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  • CHD Expert: Gastrojahr 2009 mit Umsatzverlust von bis zu -10%

    (Hamburg, 28. Januar 2010) Das vergangene Jahr war von anhaltenden Umsatzrückgängen geprägt. Die Verluste in Hotellerie und bei Top-Restaurants in Deutschland betrugen bis zu zehn Prozent. Der Abwärtstrend begann bereits im Herbst 2008 und entwickelte sich stetig weiter. Eine Erholung der Konjunktur im führenden Gastgewerbe ist erst gegen Ende dieses Jahres zu erwarten. Dies ist Ergebnis der aktuellen Analyse „Gastrodynamik 2009“ des auf den Außer-Markt-Markt spezialisierten Marktforschungsunternehmens CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg.

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    „In der Hotellerie macht sich insbesondere die starke Zurückhaltung der Geschäftskunden bemerkbar“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der 1. In Einzelfällen sei es zu Umsatzrückgängen von bis zu 25 Prozent gekommen. Viele Hotelbetreiber mussten notgedrungen ihre Preise erheblich senken und sehen sich nun einem neuem Preisdruck ausgesetzt. „Mit der Senkung der Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen kam eine neue Erwartungshaltung der Gäste auf“, so der Hotelexperte. Doch die Spielräume für neue Senkungen bei der Zimmerrate seien oftmals nicht mehr gegeben.
    In den führenden Restaurants sieht die wirtschaftliche Lage ebenfalls nicht rosig aus. „Der Kostendruck aufgrund steigender Energiepreise und teurem Einkauf von F&B-Rohwaren schwächt die Betriebe“, analysiert Lambracht. Zudem habe sich der Außer-Haus-Verzehr der Deutschen vom stabil gebliebenen Konsum abgekoppelt. Von Steigerungsraten bei Gästeanzahl und Durchschnittsbon können nur wenige Gastbetriebe berichten. Deutlich wurde der branchenweite Umsatzrückgang zuletzt bei der sinkenden Zahl der Weihnachtsfeiern. Die Hälfte der Gastbetriebe mussten Rückgängen bei den Buchungen verzeichnen.
    „Für 2010 ist nur eine allmähliche Erholung der Konjunktur im führenden Gastgewerbe zu erwarten“, prognostiziert Lambracht. Spätfolgen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf dem Arbeitsmarkt und allgemeine Zurückhaltung bei den Ausgaben im Außer-Haus-Markt machen Hoffnungen auf eine rasche Erholung zunichte. „Führende Hoteliers und Gastronomen kalkulieren erst gegen Jahresende oder Anfang 2011 wieder mit nennenswerten Zuwachsraten bei Gästezahl und Durchschnittsraten“, sagt Lambracht.
    Dagegen bleibt die Investitionsbereitschaft in der Hotellerie ermutigend: Jeder vierte Betrieb will in die Modernisierung seiner Gästezimmer investieren. Knapp unter zehn Prozent wollen bereits jetzt Restaurant und Küche modernisieren bzw. auffrischen. „Die meisten Beherbergungsbetriebe nutzen die Gunst der Steuersenkung für verzögerte Modernisierungen“, so Lambracht.

  • Presseschau vom 27. Januar 2010: Kreditkartenzahlungen liegen nun offen einsehbar im Internet

