies sei ein wichtiger Teilerfolg der jahrelangen Bemühungen des Verbandes, die umsatzsteuerliche Benachteiligung für Hotellerie und Gastronomie zu beseitigen. „Die Hoteliers werden die ersparte Mehrwertsteuer mittels Neuanschaffungen, Renovierungen oder An- und Umbauten schnell in den Wirtschaftskreislauf zurückführen. Diese Investitionen in ein noch attraktiveres Preis-Leistungs-Verhältnis für den Hotelgast werden die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hotellerie im internationalen Vergleich deutlich erhöhen“, zeigt sich Dreesen zuversichtlich.
Kampf für Mehrwertsteuersenkung auch für Gastronomie geht weiter
“Wir werdenmit unverminderter Energie für die sieben Prozent für die Gastronomie kämpfen”, sagte Ingrid Heckel, Hauptgeschäftsführerin des Dehoga-Bundesverbandes. Mit welchen konkreten Maßnahmen und zu welcher Zeit was Sinn mache, soll spätestens zur Sitzung des großen Dehoga-Vorstandes am 22./23.März 2010 beschlossen werden.
Quelle: TOP HOTEL, 1 -
Vienna International: Royal Spa Kitzbühel erstes Leading Hotel in Tirol
(Wien/Jochberg, 17. Dezember 2009) Nach 19-monatiger Bauzeit hat das Royal Spa Kitzbühel Hotel eröffnet, das als einziges Hotel in Tirol in die renommierte Marketingvereinigung The Leading Hotels of the World aufgenommen wurde. Das von Vienna International betriebene 144-Zimmer-Luxushotel liegt unmittelbar am Skigebiet der Kitzbühel Alpen mit direktem Einstieg auf die Piste. Highlight ist das 3.600 Quadratmeter große „Mountain Health Spa“. Projektentwickler und Eigentümer ist eine Tochtergesellschaft der Porr Solutions Immobilien- und Infrastrukturprojekte GmbH und Ambo GesmbH, die 70 Millionen Euro in den Neubau investiert hat.
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Neben der Nähe zu den Skipisten locken im Sommer mehrere Golfplätze. Abschläge können auch direkt vor dem Hotel auf der Driving Range oder – sollte das Wetter einmal nicht mitspielen – am Inhouse Echtbild-Golfsimulator perfektioniert werden. “Das Royal Spa Kitzbühel Hotel ist somit ein attraktiver Ganzjahresbetrieb, der von den hohen Standortvorteilen der Destination profitiert. Dies wissen auch unsere 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schätzen, die unter der Leitung von Hoteldirektorin Kirsten Schneider-Kohnke im Hotel einen Ganzjahresarbeitsplatz vorfinden,” so Rudolf Tucek, CEO der Wiener Vienna International Hotelmanagement AG.
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Die 123 Deluxe-Zimmer, 20 Suiten und die 184 Quadratmeter große Präsidenten Suite bieten Bergpanorama. Die Innenausstattung ist durch Tiroler Lärchenholz sehr behaglich. Prasselndes Kaminfeuer in Lobby, Bar und den Suiten sorgt für zusätzliches Wohlgefühl. Kulinarisch verwöhnt werden die Gäste entweder im Fine-Dining-à-la-carte-Restaurant “Lyrics” oder – besonders exklusiv – in einem der Private Dining Rooms. Für Seminare und Veranstaltungen stehen sechs Konferenzräume mit begrünter Sonnenterrasse für bis zu 420 Personen zur Verfügung.
Mittelpunkt des Hotels ist das „Mountain Health Spa“, ganzheitlich der Natur und ihren Elementen gewidmet. Im Serailbad wird auf die Wirkung von Heilschlamm gesetzt, im Soletherapie-Bereich auf die gesundheitsfördernde Kraft von Salz. Darüber hinaus gibt es eine Tiroler Steinölsauna, eine Lavasauna oder ein Hildegard-von-Bingen-Dampfbad, das die positive Wirkung von Kristallen mit denen von Kräutern und Dampf verbindet und bisher in keinem Hotel in Österreich zu finden war, heißt es in einer Pressemitteilung.
