(München, 30. Januar 2012) Arbeitslos, ohne festen Wohnsitz, aber ein charmanter Herr von 47 Jahren: Ein Münchner hat vier Jahre lang in Hotels umsonst gewohnt. Erst durch einen kleinen Fehler – eine Frau war im Spiel – flog er nun auf.
Er trat gepflegt auf, gab sich sprachgewandt und war gewitzt – der härteste Einmietbetrüger von München prellte 25 Mittelklasse-Hotels insgesamt um rund 25.000 Euro. Nach einem Polizeibericht wechselte er ständig Identität und Adressen, die er beim Check-in angab. Eine davon wurde ihm nun zum Verhängnis. Einmal hatte die Anschrift seiner früheren Lebensgefährtin angebenen. Die Personenfahnder der Münchner Polizei hatte somit endlich eine heiße Spur. Bei der Festnahme in einem Café fanden sie in den Taschen des „Hotel-Phantoms“ nicht bezahlte Hotelrechnungen und mehrere Originalschlüssel der betrogenen Häuser.
Offenbar wurde der Einmietbetrüger trotz Fahndung immer wieder nicht erkannt. Auch Warnungen unter den Hoteliers führten monatelang nicht zu einer heißen Spur. Die gängigen Sicherheitsmechanismen versagten oder wurden nachlässig gehandhabt. Der Mann hatte wohl eine besondere Masche, die die Polizei nicht verraten wollte – offenbar aus Angst von Nachahmungstätern. Nach seinen überstürzten Abreisen schickte der Einmietbetrüger eMails mit kuriosen Erklärungen – einmal entschuldigte er sich damit, sein Vater sei plötzlich verunglückt. Deshalb habe er so plötzlich abreisen müssen …
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Hotelmarkt München – Einmietbetrüger: Vier Jahre gratis in Hotels
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Stars & Hotels: HOTELIER TV & RADIO präsentiert die Gewinnerfilme des Swiss Hotel Film Award
Januar 2012 – Mit dem Swiss Hotel Film Award 2011 wurden nach 2009 zum zweiten Mal unvergessliche Geschichten aus der vielfältigen und schillernden Welt der Hotellerie der Schweiz geschrieben. 1präsentiert die vier Gewinner, allesamt hochklassige Kurzfilme!
“Monsieur du Lit” von Timo von Gunten wurde als bester Hotel-Film ausgezeichnet. Den zweiten Platz belegte “Salty Times” von Stefan Eichenberger, Platz drei ging an “Home Sweet Hotel” von Alfonso Gordillo. Der Publikumspreis ging an “Stille Post” von Alejandro Gasser Daza.
Klicken Sie hier, um alle Gewinnerfilme anzusehen:
1. Preis beim Swiss Hotel Film Award: “Monsieur du Lit” von Timo von Gunten
Drehort: Hotel Schweizerhof Luzern
http://youtu.be/jTujXqMO520
2. Preis vom Swiss Hotel Film Award: “Salty Times” von Stefan Eichberger
Drehorte: Belle Epoque Boutique Hotel Bern / Grandhotel Giessbach Brienz
3. Preis beim Swiss Hotel Film Award: “Home Sweet Hotel” von Alfonso Gordillo
Drehort: Gstaad Palace
Publikumspreis beim Swiss Hotel Film Award: “Stille Post” von Alejandro Gasser Daza
Drehort: Fairmont Le Montreux Palace -
Hilton Worldwide – „Schnellste wachsende Hotelgesellschaft“: Pläne für 860 Hotelprojekte
(McLean/USA, 27. Januar 2012) Wer ist schneller, größer, besser? Nun reklamiert 1 für sich, die am „schnellsten wachsenden großen Hotelgesellschaft“ zu sein. In den vergangenen vier Jahren wurde das Portfolio um 29 Prozent auf 950 Hotels vergrößert. Mehr als 860 Hotelprojekte sind in der Planung bzw. Bau.
Im vergangenen Jahr eröffnete Hilton Worldwide insgesamt 170 Hotels. Im Heimatmarkt USA kontrolliert Hilton Worldwide zehn Prozent des Hotelmarktes. Mit allen neuen Hotelprojekten wird der Marktanteil nach eigenen Angaben bald 18 Prozent betragen.
