(Bellevue/USA, 31. Oktober 2011) Die durchschnittlichen Ticketpreise für Flüge (ATPs) und die durchschnittlichen Tagesraten bei Hotels (ADRs) für die Top Geschäftsreiseziele werden für Ziele in ganz Europa, Nordamerika und im Asia-Pazifik-Raum leicht ansteigen. Nachdem die Verhandelbarkeit im Jahr 2011 schwächer geworden ist, prognostiziert der „Hotel Negotiability Index“ von Egencia, dass Firmen weiterhin mit einer schwachen bis moderaten Verhandlungsbereitschaft in 2012 rechnen müssen. Darüber hinaus hat das Expedia-Tochterunternehmen mehr als 250 Einkäufer und Travelmanager in Europa und Nordamerika in Bezug auf Kostenkontrollmassnahmen, Reiseausgaben, Technologietrends und allgemeine Erwartungen für das Jahr 2012 befragt.
Basierend auf dem Geschäftsreiseausblick 2012 von Egencia werden die ATPs für Geschäftsreisende zu den Top Geschäftsreisezielen:
Leicht ansteigen (4%) für die innereuropäischen Flüge
Leicht ansteigen (4%) für regionalen Flüge in Nordamerika
Leicht bis moderat ansteigen (6%) für regionale Flüge im Asia-Pazifikraum
Im Hotelbereich zeigt sich im Jahresvergleich ein zunehmendes Wachstum relativ zur gestiegenen Unternehmensnachfrage, was weltweit eine verbesserte Auslastung zur Folge hat. Für Schlüsselziele prognostiziert Egencia für 2012 die folgenden durchschnittlichen Steigerungen in Bezug auf die Tagessätze:
Europa (Erhöhung um 2 %)
Nordamerika (Erhöhung um 5 %)
Asien-Pazifik-Raum (Erhöhung um 7 %)
„Bis heute haben wir keinen Rückgang bei Geschäftsreisen unserer Kunden gesehen. In diesen unsicheren Wirtschaftszeiten bleiben Firmen vorsichtig, aber haben bis jetzt auch keinen Willen gezeigt, ihre Reisekosten zu reduzieren. Sie sind aber bereit, wenn nötig Massnahmen einzuleiten“, sagte Christophe Peymirat, Vice President, Global Marketing, Egencia. “Ziel unseres jährlichen Ausblicks ist es, den Firmen Informationen und mehr Einsicht zu bieten. Durch diese sollen Sie bei der Planung und den Verhandlungen für 2012 unterstützt werden, damit sie effektive Einsparungen im kommenden Jahr erzielen können.”
Ausblick Europa
„Nächstes Jahr werden Flug- und Unterkunftspreise nach oben gehen, so dass das Verhandlungsklima für die Einkäufer eine Herausforderung darstellen wird“, sagte Germain Huber, Vice President Supplier Relations & Consulting, Egencia Europa. „Es gibt aber trotzdem noch Raum für Einsparungen, wenn man die Verhandlungsstärke einer Travel Management Company (TMC) zu Hilfe nimmt, Flugtickets frühzeitig bucht, Genehmigungsverfahren vor Reiseantritt einleitet oder die Einhaltung der Reiserichtlinien stärker fordert. Und genau hier leistet das Know-How und die Technologie von Egencia eine grosse Hilfestellung.“
ATPs
Unter europäischen Unternehmen steigt die Nachfrage langsam sowohl nach Inlands- als auch nach internationalen Reisen. Die Flugpreise für Geschäftsreisen zu Top-Business-Zielen bleiben bis auf einige nennenswerte Ausnahmen leicht erhöht, darunter für Paris, Marseille, Frankfurt und Mailand.
Ratgeber für Vorausbuchungen
Egencias Ratgeber für Vorausbuchungen informiert die Reisemanager und Geschäftsreisenden über den besten Buchungszeitrahmen und mögliche Einsparungen beim Kauf von Flugtickets im Voraus. Der Ratgeber zeigt, dass Reisende für die meisten Ziele schon 22 Tage oder noch länger im Voraus buchen sollten, um maximale Einsparungen zu erzielen. Eine Vorausbuchung für die Ziele Frankfurt oder Stockholm kann ein Ersparnis von 47 Prozent im Vergleich zu kurzfristigen Buchungen einbringen. Weitere Destinationen, wo signifikante Einsparungen erzielt werden können, sind München (46%), Marseille (45%), Paris, Brüssel und Lyon (44%).
Die nachfolgende Tabelle zeigt die prognostizierten Entwicklungen der ATP 2012 und Einsparungsmöglichkeiten im Vergleich zum Jahr 2011 mit einer Auswahl von Reisezielen für Geschäftsreisen aus Europa
Durchschnittliche Ticketpreise Einsparungen ATP 2011 durch Markt vs 2012 Vorausbuchungen
Amsterdam 3% 40%
Barcelona 4% 30%
Berlin 9% 39%
Brüssel 4% 44%
Dublin 4% 31%
Frankfurt am Main -1% 47%
Glasgow 9% 21%
London 5% 39%
Lyon 2% 44%
Madrid 4% 41%
Manchester 3% 33%
Marseille -4% 45%
Mailand -1% 42%
Moskau 8% 30%
München 8% 46%
Paris -2% 44%
Stockholm 0% 47%
Chicago 8% 19%
Los Angeles 11% 11%
New York City 15% 16%
San Francisco 9% 19%
ADRs
Allgemein wird für die durchschnittlichen Tagesraten (ADRs) ein leichter Anstieg überall in Europa prognostiziert, allen voran mit dem höchsten Anstieg für Moskau (bis zu 9%) und Stockholm (bis zu 8%). Andere Städte zeigen flaches bis leichtes Wachstum der ADR, hier eingeschlossen Berlin (wenig) und Paris (bis zu 2%).