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Die 1989 gegründete Hotelgruppe Vienna International Hotelmanagement AG betreibt und entwickelt auf Basis einzelner Managementverträge insgesamt 41 Hotels und Resorts (38 Hotels und drei Hotelprojekte) in zehn europäischen Ländern. Das Unternehmen plant, im Jahr 2009 mit über 1.980.500 Bettennächten einen Gesamtumsatz von 156 Millionen Euro zu erzielen. In den von Vienna International geführten Hotels sind rund 2.400 Mitarbeiter beschäftigt. -
Schnelltest fürs Hotelmarketing
Kostenfreie Checkliste von NISCHENSUCHER Marketing legt Schwächen offen und weist auf Stärken hin
(Neubiberg bei München, 15. Dezember 2009) Einmal Volltanken bitte! „Freibenzin“ für das Hotelmarketing bietet NISCHENSUCHER Marketing aus München mit dem kostenfreien „M.A.G.N.E.T“-Test. Die Checkliste beinhaltet wichtige Punkte zu Marktposition, Angebot, Gästebindung, NEugeschäft und zeigt Hoteliers klar ihre momentane Tendenz auf. Das PDF steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.
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„Mit unserem aufwändig entwickelten ‚Magnet‘-Check analysiert man die Anziehungskraft eines Hotels auf potenzielle Gäste schnell und professionell“, sagt Alexandra Romeo, Inhaberin von NISCHENSUCHER Marketing. Was können Hotels im nächsten Jahr und hinsichtlich ihrer Kernzielgruppen besser machen? Soll die geplante Senkung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen wirklich für weitere Preissenkungen genutzt werden? Oder vielleicht doch besser für Investitionen in die eigene Marke? „Die Ergebnisse des ‚Magnet‘-Schnelltests weisen klar auf die richtige Marketingstrategie hin, auch wenn die detaillierte Ausgestaltung natürlich Aufgabe für einen professionellen Marketingplan ist“, so Frau Romeo.
Das beste unter mehr als 13.400 Hotels
„13.418 Hotels gibt es in Deutschland – wie kann man da sicherstellen, dass das eigene Haus wahrgenommen wird?“ Marketingexpertin Alexandra Romeo berät Hoteliers auf der Suche nach der eigenen (Marketing-)Nische und erarbeitet umfassende Marketingpläne sowie sorgt für deren Umsetzung. „Strategien zu entwickeln, die kurzsichtiges Preisdumping außen vor lassen“ hat dabei für sie oberste Priorität. Vielmehr geht es um die Entwicklung eigenständiger Positionierungen, die man so schnell in der Hotellandschaft kein zweites Mal findet. Insgesamt stehen 17 verschiedene Strategien zu Verfügung, um Unternehmen in die Nische zu führen. Aber erst eine individuelle Positionierung, mit der sich Führung und Mitarbeiter identifizieren können, verspricht langfristigen Erfolg.
NISCHENSUCHER Marketing mit Sitz in Neubiberg bei München wurde im Sommer 2009 gegründet. Gründerin ist die Touristik-Betriebswirtin Alexandra Romeo. Ihre langjährige Marketingerfahrung wird nicht nur in der Hotellerie geschätzt und rege nachgefragt. Mit ihren Vertriebsmandaten für hochwertige Trachtenmode (1) und Businessbekleidung (1) ist sie in zahlreichen Tophotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine willkommene Ansprechpartnerin. Zudem bietet sie mit RÄUMCHEN WECHSLE DICH (www.raeumchen-wechsle-dich.de) einen bundesweit geschätzten Service an Wohn- und Ausstattungsaccessoires. Mehr: 1 -
CHD Expert Studie über Gastro-Nachhaltigkeit: „Green Hospitality“ gewinnt an Bedeutung
Gastgewerbe nutzt Umweltorientierung noch nicht als Marketinginstrument
Hamburg, 15. Dezember 2009
Umwelt spielt eine große Rolle: Das Gastgewerbe denkt längst „grün“. Fast 80 Prozent der Entscheider bezeichnen ihren Gastbetrieb als „umweltorientiert“. Und: In über der Hälfte der Hotels und Restaurants gehört Nachhaltigkeit zum Geschäftskonzept. Dies ist Ergebnis einer neuen Studie von 1, Scheeßel bei Hamburg. Für die Untersuchung „Green Hospitality 2010“, die im Januar erscheint, wurden von dem internationalen Marktforschungsinstitut für den Außer-Haus-Markt 221 Gastbetriebe in Deutschland befragt.