„In den letzten Jahren war Hilton Worldwide äußerst erfolgreich, da das Unternehmen eine Reihe schwieriger makroökonomischer Herausforderungen hervorragend meistern konnte und eine aggressive globale Wachstumsstrategie verfolgte“, sagte Hilton-CEO Christopher J. Nassetta. „Unsere positive Entwicklung wird anhalten, da wir über eine der besten Auftragslagen jemals und in der gesamten
Das vergangene Jahr markiert mehrere Entwicklungsmeilensteine für Hilton Worldwide:- Eröffnung von 170 Hotels mit mehr als 29.400 Zimmern und Unterzeichnung von Managemment- oder Franchise-Verträgen für über 320 Hotels mit mehr als 62.000 Zimmern
- Erreichen der Zielsetzung von mehr als 633.000 Hotel- und Timeshare-Zimmern weltweit und Verteidigung der Position als nach der Anzahl der Zimmer größtes Hotelunternehmen in den Vereinigten Staaten.3
- Erreichen der besten globalen Auftragslage in der Geschichte des Unternehmens mit aktuell nahezu 150.000 Zimmern:
- Die im Bau befindlichen Hotelzimmer des Unternehmens in den Märkten der Schwellenländer stiegen von sechs Prozent im Juni 2007 auf 66 Prozent.
- Die Expansionspläne in Lateinamerika sind die bedeutendsten in der Geschichte des Unternehmens. Somit wird das Portfolio bis Ende 2013 auf 50 Hotels aufgestockt.
- In Europa verfügt das Unternehmen über die umfangreichste Auftragslage aller Hotelgesellschaften in der Region mit mehr als 20.000 Zimmern in 117 Anwesen.
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Riu Hoteles – Berlin City West: Erstes Haus in Deutschland im Bau
(Berlin, 27. Januar 2012) TUI gibt Gas: Die spanische Tochter Riu Hoteles polant nun das erste Hotel in Deutschland. Das 357-Zimmer-Haus soll im Juni 2013 im ehemaligen Philips-Hochhaus an der Martin-Luther-Straße/Kleiststraße in Berlin City West entstehen. Es ist das erste Stadthotel von Riu in Europa.
Bauherr des Riu Plaza Berlin ist ein Unternehmen der Grupo Pryconsa, die rund 70 Millionen Euro in den Umbau des seit einigen Jahren leerstehenden Bau aus den 1970er Jahren investieren. Das Gebäude umfasst 27.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Die Planung obliegt dem Berliner Architekturbüros GFB Alvarez & Schepers in Kooperation mit den spanischen Architekten der Investoren. Derzeit laufen Entkernungsarbeiten in dem 18 Geschosse hohen Bau. -
Kempinski: Bardia Torabi neuer Area Director of Sales Germany
(Berlin, 27. Januar 2012) Deutschland ist ein überaus bedeutender Markt für Kempinski Hotels. Dem trägt die älteste Luxushotelgruppe Europas Rechnung und beruft Bardia Torabi zum Area Director of Sales Germany. Damit zeichnet der Verkaufsprofi für die Koordination aller Verkaufsaktivitäten der Kempinski-Hotels in Deutschland verantwortlich. Diese neue Aufgabe übernimmt der 35-jährige Torabi zusätzlich zu seiner Funktion als Director of Sales and Marketing im Hotel Adlon Kempinski Berlin. Als Area Director of Sales Germany berichtet er wie bisher an Oliver Eller, Area Director Germany, und an Melanie Weiler, Regional Director of Sales Europe.
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Bardia Torabi verfügt über langjährige Verkaufserfahrungen. Seine Karriere startete er 1998 im Holiday Inn Crowne Plaza Hannover Airport mit einer Ausbildung zum Hotelkaufmann und hielt dem Unternehmen in den darauffolgenden zwei Jahren zunächst als Front Office Supervisor und danach als Reservierungsagent die Treue. Anschließend wechselte er ins Courtyard by Marriott Hotel Hannover, wo er schnell vom Night Manager zum Assistant Front Office Manager aufstieg. In gleicher Position folgte 2001 ein Auslandsaufenthalt auf der Ferieninsel Fuerteventura im Robinson Club Esquinzo Playa Fuerteventura. 2002 kehrte er nach Deutschland zurück: zunächst als Front Office Manager und später als Direktionsassistent im Traditionshaus Zentral Hotel Kaiserhof in Hannover. Ein Jahr später zog es ihn erstmals nach Berlin. Im Ritz Carlton Berlin & Berlin Marriott Hotel startete er als Reservations Supervisor im Pre-Opening-Team. Kurze Zeit später rückte Torabi zum Assistant Front-of-House Manager auf. In gleicher Funktion ging er danach ins Ritz Carlton Bahrain und kehrte 2005 als Sales Manager ins Ritz Carlton Berlin und Berlin Marriott Hotel zurück. Bis zu seinem Wechsel als Sales & Marketing Director ins Hotel Adlon Kempinski Berlin im September 2010, war er dort zum Verkaufsdirektor aufgestiegen.