    (Landsberg/Lech, 27. Januar 2010) “Philip Kaplan hat gerade 178,51 Dollar im Aloft Hotel ausgegeben. Er war dort zum ersten Mal Kunde.” – So könnte eine typische Meldung auf blippy.com aussehen. Wer sich dort mit seinen Kreditkartendaten anmeldet, wird als gläserner Kunde präsentiert. Das US-Webportal startete nun offiziell und hat bereits 5.000 Nutzer.
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    Süddeutsche Zeitung: Gläserne Abrechnung
    Dank Blippy können Nachbarn und Freunde im Internet sehen, was der Einzelne per Kreditkarte bezahlt: Musik, Schuhe, Hotel mit der Geliebten. Das soll Spaß machen – Datenschützer sind entsetzt.
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    Die Welt: Nach Vapiano kommt Gerlach mit Vasano
    Hotel in edlem Design, aber ohne Service – Hamburger Unternehmer eröffnet Pilotprojekt in Leipzig
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    Stuttgarter Zeitung: Was halten Sie von einer Bettensteuer? Umfrage der Woche
    Wenn man andere rupft, kann man auch die Hoteliers rupfen. Schließlich werden in dieser Branche ordentliche Preise von den Gästen verlangt, da können auch die Hoteliers selbst zur Kasse gebeten werden. Und die Kommunen, deren Kassen derzeit leer sind, brauchen das Geld, um ihren Aufgaben gerecht werden zu können.
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    Stuttgarter Zeitung: SPD-Fraktionschef fordert Bettensteuer in Filderstadt
    Wie können die Löcher in Filderstadts Haushalt gestopft werden? Diese Frage müssen Stadträte und Verwaltung von Freitag an im Rahmen der Klausurtagung beantworten. Dabei werden sie auch über die Bettensteuer sprechen. Denn anders als in L.-E., gibt es in Filderstadt durchaus Stimmen für die sogenannte Kulturabgabe. Die Idee: Hoteliers, die seit kurzem nur noch den reduzierten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent verlangen müssen, werden auf kommunaler Ebene wieder zur Kasse gebeten.
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    Bergisches Handelsblatt: Die schwerste Krise der Stadt – Die Suche nach finanziellen Auswegen
    Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, DEHOGA Nordrhein, kritisiert den Vorschlag von Bürgermeister Lutz Urbach zur Erhebung einer Übernachtungssteuer für die Hotellerie in Bergisch Gladbach.
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    Die Welt: Grüne gescheitert – Steuererleichterung für Hoteliers bleibt
    Die Grünen sind im Bundestag mit einem Antrag auf Rücknahme der Umsatzsteuerentlastung für das Hotelgewerbe gescheitert. Die Steuersenkung sei “Klientelpolitik reinsten Wassers”, sagte Grünen-Parlamentsgeschäftsführer Volker Beck am Dienstag vor Beginn der Haushaltsdebatte im Parlament.
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  • Mehrwertsteuer-Debatte: Hitzige Diskussion gefährdet Steuergeschenk

    (Berlin, 26. Januar 2010) Der Argwohn wächst auf beiden Seiten: Sowohl in Hotellerie als auch Politik sorgt die anhaltende Diskussion um die Preisgestaltung nach der Mehrwertsteuersenkung für Ärger. Die Hoteliers beklagen die anhaltende Medienschelte, Bundes- und Landespolitiker nutzen die sehr uneinheitliche Branchenmeinung für gut gezielte Angriffe. Nun will die SPD-Bundestagsfraktion in Kürze die Rücknahme der Steuersenkung für Hotelübernachtungen beantragen. Dies dürfte zwar kaum von Erfolg gekrönt sein, heizt aber die Debatte weiter an und wird aus dem Thema bis zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ein Politikum machen.
    Zur generellen Medienkritik an den aktuellen Zimmerraten bemerkte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges etwas trotzig: „Das hat die Branche nicht verdient.“ Die üblichen 100 Tage Schonfrist werde der leidgeprüften Branche nicht gewährt. Die in den vergangenen Tagen verbreiteten Zahlen über angeblich zu hohe Hotelpreise fußen zwar nicht auf seriösen Erhebungen, haben aber durchaus Sprengkraft. Da erst im Februar die ersten Statistiken über die Januar-Raten (im Vergleich zum Vorjahresmonat) vorliegen werden, wird das Thema „teure Hotels“ auch weiterhin in der zuweilen wenig sachlich geführten öffentlichen Debatte eine Rolle spielen.
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  • Presseschau vom 26. Januar 2010: Kreditkartenbetrug in Starwood Hotels?

