(Hamburg, 21. Januar 2010) Das Investitionsklima ist gut: 63 Prozent der Entscheidungsträger in den größeren GV-Betrieben (ab 300 warmen Essen pro Tag) planen in diesem Jahr neue Anschaffungen. 47 Prozent (Vorjahr: 58%) wollen in neue Küchenanlagen, Spülanlagen oder Kassensysteme investieren. 16 Prozent planen Ausgaben für neues Besteck, Geschirr und andere Ausstattungen. Dies ist Ergebnis des „GV Barometer 2010“, der zum neuen Mal in Folge von Synovate im Auftrag der Hamburg Messe anlässlich der 1 erstellt wurde. 23 Prozent der im vergangenen Jahr geplanten Neuanschaffungen werden storniert; knapp die Hälfte der Projekte sollen in diesem Jahr nachgeholt werden, 15 Prozent erst ab 2011 und bei 30 Prozent steht die Realisierung noch gar nicht fest. Im vergangenen Jahr waren 28 Prozent der Ende 2008 geplanten Neuanschaffungen storniert worden. Der „GV Barometer“ ist neben der Studie „HOTEL UPGRADE 2010“ (von CHD Expert) einer der wichtigsten Gradmesser für das Investitionsklima im Foodservice-Markt.
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„Spannende Zeiten“, resümiert Prof. Wolfgang Irrgang, Projektleiter des „GV Barometer“. „So richtigen Pessimismus sollte man sich für schlechtere Zeiten aufheben“, sagte er bei der Vorstellung der Zahlen in Hamburg. „Die Betriebsrestaurants zeigen ganz klar ein prozyklisches Verhalten. Bei vielen ist eine Unsicherheit angesichts der ungewissen Entwicklung des Arbeitsmarktes zu spüren, die sich natürlich auch auf die Investitionsplanungen niederschlägt.“
Hohe Erwartungen an „Green Hospitality“
Erstmals wurden die Küchenchefs nach Bedeutung von Gesundheitsorientierung und Nachhaltigkeit gefragt. Das Ergebnis ist eindeutig: 79 Prozent der GV-Betriebe erwarten hinsichtlich „Health“ eine stärkere Berücksichtigung bei neuen F&B-Produkten, beim Thema „Öko“ sind dies noch 75 Prozent. Irrgang betonte, dass diese Erwartungshaltung im Kontext der „Corporate Responsibility“ ernst zu nehmen sei. Damit ist klar, dass das Megatrend-Thema „Green Hospitality“ auch in der GV-Branche sehr wichtig geworden ist. Marktbeobachter bemängeln aber die nur schleppende Ausrichtung der Zulieferer auf den anhaltenden „Green“-Trend.
Investitionsbudgets der Betriebsrestaurants sinken weiter
Die Budgets für Neuanschaffungen nehmen weiter ab. 57 Prozent der Ende November 147 befragten Betriebsrestaurants planen größere Anschaffungen, ein Viertel davon mit einem Volumen von mehr als 50.000 Euro. Für 2008 hatten noch 65 Prozent der Kantinen Investitionen vorgesehen, davon 38 Prozent mit einem Volumen von mehr als 50.000 Euro. Auch wächst der Anteil der Betriebe, die nichts ausgeben wollen: 2008 waren es noch 32 Prozent, 2009 noch 35 Prozent und für 2010 ziehen sich immerhin 43 Prozent der Betriebsrestaurants aus dem Investitionsreigen heraus.
Da in der GV-Branche die Planungen eher vage sind, sind die Erwartungen der Betriebsleiter ein wichtiger Indikator. Für dieses Jahr sind 72 Prozent der Chefs davon überzeugt, dass ihre Planungen voll realisiert werden. Im Vorjahr waren dies nur 62 Prozent. Das bedeutet, bei sinkenden Investitionsbudgets nimmt die Bereitschaft zur Umsetzung zu. Ein positives Zeichen.