Bardia Torabi hat persische Wurzeln und spricht neben Deutsch auch Farsi und Englisch fließend. -
Lindner Hotels/Hilton: Franchisepartner für Hotelmarke und Spa-Konzept gesucht
(Düsseldorf/McLean, 27. Januar 2012) Franchising soll das Wachstum bringen: Lindner Hotels sucht nun Businesshotels und Resorts ab 100 Zimmern, um mit der eigenen Marke schneller zu expandieren. Unterdessen gab Hilton Worldwide bekannt, für die eigene Spa-Luxusmarke „Eforea“ Franchisepartner zu suchen.
Lindner macht’s wie Accor: Hoteliers können ihr Haus künftig unter das bekannte Markendach der Düsseldorfer Hotelgruppe stellen und trotzdem weiterhin unter eigener Regie führen. „Während wir so unser Portfolio sukzessive erweitern können, profitiert der Franchise-Nehmer von dem hohen Bekanntheitsgrad der Marke Lindner und unserer langjährigen Marktexpertise“, sagte Marketingvorstand Andreas Krökel. Franchising soll aber nur ein weiteres Standbein innerhalb der Unternehmensstrategie darstellen. Lindner wird auch weiterhin eigene Hotels betreiben.
Seinen Franchise-Partnern bietet Lindner neben dem bekannten Markennamen die Anbindung an die zentralen Reservierungs- und Vertriebssysteme und die Integration in die Direktmarketing-, CRM- und E-Commerce-Aktivitäten. Zudem erhalte der Franchise-Nehmer professionelle Begleitung in allen operativen, betriebswirtschaftlichen, technischen und personellen Fragen. Zudem bekommen die Mitarbeiter der Hotels regelmäßige interne Schulungen und Weiterbildungsprogramme.
Als Franchisepartner sucht Lindner vor allem bestehende Vier-Sterne-Business-Hotels und Resorts in Deutschland und dem europäischen Ausland mit einer Größe von mindestens 100 Zimmern. Dabei stehen vor allem „Vollblut“-Hoteliers im Fokus, die fachlich gut ausgebildet sind und über langjährige Erfahrung in der Führung von eigenen Hotels verfügen. Weitere Voraussetzungen sind hervorragende lokale Marktkenntnisse, ausgeprägtes unternehmerisches Denken, strategisches und betriebswirtschaftliches Know-how, Qualitäts- und Markenbewusstsein sowie hohe kommunikative Fähigkeiten.
Hilton Worldwide setzt seit Langem auf Franchisepartner bei seinen Hotelmarken Hilton, Doubletree by Hilton und Embassy Suites. Diesen Partnern wird nun das weltweit mit rund 90 Outlets erfolgreiche Konzept von „Eforea Spa“ angeboten. Das Konzept „eforea“ umfasst eine exklusive Auswahl an Behandlungserlebnissen sowie innovative Designelemente, die zusammen als komplette Wellnesslösung von Hotelbesitzern auf einfache Weise eingerichtet und angepasst werden können. -
Carlson Wagonlit Travel – Trends und Prioritäten für 201: Travel Manager halten an Kostenkontrolle fest
(Eschborn/Taunus, 27. Januar 2012) Die wichtigsten vier Prioritäten der Travel Manager für 2012: Die Topentscheider und wichtigen Partner der Hotels konzentrieren sich an erster Stelle auf Einsparungen bei Ausgaben für Flüge und andere Transportmittel, gefolgt von der besseren Einhaltung der Reiserichtlinien, Optimierung der Hotelausgaben sowie die gesteigerte Nutzung von Online-Booking-Tools. Selbst in effizient geführten Reiseprogrammen bergen diese vier Punkte immer noch ein enormes zusätzliches Einsparpotenzial. Dies ist Ergebnis der Studie „Travel Management Priorities for 2012“, zu den Carlson Wagonlit Travel (CWT) 290 Travel Manager befragen ließ.