    (Landsberg/Lech, 26. Januar 2010) Krise bei Starwood: Die „Financial Times Deutschland“ berichtet von Kreditkartenmissbrauch u.a. im Sheraton Congress Hotel Frankfurt. Bei mehreren Kunden soll es zu illegalen Abbuchungen gekommen sein, nachdem sie mit den Karten Hotelübernachtungen bezahlt hatten. Aktuell sind Miles-and-more-Karten mit Bezahlfunktion betroffen, die von der Lufthansa und ihrem Kooperationspartner DKB-Bank ausgegeben und von vielen Geschäftsreisenden genutzt werden.
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    Financial Times Deutschland: Hotelkonzern unter Verdacht – Neuer Fall von Kreditkartenbetrug
    In Deutschland gibt es erneut einen Fall von Datenmissbrauch. Kartenanbieter Mastercard hat die Banken bereits vor Betrugsfällen gewarnt.
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    Die Welt: Gabriel will Hotelier-Parteispenden juristisch prüfen
    SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die Bundestagsverwaltung aufgefordert, die Legalität von Spenden eines Hotelunternehmers an FDP und CSU zu prüfen. “Die FDP hat damit aus meiner Sicht gegen das Parteiengesetz verstoßen”, sagte Gabriel dem “Hamburger Abendblatt”. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) müsse “juristische Schritte gegen die FDP und die CSU prüfen”.
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    Süddeutsche Zeitung: Parteispenden – Das Prinzip der politischen Landschaftspflege
    Geldsegen für die Bürgerlichen: Wie Großspender ihre Zuwendungen an Parteien verteilen – und wer davon am meisten profitiert.
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    banktip.de: Hessische Hotels investieren gesparte Umsatzsteuer
    Hessische Hotels wollen die Mehreinnahmen aus der seit Januar 2010 gesenkten Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) von 19 auf 7 Prozent für Übernachtungen in Betriebe, Personal und Preissenkungen investieren. Das teilt der Verband der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Hessen mit.
    Tagesspiegel: Hyatt-Chef ist Hotelier des Jahres
    Fred Hürst, der Chef des Hotels Grand Hyatt am Potsdamer Platz, ist von der „Allgemeinen Hotel- und Gaststätten-Zeitung“ (AHGZ) zum „Hotelier des Jahres“ gewählt worden.

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  • Hotelier des Jahres 2010: Verdiente Ehrungen für Fred Hürst und Lothar Eiermann

    UPDATE (Berlin, 26. Januar 2010) Große Gala für zwei würdige Branchenvertreter: Fred Hürst, GM des Grand Hyatt Berlin und Area Vice President der börsennotierten Kette, wurde gestern in Berlin mit den als „Branchen-Oscar“ gehandelten Preis „1“ geehrt. Und Lothar Eiermann, 35 Jahre im Dienst der Gourmandise und Luxushotelier, erhielt mit dem „Special Award“ eine verdiente Ehrung seines vorläufigen Lebenswerkes. Wie gewohnt richteten der Deutsche Fachverlag und die „1“ (AHGZ) die als Networking-Event Nr. 1 geschätzte Großveranstaltung im InterContinental Berlin rund 1.000 Gäste aus – zum 21. Mal mit weiteren Steigerung. Denn zum gleichzeitig stattfindenden „Deutschen Hotelkongress“ mit „Hotelexpo“ wurden sensationelle 1.200 Teilnehmer begrüßt – dies ist ein positives Signal für das neue Hoteljahr.
    Wie so oft geht vom „Hotelier des Jahres“-Abend ein Impuls mit nachhaltiger Wirkung aus. Zwar ließ sich bei einigen Hoteliers die angespannte Haltung nicht verbergen, aber einhellig bekannt man sic dazu, dass es nichts zu beklagen gäbe. Nun verlief das Hoteljahr 2009 für viele Betriebe dramatisch genug ab, doch die Erwartungshaltung für das Geschäftsergebnis 2010 ist auch nicht allzu hoch trabend. Die etwas gedämpfte Euphorie sei eben ein Zeichen der Zeit und durchaus heilsam, bemerkte ein Branchenbeobachter.
    Die Auszeichnung „Hotelier des Jahres“ wird nachwievor als bedeutendste Ehrung betrachtet. Über die Preisträger:
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    Fred Hürst, General Manager des Design- und Architekturhotels Grand Hyatt Berlin und Area Vice President Hyatt International, hatte im Mai 1988 mit dem am Rhein gelegenen Hyatt Regency als General Manager das erste deutsche Hotel der Kette eröffnet und lange geleitet. Später wurde er mit Sitz in Mainz als Regional Manager auch für das dortige Haus und das im April 1998 eröffnete Park Hyatt in Hamburg zuständig. Ende 1998 wechselte Hürst dann nach Berlin, um außer seinen überregionalen Tätigkeiten in der Nachfolge von Michael Kiehl auch die Leitung des Grand Hyatt zu übernehmen.
    Als Area Vice President baut Fred Hürst zudem die Präsenz der Gruppe in Deutschland aus. Zurzeit zählt Hyatt vier Hotels, außer dem Grand Hyatt, das Park Hyatt Hamburg, das Hyatt Regency Köln sowie das Hyatt Regency Mainz. Geplant sind das Grand Hyatt im Frankfurter Europaviertel sowie das Hyatt Regency im Düsseldorfer Medienhafen. Das Frankfurter Grand Hyatt soll nach Entwürfen des Amsterdamer UN Studios von Städel-Professor Ben van Berkel gebaut werden. Bauherr des Hochhauses ist Vivico Real Estate. Die Pläne sind noch nicht fertig. Das moderne und designorientierte 5-Sterne-Haus in Düsseldorf mit seinen 286 Zimmern und Suiten auf 16 Stockwerken soll 2010 fertig gestellt werden. Das Hotel-Projekt entsteht mit einem Volumen von 145 Mio. Euro und ohne ausländische Investoren.
    Lothar Eiermann, Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe, Friedrichsruhe/Zweiflingen (Special Award)