Betriebsabläufe werden weiter gestrafft – Fachpersonal entlassen
Auch in diesem Jahr werden die sog. Umstrukturierungsmaßnahmen in den Betriebsrestaurants weiter vorangetrieben. Ein Drittel der Küchenchefs wollen Mitarbeiter entlassen. Ebenso viele setzen auf Einsparungen durch Lieferungen von einer eigenen Zentralküche bzw. „Cook & Chill“-Zulieferungen von anderen GV-Betrieben. Der Abbau von professionellen Köchen hält noch in vermindertem Maße an: Sieben Prozent der GV-Küchen will vermehrt mit angelernten (und günstigeren) Arbeitskräften auskommen und setzt auf neue (und zum Teil erheblich verbesserte) Convenience-Produkte der F&B-Zulieferer wie Unilever Professional, Nestlé Professional und Kraft Foods.
Erstmals abgefragt wurde auch die Bedeutung von Sonderaktionen für die Zufriedenheit der Tischgäste. 53 Prozent der Betriebsrestaurants stufen dies als „sehr wichtig“ und 34 Prozent noch als „wichtig“ ein. Die meisten Aktionen beziehen sich entweder auf die Herkunft der Speisen (45%, z.B. „italienische Wochen“) oder auf bestimmte Anlässe (40%, z.B. Fußball-WM 2010). „Aktionen müssen also einen anderen Stellenwert in den Betriebsrestaurants bekommen“, so Irrgang.
Die Internorga findet zum 84. Mal in Hamburg (12. bis 17. März) statt und zeigt sich trotz leicht rückläufiger Fachbesucherzahlen als Garant im Messereigen. Die jährliche Fachschau mit über 1.000 Ausstellern hat sich als eine der bedeutendsten Messen für den Außer-Haus-Markt in Europa (nicht als größte!) etabliert. Neu in diesem Jahr ist eine Fläche für erstmals ausstellende Firmen (insgesamt rund 100). Die „Newcomer’s Area“ soll neue Produkte und innovative Konzepte präsentieren. Zu den Ausstellern gehören Friesland Campina (Milch, Trinkschokolade), projectCOzwei (kompostierbare Verpackungen), Foodoase (Eis für Allergiker), Fresh Connection (Frappé-Getränke) und Eggcellent (Salomellen- und keimfreie Eier).
Für den „GV Barometer 2010“ wurden Entscheidungsträger in insgesamt 302 GV-Betrieben zwischen dem 1. und 13. November 2009 telefonisch befragt. Das Umsatzvolumen der Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland wird auf 15 Milliarden Euro beziffert. Die über 30.000 Betriebsrestaurants servieren pro Wochen rund 30 Millionen Mahlzeiten, die mehr als 16.000 Klinken, Heime und Reha-Einrichtungen geben täglich 1,2 Millionen Essen aus.
Blog
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Internorga 2010 – GV Barometer: 63% der Kantinenchefs wollen investieren
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Hotel Atlantic Kempinski Hamburg: Endlich geht es mit der Generalsanierung los
(21. Januar 2010) Die Bankverhandlungen scheinen endlich geglückt: Die Generalsanierung des 100 Jahre alten Hotel Atlantic Kempinski Hamburg beginnt – mit über einjähriger Verspätung – nun am 25. Januar. Die ersten 140 Zimmer werden geräumt und saniert. In den folgenden acht Monaten werden dieser Bereich und – sobald er wieder an die Betriebsgesellschaft zurückgegeben werden kann – anschließend alle übrigen Zimmer und Suiten restauriert. Der Abschluss der Arbeiten mit einem Investitionsvolumen von 25 Millionen Euro wird für April 2011 erwartet. Alle Maßnahmen sollen in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz stattfinden. Dies teilt die Eigentümergesellschaft Octavian Hotel Holding GmbH, Neu-Isenburg, mit.