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„Umweltorientierung ist in den Managementetagen der deutschen Gastronomie und Hotellerie längst etabliert, aber im Marketing spielt dies bislang nur eine untergeordnete Rolle“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert, die Studienergebnisse. Lediglich jeder dritte Gastbetrieb setzt seine strategische Orientierung zur Nachhaltigkeit auch in der Gästewerbung ein. „Imagewerbung ist sehr teuer und steht auch beim Thema Umwelt hinter abverkaufsorientierter Kommunikation nach“, erläutert der Gastroexperte.
Gerade in der Hotellerie gehört Nachhaltigkeit zum strategischen Konzept – Über 54 Prozent der Beherbergungsbetriebe haben Teile oder alle Abteilungen streng auf Umweltschutzorientierung getrimmt – nicht zuletzt, um Kosten zu sparen. „Umweltschutz gehört zum Costcutting und spielt damit in allen Segmenten der Hotellerie – vom null bis fünf Sterne, von groß bis klein – eine Rolle“, so Lambracht.
Gerade bei der Energieversorgung spielt Umweltschutz eine sehr gewichtige Rolle. Über 91 Prozent der Betriebe stellen bei Investitionsentscheidungen in Elektroanlagen Nachhaltigkeit vor andere Faktoren. Bei der Heiztechnik ist dies ähnlich. Bei Investitionen in neue Küchentechnik bewerten noch immerhin 64 Prozent der Befragten Umwelttechnologie sehr hoch. Dagegen spielt Umweltschutz bei neuen Schankanlagen nur eine untergeordnete Rolle; lediglich 29 Prozent achten darauf.
Nachhaltigkeit in der Gästewerbung wird nur in größeren Hotels mit Nachdruck verfolgt. „Je größer das Hotel, desto wichtiger die ‚grüne‘ Werbung“, bringt es Lambracht auf den Punkt. Gerade bei Konferenzhotels gehören „grüne Meeting“ zum guten Ton. Und auch in Luxus- und Wellnesshotels positioniert man sich gern als „Green Hotelier“. Dagegen sieht nicht einmal jeder vierte Restaurateur Sinn in „grüner“ Werbung. „Feine Speisen und exzellente Getränke haben nichts mit Umweltorientierung zu tun und entwickeln sich auch vom Bio-Thema deutlich abgekoppelt“, so Lambracht.
Die Studie „Green Hospitality 2010“ erscheint Ende Januar und kostet 499 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. -
Die Gründung der Hotelstars Union bringt einheitliche Hotelsterne für Europa
(Berlin/Prag, 14. Dezember 2009) Auf dem Weg zu einheitlichen Hotelsternen in Europa wurde heute in Prag ein wichtiger Grundstein gelegt: Die Hotelverbände aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Schweden, der Schweiz, Tschechien und Ungarn gründeten die “Hotelstars Union”. Unter der Schirmherrschaft von HOTREC – Hotels, Restaurants & Cafés in Europa – werden die Mitglieder ab Januar 2010 ein gemeinsames Klassifizierungssystem in ihren Ländern einführen und damit dem Hotelgast noch mehr Transparenz und zuverlässige Informationen bieten.
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Noch bis vor Kurzem waren einheitliche Hotelsterne am europäischen Firmament eine ferne Vision – nun wird sie für zunächst sieben europäische Länder schon greifbare Wirklichkeit. Langjähriges Vertrauen, eine gemeinsame Marketingphilosophie und ähnlich strukturierte, mittelständische Hotelmärkte begünstigen diese beispielgebende Kooperation. Das Fundament der Einigung bilden die 21 Prinzipien von HOTREC zur Weiterentwicklung von Hotelklassifizierungssystemen, die alle Mitglieder der “Hotelstars Union” für bindend erklärten.