Um diese Ziele zu erreichen, nutzen Travel Manager ein breites Spektrum von Maßnahmen: Sie verbessern die Kommunikation zu Reiserichtlinien und ihrer Einhaltung, sie unterstützen die Mitarbeiter bei den Online-Buchungsprozessen und geben die verbindliche Nutzung der bevorzugten Leistungsträger vor. Die Kommunikation zur Steuerung auf bevorzugte Leistungsträger gewinnt auch durch die vermehrte Nutzung mobiler Technologien immer weiter an Bedeutung.
Prioritäten und geplante Maßnahmen variieren je nach Region
Die CWT-Umfrage zeigt einige Unterschiede je nach Region. Die Ausgaben für Flüge und andere Transportmittel einzusparen stehen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika an der Spitze der Prioritätenliste – da die Hochgeschwindigkeits-Bahnnetze wachsen, ist die Frage „Flug oder Bahn?“ bei Travel Managern für Europa eine Selbstverständlichkeit. Auch in Lateinamerika stehen Einsparungen bei Flug- und sonstigen Transportkosten ganz oben. In der Region Asien/Pazifik dagegen legen Travel Manager beispielsweise mehr Wert auf die Optimierung von Hotelausgaben, was zweifellos mit den hohen Auslastungsraten in einigen Städten der Region zusammenhängt. Travel Manager in Nordamerika nennen die Einhaltung von Reiserichtlinien als oberste Priorität.
„Für das Jahr 2012 werden insgesamt moderate Preiserhöhungen erwartet, die sich jedoch in einzelnen Ländern stärker auswirken werden“, sagt Christophe Renard, Vice President CWT Strategic Marketing. „Dieses Marktumfeld spiegelt sich in den Prioritäten der Travel Manager wider, die in allen Regionen hauptsächlich auf Kostenkontrolle setzen.“
In einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld müssen Travel Manager Veränderungen sorgfältig im Auge behalten, um sicherzustellen, dass sie von den Leistungsträgern die besten Tarife erhalten und das Beste aus ihrem Reiseprogramm herausholen. Die CWT-Studie stellt daher auch wichtige Markttrends heraus, die 2012 die Reiseprogramme auf der ganzen Welt beeinflussen werden. Dazu gehören das kontinuierliche Wachstum der Reiseausgaben in der Region Asien/Pazifik, die wachsende Nutzung mobiler Lösungen in der Geschäftsreise sowie die starke Aufmerksamkeit, die strategische Ansätze für das Veranstaltungsmanagement erfahren haben.
„Im Jahr 2012 wird sich die Struktur der Reiseausgaben nochmals komplexer gestalten“, sagt Nick Vournakis, Vice President Global der CWT Solutions Group. „Denn zusätzliche Kosten, Zusatzgebühren und Kreditkartenentgelte, die nicht nur Fluggesellschaften erheben, machen es für Einkäufer sehr schwierig, die verschiedenen Anbieter effizient und akkurat nach den Gesamtkosten einer Reise zu vergleichen.“ -
Bettensteuer: Köln treibt Geld ein – Bremen beschließt Matratzen-Maut offiziell
(Köln/Bremen, 27. Januar 2012) Höhere Kosten überall, nicht nur bei Buchungsportalen: In Köln beginnt die Stadtverwaltung nun damit, die Bettensteuer per Bescheid einzutreiben. Dagegen wollen die rund 300 Hotelbetriebe der Domstadt nun klagen. In Bremen beschloss die Bürgerschaft nun offiziell die neue Zwangsabgabe.
Die Stadt Köln hat die Bescheide zur Bettensteuer verschickt, ohne zu vermerken, dass es sich um einen vorläufigen Bescheid handelt. „Ohne einen solchen Vermerk wird der Steuerbescheid in vier Wochen rechtskräftig, wenn man keine Klage erhebt“, kommentierte Wilhelm Luxem, Direktor des Excelsior Hotel Ernst Köln und Vizechef des örtlichen Dehoga. Der Verband schrieb dazu an OB Jürgen Roters: „Mit Blick auf das zwischen der Stadt Köln und uns vereinbarte ,Musterverfahren’, das derzeit vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster anhängig ist und sicher auch noch weiter vor das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ziehen wird, was eine noch längere Verfahrensdauer vermuten lässt, bitten wir Sie eindringlich, die Steuerbescheide für vorläufig zu erklären.“
Fraglich ist, ob das Musterverfahren noch durchführbar ist. Im Zuge Bürokratieabbaugesetzes sei dies seit dem 1. November 2007 nicht mehr möglich, heißt es dazu aus dem städtischen Steueramt. Die Stadt gehe nachwievor davon aus, dass die Sondersteuer rechtens sei. Erwartet werden Extraeinnahmen von 16 bis 18 Millionen Euro.