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    Lothar Eiermann war 35 Jahre lang Küchenchef und Direktor des 1712 als Jagdschloss erbauten Wald- und Schlosshotels Friedrichsruhe bei Öhringen. Als er die Leitung übernahm, war er 28 Jahre jung. Der Sterne-Koch machte aus dem ehemals fürstlichen Anwesen, das im Besitz des Fürsten Kraft zu Hohenlohe-Öhringen war und 1965 in ein Hotel umgewandelt wurde, eines der renommiertesten Luxus-Landhotels Deutschlands. Das Haus war das älteste Mitglied der Hotel-Vereinigung Relais & Châteaux in Deutschland und gehörte zu den wenigen Relais Gourmands. Bekannt ist es in erster Linie aufgrund seiner überdurchschnittlichen Küchenleistung.
    2005 verkaufte der Fürst zu Hohenlohe-Öhringen das Hotel samt Restaurant und Golfplatz für rund 22 Millionen Euro an den “Schraubenkönig” Reinhold Würth. Danach wurde das Anwesen kräftig renoviert. Die Renovierungs- und Umbauarbeiten für rund 3,5 Millionen Euro wurden bei laufendem Hotel- und Gastronomiebetrieb durchgeführt – unter der Ägide von Lothar Eiermann. Neu ist auch die 4.400 Quadratmeter Wellness- und Spa-Landschaft mit 27 Zimmern, Hallenbad, Freibad und Sauna – Investitionssumme: rund 15 Millionen Euro.
    Lothar Eiermann trennte sich im Zuge der Umstrukturierung von dem neuen Träger, der Panorama GmbH, in gegenseitigem Einvernehmen, wie Eiermann sagt. Seinen Nachfolgern indes wünscht der scheidende Chef alles Gute: Durch die Investitionen habe Friedrichsruhe eine Zukunft als eines der schönsten Resorts in Europa vor sich. Nun orientiert sich Eiermann erst einmal neu – mit seiner Frau bewohnt er eine Wohnung im fürstlichen Forsthaus und widmet sich ganz dem Alltag eines Privatiers – einschließlich Muße auf dem Green und Ungeduld beim Schlangestehen an der Supermarktkasse. Weitere Pläne hegt er noch nicht – aber ist schwer vorstellbar, dass Lothar Eiermann sich ganz zur Ruhe setzt.
    Nach der Gala ist vor der Gala
    Die Auswahl der Preisträger erfolgt in einer Jury, die von prominenten Branchenvertretern, ehemaligen Preisträgern und der AHGZ-Redaktion besetzt ist. Nur höchst selten wird die Wahl der Juroren offen kritisiert. Zwar behaupten nicht wenige Hoteliers, einen solchen Preis nicht unbedingt haben zu wollen, sind aber trotzdem ein wenig neidisch auf die geehrten Kollegen – dennoch zollen alle den Preisträgern ihren Respekt. Die Gala und der zunehmend erfolgreichere „Deutsche Hotelkongress“ sind sowohl für die wöchentlich erscheinende AHGZ als auch die Sponsorpartner aus der Zulieferindustrie eine sehr willkommene Plattform zur Kundenbindung. Neben Fachinformationen Print & Online sind eben persönliche Begegnungen in entspannter Atmosphäre immer noch die beste Vertriebsmethode.