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„Unser Entschluss ist davon getragen, das Atlantic wieder als die erste Adresse der Grand Hotels in Hamburg zu positionieren“, sagte Dieter Bock, Miteigentümer der Hotelgruppe, zu der das Hotel Atlantic gehört. Die lange Durststrecke und der damit verbundene Niedergang – Ausstieg bei der Dehoga-Hotelsterne-Kategorisierung, Rauschmiss bei Leading Hotels of the World, Direktorenwechsel und viele negative Presseberichte – hatte Hotelinvestor Bock und seinem deutschen Statthalter Uwe Klaus viel Kritik eingebracht.
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http://www.tophotel.de/index.php?sanierung-kempinski-atlantic-hamburg-startet
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Presseschau vom 20.Januar 2010: Hoteliers prangern „unkooperative“ Banken an
(Landsberg/Lech, 20. Januar 2010) Während hierzulande die öffentliche Debatte um Steuersenkung, Parteispenden und nicht sinkende Zimmerraten in vollem Maß weiter läuft, kristalliert sich in Österreich ein Thema heraus, was auch deutsche Hoteliers umtreibt. Nicht sehr zögerliche oder verweigerte Kreditvergabe von Banken stößt nun auf öffentliche Kritik. „Unkooperative“ Finanzhäuser sollen künftig im Internet angeprangert werden. Ob diese ungewöhnliche Idee auch umgesetzt wird und die Kreditkrise mildert, ist fraglich.
+++ WIRTSCHAFT +++
Der Standard: Hoteliers proben Aufstand gegen Kreditinstitute
“Unkooperative” Banken werden publikgemacht – Präsident Peer: “Nicht bereit, für deren Fehler zu büßen”
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Die Welt: Grüne gescheitert: Steuererleichterung für Hoteliers bleibt
Die Grünen sind im Bundestag mit einem Antrag auf Rücknahme der Umsatzsteuerentlastung für das Hotelgewerbe gescheitert. Die Steuersenkung sei “Klientelpolitik reinsten Wassers”, sagte Grünen-Parlamentsgeschäftsführer Volker Beck am Dienstag vor Beginn der Haushaltsdebatte im Parlament. Der Bundestag müsse reagieren, weil nach Bekanntwerden der Millionenspende aus der Hotelbranche an die FDP in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden sei, dass der Staat käuflich sei.
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Donaukurier: Hoteliers sind noch in der Testphase
Seit dem 1. Januar gilt für Hotelübernachtungen ein vergünstigter Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent; das Frühstück bleibt mit 19 Prozent belastet. Was ändert sich damit für Hoteliers und Gäste? Wer profitiert am meisten von der Steuerermäßigung?
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Frankfurter Allgemeine Zeitung: Deutsche Hoteliers geraten unter Druck
Gegensätzlicher könnte das Echo auf die unlängst beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer für das deutsche Hotelgewerbe kaum sein. Während ausländische Regierungen die Entscheidung der schwarz-gelben Koalition als „vorbildlich“ loben und zur Nachahmung empfehlen, fallen die Reaktionen der Betroffenen höchst unterschiedlich aus: Die Hoteliers sind hoch erfreut, unter Reisemanagern herrscht Katerstimmung. Unternehmen befürchten eine neue Kostenlawine und klagen über den bürokratischen Mehraufwand.
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Wirtschaftswoche: Verlogene Mehrwertsteuer-Diskussion in der Hotellerie
Die Wirtschaftsverbände laufen Sturm gegen die Mehrwertsteuersenkung für die deutsche Hotellerie – doch nicht alle Argumente überzeugen. Ein Kommentar von WirtschaftsWoche-Reporter Hans-Jürgen Klesse.