Die nachfolgende Tabelle zeigt die prognostizierten Entwicklungen der durchschnittlichen Tagesraten 2012 im Vergleich zum Jahr 2011 mit einer Auswahl von Reisezielen für Geschäftsreisen aus Europa
Durchschnittliche Tagesraten ADR 2011 vs Markt 2012 Negotiability Index
Amsterdam -2% Stark
Barcelona 2% Moderat
Berlin 0% Moderat
Brüssel 0% Moderat
Dublin 2% Schwach
Frankfurt am Main -2% Stark
Glasgow 4% Moderat
London* 2% Schwach
Lyon -3% Stark
Madrid 2% Moderat
Manchester 1% Moderat
Marseille 2% Moderat
Mailand -2% Stark
Moskau 9% Schwach
München 3% Moderat
Paris 2% Moderat
Stockholm 8% Schwach
Angebotsprognose: Verhandelbarkeit von Hotelangeboten (Hotel Negotiability)
Der „Hotel Negotiability Index“ von Egencia legt nahe, dass 2012 weiterhin ein Verkäufermarkt für Hotels herrschen wird, wenn auch nicht so ausgeprägt wie 2011. Die Städte mit den besten Aussichten für erfolgreiche Verhandlungen sind Amsterdam, Frankfurt und Mailand, dagegen sind die Erfolgsaussichten für London, Dublin, Lyon und Moskau schwach.
Trends im Reisemanagement
Egencia hat mehr als 250 Einkäufer und Travelmanager in Europa und Nordamerika bezüglich Kostenkontrolle, Reiseausgaben, Technologietrends und Erwartungen für 2012 befragt. Nach den Befragten zu urteilen, haben 43 Prozent der europäischen Einkäufer (versus 23% im vergangenen Jahr) und 42 Prozent von den nordamerikanischen Einkäufern (Prozentsatz ist niedrig im Jahresvergleich) leicht oder signifikant gestiegenen Reiseverkehr in den letzten sechs Monaten verzeichnet, was für eine weitere Steigerung der Reisenachfrage spricht.
Die besten Strategien zur Einhaltung oder Kontrolle der Reisekosten in Europa beinhalten:
Vorausbuchung von Flugtickets (51% )
Genehmigungsverfahren vor Reiseantritt (49%)
Strengere Einhaltung der Reiserichtlinien (46%)
Ermutigung zum Einsatz von Webkonferenzen (39%)
Mobile Geräte werden heute immer wichtiger für die Travel Manager, denn 80 Prozent der europäischen Befragten geben an, dass mobile Geräte/Funktionalitäten mässig bin hin zu sehr wichtig sind für ihr Reise Programm. Die Befragten befanden die folgenden Punkte am wichtigsten für die mobile Technologie auf einer Geschäftsreise.
Online check-in (77%)
Abrufen des Flugstatus (68%)
Wichtige Reiseziel-/Flugmeldungen (56%)
Papierloses Boarding (56%)
Während der Einsatz von mobilen Geräten mehr Popularität bei Travel Managern und den Reisenden gewinnt, scheinen die Social Media Kanäle weniger Priorität zu haben, da 78 Prozent der europäischen Travel Manager sagen, dass sie keine Social Media Tools verwenden, um mit ihren Reisenden zu kommunizieren. Diese Zahl wird wahrscheinlich abnehmen, da mobile Geräte und Social Media immer mehr verschmelzen.
Mehr als die Hälfte (52%) der europäischen Befragten haben angegeben, dass sie ein formales Sorgfaltspflichtprogramm ( Sicherheitsprogramm) für ihre Reisenden bereitstellen, verglichen mit nur 38 Prozent in Nordamerika.
Blog
-
Egencia – Geschäftsreise Ausblick 2012: Leichte Preissteigerungen bei Flugtickets und Hotelraten
-
J.D. Power and Associates: Steigenberger führt bei Gästezufriedenheit vor Marriott und Sheraton
(Westlake Village/USA, 31. Oktober 2011) Zum vierten Jahr in Folge führt Steigenberger Hotels and Resorts die gehobene Oberklasse bei der „European Hotel Guest Satisfaction Index Study 2011“ von J.D. Power and Associates an. Steigenberger konnte bei allen sieben Messgrössen hervorragende Werte erzielen. Marriott Hotels & Resorts und Sheraton Hotels & Resorts folgen in der Segmentrangliste auf den weiteren Plätzen. Hilton Garden Inn führt die Oberklassehotels im Hinblick auf die Gästezufriedenheit an und erzielte insbesondere bei den vier Messgrössen Räumlichkeiten, Hotelservice, Hotelanlagen sowie Kosten und Gebühren hervorragende Werte. Riu Hotels & Resorts und Dorint Hotels & Resorts folgen auf den weiteren Plätzen der Segmentrangliste.
1
Ramada Hotels führt die Mittelklasse im Hinblick auf die Gästezufriedenheit an und erzielte bei sechs der sieben Messgrössen (Räumlichkeiten, Hotelanlagen, Check-in/Check-out, Gastronomie, Hotelservice und Reservierungen) hervorragende Werte. Auf Ramada Hotels folgen Holiday Inn und Park Inn auf den weiteren Plätzen der Segmentrangliste. Im vierten Jahr in Folge führt Premier Inn die Rangliste der Standardklasse an. Dabei erzielte das Unternehmen bei sechs der sieben Messgrössen (Reservierungen, Check-in/Check-out, Räumlichkeiten, Gastronomie, Hotelanlagen sowie Kosten und Gebühren) hervorragende Werte. B&B Hotels und Travelodge folgen auf den weiteren Plätzen der Segmentrangliste.