  • Presseschau vom 25. Januar 2010: Dieter Müller macht sich selbstständig – Abschied vom Schlosshotel Lerbach

    (Landsberg/Lech, 25. Januar 2010) Mit 61 noch einmal was Neues starten: 1, einer der besten Köche Deutschlands, verabschiedet sich endgültig vom Schlosshotel Lerbach und will mit seiner Frau Birgit ein neues Unternehmen aufziehen. Mit dem „Restaurant Dieter Müller“, dem er in den vergangenen Jahren nur noch seinen Namen lieh, endet eine Epoche in der Geschichte der Gourmandise.
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    Die Welt: Dieter Müller verlässt Hotel Lerbach
    Vor zwei Jahren hatte sich Dieter Müller bereits zurückgezogen, dem Restaurant im Schlosshotel Lerbach als Patron nur noch seinen Namen gegeben und dort die Kochschule geführt. Jetzt verlässt er das Genießer-Refugium in Bergisch Gladbach endgültig: Zum 28.Februar scheidet der Starkoch aus.
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    FAZ: Datenklau-Vorwürfe gegen die Hilton-Hotelkette
    Eine Spionageaffäre erschüttert die amerikanische Hotelkette Hilton: Angestellte sollen Dokumente vom Sheraton-Eigentümer Starwood gestohlen haben. Nun setzt sich Starwood zur Wehr: Die Hotelkette hat Klageschriften eingereicht und fordert Schadensersatz. Nun prüft die Generalstaatsanwaltschaft die Datenklau-Vorwürfe.
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    Der Spiegel: Nach der Steuerermäßigung – Hotels verteidigen ihre Preise
    Die Hotelbranche wehrt sich gegen den Vorwurf, sie gebe die satte Steuerermäßigung auf Übernachtungen nicht an die Gäste weiter. Die Verbraucherzentralen hatten kürzlich in einer Umfrage festgestellt, dass die Preise um 1,9 Prozent gestiegen sind. Diese sei methodisch zweifelhaft, sagt jetzt die Hotellerie.
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  • Presseschau vom 22. Januar 2010: Hotelraten-Diskussion – Endlich steht die Abwehrfront