Die Präsidenten und Geschäftsführer der Mitglieder der “Hotelstars Union” luden ebenso wie HOTREC-Präsident Kent Nyström weitere HOTREC-Mitglieds-länder zu der gemeinsamen Klassifizierungsinitiative ein: “Diese Initiative steht ausdrücklich weiteren Ländern in Europa offen, die ebenfalls weitere Anreize zur Steigerung der Qualität und zur Förderung der Vermarktung ihrer Hotellerie setzen wollen.”
Bereits ab Januar 2010 werden Deutschland, Österreich, Schweden und Tschechien die gemeinsamen Kriterien umsetzen. Ungarn setzt nach Schaffung der gesetzlichen Grundlagen auf einen Startschuss noch im Laufe des Jahres 2010. Die Schweiz wird ihrem fünfjährigen Klassifikationsrhythmus folgend im Jahr 2011 gleichziehen. In den Niederlanden gilt ein ähnlicher Zeitplan. Mit den Hotelsternen wird den Gästen nun auch grenzüberschreitend eine zuverlässige Leitlinie für die Auswahl des Hotels geboten – sei es für den Urlaub oder für die geschäftliche Tagung.
Die gemeinsame Hotelklassifizierung basiert auf insgesamt 270 einzelnen Kriterien – einer Kombination von Mindestkriterien je Kategorie und fakultativen Kriterien, mit denen notwendige Punktwerte gesammelt werden können. Durch repräsentative Gästebefragungen werden diese Kriterien weiterentwickelt und dementsprechend auf die Erwartungen und Ansprüche der Gäste abgestimmt. Den Erkenntnissen folgend wurden im ab 2010 gültigen Kriterienkatalog Schwerpunkte in den Bereichen Qualitätsmanagement, Wellness und Schlafkomfort gesetzt. Die Hotelsterne der in Prag begründeten Partnerschaft werden zunehmend auch eine Brückenfunktion zwischen dem realen Hotelprodukt und seinem virtuellen Abbild im Internet übernehmen. Erste Akzente in diese Richtung wurden etwa mit Kriterien zur Aussagekraft der Hotel-Homepages und zur Einbindung von Hotel-Bewertungsportalen gesetzt.
Alle Informationen und Kriterienkataloge sind auf der Website 1 der “Hotelstars Union” inklusive Verlinkungen zu den nationalen Verbänden verfügbar. Eine Übersicht über alle Klassifizierungssysteme in Europa ist auf der HOTREC-Homepage www.hotelstars.org abrufbar. -
TOP HOTEL, CATERING inside und KÜCHE zeichnen die besten Nachwuchsführungskräfte aus
“Hospitality Career Award” in für die junge Elite in Hotellerie, Catering und Gastronomie verliehen
(Bonn, 14. Dezember 2009) Der „Hospitality Career Award 2009“ geht an Michael End (Kategorie Hotellerie), Christin Piepenburg (Catering) und Marian Schneider (Gastronomie). Die Preisverleihung fand im Rahmen eines außergewöhnlichen Events Anfang Dezember 2009 im Kameha Grand Bonn statt. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr mehr als 90 Nachwuchsführungskräfte aus allen Führungsebenen und Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen beworben. Mit dem „Hospitality Career Award“ wenden sich die Fachmagazine 1, 1 und 1 aus der LPV Lebensmittel Praxis Verlagsgruppe an junge Führungskräfte aus Unternehmen des Gastgewerbes, die auf dem Sprung in die erste Führungsriege sind und damit gute Chancen haben, die Top-Entscheider von morgen zu werden. Der Preis wird in den drei Kategorien „Hotellerie“, „Catering“ und „Gastronomie“ jährlich verliehen.