Die „2011 European Hotel Guest Satisfaction Index Study“ beruht auf Antworten von mehr als 18.000 Gästen, die zwischen April und September 2011 in einem Hotel in Europa übernachteten. Die Studie wurde zwischen Mai und September 2011 durchgeführt.
Luxushotels werden in der Studie zwar berücksichtigt, aufgrund der zu geringen Anzahl möglicher Preisträger jedoch nicht in Ranglisten eingeteilt. Die Gesamtzufriedenheit europäischer Hotelgäste nach mehreren von Verbesserungen gekennzeichneten Jahren deutlich nachgelassen. Dies bezieht sich auf alle Bereiche des Gasterlebnisses.
1
Die Gesamtzufriedenheit betrug 2011 auf einer Skala von 1.000 Punkten durchschnittlich 735 Punkte und verschlechterte sich somit gegenüber dem Jahr 2010 um insgesamt 10 Punkte. Alle Kennzahlen der Gastzufriedenheit verschlechterten sich gegenüber dem Jahr 2010, wobei der grösste Rückgang bei der Messgrösse Kosten und Gebühren verzeichnet wurde. Die durchschnittliche Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren belief sich im Jahr 2011 auf 682 Punkte und sank gegenüber 2010 somit um 32 Punkte.
Die Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren im Jahr 2011 ist mit den Ergebnissen des Jahres 2009 vergleichbar (681). Die durchschnittliche Gesamtzufriedenheit belief sich 2009 jedoch auf insgesamt 746 Punkte und übertraf die Werte des Jahres 2011 somit um 11 Punkte. Dies lässt darauf schliessen, dass sich weitere Aspekte des Gasterlebnisses ausser der Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren gegenüber 2009 deutlich verschlechtert haben.
Vor der Konjunkturschwäche verbesserten Hoteliers ihre Angebote, was einen Anstieg der Kundenzufriedenheit in allen Bereichen des Gasterlebnisses einschliesslich der Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren zur Folge hatte. Während der Rezession reduzierten Hotelketten ihre Preise, um die Nachfrage anzukurbeln. Dies hatte zunächst weitere Verbesserungen der Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren zur Folge, bevor steigende Preise im Jahr 2010 wieder zu einer rückläufigen Kundenzufriedenheit führten. Darüber hinaus setzten Hoteliers Personal- und Servicekürzungen um und reduzierten ihre Investitionen in Hotelanlagen, um die Betriebskosten während dieses Zeitraums weiter zu senken. Dies führte zu einem grundsätzlichen Verfall der Kundenzufriedenheit hinsichtlich des generellen Gasterlebnisses.
“Die Gäste kommen wieder, und sie haben erhöhte Erwartungen im Gepäck”, so Stuart Greif, Vice President und Geschäftsführer der globalen Reise- und Bewirtungspraxis von J.D. Power and Associates. “Hoteliers sehen sich veranlasst, eine flache Kostenstruktur aufrecht erhalten zu müssen, wie viele andere Unternehmen auch. Dies wird so lange der Fall sein, bis sie wieder eine stetige Nachfrage verzeichnen. Und genau darin liegt die Gefahr, denn in der Zwischenzeit lassen sie zu, dass sich ihr Produkt- und Serviceangebot verschlechtert. Für Hoteliers ist es daher von entscheidender Bedeutung, sich auf eine Verbesserung des Gasterlebnisses zu konzentrieren. Sollten sie dies nicht tun, riskieren sie den Verlust von Kunden, Marktanteilen und finanzieller Rentabilität.”
Laut Greif könne eine häufigere Interaktion zwischen Gästen und Hotelpersonal zur Förderung der Kundenzufriedenheit und Loyalität beitragen. Während quasi jeder Gast beim Einchecken mit dem Hotelpersonal in Kontakt kommt, so würde jede zusätzliche Interaktion mit andersgeartetem Hotelpersonal (z. B. Reinigungskräfte, Manager, Concierge) zu einer durchschnittlichen Erhöhung der Kundenzufriedenheit um 28 Punkte führen.
Im Rahmen der Studie wurde ausserdem festgestellt, dass die Verfügbarkeit von Internetangeboten innerhalb der Hotelanlage immer wichtiger wird. Erstmals hat der kostenfreie Internetzugang das kostenfreie Frühstück auf der Beliebtheitsskala überholt. Darüber hinaus hat sich die Internetnutzung der Hotelgäste innerhalb der vergangenen sechs Jahre nahezu verdreifacht. Im Jahr 2011 gaben 47 Prozent aller Gäste an, den Internetzugang ihres Hotels benutzt zu haben. Im Jahr 2005 waren es lediglich 17 Prozent.
“Gäste erwarten heutzutage, dass Hotels einen Internetzugang haben, der dauerhaft verfügbar ist und einwandfrei funktioniert. Dies wird immer wichtiger, weil Internetzugänge mittlerweile auch in hotelfremden Umgebungen wie Restaurants und Cafés flächendeckend verfügbar sind”, so Greif. “Mittlerweile sind wir an einem Punkt angelangt, an dem sich Probleme mit dem Internetzugang Jahr für Jahr immer negativer auf die Gästezufriedenheit auswirken.”
Hotelgäste, die für einen Internetzugang separat zur Kasse gebeten werden, sind mit den Kosten und Gebühren eines Hotels deutlich weniger zufrieden als Gäste, deren Internetzugang bereits im Zimmerpreis enthalten ist. Hinzu kommt ausserdem, dass Gäste, die Probleme mit dem Internetzugang ihres Hotels hatten, nur in 13 Prozent der Fälle gewillt waren, auch in Zukunft wieder eine Nacht in dem entsprechenden Hotel zu verbringen. Im Gegensatz dazu brachten 28 Prozent aller Kunden ohne jegliche Probleme mit dem Internetzugang ihre Bereitschaft zum Ausdruck, in Zukunft zurückkehren zu wollen.