    (Landsberg/Lech, 22. Januar 2010) Das hat ein wenig gedauert: Nach mehr als zwei Wochen Dauerfeuer gegen angeblich zu hohe Zimmerpreis regt sich der Widerstand in der Hotellerie. Der Hotelverband Deutschland ruft bei der Diskussion um Mehrwertsteuersenkung und Parteistand „zurück zu den Fakten“ und IHA-Präsident Fritz Dreesen wehrt sich gegen die Abstempelung als „Prügelknaben“. Im Interview nannte er die drei wichtigsten Themen für das Hoteljahr 2010: „Wir können Preise senken, Investitionen tätigen und Personal einstellen.“
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    Rheinischer Merkur: „Wir sind jetzt die Prügelknaben“
    Verbandspräsident Fritz Dreesen verteidigt das Mehrwertsteuergeschenk an die Branche.
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    AFP: Lindner verteidigt Mehrwertsteuersenkung für Hotels
    DP-Generalsekretär Christian Lindner hat die umstrittene Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Hotelbetriebe verteidigt. Bei der Reduzierung gehe es “nicht um die Hoteliers oder um die Fünf-Sterne-Hotels”, sagte Lindner in der ZDF-Sendung “Maybrit Illner”. Sie helfe vor allem kleinen Beherbergungsbetrieben im Land, in denen “der Putz von der Decke fällt”.
    dpa: Der Hotelier, der die FDP-Kasse füllte
    August Baron von Finck hat mit Zuwendungen an FDP und CSU eine Debatte über Parteispenden ausgelöst.
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    Märkische Zeitung: Kaum Preissenkungen in Brandenburgs Herbergen
    Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen in Hotels wirkt sich kaum auf die Preise in Brandenburgs Herbergen aus. Etwa acht Prozent der Häuser würden die Preise senken, sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) Brandenburg, Mario Kade, heute in Potsdam mit Verweis auf eine Umfrage unter Hoteliers. „Wir haben in Brandenburg kein Preisproblem.”

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  • Die GV-Branche gibt ihre Zahlen preis

    Große Studie des GVmanager über das Markt- und Einkaufsverhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010 erschienen
    (München, 22. Januar 2010) Wie hoch sind die jährlichen Ausgaben von Verpflegungsverantwortlichen der Gemeinschaftsverpflegung für Nahrungsmittel? Welche Neuinvestitionen planen sie? Wie werden sich ihre Kosten weiterentwickeln? Wie beurteilen sie Preis-Leistungs-Verhältnis, Qualität und Service des Technikherstellers XY? Derartige Fragen rund um Kaufentscheidungen standen im Fokus der großen Studie des 1 über das Markt- und Einkaufs-verhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010. Repräsentative 1.217 Verpflegungs- und Einkaufsverantwortliche der Gemeinschaftsverpflegung beteiligten sich im Frühjahr und Sommer 2009 an der Befragung. Das entspricht einer sehr guten Rücklaufquote von 8,1 %.
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    Die deutsche Gemeinschaftsverpflegung ist längst nicht so homogen, wie oft vermutet wird. Die täglichen Essenszahlen reichen beispielsweise von 50 Essen, die als Zusatzgeschäft außer Haus an Kindertagesstätten gehen, bis zu 7.000 hochwertigen Mittagessen, die vor den Augen des Gasts im modernen Betriebsrestaurant gefinisht werden. Ebenso breit gefächert sind die Anforderungen an die Speisenplanung:
    Während in Krankenhäusern diverse Diäten zu berücksichtigen sind, kommen in Senioreneinrichtungen noch Probleme wie Appetitmangel sowie Kau- und Schluck-beschwerden hinzu. In Betriebsrestaurants sind sowohl die deftigen Ansprüche schwer körperlich arbeitender Männer als auch die Vorliebe von Frauen für eine leichte Küche zu befriedigen.
    Diese vielfältigen Anforderungen schlagen sich auch im Markt- und Einkaufsverhalten der Verpflegungsverantwortlichen nieder. Daher war es Ziel der großen Studie des GVmanager über das Markt- und Einkaufsverhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010, die Beweggründe zu Kaufentscheidungen umfassend und – wo sinnvoll – auch unterteilt in die verschiedenen GV-Bereiche wie Betriebs-, Patienten-, Seniorenverpflegung sowie Kita- und Schulverpflegung widerzuspiegeln.
    Marktforschungen im Außer-Haus-Markt gibt es viele – was ist das Besondere an dieser?
    Bisherige Studien fokussieren sich fast immer auf die Gastronomie und Hotellerie. Das ist darauf zurückzuführen, dass diese Teilbereiche des Markts homogen und somit leicht adressierbar sind. Die Gemeinschaftsverpflegung dagegen, vor allem der Bereich der Eigenregie, kann nicht öffentlich erfasst werden. Lediglich das Segment der Patienten- und Seniorenverpflegung ist teiltransparent – ebenso wie der Cateringmarkt. Über Adressmaterial der in Eigenregie betriebenen Betriebsverpflegung verfügen nur Unternehmen wie das unsere – aufgrund der über 60jährigen Tradition unserer Fachzeitschrift GVmanager und der damit verbundenen langjährigen Branchenkompetenz.
    Zum ersten Mal in der Reihe der Marktforschungen wurden die Verpflegungsverant-wortlichen gezielt um ihre Meinung über 250 Unternehmen befragt, die die GV-Branche beliefern. Dabei wurden das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Qualität und die Service-bereitschaft von Food-, Beverage-, Ausstattungs- und Technik-Herstellern abgefragt.
    Darüber hinaus hat die Redaktion des GVmanager anhand eines sechsseitigen, standardisierten Fragebogens mit über 500 überwiegend geschlossenen Fragen von
    1.217 Führungskräften der Gemeinschaftsverpflegung und Großgastronomie soziodemografische Daten, Kennzahlen der Speisenproduktion, das Verpflegungsangebot, das Informations- und Einkaufsverhalten sowie Zukunftsprognosen abgefragt. Die Ergebnisse sind auf 365 Seiten in rund 400 Grafiken und Tabellen dargestellt.
    Bestellung
    Die Marktforschung ist exklusiv bei der B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG am Verlagsstandort München zu beziehen. Die Schutzgebühr für das 365-Seiten-Werk inkl. CD-ROM beträgt 1.250 Euro.
    Bestell-Hotline: (089) 370 60-256, Ansprechpartner: Bernd Moeser
    Der GVmanager ist ein Fachmagazin für Führungskräfte in Großgastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, das mittlerweile im 61. Jahr erscheint. Damit stellt der GVmanager die älteste (ivw-geprüfte) Fachzeitschrift in diesem Bereich dar. Er richtet sich an Verpflegungsverantwortliche in den Bereichen Betriebs-, Senioren-, Patienten- und Studentenverpflegung aber auch der Kita- und Schulverpflegung. Darüber hinaus lesen Entscheider aus Zentral- und Sozialküchen sowie von Cateringunternehmen das Fachmagazin. Es erscheint zehnmal jährlich und wird durch zahlreiche Themenpubli-kationen z. B. über Getränke und die Kita- und Schulverpflegung ergänzt. Herausgeber ist die Münchner Verlagsniederlassung der B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG. Mit der großen Marktforschung über das Markt- und Einkaufsverhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010 hat die Redaktion des GVmanager eine langjährige Tradition fortgesetzt – diesmal mit einem Schwerpunkt auf dem Einkaufsverhalten und der Investitionsbereitschaft der GV-Branche.