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Sieger in der Kategorie „Hotellerie“
Als Sieger der Kategorie „Hotellerie“ ging Michael End hervor. Der 28-Jährige arbeitet für die 25hours Hotel Company GmbH in Frankfurt am Main als Assistant Hotel Manager und Revenue Manager. Er absolvierte seine Ausbildung zum Hotelfachmann im Elysée Hotel Hamburg und ergänzte ein Studium am University Centre „César Ritz“ in der Schweiz. Einer fest zugesagten Anstellung im Ritz-Carlton Berlin erteilte er eine Absage, weil diese Art von Hotellerie nicht seiner Vorstellung entsprach. Während einer Orientierungsphase stieß er auf 25hours und seinen Mentor Christoph Hoffmann, CEO 25hours Hotel Company AG. Hier fand er den nötigen Freiraum für Kreativität und Entwicklung. Derzeit beschäftigt er sich intensiv mit dem Bereich Revenue, den er für 25hours aufbaut. Laudator und Jury-Mitglied Frank Marrenbach würdigte Michael End als Preisträger mit Pioniergeist und enormer Begeisterungsfähigkeit. Michael Ends Berufsziel ist es, selbst ein Hotel zu besitzen und nach seinen Vorstellungen zu führen.
Zu den Nominierten in der Kategorie „Hotellerie“ gehörten ebenfalls:
-Christoph Holzhauer (28), Quality & Duty Manager im Le Méridien Wien
-Susanne Rump (30), Leiterin Verkauf im Hotel Hamburg-Wittenburg van der Valk
-Maria Reinhardt (25), Manager Marketing & Yield im Grand Spa Resort A-Rosa Travemünde
-Oliver Gade (28), stellvertretender Direktor im Öschberghof Donaueschingen
Sieger in der Kategorie „Catering“
In der Kategorie „Catering“ holte Christin Piepenburg (28), Geschäftsführerin des Marché Bistro in Basel-Weil, den Preis. Sie ist innerhalb von nur sechs Jahren von der Auszubildenden zur Fachfrau für Systemgastronomie zur Betriebsleiterin bei Marché International aufgestiegen. Christin Piepenburg versteht es, Mitarbeiter zu begeistern und zählt Ausdauer, Zielstrebigkeit und soziale Kompetenz zu ihren Stärken. Die junge Catering-Managerin überzeugte die Jury zudem durch ihren erkennbar starken Willen, ihr konsequentes Führungsverhalten sowie durch ihre Durchsetzungsfähigkeit gegenüber Mitarbeitern und Vorgesetzten. Dabei bleibe sie „immer sie selbst, also authentisch. Auch ist sie sich nie zu schade, mal in der Küche mit anzupacken, wenn Not am Mann ist“, lobte Jurymitglied und Laudator Klaus-Peter Suhling.
Nominiert in der Kategorie „Catering“ waren außerdem:
-Ruben-Mathis Gergen (27), Bereichsleiter Catering, Dussmann AG & Co.KGaA,
Saarbrücken
-Ludwig Heer (28), Eventmanager Küche, Burg Staufeneck, Salach
-Britta Perder (27), Projektleiterin, Kirberg GmbH Catering Fine Food, Bergisch Gladbach
-Markus Rösner (28), Küchenchef Party Service, Käfer Service GmbH, München
Sieger in der Kategorie „Gastronomie“