In Bremen wurde nun auch offiziell die Einführung der Matratzen-Maut vom Landesparlament, der Bürgerschaft, beschlossen. Ab 1. April sind jeweils ein Euro für Übernachtungen in Pensionen, Gasthöfe, Freienwohnungen und ähnlichen Unterkünften fällig. Für die Hotels werden je nach Kategorie zwei bis drei Euro je Nächtigung berechnet. Der Bremer Senat erwartet Mehreinnahmen von rund 3,6 Millionen Euro im Jahr. -
Flugbuchung online: Günstige Preise mit einigen Haken
(Berlin, 27. Januar 2012) Wer einen Flug buchen möchte, findet die besten Treffer bei Preissuchmaschinen im Internet. Vor dem Klick auf „buchen“ ist aber Vorsicht geboten, warnt die Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift test. Der anfangs angezeigte Preis kann durch Gebühren noch steigen, zahlreiche Anbieter jubeln auch teure Zusatzleistungen unter.
Insgesamt haben die Tester acht Preissuchmaschinen und neun Online-Reisebüros verglichen und jeweils nach dem günstigsten Preis für 15 One-way-Flüge gesucht. Erfreuliches Resultat bei den Suchmaschinen: Die Durchschnittspreise zeigen, dass alle acht Anbieter günstige Flüge liefern. Am besten schnitten billigflieger.de, momondo.de und swoodoo.de ab.
Nutzer sollten jedoch die Zusatzkosten beachten, die Airlines zum Teil noch erheben. So verlangt Ryanair für einen 15-Kilogramm-Koffer 20 bis 30 Euro, bei Aufgabe am Flughafen sogar 60 bis 120 Euro. Auch Kreditkartenzahlung kostet oft extra, bei Lufthansa zum Beispiel zwischen 5 und 18 Euro.
Bei Online-Reisebüros bucht man den Flug direkt. Die günstigsten Preise liegen hier insgesamt etwas höher als bei den Preissuchmaschinen. Bei vier von neun Reisebüros waren teure Zusatzleistungen wie Reiserücktrittsversicherungen vorausgewählt. Oftmals sind diese überflüssig oder zu teuer. Negativ fiel insbesondere fluege.de auf. Hier wird der anfangs angezeigte Preis durch Gebühren, Mehrwertsteuer und teure Zusatzleistungen massiv in die Höhe getrieben. Statt den angezeigten 87,97 Euro soll der Kunde am Ende zum Beispiel 122,84 Euro bezahlen.
Der ausführliche Test ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter 1 veröffentlicht.
Flugbuchung im Internet: Vorsicht beim Vergleichen
Preissuchmaschinen und Online-Reisebüros versprechen, den besten Tarif herauszufischen. Preissuchmaschinen durchforsten die Seiten von Airlines und Online-Reisebüros. Ein Klick auf das gewünschte Angebot führt auf die Seite des Anbieters. Dort lässt sich der Flug dann buchen. test sagt, wer die günstigsten Flüge findet.
Ein Viertel sparen
Die Stiftung Warentest hat sich acht Preisvergleichsseiten und neun Online-Reisebüros genauer angesehen und jeweils nach dem günstigsten Preis für 15 One-way-Flüge gesucht. Das Resultat ist erfreulich: Alle geprüften Preissuchmaschinen finden günstige Flüge. Die besten Ergebnisse erzielten billigflieger.de, momondo und swoodoo.com. Zwiespältig ist das Ergebnis bei Skyscanner. Das englische Portal ermittelte zwar viele Schnäppchen, lag mit dem Suchergebnis aber auch mal daneben. Wer auf das absolut günstigste Angebot Wert legt, sollte deswegen immer mehrere Vergleichsseiten heranziehen.