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Presseschau vom 19. Januar 2010: Steuerstreit – Forderung nach Vereinfachung wird lauter
(Landsberg/Lech, 19. Januar 2010) Steuersenkung auch für’s Hotelfrühstück? Führende Wirtschaftsverbände mahnen weitere Veränderungen bei der Abrechnung von Geschäftsreisen an. Eine “Vereinfachungsregelung” soll es ermöglichen, die Frühstückskosten auf der Hotelrechnung zusammen mit “sonstigen Kosten” in einem “Business Package” zu verstecken.
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+++ WIRTSCHAFT +++
Die Welt: Wirtschaft fordert Reform der Übernachtungssteuer
Acht große Wirtschaftsverbände haben sich bei der Bundesregierung über die Mehrwertsteuersenkung für Hotels beschwert. Die neue Regelung mache die Abrechnung von Dienstreisen komplizierter, heißt es in einem Brief an das Bundesfinanzministerium, der der WELT vorliegt. Sie könne sogar dazu führen, dass Mitarbeiter zusätzlich zur Kasse gebeten werden, wenn sie geschäftlich unterwegs sind und nicht im Büro arbeiten.
dpa: Die Hotel-Steuer – Klientelpolitik oder Segen?
Keine Maßnahme von Union und FDP steht so in der Kritik wie die Senkung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen von 19 auf 7 Prozent. Von reiner Klientelpolitik sprechen SPD, Linke und Grüne.
Main Post: „Weißes Lamm“: Die Tage sind wohl gezählt
Das „Weiße Lamm“ hat eine Zukunft. Niemand ist wohl über das Interesse eines Investors aus Nürnberg glücklicher als Kämmererer Wolfgang Beck. Endlich könnte er das Gebäude auf dem 540 Quadratmeter großen Grundstück an der Alten-Bahnhof-Straße Ecke Langgasse aus der städtischen Obhut entlassen.
Property Magazine: LIG verkauft Kölner Dom-Hotel
Die Kölner LIG Lammerting Immobilien Gruppe hat das Immobilienportfolio „Domkarree Köln“ mit einer Gesamtnutzfläche von rd. 12.000 m² zum Jahreswechsel an die Zusatzersorgungskasse der bayerische Gemeinden vertreten durch die BVK Bayerische Versorgungskammer veräußert. Zusammen mit dem Endinvestor wird die LIG jetzt die Weiterentwicklung dieser Immobilien in Kölns bester Lage direkt am Fuße des Doms starten.
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Presseschau vom 18. Januar 2010: Millionenspende für Hotel-Steuergeschenk?
(Landsberg/Lech, 18. Januar 2010) Neue Runde im politischen Richtungsstreit um Steuersenkungen: Das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtet von einer Millionenspende aus dem Umfeld der Hoteliersfamilie von Finck (Mövenpick) für FDP und CSU. Knapp zwei Millionen Euro sollen geflossen sein – als Dank für den vehementen Einsatz zu Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen.
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Spiegel: Hoteliers und Parteien – Große Geschenke erhalten die Freundschaft
Erst schenkte die Milliardärsfamilie Finck, auch in der Hotelbranche aktiv, FDP und CSU Millionen. Dann schenkte die schwarz-gelbe Koalition Hoteliers rund eine Milliarde Euro. Nun fragt die Opposition, ob der Staat käuflich ist – und fordert eine Spenden-Rückzahlung.
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(Hintergrund: Die Substantia AG wurde 1992 gegründet und im März 2009 von vormals VM Holding AG umbenannt. Alleiniges Vorstandsmitglied ist Stephan Ring. Als Geschäftszeck sind „Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften“ und „Sonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten“ angegeben. Das Stammkapital beträgt 600.000 Euro.)