In der Kategorie „Gastronomie“ hieß der stolze Gewinner Marian Schneider (28), Executive-Chef von Gastromenue in Ulm und Küchenchef der Restaurants BellaVista und Lago. Gegenwärtig baut er parallel die Küchenlogistik für das neue Vier-Sterne-Hotel mit Bankettabteilung von Gastromenue auf. Der Koch aus Leidenschaft legte bereits mit 22 Jahren seine Meisterprüfung mit Auszeichnung ab und absolviert zurzeit berufsbegleitend ein Fernstudium in BWL (BA). Vorbildlich ist sein Führungsstil („führen, formen, Selbstvertrauen geben“), verbunden mit einer klaren Vorbildfunktion auch für die sechs Auszubildenden im Team. Mentor Martin Öxle, Zwei-Sterne-Koch, sagt über ihn: „Ehrgeiz, Kreativität und sein enormes Motivationsvermögen machen Marian Schneider schon heute zu einem Großen unseres Berufs.“ Und Axel Rühmann, Mitglied der Jury und Präsident des Verbandes der Köche Deutschlands (VKD), lobte bei der Preisverleihung: „Er ist ein im positiven Sinne Kochverrückter, der eine vielversprechende Zukunft vor sich hat.“
Nominiert in der Kategorie „Gastronomie“ waren außerdem:
-Alexandra Seemer (26), A + R Scout, Glow & Tingle Klaus Kobjoll GmbH, Nürnberg
-Daniel Stenzel (28), F&B Management Assistant, Excelsior Hotel Ernst, Köln
-Marco Böhler (24), Executive Sous-chef, Restaurant Stucki, Basel/Schweiz
-Axel Kammerl (29), Küchenchef, Landhaus Zu den Rothen Forellen, Ilsenburg
Der Wettbewerb richtet sich an Bewerber aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Catering. Die Kandidaten benötigen mindestens einen Mentor (z.B. Geschäftsführer oder Personalleiter), der ihre Bewerbung durch ein schriftliches Statement unterstützt. Weitere Grundvoraussetzungen für die Teilnahme sind ein vorbildliches Führungsverständnis/verhalten und erste berufliche Erfolge auf dem Weg an die Führungsspitze. Die Bewerber dürfen zum Zeitpunkt der Bewerbung maximal 29 Jahre alt sein.
Auswahlverfahren und Jury: Aus jedem der drei Branchensegmente wählen die Chefredaktionen der drei Titel jeweils fünf Bewerber aus, die einer hochkarätig besetzten Fachjury vorgeschlagen werden. Am Tag der Preisverleihung müssen sich die 15 Kandidaten einem ca. 20-minütigen Vorstellungsgespräch unterziehen. Nach den Interviews entscheidet die Jury über die drei Sieger.
Die Jury der Kategorie „Hotellerie“ unter der Leitung von Thomas Karsch (Chefredaktion TOP HOTEL) bestand aus
-Michael Bläser, Vorsitzender des FBMA-Stiftungsrates
-Frank Marrenbach, Geschäftsführender Direktor des Brenner’s Park-Hotel & Spa Baden-Baden
-Arne Lorenzen, Geschäftsführer von Konen & Lorenzen Recruitment Consultants, Düsseldorf
Die Jury „Gastronomie“ unter Leitung von Deborah Schumann, Redakteurin KÜCHE & CATERING inside, bestand aus
-Markus Kirchner, Küchendirektor, Maritim Airport Hotel Hannover
-Manuel Konen, Geschäftsführer, Konen & Lorenzen Recruitment Consultants, Düsseldorf
-Axel Rühmann, Präsident, Verband der Köche Deutschlands, Frankfurt/Main
Die Jury „Catering“ unter Leitung von Sabine Romeis, Chefredakteurin KÜCHE & CATERING inside, setzte sich zusammen aus
-Simone Mensing, Director of Human Resources, Kofler & Kompanie AG, Berlin
-Klaus Peter Suhling, Operations Director Messe/Event, SV Business Catering GmbH, Düsseldorf
-Klaus Häck, Inhaber, Hommequadrat, Wuppertal
Neben der Auszeichnung erhielten die Sieger des Wettbewerbs weitere wertvolle Preise: Der Wuppertaler Gastronomie-Experte und Coach Klaus Häck von Hommequadrat stiftete jedem der drei Gewinner unter dem Label „Ichzeit – Wandel im Leben“ ein individuelles Regenerations-und Coaching-Wochenende in Kooperation mit dem Dorint Hotel Freiburg, der Mooswaldklinik Freiburg und Pino Pharmazeutische Präparate GmbH.