Die Studie, die inzwischen schon zum siebten Jahr in Folge durchgeführt wird, dient der Untersuchung der allgemeine Zufriedenheit europäischer Hotelgäste anhand von sieben Messgrössen (nach Bedeutung aufgeführt): Räumlichkeiten, Kosten und Gebühren, Hotelanlagen, Check-in/Check-out, Gastronomie, Hotelservice und Reservierungen. Vierundfünfzig Markenhotels wurden bewertet und in vier Segmente (1) eingeteilt: gehobene Oberklasse, Oberklasse, Mittelklasse und Standardklasse. -
American Express Business Travel Forecast: Moderater Preisanstieg 2012 in einem unsicheren Wirtschaftsumfeld
(Frankfurt am Main, 31. Oktober 2011) Im kommenden Jahr werden die Preise bei Geschäftsreisen auf dem europäischen und dem nordamerikanischen Markt moderat steigen. Asien und Lateinamerika bilden eine Ausnahme: Aufgrund der hohen Nachfrage nach Reisen in diese Region werden dort deutliche Preissteigerungen erwartet. Zu diesen Erkenntnissen kommt der Global Business Travel Forecast 2012 von American Express. Die Notwendigkeit der Unternehmen, in Geschäftsreisen zu investieren, um das Wachstum zu fördern sowie begrenzte Kapazitäten der Anbieter werden zu einem allgemeinen Preisanstieg führen.
„Die Reisebranche bleibt ein komplexer, sich ständig wandelnder Markt. Die Anbieter streben gleichzeitig nach Preisen und Profitabilitätsniveaus aus der Zeit vor der Krise – und beides angesichts wirtschaftlicher Ungewissheit“, sagte Christa Degnan Manning, Leiterin des Forschungsdienstes „Expert Insights“ bei American Express Global Business Travel. „Da Geschäftsreisen sowohl ein maßgeblicher Faktor für die Entwicklung der Weltwirtschaft als auch ein einzigartiger Förderer des Unternehmenswachstums sind, erwarten wir, dass die Kombination aus der Nachfrage und dem effektiven Ertragsmanagement auf Anbieterseite die Preise wahrscheinlich nach oben drücken wird.“
Entwicklung der Flugtarife in Europa, im Mittleren Osten und in Afrika (EMEA)
Die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit wird gerade auch in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) die treibende Kraft hinter dem niedrigen einstelligen Anstieg der Flugpreise im kommenden Jahr sein. Je nach Region variiert das Reisevolumen jedoch und dies führt dazu, dass die Preise sich unterschiedlich entwickeln. So wird etwa in Deutschland und Großbritannien ein moderater Anstieg der Flugpreise erwartet, in Frankreich dagegen dürften die Preise stabil bleiben.
Inland / Kurzstrecke (Economy): 0 bis 4 Prozent
International / Langstrecke (Business): 3 bis 7 Prozent
Entwicklung der Hoteltarife in der Region EMEA
Die Länder der Region EMEA unterscheiden sich hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Situation sehr stark. Allgemein ist für 2012 mit moderaten Preissteigerungen zu rechnen. In Märkten wie Spanien oder Griechenland sind aber sinkende Hotelpreise wahrscheinlich, da diese Länder besonders mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. In Deutschland werden die starke Wirtschaft und das hohe Bruttoinlandsprodukt wahrscheinlich zu Preissteigerungen führen. Jedoch bleibt die Prognose aufgrund der allgemeinen Euro-Unsicherheit zurückhaltend.
Mittlere Kategorie: 0,5 bis 4,5 Prozent
Premium-Kategorie: 1 bis 5 Prozent
„Unternehmen werden ihre Mitarbeiter weiterhin auf Reisen schicken, da dies für den wirtschaftlichen Erfolg entscheidend ist“, erklärte Kaveh Atrak, General Manager Central Europe und Nordic Regions. „Gut gemanagte Reiseprogramme ermöglichen auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten Geschäftsreisen. Dank sachkundiger Verhandlungen, die auf Einsparungen abzielen, können auch die Kosten im Zaum gehalten werden. Mit den richtigen Informationen werden Unternehmen dies auch im Jahr 2012 tun können.“ -
FBMA: 57. Brillat Savarin Plakette geht an Fritz Keller
(Frankfurt/Main, 31. Oktober 2011) Ehrung für sein Lebenswerk: Fritz Keller vom 1 und Hausherr des Sternerestaurants und Hotels Schwarzer Adler in Vogtsburg-Oberbergen wird mit der 57. Brillat Savarin-Plakette ausgezeichnet. Die Verleihung findet während der FBMA-Jahreshauptversammlung vom 15. bis 17. April 2012 in Freiburg/Breisgau statt.
1
Keller, Jahrgang 1957, gilt als einer der namhaften Bordeaux-Importeure Deutschlands und hat sich u.a. als Gastronom (1 Stern Michelin) und als langjähriges Vorstandsmitglied der Sommelier-Union einen Namen gemacht. Mit seinen badischen Winzerkollegen hat er unter besonderen Qualitätsvorgaben die Wein-Edition „Fritz Keller“ in die Regale von Discounter Aldi gebracht. -
Hotellerie in Oberösterreich: Steht die Qualität in den Sternen?
(Linz, 28. Oktober 2011) Hotelsterne und Dienstleistungsqualität – diese Erfolgsfaktoren für die oberösterreichische Tourismusbranche wurden kürzlich beim OÖ Forum Tourismus und Freizeit diskutiert. Rund 150 Touristiker und Studierende nutzten die Veranstaltung von Oberösterreich Tourismus und Johannes Kepler Universität Linz, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und mit Kollegen auszutauschen.