  • Presseschau vom 21. Januar 2010: Neue Hotelsteuer auch in Stuttgart in Planung

    (Landsberg/Lech, 21. Januar 2010) Eine falsche Idee zur Unzeit: Nun wird auch in der Stuttgarter Stadtpolitik laut über eine „Kulturabgabe“ für die Hotellerie nachgedacht. Ein entsprechender Beschluss in Köln bringt nun immer mehr Kommunalpolitiker darauf, mit einer Sonderabgabe auf Übernachtungen fehlende Einnahmen aus der Mehrwertsteuersenkung wettmachen zu wollen. Doch längst steht nicht fest, ob die politischen Pläne auch Erfolg haben werden.
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    +++ WIRTSCHAFT +++
    Stuttgarter Nachrichten: Geplante Bettensteuer erbost Hoteliers
    Grüne möchten damit Geld für die Kultur in Stuttgart auftreiben – Hotellerie-Sprecher will gegen “Giersteuer” auf die Barrikaden gehen
    Handelsblatt: Nichts als Ärger an der Rezeption
    Nach Weihnachten weiß man wieder, dass Vorfreude oft das Schönste an einem Geschenk ist. Fröhlich blickten die Hoteliers dem neuen Jahr mit niedrigem Mehrwertsteuersatz entgegen. Vielerorts kam gleich ein Preisaufschlag hinzu. Die Champagnerlaune des Beherbergungsgewerbes hielt bis zum 1. Januar, als der Ärger an der Rezeption begann.
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    Pressemitteilung: Mintrop Hotels geben Mehrwertsteuer-Vorteil weiter
    Maria und Harald Mintrop senken ab sofort die Preise für Übernachtungen in ihren beiden Häusern. Mit der Weitergabe des Mehrwertsteuervorteils wollen die beiden Essener Hoteliers ein klares Zeichen setzen und den Gästen für ihre Treue danken. Zusätzlich gewähren sie zur RUHR.2010 einen „Kultur-Bonus“.
    derwesten.de: Hotel Ramada Bad Laasphe – „Das größte Abzockmodell aller Zeiten”
    Dem Bad Laaspher Hotel Ramada droht nach der Schließung am Montag der langsame Verfall: Verwalter Hermann Schatz glaubt nicht daran, dass die Wohneigentümergemeinschaft (WEG) noch einmal in das recht herunter gekommene Haus investieren wird.