Zusatzkosten beachten
Alle Flugpreisvergleiche präsentieren auch die Angebote von Billigfliegern. Die angegebenen Preise müssen insgesamt aber nicht immer die günstigsten sein. Denn es können noch etliche Zuschläge dazukommen, zum Beispiel für das Gepäck oder die gewählte Art der Bezahlung: Wer das Flugticket mit Kreditkarte bezahlt, muss nicht nur bei den Billigfliegern mit Zusatzkosten rechnen, auch Lufthansa, Swiss, Austrian und Brussels Airlines kassieren eine Gebühr. Bei der Lufthansa heißt sie Optional Payment Charge und beträgt je nach Flugstrecke zwischen 5 und 18 Euro.
Cheaptickets lag meist vorn
Die 15 Flüge, mit denen die Tester die Preisvergleichsportale prüften, dienten auch zum Check für neun Online-Reisebüros. Die holländische Seite cheaptickets.de ging hier als Preissieger hervor, sie lieferte am häufigsten die günstigsten Flüge. Das Unternehmen betreibt seit 2007 ein Büro in Saarbrücken. cheaptickets.de findet zwar fast immer günstige Flugpreise, berechnet aber eine Reservierungsgebühr. Die kann der Reisende oft sparen, wenn er direkt bei der Airline bucht. Günstige Flüge bieten noch die Portale expedia.de und lastminute.de. Viele Schnäppchen offerieren auch opodo und ebookers.de, sie versuchen ihre Kunden aber mit einer voreingestellten Versicherung zu übertölpeln. fly.de ist insgesamt am teuersten und integriert ebenfalls eine Reiserücktrittsversicherung.
Hohe Zuschläge bei fluege.de
Vorsicht ist bei fluege.de angebracht. Das Portal der Leipziger Firma Unister mit der Galionsfigur Reiner Calmund steht schon seit einiger Zeit in der Kritik (siehe etwa die Meldung Flugvermittler im Internet: Flüge teurer als gedacht auf test.de). Denn der zunächst angegebene Preis führt hier zu einer Zwischensumme, zu der Gebühren und Mehrwertsteuer addiert werden. Voreingestellt sind immer ein Umbuchungsservice für bis zu 33 Euro und oft ein Premium-Paket für 6 Euro. In Leserbriefen und Kommentaren auf test.de beschweren sich Verbraucher über das Gebaren von fluege.de. Neben der undurchsichtigen Preisgestaltung beklagen viele, dass die Buchung nur eine „verbindliche Anfrage“ sei, der Kunde lange hingehalten werde und aufgrund von Fehlermeldungen gezwungen sei, die kostenpflichtige Hotline anzurufen. -
MICE AG: Insolvenz kam durch ausbleibende Fördermittel – Neue Investoren im Visier
(Berlin, 26. Januar 2012) Grund für die Pleite sind ausbleibende Fördergelder: Marcus Wiesner, Vorstand der insolventen MICE AG, beklagt das überraschende Aussetzen von öffentlichen Hilfszahlungen kurz vor Weihnachten. Dies habe zur Insolvenzanmeldung am 10. Januar, die für die Hotellerie und MICE-Branche überraschend kam, geführt. In einem Audio-Interview mit HOTELIER TV & RADIO berichtet Firmengründer Wiesner von konkreten Verhandlungen mit neuen Investoren.
Hören Sie das Interview:
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Die Restrukturierung der 2008 aus der Fusion von UVT, KST und STB entstandenen MICE AG habe bereits vor zwei Jahren begonnen. Kurz vor dem Abschluss ging nun das Geld aus, so Wiesner. Insgesamt wurden von EU und Land Berlin 1,3 Millionen Euro an Förderungen über drei Jahre bewilligt. 2009 und 2010 seien die Zahlungen jeweils kurz vor Weihnachten geflossen. Ende vergangenen Jahres kam kein Geld, dagegen eine Rückforderung. Die Förderkriterien seien neu angelegt worden, berichtet Wiesner. Verhandlungen mit Kreditgebern und Investoren konnten nicht so schnell geführt werden – dann stand die Insolvenzanmeldung an.
Ziel des Insolvenzverfahrens sei es, Kunden und Mitarbeiter an Bord zu behalten. Das Verfahren könne zum 01. März eröffnet werden, schätzt Wiesner. Es gebe konkrete Verhandlungen mit neuen Investoren. Ob Wiesner bei der „neuen MICE AG“ weiterhin Vorstand sein wird, ist offen. „Ich sorge für einen ordentlichen Übergang“, so Wiesner.