1
Qualität im Tourismus beinhaltet viele Komponenten, von der richtigen Hardware bis hin zur perfekten Dienstleistung. Ob das Urlaubserlebnis als stimmig wahrgenommen wird und begeistert oder die Rahmenbedingungen für die Geschäftsreise optimal waren entscheidet letztendlich der Gast. “Die einen legen mehr Wert auf messbare Größen, etwa in Form von Hotelsternen, andere wiederum vertrauen auf persönliche Meinungen und Empfehlungen in Bewertungsplattformen. Dazwischen liegen viele Gestaltungsmöglichkeiten für die Tourismusbranche. Das Forum ist Impuls für Touristiker, sich näher mit dem Thema auseinanderzusetzen und den für ihre Gäste passenden Mix zu schaffen.” erklärt Mag. Karl Pramendorfer, Vorstand des OÖ. Tourismus die Hintergründe zum diesjährigen Forum.
Die Dienstleistung als Designobjekt
Birgit Mager, Professorin für Service Design an der Köln International School of Design, zeigte in ihrem spannenden Impulsvortrag auf, dass sich Dienstleistungen ebenso gestalten lassen wie Gebrauchsgegenstände und man damit Gäste begeistern kann. “Service Design” ist ein komplexer Prozess, um Dienstleistungen aus der Sicht der Kunden nützlich, nutzbar und begehrenswert zu gestalten sowie sie für den Dienstleister effizient und effektiv zu machen. Anhand der “Kundenreise” (Customer Journey) wird die vollständige Dienstleistungskette veranschaulicht und daraus kreative, innovationsorientierte Service-Modelle abgeleitet. Im Rahmen der Umsetzung eines strategisch durchdachten Konzeptes wird die Dienstleistung – von der Kommunikation bis hin zur Qualifikation – so verändert, dass Gäste-Erlebnisse und Erfahrungen den Rahmen des Alltäglichen überschreiten und begeistern. “Hier werden Erinnerungen kreiert, von denen Besucher noch lange zehren und vor allem auch anderen erzählen. Damit schafft sich der Anbieter hocheffiziente, glaubwürdige Werbeträger.” sagte Mager.
Gästebewertungen sichern Qualität
Fachgruppenobmann Karl Weixelbaumer gab Einblick in die Hotelklassifizierung neu, die seit Jänner dieses Jahres auf europaweit einheitliche Standards gebracht wird. Neben den bisherigen Kriterien werden dabei künftig auch Gästebewertungen berücksichtigt. “Damit erhalten die Beherbergungsbetriebe eine nachvollziehbare Orientierungshilfe, vom Schlafkomfort bis hin zum Qualitätsmanagement, die gleichzeitig beim Gast für mehr Transparenz sorgt.” sagte Weixelbaumer.
Auch die Mystery-Guest-Analysen der Beratungsfirma Gastlichkeit & Co zielen darauf ab, die Qualität von Quartier und Social Skills der Gastgeber zu testen und durch anschließende Feedbackrunden zur Qualitätssicherung im Beherbergungsbetrieb beizutragen. “Wichtig ist, dass sich der Gast als Mensch wohl fühlt. Gastgeber erreichen das nur durch ehrliche Zuwendung und aufrichtige Gastfreundschaft. Diese echte Herzlichkeit, die Authentizität ist der Erfolgsfaktor für die Zukunft.” meinte Kurt H. Steindl, MBA.
“Wenn Kunden zufrieden sind, geben sie ihre Erfahrungen gerne weiter. Noch mehr, wenn ihre Erwartungen übertroffen wurden und sie begeistert waren” räumte Georg Ziegler von HolidayCheck.com mit dem Vorurteil auf, dass Bewertungsplattformen ohnehin nur negative Meinungen beinhalten. Wie man mit Gästemeinungen die Qualität im Betrieb steigern und neue Kunden gewinnen kann, zeigte er anhand von klaren Handlungsempfehlungen und vielen Beispielen auf. Genau Beobachten, kommentieren, Probleme lösen, kommunizieren und Bewertungen aktiv fördern sind für Ziegler die Erfolgsgaranten, die Mehrwert für Unternehmer und Gäste schaffen.
Dass die Qualität der Dienstleistung mit ein wesentlicher Grund zur Kaufentscheidung ist und in welcher Form an deren Verbesserung gearbeitet werden kann, findet auf breiter Basis Eingang in die Lehrveranstaltungen des Masterstudiums Tourismusmanagement der Johannes Kepler Universität diskutiert. Das Forum Tourismus und Freizeit ermöglicht darüber hinaus den Studierenden einen vertiefenden Diskurs zu fachspezifischen Themen und den Gedankenaustausch mit Praktikern, die an der Tagung teilnehmen.
Die jährliche Veranstaltung von Oberösterreich Tourismus und Johannes Kepler Universität Linz dient dazu, betriebswirtschaftliches Basiswissen mit aktuellen tourismusrelevanten Erfordernissen zu vernetzen. Die Vorträge zum OÖ Forum Tourismus & Freizeit können unter 1 heruntergeladen werden.
-
Überschwemmungen in Thailand – Interview mit TUI Chefreiseleiter Ralf Rau in Bangkok zur Situation im Land
(Hannover / Bangkok, 28. Oktober 2011) Wie ist die Situation in Bangkok?
Ralf Rau: Das Alltagsleben im Zentrum Bangkoks verläuft nach wie vor weitestge-hend normal. Geschäfte, Banken und Büros und auch der internationale Airport Suvarnabhumi sind geöffnet. Allerdings tritt gerade der Chao Phraya Fluss an einigen Stellen über die Ufer und angrenzende Stadtteile werden überschwemmt. Ebenfalls überflutet ist die Gegend um die Hauptsehenswürdigkeit Bangkoks, den großen Palast mit dem Königstempel. Er wurde mittlerweile für den Besucherverkehr geschlossen.