Morgenweb.de: Mannheim – Hoteliers befürchten “Abzocke”
Kopfschütteln, ja Verärgerung bei Hoteliers: Sie lehnen die von der SPD am Wochenende vorgeschlagene neue “Kulturförderabgabe” für die Gäste der Hotels und Pensionen in Mannheim, die von städtischen Investitionen profitieren, rundweg ab.
derwesten.de: Kulturtaxe für das Ruhrgebiet stößt auf wenig Gegenliebe
Die vom Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß entwickelte Idee einer Tourismus-Abgabe für Besucher der Kulturhauptstadt findet im Ruhrgebiet keine Gegenliebe. Andere Stadtoberhäupter sowie der Hotel- und Gaststättenverband sind strikt dagegen.
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Presseschau vom 15. Januar 2010: Städte wollen bei Hotels abkassieren
Es droht neues Ungemach: Nach Köln will auch Bremen eine Sonderabgabe für Hotels einführen. In der Hansestadt denkt man laut über eine „Kultur- und Tourismusförderabgabe“ nach. Die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen hat nun viele Neider auf den Plan gerufen – zu befürchten ist, dass auch andere Stadt- und Kommunalverwaltungen über eine Hotelsteuer sinnieren.
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Radio Bremen: Bremer Regierung für Hotel-Kulturabgabe
Die SPD-Fraktion in der Bremsichen Bürgerschaft begrüßt den Vorschlag der Grünen, eine “Kultur- und Tourismusförderabgabe” für Hoteliers einzuführen. Weil die Hoteliers nur noch sieben statt 19 Prozent Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen abführen müssen, sucht die rot-grüne Landesregierung nach Wegen, um das Defizit von 3,6 Millionen Euro in der Bremer Haushaltskasse auszugleichen.
newsclick:de: Wolfsburg – Hotel-Neubau droht das Aus
nh-Kette überdenkt die Investitions-Strategie – Angekündigter Baubeginn lässt sich auf keinen Fall halten
Wiesbadener Tageblatt: Steuersenkung wird für Wiesbadener Hotellerie zum Bumerang
Beschleunigt das Wachstumsbeschleunigungsgesetz den Preiskampf in der Hotellerie? Kaum hat das neue Jahr begonnen und ist das Gesetz in Kraft getreten, das eine Mehrwertsteuersenkung für Beherbergungsdienstleistungen von 19 auf sieben Prozent vorsieht, schon ist in der Branche eine gewisse Ernüchterung eingetreten, wie Julius Wagner, Hauptgeschäftsführer der Dehoga Hessen in Wiesbaden, bestätigt.
Gießener Anzeiger: Ermäßigter Mehrwertsteuersatz: Gießener Hotels wollen Gäste teilhaben lassen
Das Gießener Hotelgewerbe begrüßt erwartungsgemäß die umstrittene Ermäßigung des Mehrwertsteuersatzes für Übernachtungen im Beherbergungsgewerbe von 19 auf sieben Prozent – und will in fast allen Fällen ihre Kunden daran partizipieren lassen.
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Schnelle Hilfe für Haiti
CHD Expert spendet 10% von aktuellen Umsätzen für Erdbebenopfer
(Hamburg, 14. Januar 2010) CHD Expert unterstützt die Aktion „Deutschland hilft“ – Das internationale Marktforschungsinstitut aus Scheeßel bei Hamburg spendet ab sofort zehn Prozent der Umsätze bis Ende Januar für die Erbebenopfer in Haiti. „Wir sind bestürzt und tief betroffen von der Naturkatastrophe und dem Leid vieler Menschen in dem sowieso stark gebeutelten und bitterarmen Karibikstaat – es ist ein Anliegen aller Mitarbeiter, sofort ein wenig zu helfen“, so Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter des auf Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung spezialisierten Unternehmens.
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Die Regel gilt für alle Umsätze, die vom 14. bis einschließlich 31. Januar 2010 getätigt werden: Zehn Prozent gehen an das Aktionsbündnis der führenden deutschen Hilfsorganisationen. „Unterstützen Sie unsere Hilfsaktion mit, indem Sie Ihre Kaufentscheidung für Marktstudien und Branchenadressen aus unserem foodservice-shop.com vorziehen“, appelliert Schmidt.