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  • Hotelverband Deutschland (IHA): Verbraucherzentrale-Preisvergleich „methodisch zweifelhaft und eindimensional”

    (Berlin, 21. Januar 2010) Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte gestern die deutsche Hotellerie im Zuge der Senkung des Mehrwertsteuersatzes erneut zu Preisreduzierungen aufgefordert und einen von ihr beim Institut für angewandte Verbraucherforschung (IFAV) beauftragten, nicht-repräsentativen Preisvergleich von Dezember- und Januar-Preisen als Beleg für “eher teurere als günstigere Übernachtungen” ins Feld geführt. Der Hotelverband Deutschland (IHA) hält die Umfrage für methodisch zweifelhaft und erklärt:

    • Preisvergleiche zum Vormonat haben keine Aussagekraft, wenn z.B. ein nachfrageschwacher mit einem buchungsstärkeren Monat verglichen wird. Allein Preisvergleiche zum Vorjahreszeitraum sind sinnvoll, zum Ausgleich saisonaler Effekte sollten sie zudem auf mehreren Monaten basieren.
    • Insbesondere die Stadthotellerie greift wie die Fluggesellschaften auf Preismanagementsysteme zurück, die die Zimmerraten mehrmals täglich der tatsächlichen oder vermuteten Nachfragesituation anpassen. Neben dem konkreten Buchungszeitpunkt haben auch Paketangebote, Buchungsrestriktionen, Buchungskanäle, Kundenbindungsprogramme, Up-grades u.v.m. Einfluss auf die tatsächlich erzielten Zimmerpreise. All diese Effekte bildet die vom vzbv gewählte Erfassungsmethodik nicht adäquat ab, um Aussagen zu Preisniveau und -entwicklung zu treffen.
    • Den Bereich der wichtigen Mengenabnahmeverträge zu Brutto- oder Nettopreisen mit Firmenkunden blendet die Stichprobenuntersuchung der vzbv aus, so dass sie sich auch der Mutmaßungen zur Preisentwicklung im Geschäftsreisesegment enthalten sollte.
    • Seriös lassen sich derzeit noch keine Aussagen über die durchschnittliche Preisentwicklung der Hotelzimmer in Deutschland am Jahresanfang 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum treffen. Die Januardaten 2010 aus dem weltweit größten Hotelbetriebsvergleich von STR Global werden erst Ende Februar vorliegen, die aussagekräftigeren Februardaten Ende März.
    • Unternehmerische Investitionen in Preise, Mitarbeiter, Hardware oder Software setzen verlässliche Rahmenbedingungen voraus, die in zahlreichen Kommunen und Städten schon deshalb nicht gegeben sind, weil durch die Diskussion immer neuer “Bettensteuern” die Wirtschaftspolitik des Bundes bewusst konterkariert wird.
    • Der Blick allein auf die Preisentwicklung im Nachgang der Mehrwertsteuersenkung ist eindimensional. Preissenkungen sind kein Allheilmittel für eine Branche, die in Folge der weltweiten Wirtschaftskrise laut STR Global voraussichtlich einen durchschnittlichen Preisrückgang um acht Prozent und ein Minus bei der Zimmerauslastung von sechs Prozent hinnehmen musste.