Was raten Sie Urlaubern, die eine Reise nach Bangkok geplant haben?
Ralf Rau: Da sich die Hochwassersituation in der Stadt seit Tagen zuspitzt, sind Besichtigungen quasi nicht mehr möglich. Auch gibt es keine Garantie, dass das Zentrum der Stadt von Überflutungen verschont bleibt. Wir empfehlen Reisenden deshalb dringend, ihre Bangkok-Pläne zu überdenken. Neubuchungen für Bangkok-Stadthotels haben wir für alle Anreisen vorsorglich zunächst bis einschließlich 4. November gestoppt.
Und in den anderen Teilen des Landes? Wo kann man noch hinreisen?
Ralf Rau: Weite Teile des Landes sind vom Hochwasser nicht betroffen. Das gilt ausnahmslos für die Baderegionen im Süden, also Pattaya, Hua Hin/Cha Am, Koh Samui, Krabi und Phuket sowie Khao Lak. Auch in allen nördlichen Regionen oberhalb der Stadt Sukhothai, die rund 300 Kilometer von Bangkok-Stadt entfernt liegt, verläuft das Leben weiterhin völlig normal.
Das heißt hier können Urlauber nach wie vor hinreisen?
Ralf Rau: Auf jeden Fall! Rundreisen im Norden und Süden finden uneingeschränkt statt. Das gleiche gilt für das Hotelprogramm in Chiang Mai im Norden und die Badehotels im Süden. Das Gros unserer Gäste verbringt mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von zwölf Tagen sogar den Hauptteil ihrer Thailandreise in den Baderegionen rund um Phuket, Khao Lak und Koh Samui. Hier gibt es keinerlei Einschränkungen. Es wäre verheerend für Thailand und seine Menschen, wenn die wichtigsten Tourismusregionen gemieden würden, denn weite Teile des Landes sind in keinster Weise vom Hochwasser beeinträchtigt. -
Waldorf Astoria Berlin: Belgier Roel Lintermans wird neuer Chefkoch des „Les Solistes by Pierre Gagnaire
(Berlin, 28. Oktober 2011) Der Belgier Roel Lintermans wird Küchenchef des „Les Solistes by Pierre Gagnaire“, dem Gourmetrestaurant des neuen Waldorf Astoria Berlin. Die Zusammenarbeit des 33-Jährigen mit Restaurantbesitzer Pierre Gagnaire, dem mit elf Michelin-Sternen dekorierten Spitzenkoch aus Frankreich, hat sich bereits bestens bewährt Schon seit 2008 dirigiert der Belgier erfolgreich Gagnaires Sterne-Restaurant „Sketch“ in London.
1
Auch beim Wechsel von der Themse an die Spree wird die Arbeitsaufteilung der bestehenden Routine fortgesetzt: Während Pierre Gagnaire, der „Picasso der französischen Küche“, verantwortlich für das Küchenkonzept und die Menügestaltung des Restaurants mit 80 Plätzen zeichnet, übernimmt Roel Lintermans die Regie am Kochtopf. Vorwiegend französische Küche soll im „Les Solistes by Pierre Gagnaire“ serviert werden. Lintermans Team wird eigens in Pierre Gagnaires Drei-Sterne-Restaurant in Paris ausgebildet.
„Mit Roel Lintermans konnten wir einen exzellenten Küchenchef verpflichtet. Er hat viel Erfahrung in der Gourmet- und Sternenküche und auch die Zusammenarbeit zwischen Pierre Gagnaire und Roel Litermans hat sich über viele Jahre hinweg bewährt. Gemeinsam wird das Team unseres neuen Restaurants die Eleganz und Klasse auf die Teller zaubern, die einem Waldorf Astoria Hotel gebührt“, äußerte sich Friedrich W. Niemann, General Direktor des neuen Weltklasse-Domizils in Berlin zu der Neubesetzung.
Pierre Gagnaire selbst gibt sich zuversichtlich: „Ich freue mich sehr, weiterhin mit einem so talentierten Küchenchef wie Roel Lintermans zusammen zu arbeiten und dieses neue Projekt mit ihm gemeinsam in Angriff zu nehmen. Mit Roel’s Fähigkeiten und Erfahrung wird Les Solistes sich erfolgreich in der Berliner Gastronomieszene positionieren.“
1
Das neue Waldorf Astoria Berlin verfügt über ein beeindruckendes kulinarisches Angebot. Neben dem Hauptrestaurant von Pierre Gagnaire wird auch das Romanische Café – legendärer Literatentreffpunkt von Erich Kästner, Bertolt Brecht oder Billy Wilder – wieder seine Pforten öffnen. Eine Bar – die Lang Bar, benannt nach einem der einflussreichsten und vielseitigsten Bürgern der Stadt – und die Peacock Alley runden das eindrucksvolle Gastronomieangebot des Hotels ab.
Das Fünf-Sterne-Plus-Hotel (232 Zimmer) ist Teil des Projekts „Zoofenster“, das den gesamten Westteil der Berliner City aufwerten und beleben soll. Die Eröffnung wird voraussichtlich im März 2012 sein. -
TUI: Neue Hotelmarke „Viverde“ soll zur „Bionade des Reisens“ werden
(Hannover, 28. Oktober 2011) Marke Nr. 11: Karl J. Pojer, Chef von 1, packt ein weiteres Kapitel an. Mit dem Hotelkonzept „1“ will sich Europas Touristikonzern Nr. 1 an sog. „Naturaktive“ – Menschen, die nach Natur und Ruhe suchen und Wert auf Umwelt und Nachhaltigkeit sowie gesunde Ernährung legen – richten. Die neue Hotelmarke startet zum Sommer 2012 mit zwei Hotels. Bis 2015 soll das Portfolio auf insgesamt 15 Viverde Hotels ausgebaut werden.