Mitarbeiter und Geschäftsführung selbst haben parallel bereits eine Sammlung gestartet, die dann zusammen mit den Zehn-Prozent-Senden an „Deutschland hilft“ Ende des Monats überwiesen werden.
CHD Expert bietet für alle Segmente in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung in ganz Europa detaillierte Marktreports, Detailstudien, Übersichten von Marktkennzahlen und Adressdaten. -
Presseschau vom 13. Januar 2010: Widerstand gegen neue Hotelsteuer in Köln
(Landsberg/Lech, 13. Januar 2010) Protest und Widerstand: Die Hotelsteuer von Köln hat noch einige Hürden vor sich. Nachdem der Stadtrat eine Sonderabgabe von fünf Prozent auf die Nettorate beschlossen hat, will der Dehoga-Landesverband NRW alle politischen und rechtlichen Möglichkeiten gegen die neue Zwangsabgabe ausschöpfen. Ob das Beispiel von Köln auch in anderen deutschen Städten Schule machen könnte, ist fraglich. Zuletzt wurde in Berlin einem solchen Ansinnen eine Absage erteilt. Aber bekanntlich unterliegt die politische Willensbildung mitunter heftigen Stimmungsschwankungen.
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koeln.de: DEHOGA will sich gegen Bettensteuer wehren
Protest aus der Hotellerie: Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband zeigt sich verärgert über die am Montagabend in Köln beschlossene “Bettensteuer”. Um die neue Regelung zu verhindern, sollen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.
Der Spiegel: Wie Hamburger Hoteliers vom Aufschwung träumen
Seit Januar führen Hoteliers zwölf Prozentpunkte weniger Mehrwertsteuer ab. Gerne würden sie mit dem Steuergeschenk ihre Häuser renovieren, ins Personal investieren oder die Preise senken – das zeigen zwei Beispiele aus Hamburg. Tatsächlich aber fehlt Geld an allen Ecken und Enden.
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Westdeutsche Zeitung: Krefelder Hotels wollen investieren
Die Entlastung bei der Mehrwertsteuer nutzen die Krefelder Betriebe, um attraktiver zu werden.
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Lausitzer Rundschau: Cottbuser Hoteliers wollen gesparte Mehrwertsteuer indirekt an Gäste weitergeben
Die Hoteliers in Cottbus und Umgebung haben seit Januar Grund zum Jubeln: Pro Übernachtung müssen sie nur noch sieben Prozent Mehrwertsteuer abführen. Die Gäste sollen davon indirekt profitieren – die großen Hotels wollen investieren, statt ihre Preise zu senken. Kleine Pensionen ärgern sich indes über kompliziertere Abrechnungen.
Handelsblatt: Käfers Kundschaft konsumiert munter weiter
Der Münchener Promigastronom verzeichnet im Krisenjahr zwar Umsatzrückgänge. Doch offenbar knausern nur Firmen.
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Presseschau vom 12. Januar 2010: Hoteliers unter Feuer – trotzdem Investitionen in Milliardenhöhe
Die Hotellerie hält am Qualitätsausbau fest: Über neun Milliarden Euro werden in den nächsten Jahren in neue Häuser und Modernisierungen investiert. Dies besagt eine neue Erhebung des Brancheninstituts 1. Und noch mehr: Die „Welt“ berichtet von Preissenkungen in der Hotellerie – endlich ein Lichtblick im Mediendauerfeuer. Betrüblich dagegen ist die provinzielle Entscheidung des Kölner Stadtrates – mit einer Sonderabgabe von fünf Prozent auf Hotelübernachtungen wird in der Domstadt die Mehrwertsteuersenkung konterkariert.
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hotelier.com: Deutsche Hotels investieren 9,5 Milliarden Euro
452 Hotelbau-Projekte mit über 70.000 Zimmern werden derzeit in Deutschland voran getrieben, davon 335 Neubauten. Insgesamt werden über 9,5 Milliarden Euro investiert.