Christin Piepenburg, Gewinnerin in der Kategorie Catering, freute sich über eine Einladung von Kofler & Kompanie AG, Berlin, zur Fußballweltmeisterschaft 2010 nach Südafrika, inkl. Flug und Übernachtung, mit Blick hinter die Kulissen beim VIP-Catering von K & K in den WM-Stadien. Marian Schneider, Gewinner in der Kategorie Gastronomie, erhielt ein Stipendium der Leaders Club Deutschland AG und der FBMA Stiftung für die Hospitality Management School an der WIHOGA Dortmund. Das Stipendium umfasst 10 Themenbausteine, Prüfungsgebühr für die Abschlussprüfung, Übernachtungskosten in einem HMS-Partnerhotel; Gegenwert: ca. 3.000 Euro. Dem Gewinner in der Kategorie Hotellerie wurde von der FBMA-Stiftung ein Stipendium für die Hospitality Management School an der WIHOGA Dortmund übergeben. Partner des Wettbewerbs ist das renommierte Düsseldorfer Beratungsunternehmen Konen & Lorenzen Recruitment Consultants. Dieses zählen zu den ersten der international tätigen Beratungen für Hotellerie und Gastronomie. Weiterer Sponsorpartner ist Winterhalter Gastronom GmbH. Unterstützer des Events waren König Pilsener, San Pellegrino und das Kameha Grand Bonn. -
CHD Expert Studie über Firmen-Weihnachtsfeiern: Weitere Umsatzverluste in der Gastronomie
Nur rund neun Prozent der Gastwirte erwartet mehr Bankette – Weniger Teilnehmer und weniger Pro-Kopf-Ausgaben
Hamburg, 11. Dezember 2009
Gespart wird nicht nur bei Geschäftsreisen – auch bei den Weihnachtsfeiern kürzen die Unternehmen die Budgets. 50 Prozent der Gastronomen in Deutschland berichten von weniger Banketten zum Jahresabschluss. Nur rund neun Prozent der Gastbetriebe richten in diesem Jahr mehr Weihnachtsfeiern als im Vorjahr. Dies ist Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1d. Das internationale Marktforschungsunternehmen für den Außer-Haus-Markt (Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Catering) befragte dazu im November 184 Gastronomieentscheider.
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„Die Lage im wichtigen Weihnachtsgeschäft hat sich für die gehobene Gastronomie merklich verschlechtert – im vergangenen Jahr konnten noch 14 Prozent der Betriebe eine steigende Zahl an Firmenfeiern verzeichnen“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert. 2007 hatten sogar rund 30 Prozent der Betriebe einen Zuwachs bei den Firmenevents verzeichnet. „Die Budgetbegrenzungen und Kostenreduktionen bei den Unternehmen machen sich längst nicht nur bei den Ausgaben für Geschäftsreisen und bei den zutage tretenden Streichungen von Weihnachtsfeiern bemerkbar“, so der Gastronomieexperte. Auch könne man seit vielen Monaten eine allgemeine Zurückhaltung bei Cateringausgaben für Unternehmensevents beobachten. Allerdings fällt die Entwicklung in den Gastronomiesegmenten unterschiedlich aus: Von den speisegeprägten Gastbetrieben konnten immerhin 14 Prozent von einer steigenden Zahl an Weihnachtsfeiern berichten. Unter Hotelrestaurants sind es nur acht Prozent, die einen Zuwachs verzeichnen.
Deutlich werden die zugeknöpften Taschen der Firmenentscheider auch bei der Zahl der Teilnehmer. Über 64 Prozent der Gastronomen müssen in diesem Jahr weniger Plätze je Firmenfeier eindecken. „Auf die großzügige Einladung von externen Dienstleistern und anderen Firmenpartner wird eher verzichtet“, so Lambracht. Lediglich knapp sechs Prozent der Gastbetriebe (Gastronomie 8,2%, Hotelrestaurants 5,2%) berichtet von steigenden Teilnehmerzahlen.
Auch bei den Pro-Kopf-Ausgaben sind die Folgen der Wirtschaftskrise spürbar. Über 56 Prozent der Befragten bedauern Kürzungen beim Durchschnittsbon. Lediglich 6,2 Prozent der Profi-Gastgeber (Gastronomie 11,1%, Hotelrestaurants 4,4%) freuen sich über Steigerungen bei den F&B-Ausgaben (F&B = Food & Beverages). „Gespart wird an Kleinigkeiten, wie zum Beispiel am Dessert oder der Weinauswahl“, bemerkt Lambracht. Der Durchschnittsbon je Weihnachtsfeiern betrug im vergangenen Jahr 34 Euro – mit Tendenz: abnehmend.