1
„Wir kreieren hier eine Art ‘Bionade des Reisens“, gibt Volker Böttcher, CEO der TUI Deutschland die Zielrichtung vor. Die internationale neue TUI Hotelmarke Viverde ist auf dem deutsch-sprachigen Markt exklusiv bei TUI buchbar. Die ersten beiden Viverde Hotels werden ab der nächsten Sommersaison das Vier-Sterne-Hotel Viverde Loryma in der Türkei und das Vier-Sterne-Hotel Viverde Tenuta Moreno in Italien sein.
Der Name Viverde ist ein Wortspiel aus “vivir”, leben, und “verde”, grün. „Klingt nach biederem Lebensstil und Müsli-Askese? Ganz im Gegenteil: Genuss hat für die Zielgruppe der Naturaktiven einen hohen Stel-lenwert“, sagt Stefanie Schulze zur Wiesch, Leiterin Konzepthotels und Qualitätsmanagement. „Im Einklang mit der Natur zu leben, bedeutet schon lange nicht mehr, Latzhose und breites Fußbett zu tragen. Bio-Produkte haben längst Einzug in Super-märkte gehalten, regionale Küche ist seit Jahren in Sternerestaurants präsent und organische Kleidung ist heute durch Bio-Linien großer Marken absolut salonfähig“, so zur Wiesch weiter.
Paare und Singles zwischen 30 und 69 Jahren werden von der neuen generations-übergreifenden Hotelmarke mit dem Slogan „Natürlich erholt“ genauso angesprochen wie naturaktive Familien, die abseits vom Massentourismus Zeit mit ihren Kindern verbringen möchten. Hohe Umweltstandards bei Unterkunft und Verpflegung, eine gesunde, regionale Küche und Entspannung im Wellnessbereich sind wichtige Be-standteile der Viverde-Philosophie. Reizvolle Natur und Landschaft und individuelle Hotels mit authentischer, persönlicher Führung haben beim Hotelkonzept Viverde oberste Priorität. Naturaktivitäten und -erlebnisse stehen im Vordergrund, aber ohne den Charakter eines klassischen Entertainmentprogramms. So werden zum Beispiel Pasta-Zubereitungskurse mit gemeinsamem Kochen oder Outdooraktivitäten angeboten. Zum definierten Viverde-Standard gehören mindestens vier Naturerlebnisse pro Woche – von der Fahrradtour bis zur Fackelwanderung. Geführte Wanderungen mit der Alpin Schule Innsbruck (ASI) sind zubuchbar. Das Konzept der Hotels integriert die Natur – von der Bepflanzung im hoteleigenen Garten bis zum Angebot von hauseigenen Produkten wie Milch, Käse oder Kräutern. Es sind kleine Hotels mit 50 bis maximal 250 Zimmern im landes-typischen, individuell harmonischen Stil, angesiedelt im Drei- bis Vier-Sterne Bereich. Die Lage inmitten der Natur und Gartenanlagen mit privaten Ruheplätzen sind Grundvoraussetzung. Die Schonung und Bewahrung aller Ressourcen spielt darüber hinaus eine große Rolle. So müssen alle Hotels der Marke mit dem TUI-Umweltchampion ausgezeichnet sein. Das Vier-Sterne-Hotel Viverde Tenuta Moreno in Italien trägt zusätzlich das EU Eco-Label.
1
Die TUI, Deutschlands führender Reiseveranstalter, lanciert mit Viverde-Hotels eine neue Hotelmarke auf dem deutschen Veranstaltermarkt und baut damit den lukrativen Hotelsektor nach der Einführung der Hotelkonzepte Sensimar, Puravida Resorts und TUI Best Family weiter aus. Auch das neue Hotelkonzept wird als Franchisemodell umgesetzt. Investitionen in eigene Assets sind nicht vorgesehen. „Den Hotels, die punktgenau die Bedürfnisse einer bestimmten Urlauber-Zielgruppe bedienen, gehört die Zukunft“, ist TUI-Deutschland-Chef Böttcher überzeugt. Die neue Marke ist Bestandteil des Wachstumsprogramms „GET 2015“: Bis 2015 will TUI die Anzahl ihrer exklusiven und differenzierten Hotelprodukte von 41 auf 136 ausbauen.
Bei der Entwicklung der neuen Hotelformate wurden nicht allein soziodemographische Hintergründe analysiert, sondern zudem die Lebensstile und Urlaubsbedürfnisse verschiedener Zielgruppen betrachtet. So haben die Marktforscher von TUI und der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) eine umfassende Befragung zu Urlaubsbe-dürfnissen und -aktivitäten sowie Produkterwartungen durchgeführt. Studien zu Lebensstilen deutscher Verbraucher zur Identifikation gesellschaftlicher Trends wurden ebenso analysiert. Die daraus entstandene Zielgruppensegmentierung ist repräsenta-tiv für den deutschen Veranstaltermarkt. -
Rezidor Hotel Group: Starkes drittes Quartal wird Millionen-Verlust nicht verhindern
(Brüssel, 28. Oktober 2011) Weiterhin dunkle Wolken: Die Rezidor Hotel Group, Brüssel, kommt trotz einer Umsatzsteigerung von 6,9 Prozent im dritten Quartal nicht aus der Verluszone heraus. Das Betriebsergebnis (EBIT) in den ersten neun Monaten des Jahres beträgt -3,7 Millionen Euro.
Im Zeitraum Juli bis September stieg der Umsatz auf 219,4 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 205,3 Mio. Euro). Die durchschnittliche Belegung stieg leicht auf 69,8 Prozent (69,5%), der Revpar wuchs um 2,3 Prozent auf 69,1 Euro.