Kölner Stadt-Anzeiger: Hotelsteuer soll 20 Millionen bringen
Sondersteuer für Köln: Hoteliers müssen künftig fünf Prozent des Übernachtungspreises an die Stadtkasse zahlen. Die sogenannte „Kulturförderabgabe“ soll rund 20 Millionen Euro Mehreinnahmen bringen. CDU und FDP kritisierten den Beschluss massiv.
Die Welt: Und die Hotelpreise sinken doch – zumindest in großen Städten wie Berlin
Die Hoteliers möchten die Entlastung bei der Mehrwertsteuer gern für sich behalten. Dort, wo starker Wettbewerb herrscht, wird das nicht gelingen.
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Augsburger Allgemeine: Steuersenkung in Hotels – Kunden sollen profitieren
Die Freude in der Hotelbranche ist groß, auch in der Region: Seit 1. Januar gilt der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Übernachtungen. Die Hoteliers profitieren – doch was kommt beim Kunden an? Wir haben stichprobenartig nachgefragt.
AFP: Stichprobe – Hotels geben Mehrwertsteuersenkung nicht an Gäste weiter
Die überwiegende Mehrzahl der Hotels hält an ihren Zimmerpreisen trotz der von 19 auf sieben Prozent ermäßigten Mehrwertsteuer fest. Dies ergab eine Stichprobe des ZDF-Wirtschaftsmagazins Wiso, wie der Sender am Montag in Mainz mitteilte.
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Presseschau vom 11. Januar 2010: Mediendruck auf Hoteliers weiterhin sehr stark
(Landsberg/Lech, 11. Januar 2010) Keine Entwarnung: Der Mediendruck auf die Hotellerie hält an. Nun meinte auch die „Wiso“-Redaktion des ZDF in einer Stichprobe von sage und schreibe 50 Hotels herausgefunden zu haben, dass die Zimmerpreise weiterhin hoch bleiben würden. „Die Verbraucher erwarten sinkende Preis“, wird ein Sprecher des Verbandes der Verbraucherzentralen zitiert. Ist das wirklich so? Noch wurde keine glaubhafte Umfrage von Gästen erstellt.
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ZDF: Steuern sinken – Hotelpreise nicht
Die Preise für Hotelzimmer bleiben unverändert – und das trotz gesenkter Mehrwertsteuer. Das hat eine WISO-Stichprobe ergeben. Das ernüchternde Ergebnis: Lediglich drei der getesteten Hotels geben die Steuersenkung teilweise an die Gäste weiter.
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Westfälischer Anzeiger: Dubai 1000 Hotelfonds: Neue Geschäfte in der Wüste
Neues vom Hammer Wüstenfuchs Georg Recker. Der per Haftbefehl gesuchte 35-jährige Diplom-Finanzwirt schaltet und waltet munter weiter und ist tatsächlich in Dubai im Baugewerbe tätig. Allerdings nicht, um das 1000-Zimmer-Hotel, für das ihm knapp 1000 deutsche Anleger rund 25 Millionen Euro zur Verfügung gestellt haben, zu errichten, sondern um Einfamilienhäuser in der Niedrigpreisklasse an den Mann zu bringen.
derwesten.de: Billiger übernachten in der Essener Innenstadt
Die Billighotel-Kette “Motel One” will viele Millionen Euro in das 50er Jahre Gebäude “Herold-Haus” in der Essener Innenstadt investieren. Herauskommen soll ein Low-Budget-Hotel mit 204 Zimmern.
Wirtschaftsblatt: Hypo soll istrisches „Kempinski“ mit 242 Millionen kreditiert haben
Das Adriatic Kempinski ist eines der Millionengräber der Hypo Alpe Adria. Der Kredit an die Firma „Skiper Rezidencija“ ist höher als die Hypotheken.
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