Der Turnaround in der nachwievor sehr schnell wachsenden, börsennotierten Hotelkette ist noch nicht geschafft. In den vergangenen zwölf Monaten (Oktober 2010 – Oktober 2011) summierte sich der Verlust nach Steuern auf 5,2 Millionen Euro. Der Finanzerport kann unter www.rezidor.com abgerufen werden.
Designwettbewerb: Radisson Blu gestaltet ein Zimmer im Stil des Gewinner-Moodboards
Radisson Blu wird ein Hotelzimmer im Stil des Gewinner Moodboards, aus dem diesjährigen Sommer Designwettbewerb, gestalten. Die Teilnehmer wurden eingeladen, das Design für ein Hotelzimmer zu entwerfen, das ihrem ganz persönlichen Geschmack entspricht. Die Jury hat sich schließlich aus 12.345 eingereichten Moodboards für dasjenige von Wim Alenus (Belgien) entschieden. Sein Design wird nun Inspiration sein, um ein Hotelzimmer im Radisson Blu Royal Hotel, Brüssel neu zu gestalten. Wim hat damit 30 Übernachtungen während einem Jahr in “seinem” Zimmer gewonnen. Auch die Designer der ersten 10 Moodboards haben ein Weekend im neu gestalteten Zimmer gewonnen.
Neue Projekte in Europa
Seit Ende Juli 2011 ist Park Inn by Radisson neu auch in Luxemburg vertreten. Das Park Inn by Radisson Luxembourg City (99 Zimmer) ist ideal gelegen: Mitten im belebten Stadtzentrum, nur 10 Minuten vom Flughafen und 200 Meter vom Hauptbahnhof entfernt, direkt an der trendigen Avenue de la Gare – eine der faszinierendsten Einkaufsstraßen der Stadt mit direktem Anschluss an die Banken- und Wirtschaftsviertel.
Das neue Radisson Blu Hotel Batumi in Georgien (168 Zimmer), das seit August 2011 Gäste beherbergt, hat alles, um das trendigste Hotel in Georgiens cooler Hafenstadt am Schwarzen Meer zu werden. Das neue, zeitgemäße Haus mit faszinierender Glasfassade und 168 Zimmern ist ein auffälliges Wahrzeichen im Beachresort Batumi. Es liegt nahe dem belebten Strandboulevard und den Business- und Handelsbezirken sowie in unmittelbarer Reichweite der beliebten, kulturellen Attraktionen. Zudem ist es nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt und auch vom internationalen Flughafen leicht zugänglich.
Die Rezidor Hotel Group kündigt das Park Inn Trysil Mountain Resort in Norwegen an. Die Eröffnung des Hotels mit 369 Zimmern soll im Dezember 2011 – gerade rechtzeitig zur kommenden Skisaison – eröffnet werden.
The Rezidor Hotel Group und der international führende Hotel Operator in Russland/CIS kündigen das Park Inn by Radisson Donetsk an. Es ist das erste Park Inn by Radisson Hotel in der Ukraine und ein gemeinsames Projekt mit Esta Holding, dem größten Investor im Immobiliensektor des Landes. Das Hotel im mittleren Segment mit 175 Zimmern liegt am Pushkin Boulevard mitten im Zentrum von Donetsk. Pushkin Boulevard ist die größte Fußgängerzone der Stadt mit zahlreichen Cafés, Restaurants und Sehenswürdigkeiten.
1
The Rezidor Hotel Group kündigt ihr neuntes Hotel in Polen und das zweite in Warschau an. Das Rebranding des über 435 Zimmer verfügenden Radisson Blu Sobieski Hotel ist für das dritte Quartal 2011 vorgesehen. Zurzeit ist das Haus unter dem Namen Jan III Sobieski Hotel, Warschau bekannt. Nach Abschluss der Renovierungsmaßnahmen im Jahr 2015 wird das Radisson Blu Sobieski Hotel über 467 Zimmer verfügen.
Die Rezidor Hotel Group kündigt ein neues Hotel in Tunesien an: Das heutige Hotel Riu Park El Kebir wird in Park Inn Hammamet (273 Zimmer, 63 Villen) umbenannt und im zweiten Quartal 2012 nach einer vollumfänglichen Renovierung wiedereröffnet. Es wird das dritte Hotel der Rezidor Group in Tunesien sein, die bereits das Park Inn Ulysse Resort & Thalasso und das preisgekrönte Radisson Blu Resort & Thalasso in Djerba betreibt. -
„Joey quits“ – was Hotelmitarbeiter mit Social Media anstellen
(Providence/USA, 28. Oktober 2011) 2,6 Millionen Abrufe: Die medial präsentierte Kündigung eines Hotelmitarbeiters zieht weite Kreise. „Joey quits“, ein belustigender Eigendreh, zeigt eigentlich nur, wie ein junger Mann seinem Chef die Kündigung vor die Füße schmeisst und mit einer lauten Brass Band vondannen zieht. Die Youtube-Story zeigt aber auch, was Hotelmitarbeiter mit Social Media alles anstellen können.
1
„Joey“ schreibt über seinen früheren Atrbeitgeber, ein Renaissance Hotel in den USA, dass dort unhaltbare Arbeitsbedingungen herrschten. In der Küche müsse man bis zu 16 Stunden arbeiten und dies ab 5:30 Uhr morgends. Im Housekeeping müsse man neun oder mehr Gästezimmer in einer Neun-Stunden-Schicht reinigen. Wer aufmucke würde abgemahnt oder gefeuert. Der Manager „Jared“ schreie seine Untergebenen an. Undsoweiter.
Die Video-Rache des Mitarbeiters findet international Beachtung. Was dies für die Arbeitsbedingungen in dem betroffenen Hotel bedeutet, ist nicht überliefert. „Joey“ selbst fand einen neuen Job und ist glücklich.
Klicken Sie hier zum Film: http://youtu.be/9A4UGtM4hDQ